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Die Schweiz weist im internationalen Vergleich eine hohe Erwerbsquote älterer Arbeitnehmender auf. Dennoch muss auch sie sich den Herausforderungen des demografischen Wandels stellen, wird doch der Anteil der über 50-Jährigen bis 2020 auf 31% der Erwerbstätigen ansteigen; im Jahr 2000 waren es noch 25%. Vgl. OECD (2003). In der Folge werden sich die Altersstrukturen der Belegschaften – aber auch der Arbeitsmarkt – grundlegend verändern. Aufgrund des sich abzeichnenden Mangels an qualifizierten Arbeitskräften gilt es zum einen, die älteren Mitarbeitenden länger leistungsfähig, motiviert und gesund im Arbeitsleben zu halten. Zum anderen sind attraktive Arbeitsbedingungen zu schaffen, damit junge, qualifizierte Arbeitskräfte gewonnen und Elternteile mit Familienpflichten vermehrt am Erwerbsleben beteiligt werden können.

Wie bewerten Schweizer Arbeitskräfte heute ihre Arbeitsbedingungen in Abhängigkeit vom Alter, und wie fällt diese Bewertung im Vergleich zu den EU-Ländern aus? Ist eine Basis gegeben, um die skizzierten Herausforderungen zu meistern? Und wo muss allenfalls nachgebessert werden? Die Daten der Vierten Europäischen Umfrage über Arbeitsbedingungen in Europa (vgl.

Kasten 1
Die Schweiz hat erstmals an der Erhebung der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen teilgenommen, welche seit 1990 alle fünf Jahre durchgeführt wird. Bei der Erhebung 2005 wurden nahezu 30000 Erwerbstätige in 31 Ländern befragt, darunter rund 1000 in der Schweiz. Beteiligt haben sich die EU-Mitgliedstaaten, die Beitrittskandidaten Türkei und Kroatien sowie Norwegen und die Schweiz. Wenn von den europäischen Vergleichdaten (EU 31) gesprochen wird, sind diese 31 beteiligten Länder gemeint.), die derzeit altersspezifisch ausgewertet werden, erlauben erste Rückschlüsse.

Arbeitszufriedenheit – Spitzenwerte bei den Älteren in der Schweiz

In der Schweiz zeigen sich 96% der Beschäftigten, die 55 Jahre und älter sind, mit den Arbeitsbedingungen in ihrem Hauptberuf sehr zufrieden oder zufrieden. Dieser Wert liegt deutlich über dem Durchschnitt der an der Erhebung beteiligten Länder (EU 31), der bei 85% liegt. Ein Land mit gegenläufigem Trend ist Grossbritannien, wo die jüngste Altersgruppe mit 98% die höchsten Zufriedenheitswerte aufweist.  Trotz dieses positiven Ergebnisses für die Schweiz ist zu berücksichtigen, dass generelle Arbeitszufriedenheitswerte alleine wenig aussagekräftig sind, weisen diese doch meist einen positiven Bias auf; zudem können sich sehr unterschiedliche Formen der Arbeits(un)zufriedenheit in diesen Werten abbilden. Vgl. Bruggemann et al. (1975). So kann es sich bei den Älteren auch um resignative Arbeitszufriedenheit handeln («es könnte ja noch schlimmer sein»), während bei den Jüngeren stärker eine konstruktive Arbeitsunzufriedenheit zum Tragen kommen könnte («es muss sich etwas ändern»). Aufschlussreicher ist demgegenüber, wie unterschiedliche Facetten des Arbeitslebens wahrgenommen werden.

Weniger eintönige Arbeiten und höhere Autonomie mit zunehmendem Alter

Zentrale Voraussetzungen, um die Gesundheit und die Arbeitsfähigkeit zu erhalten, sind entwicklungsförderliche Arbeitsaufgaben, die vielfältig, sinnhaltig und kognitiv herausfordernd sind sowie Feedback ermöglichen. Überdies sollte für deren Ausführung ein ausreichender Gestaltungs- und Zeitspielraum zur Verfügung stehen. Vgl. Ulich (2001). Die Möglichkeiten, bei der Arbeit etwas Neues zu lernen, beurteilen die Schweizer Befragten sehr positiv – und dies weit gehend übereinstimmend über alle Altersgruppen hinweg (CH: 86%; EU 31: 69%). Auch das Gefühl, eine sinnvolle Arbeit zu verrichten (CH: 93%; EU 31: 81%), sowie die Aussage, dass die Tätigkeit einem das Gefühl von gut geleisteter Arbeit gibt (CH: 91%; EU 31: 79%), wird über alle Altersgruppen hinweg positiv bestätigt. Dass Aufgaben verschiedene Fähigkeiten und Fertigkeiten erfordern, teilen die Altersgruppen von 15 bis 54 Jahren mit Werten zwischen 93% und 97%. Ab 55 Jahren sinkt die Zustimmung indes auf einen Wert von 89%.  Wesentlich deutlichere Unterschiede zwischen den Altersgruppen zeigen sich in Bezug auf andere Aspekte der Arbeit. So steigt der Anteil der Schweizer Befragten, die angeben, dass ihre Tätigkeit die Selbstbeurteilung der Qualität der eigenen Arbeit beinhaltet, von 74% bei den 15- bis 24-Jährigen auf 91% bei den über 55-Jährigen. Die Möglichkeit, komplexe Arbeitsaufgaben zu erledigen, steigt von 63% (15-24) auf 79% (55+). Besonders markant fällt die Zunahme beim Einbringen eigener Ideen aus – und zwar von 51% (15-24) auf 85% (55+). Hingegen nimmt der Anteil jener, welche eintönige Arbeiten verrichten, von 24% (15-24) auf 16% (55+) tendenziell ab. Diese Werte sind im internationalen Vergleich sehr gering, geben doch im Durchschnitt der Studie 52% der 15- bis 24-Jährigen an, eintönige Arbeiten zu verrichten. In den anderen Altersgruppen bewegt sich dieser Anteil zwischen 39% und 47%.

Jüngere berichten von weniger Zeitautonomie

In Bezug auf den Zeitspielraum – d.h. dem Ausmass der zeitlichen Bindung bei der Aufgabenausführung sowie den Möglichkeiten, Einfluss auf die Arbeitszeitgestaltung auszuüben – driften Jung und Alt bei der Schweizer Stichprobe auseinander. So steigt mit zunehmendem Alter der Anteil der Befragten, der Reihenfolge, Vorgehen sowie Arbeitstempo oder Rhythmus der Aufgabenerledigung aussuchen oder ändern kann. Dem entspricht, dass mit zunehmendem Alter das Arbeitstempo seltener von der Arbeit der Kollegen und Kolleginnen, der automatischen Geschwindigkeit einer Maschine/Transporteinrichtung oder der direkten Kontrolle des Vorgesetzten abhängig ist.  Insgesamt beurteilen junge Erwerbstätige (15-24) ihre Arbeitszeitautonomie als vergleichsweise gering: 65% geben an, dass ihre Arbeitszeiten vom Unternehmen resp. der Organisation ohne Änderungsmöglichkeiten festgelegt werden. Ein Vergleich mit allen teilnehmenden Ländern zeigt mit 64% ein analoges Bild. Entsprechend berichtet diese Altersgruppe überwiegend (73%) von festen Arbeitszeiten für Arbeitsbeginn und Arbeitsende; und nur 37% Pausen können machen, wann er oder sie möchte. Hingegen kann fast ein Drittel der älteren Schweizer Erwerbstätigen (55 bis 64) ihre Arbeitszeit vollständig individuell festlegen (EU 31: 27%).

Je älter, desto weniger Weiterbildungstage

Im Zeitalter der Wissensgesellschaft ist eine kontinuierliche Weiterbildung zur Förderung der Arbeitsmarktfähigkeit zentral. Der Anteil der Personen, die in den letzten 12 Monaten an einer vom Arbeitgeber bzw. bei selbständiger Tätigkeit einer selbst bezahlten oder organisierten Weiterbildungsmassnahme teilgenommen haben, ist bei den 15- bis 24-Jährigen mit 38% am geringsten. Dieser Wert liegt immer noch deutlich über dem europäischen Durchschnitt von 19% in dieser Altersgruppe. Bei den 45- bis 54-Jährigen sind es im Vergleich dazu 48% (EU 31: 25%). Auch die Altersgruppe 55+ liegt mit 41% deutlich über den europäischen Vergleichwerten von 19% (EU 31).  Anders sieht es aus, wenn man die Teilnehmertage an Weiterbildungen pro Person betrachtet: Hier hat die jüngste Altersgruppe mit durchschnittlich 24 Tagen die Nase vorn. Mit zunehmendem Alter sinkt die Zahl der Teilnehmertage: in der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen auf 12 Tage und bei den 55- bis 64-Jährigen gar auf 7 Tage. 52% der 15- bis 24-Jährigen geben an, an Weiterbildungsmassnahmen am Arbeitsplatz durch Vorgesetzte und Kollegen teilgenommen zu haben, jedoch nur 40% der 55- bis 64-Jährigen. Dieser Trend zeigt sich auch in den Vergleichsdaten der EU 31 (15-24 Jahre: 31%; 55-64 Jahre: 19%).

Je älter, desto weniger Führungsunterstützung

Die Ausgestaltung der Führungsbeziehungen entscheidet massgeblich über die Motivation und Leistungsfähigkeit der Mitarbeitenden, insbesondere auch bei den Älteren. Vgl. Tuomi et al. (1997). Dies umfasst nicht nur Unterstützungsleistungen durch die Vorgesetzten, sondern auch ein Feedback zu den erbrachten Leistungen. In der Schweiz fühlen sich 72% der Befragten von ihrem Vorgesetzten auf Anfrage unterstützt, ein Wert, der deutlich über den europäischen Vergleichsdaten liegt (EU 31: 54%). Während in der Schweiz 85% der 15- bis 24-Jährigen von Unterstützungsleistungen berichten, sind es bei den gleichaltrigen europäischen Kollegen gerade noch 59%. Aller-dings zeigen sich hier markante Unterschiede zwischen den Altersgruppen: In den EU-31-Ländern nimmt die wahrgenommene Unterstützungsleistung durch Vorgesetzte bis zum Alter von 54 Jahren in eher kleinen Schritten ab und sinkt erst ab 55 Jahren auf 47%. Im Vergleich dazu fällt in der Schweiz die wahrgenommene Unterstützungsleistung von hohen 85% bei den 15 bis 24-Jährigen auf einen vergleichsweise tiefen Wert von 62% bei der älteren Altersgruppe ab 55 Jahre. In der Schweiz wurde bei rund jeder zweiten befragten älteren Person (55-64) die Arbeitsleistung in den letzten zwölf Monaten regelmässig formal bewertet, was ebenfalls über den europäischen Vergleichswerten von 41% liegt. Besonders die jüngste Altersgruppe weist in der Schweiz mit 68% deutlich höhere Werte auf (EU 31: 39%). Jedoch sticht bei den Schweizer Daten auch hier der grosse Unterschied zwischen der jüngsten und der ältesten Gruppe ins Auge. Ein mit zunehmendem Alter sinkender Anteil zeigt sich auch bei der Frage, ob in den letzten 12 Monaten ein offenes Gespräch mit dem Vorgesetzten über die Leistungen stattgefunden hat. Beträgt dieser in der jüngsten Altersgruppe noch 73%, fällt er in der Gruppe der 55- bis 64-Jährigen auf 60%. Dieser Rückgang zeigt sich etwas weniger deutlich auch in den europäischen Vergleichsdaten (15-24: 48%; 55+: 41%).

Teamarbeit ist besonders bei den Jüngeren verbreitet

Die Art der Zusammenarbeit sowie die Möglichkeiten der aufgabenbezogenen Kommunikation entscheiden wesentlich darüber, inwieweit Wissenstransfer und gegenseitiges Lernen unterstützt wird sowie soziale Ressourcen im Team mobilisiert werden, die auch der Stressprävention dienen können. Vgl. Udris, Frese (1999). 59% der Schweizer Befragten geben an, dass sie alle Aufgaben oder Teile davon in einem Team erledigen (EU 31: 55%). Interessant ist, dass in den Schweizer Altersgruppen von 15 bis 24 sowie von 25 bis 34 Jahren mit 72% bzw. 70% in deutlich grösserem Ausmass im Team gearbeitet wird als bei den gleichaltrigen europäischen Kollegen (55% bzw. 57%). Demgegenüber zeigt sich, dass der Anteil an Teamarbeit in der Schweiz bereits in der Altersgruppe von 35 bis 44 Jahren mit 58% deutlich abnimmt und ab 55 Jahren auf 44% absinkt. Im europäischen Durchschnitt ist der Anteil an Teamarbeit über die einzelnen Altersgruppen wesentlich konstanter und fällt erst mit 55 Jahren auf 48%. Ein ähnlicher Trend zeigt sich auch bei der Frage, ob sich die Arbeitnehmenden bei bestimmten Aufgaben mit den Arbeitskollegen abwechseln. Die Schweiz liegt mit durchschnittlich 43% gleichauf mit den EU 31. Doch während bei den EU 31 eine kontinuierliche Abnahme in relativ kleinen Schritten erfolgt und erst ab 55 Jahren auf rund 35% fällt, erfolgt der Rückgang in der Schweiz in deutlich grösseren Schritten. Er liegt bei den 55+ mit 30% klar unter dem Durchschnitt der europäischen Vergleichsgruppe.  Auf die Frage, ob sie Hilfe von Kollegen bekommen, wenn sie darum bitten, stimmen die Befragten der beiden jüngsten Altersgruppen mit 90% beziehungsweise 88% in sehr hohem Masse zu. Diese Zustimmung nimmt mit zunehmendem Alter ab und erreicht in der Altersgruppe ab 55 Jahren noch 72%. Zwar liegt die Schweiz mit durchschnittlich 81% deutlich über dem EU-31-Durchschnitt (66%). Die wahrgenommene Unterstützungsleistung durch Kollegen nimmt bei den Schweizer Befragten mit zunehmendem Alter jedoch in deutlich stärkerem Masse ab, als dies im Durchschnitt der EU 31 der Fall ist.

Fazit

Im europäischen Vergleich beurteilen Schweizer Beschäftigte ihre Arbeit und die Bedingungen, unter denen sie diese ausführen, überwiegend positiv bis sehr positiv. Auch in der altersdifferenzierten Betrachtung ausgewählter Daten schneidet die Schweiz fast durchgängig besser ab als der Durchschnitt der EU 31. Gerade mit zunehmendem Alter berichten die Schweizer Beschäftigten über Einflussmöglichkeiten auf die inhaltliche und zeitliche Ausgestaltung der Arbeit und beschreiben ihre Arbeit als komplex und ganzheitlich – ein Befund, der aufgrund der These von den «Älteren auf dem Abstellgleis» vielleicht überraschen mag. Zumindest solange sie noch im Erwerbsleben stehen und nicht entlassen oder frühzeitig pensioniert werden, ist ein differenzierterer Blick gefordert. Trotz dieses positiven Resümees sollten einige Ergebnisse Anlass zum Nachdenken geben, insbesondere wenn man die eingangs skizzierten Herausforderungen des demografischen Wandels betrachtet. So zeigen sich in der Wahrnehmung einiger zentraler Aspekte der Arbeit deutliche altersbezogene Unterschiede in der Schweiz, und diese fallen meist auch stärker aus als im europäischen Vergleich. So stehen der berichteten Komplexität und Autonomie in der Arbeit mit zunehmendem Alter eine geringere Einbindung in ein Team, weniger Unterstützung durch Kollegen sowie eine Abnahme der Job Rotation zwischen Kollegen gegenüber. Dies birgt die Gefahr, dass soziale Ressourcen weniger genutzt werden können und die für den Wissenstransfer entscheidende Zusammenarbeit sowie das Verständnis zwischen den Generationen nicht ausreichend gefördert werden. Altersgemischte Teams sind hier ein wichtiger Ansatz. Auch von den Qualifikationspotenzialen, die Job Rotation bietet, scheinen eher die Jüngeren zu profitieren. Job Rotation auch bei Älteren gezielt einzusetzen und Qualifizierungsmassnahmen on-the-job anzubieten, sind wichtige Ansatzpunkte eines lebenslangen Lernens. Dass die Beschäftigten mit zunehmendem Alter weniger Unterstützung durch ihre Vorgesetzten erhalten, kann wohl teilweise mit dem wachsenden Erfahrungsschatz älterer Beschäftigter erklärt werden, der weniger Unterstützung und Feedback notwendig macht. Gleichwohl liegen in regelmässigen Leistungsbeurteilungen und Feedbackgesprächen nicht nur wichtige Gelegenheiten, sich weiterzuentwickeln, sondern sie sind auch Zeichen der Wertschätzung und des Interesses an den Beschäftigten, was nicht nur für jüngere, sondern auch für ältere Erwerbstätige wichtig ist. Da zukünftig der Anteil Älterer wächst, ist eine Sensibilisierung der Führungskräfte für eine alternsgerechte Führung zentral.

Grafik 1 «Arbeitsanforderungen in der Schweiz»

Grafik 2 «Teilnahme an Weiterbildungsmassnahmen. Anteil Beschäftige in %, die in den letzten 12 Monaten an einer vom Arbeitgeber bzw. bei selbständiger

Tätigkeit einer selbst bezahlten oder organisierten Weiterbildungsmassnahme teilgenommen haben»

Grafik 3 «Führungsbeziehungen von Schweizer Erwerbstätigen»

Grafik 4 «Teamarbeit in der Schweiz im europäischen Vergleich. Anteil Beschäftige in %, die alle Aufgaben oder Teile davon im Team erledigen»

Kasten 1: Der European Working Condition Survey
Die Schweiz hat erstmals an der Erhebung der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen teilgenommen, welche seit 1990 alle fünf Jahre durchgeführt wird. Bei der Erhebung 2005 wurden nahezu 30000 Erwerbstätige in 31 Ländern befragt, darunter rund 1000 in der Schweiz. Beteiligt haben sich die EU-Mitgliedstaaten, die Beitrittskandidaten Türkei und Kroatien sowie Norwegen und die Schweiz. Wenn von den europäischen Vergleichdaten (EU 31) gesprochen wird, sind diese 31 beteiligten Länder gemeint.

Kasten 2: Stichprobe
Die Gesamtstichprobe umfasst 29680 Personen aus 31 Ländern. Die erfassten Schweizer Daten basieren auf 1040 persönlichen Face-to-Face-Interviews, die Beschreibungen der Arbeitsbedingungen aus Sicht der Befragten liefern. In der Schweizer Stichprobe sind die Altersgruppen wie folgt besetzt: 15-24 Jahre (140 Personen), 25-34 Jahre (210 Personen), 35-44 Jahre (310 Personen), 45-54 Jahre (207 Personen) sowie 55 Jahre und älter (173 Personen). Die männlichen Befragten haben in allen Altersgruppen einen leichten Überhang und machen 52% bis 57% der Altersgruppen aus.

Kasten 3: Literatur
– Bruggemann A., Groskurth P., Ulich E. (1975). Formen der Arbeitszufriedenheit. Bern: Huber.- Graf M., Pekruhl U., Korn K., Krieger R., Mücke A., Zölch M. (2007). 4. Europäische Erhebung über die Arbeitsbedingungen 2005. Ausgewählte Ergebnisse aus Schweizer Perspektive. Bern: SECO, www.seco.admin.ch , Rubriken «Dokumentation», «Publikationen und Formulare», «Studien und Berichte», «Arbeit». – OECD (2003). Vieillissement et politiques de l’emploi Suisse. OECD: Elektronisches Dokument.- Tuomi K., Ilmarinen J., Martikainen R., Aalto L., Klockars M. (1997). Aging, Work, Life-style and Work Ability Among Finnish Municipal Workers in 1981-1992. Scandinavian Journal of Work, Environment and Health, 23, 1, S. 58-65. – Udris I., Frese M. (1999). Belastung und Beanspruchung. In C. Graf Hoyos, D. Frey (Hrsg.). Arbeits- und Organisationspsychologie. Ein Lehrbuch, S. 429-445. Weinheim: Psychologie Verlags Union. – Ulich E. (2001). Arbeitspsychologie (5. Aufl.). Zürich, Stuttgart: vdf, Schäffer-Poeschel.

Professorin für Human Resource Management, Institut für Personalmanagement und Organisation der Hochschule für Wirtschaft, FHNW, Olten

Dipl.-Psych., Institut für Personalmanagement und Organisation der Hochschule für Wirtschaft, FHNW, Olten

Dipl.-Kffr., Institut für Kommunikation und Marketing der Hochschule für Wirtschaft, FHNW, Olten

Professorin für Human Resource Management, Institut für Personalmanagement und Organisation der Hochschule für Wirtschaft, FHNW, Olten

Dipl.-Psych., Institut für Personalmanagement und Organisation der Hochschule für Wirtschaft, FHNW, Olten

Dipl.-Kffr., Institut für Kommunikation und Marketing der Hochschule für Wirtschaft, FHNW, Olten