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Mit einem Anteil an der Bevölkerung von über 20% hat die Schweiz hinter Luxemburg die zweithöchste Ausländerquote der OECD. Vgl. OECD (2004). Das Wachstum und die demografische Struktur der Bevölkerung in der Schweiz werden zum grossen Teil durch Zuwanderung bestimmt. Es ist deshalb von grosser Bedeutung, zu untersuchen, ob die Schweiz gerade den wenig privilegierten ethnischen Gruppen Chancengleichheit und soziale Aufstiegsmöglichkeiten gewährleisten kann. Die Ergebnisse der hier vorgestellten Untersuchung zeigen, dass Kinder aus bildungsfernem Elternhaus mit Migrationshintergrund ihre Bildungschancen sogar besser nutzen als Schweizer Kinder. Andererseits ist die Einkommensmobilität bei Ausländern insgesamt etwas geringer als bei Schweizern.

Die Förderung und Gewährleistung möglichst grosser Chancengleichheit ist eines der wichtigsten Ziele der Schweiz und ihrer Institutionen. Vgl, Bundesverfassung, Art. 2 Abs. 3. Entsprechend ihrer Fähigkeiten sollen die Möglichkeiten der Bürger innerhalb der Gesellschaft gleich sein. Diese Anforderung entspricht dem Gerechtigkeitspostulat, aber nicht nur. Vielmehr ist es auch aus ökonomischer Sicht wichtig, dass fähige und talentierte Bürger nicht aufgrund des familiären Hintergrundes oder der ethnischen Zugehörigkeit gebremst oder behindert werden. Eine wachsende ökonomische und soziologische Literatur befasst sich deshalb mit der Frage, wie stark der Status einer Person vom Status ihrer Eltern abhängt. Ist dieser Zusammenhang eng, so gilt die Gesellschaft als wenig (sozial) mobil.  Die Ergebnisse für die Schweiz zeigten bisher deutlich, dass schulische Leistung und Status des Kindes stark von der sozioökonomischen Stellung der Eltern abhängig sind. Vgl. OECD (2002), Joye et. al. (2003), Meunier (2006). Im Folgenden wird untersucht, ob die Schweiz hinsichtlich der Vererbung von Bildung und Einkommen ebenfalls immobil ist. Dabei liegt der Fokus zusätzlich auf der Analyse möglicher Unterschiede der sozialen Mobilität zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen. Vgl. Bauer und Riphahn (2006a, 2006b, 2007), Bauer (2006)

Daten und methodisches Vorgehen

Zur Messung von Bildung und Einkommen der Eltern bzw. deren Kinder wurden unterschiedliche Datensätze verwendet. Die Messung der intergenerationalen Bildungsmobilität erfolgte hingegen auf Basis der Volkszählung 2000. Um eine möglichst repräsentative Stichprobe zu erhalten, wurden dabei Jugendliche im Alter von 17 Jahren betrachtet, da Kinder und ihre Eltern über den gemeinsamen Haushalt identifiziert werden können. Es wurde zwischen Schweizern und Jugendlichen der zweiten Zuwanderergeneration unterschieden. Der Bildungsstand der Jugendlichen wurde in drei Kategorien gemessen: – Tiefes Bildungsniveau: Jugendliche, welche die obligatorische Schule nicht abgeschlossen haben bzw. keine weitere Schule/Lehre nach der obligatorischen Schule besuchen;  – Mittleres Bildungsniveau: Jugendliche, die eine Berufslehre oder eine andere weiterführende Schule besuchen, die nicht zur Maturität führt; – Hohes Bildungsniveau: Jugendliche, die eine Maturitätsschule bzw. eine Hochschule besuchen.   Für die Messung der intergenerationa-len Einkommenstransmission wurden das Schweizerische Haushaltspanel (SHP) der Jahre 1999-2003 und die Schweizer Arbeitskräfteerhebung (Sake) 1991-2003 verwendet. Da das Einkommen einer Person über verschiedene Lebensabschnitte stark variieren kann, ist der Jahreslohn über möglichst viele Jahre gemittelt worden. Der Einfluss des Alters wurde herausgerechnet. Die Analyse beschränkte sich dabei auf männliche Familienmitglieder. Die Einkommen der erwerbstätigen Söhne im Alter von 25 bis 55 Jahren werden mit denen ihrer Väter verglichen. Da das Einkommen des Vaters im SHP nicht direkt vorliegt, wurde es anhand verschiedener Charakteristika geschätzt, die eine Person im SHP über ihren Vater angegeben hatte (z.B. 8 Bildungsindikatoren, 9 Berufsindikatoren, Nationalität). Unter Ausnutzung der entsprechenden Zusammenhänge in der Sake wurden dann durch diese Charakteristika die Einkommen der Väter geschätzt. Im Gegensatz zur Studie über Bildungsmobilität wird in der Analyse der Einkommenstransmission die ethnische Zugehörigkeit einer Person durch ihre Nationalität bestimmt. Für die Einkommenstransmission konnte deshalb nicht zwischen erster und zweiter Generation unterschieden werden.

Höhere Bildungsmobilität der zweiten Zuwanderergeneration

Grafik 1 präsentiert die vorhergesagten Wahrscheinlichkeiten dafür, dass ein Kind eine Maturitätsschule besucht, in Abhängigkeit vom Ausbildungsstand seiner Eltern. Um den Effekt der Elternbildung möglichst verlässlich herauszuschälen, wurde im Vorhersagemodell eine Vielzahl von anderen Faktoren, welche die Bildung des Kindes ebenfalls beeinflussen können (z.B. Anzahl Geschwister, Geschlecht des Kindes, Religionszugehörigkeit, berufliche Stellung von Vater und Mutter sowie Merkmale des Wohnkantons) herausgerechnet. Bei der Prognose der Wahrscheinlichkeiten wurden die kontrollierten Faktoren konstant gehalten. Wie die Ergebnisse zeigen, ist der Einfluss elterlicher Bildung für Schweizer generell stärker als für die Zuwanderer der zweiten Generation. Die Wahrscheinlichkeit eines Schweizer Kindes aus bildungsfernem Elternhaus (kein Elternteil hat eine berufliche oder tertiäre Ausbildung), eine Maturitätsschule zu besuchen, liegt bei 10,2%, diejenige bei Kindern der zweiten Ausländergeneration bei 18,6%. Auch bei Kindern, deren Eltern ein mittleres Bildungsniveau aufweisen, sind die Bildungschancen von Ausländerkindern der 2. Generation mit 27% höher als bei Schweizern mit 21%. Bei Kindern aus bildungsnahem Elternhaus (hohe Ausbildung der Eltern) hat ein Schweizer Kind dagegen mit rund 57% eine leicht höhere Wahrscheinlichkeit, die Maturitätsschule zu besuchen, als ein Kind mit nicht schweizerischem Ursprung (54%).  Diese Ergebnisse zeigen zweierlei: Zum einen scheint es, dass Ausländerkinder der zweiten Generation aus bildungsfernen Schichten – aber auch solche aus der mittle-ren Bildungsschicht – Bildungschancen bes-ser nutzen als Schweizer Kinder, deren Eltern ebenfalls ein tiefes oder mittleres Bildungsniveau aufweisen. Andererseits gleichen sich die Bildungschancen zwischen Schweizer Kindern und Ausländerkindern der zweiten Generation mit steigendem Bildungsniveau der Eltern tendenziell an. Der Bildungsstand der Eltern hat auf den Schulerfolg der Kinder bei Schweizern eine grössere Wirkung als bei Kindern der zweiten Ausländergeneration. Bei den Schweizern hat ein Kind aus bildungsnahem Elternhaus eine fünfmal grössere Chance, eine Maturitätsschule zu besuchen, als ein Kind aus bildungsfernem Elternhaus. Bei Kindern der zweiten Generation ist das Verhältnis etwa 3 zu 1. Ebenfalls in Grafik 2 sind die Wahrscheinlichkeiten für ausgewählte Nationalitäten wiedergegeben. Dabei erkennt man, dass Kinder der zweiten Generation aus den vier ausgewählten Ländern der EU (Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien) bei gegebenem Bildungsstand der Eltern fast durchwegs mit höherer Wahrscheinlichkeit eine Maturitätsschule besuchen. Einzige Ausnahme bilden die Spanier, deren Kinder aus bildungsnahen Haushalten mit 51% weniger wahrscheinlich eine Maturitätsschule besuchen als Schweizer (57%).  Durchwegs geringere Bildungschancen als Schweizer Kinder weisen demgegenüber Ausländerkinder der zweiten Generation aus Ex-Jugoslawien und der Türkei auf. Einzige Ausnahme sind dabei Kinder aus Ex-Jugoslawien aus bildungsfernen Haushalten: Ihre Wahrscheinlichkeit, eine Maturitätsschule zu besuchen, entspricht derjenigen von entsprechenden Schweizer-Kindern.  Bezüglich der Stärke des Einflusses der Elternbildung auf den Schulerfolg der Kinder lässt sich Folgendes aussagen: Elternbildung besitzt die geringste Relevanz für Kinder aus Ex-Jugoslawien, Deutschland und Spanien. Die Wahrscheinlichkeit, eine Maturitätsschule zu besuchen, ist hier bei bildungsnahen gegenüber bildungsfernen Schichten rund doppelt so hoch. Bereits mehr als drei Mal so hoch ist diese Wahrscheinlichkeit bei Italienern und Franzosen. Den mit Abstand grössten elterlichen Einfluss findet man dagegen bei Schweizer Kindern sowie unter Türken der zweiten Generation. Die Wahrscheinlichkeit, eine Maturitätsschule zu besuchen, steigt bei diesen beiden Gruppen um den Faktor 5,6 bzw. 6,6, wenn die Eltern hoch statt gering ausgebildet sind.

Geringere Einkommensmobilität bei Migrationshintergrund

Grafik 3 präsentiert die Stärke der intergenerationalen Einkommenstransmission in der Schweiz. Die Balken zeigen den Zusammenhang zwischen den (logarithmierten) Einkommen der Söhne und den (logarithmierten) Einkommen ihrer Väter. Diese Werte (Elastizitäten) beschreiben, um wie viel Prozent sich das Einkommen der Söhne im Mittel ändert, wenn das Einkommen der Väter um 1% steigt. Mädchen sind in dieser Analyse aus methodischen Gründen ausgenommen. Dieses Mass beträgt für die gesamte Stichprobe 0,46. Unterscheidet man zwischen den Teilstichproben für Schweizer und Migranten, so ergibt sich für Personen mit Schweizer Nationalität ein Wert von 0,38, während der Zusammenhang für Migranten mit 0,55 wesentlich höher ausfällt. Zuwanderer sind insofern hinsichtlich ihres Einkommens intergenerational immobiler als Schweizer.  Unterscheidet man weiter nach Nationalitäten, so sind Spanier, Portugiesen und Italiener bezüglich des Einkommens am wenigsten mobil; d.h. der Zusammenhang der Löhne von Vätern und Söhnen ist eng. Hingegen hat bei Deutschen und Südosteuropäern das Einkommen der Väter nur einen schwachen Zusammenhang mit dem der Söhne. Für Schweizer und Migranten insgesamt ist es zudem möglich, die Analyse für verschiedene Einkommensgruppen zu differenzieren. Dabei zeigt sich, dass über alle Einkommenshöhen hinweg ein ähnlicher Zusammenhang zwischen Sohn- und Vatereinkommen besteht (vgl. Grafik 4). Tendenziell steigen die Elastizitäten in oberen Einkommensklassen bei den Ausländern etwas an: Dies bedeutet, dass die Mobilität bei gut Verdienenden unterdurchschnittlich ausfällt. Mit Ausnahme des 10. Quantils (10% der tiefsten Einkommen) haben Ausländer in allen Einkommensquantilen eine höhere Einkommenspersistenz und damit eine tiefere Einkommensmobilität als Schweizer. Die intergenerationale Einkommensmobilität über die Einkommensverteilung hinweg fällt für die Schweizer bzw. Personen mit einem Schweizer Vater relativ gleich-mässig aus. Bei den Immigranten haben hingegen diejenigen aus den tiefsten Einkommensschichten die höchste Mobilität. Bei den Immigranten aus allen anderen Einkommensgruppen ist der Zusammenhang zwischen den Einkommen von Kindern und Eltern vergleichsweise eng und die Mobilität gering.

Trennungsalter und Bildungsmobilität

Nebst diesen beschreibenden Ergebnissen wurde ebenfalls versucht, Mechanismen zu bestimmen, die die Mobilität beeinflussen. An dieser Stelle wird nur ein Faktor präsentiert, der einen Einfluss auf die Bildungsmobilität hat und von bildungspolitischer Relevanz ist, nämlich das Alter, in dem Schüler auf verschiedene Schulformen aufgeteilt werden (Trennungsalter). Eine Hypothese geht davon aus, dass bei einer früheren Trennung der Schüler in leistungsmässig homogene Klassen die wahren Fähigkeiten der Kinder schwerer messbar sind und dass der Einfluss der Eltern bei dieser Entscheidung dadurch grösser ist, als wenn später sortiert wird. Eine frühe Trennung würde deshalb zu einer tieferen Bildungsmobilität führen. Grafik 4 beschreibt den Zusammenhang zwischen dem Alter, in dem Schüler auf Sekundarschulen mit unterschiedlichem akademischem Anspruch verteilt werden, und der Bedeutung der Elternbildung für den Schulerfolg der Kinder. Analog zur obigen Analyse der Bildungschancen wurde auch hier nach dem Bildungsstand der Eltern differenziert. Vergleicht man die Wahrscheinlichkeit, eine Maturitätsschule zu besuchen, nach Trennungsalter, so stellt man fest, dass diese stets höher ist, wenn die Kinder spät – d.h. nach 8 statt nach 5 Schuljahren – auf die Schulformen zugeteilt werden. Die grösste Differenz in der Wahrscheinlichkeit findet man bei Kindern mit Eltern mittleren Bildungsniveaus. Die Wahrscheinlichkeit des Besuchs einer Maturitätsschule ist hier rund ein Drittel höher und steigt von 20% bei einer Selektion nach fünf Schuljahren auf 30% bei einer Trennung nach 8 Schuljahren. Insgesamt sind die Bildungseffekte des Trennungsalters bei der Betrachtung der relativen Unterschiede statistisch signifikant von null verschieden. Das Trennungsalter scheint die Bedeutung der Elternbildung für den Bildungserfolg der Kinder somit in der erwarteten Weise zu beeinflussen. Je später die Schüler auf die alternativen Schulformen verteilt werden, umso geringer ist der Einfluss der Bildung ihrer Eltern auf die Wahl der Schulform.

Fazit

Die Ergebnisse zeigen deutliche Abhängigkeiten im Bildungserfolg Jugendlicher vom Status ihrer Eltern. Sie bestätigen frühere Untersuchungen dahingehend, dass das Elternhaus einen entscheidenden Einfluss auf den Bildungs- und Arbeitsmarkterfolg von Jugendlichen hat. Betreffend Bildungsmobilität sind Kinder der zweiten Generation generell nicht benachteiligt. Im Gegenteil: Insbesondere Ausländerkinder der zweiten Generation aus Deutschland, Frankreich, Italien oder Spanien, welche in einem bildungsfernen Elternhaus aufwachsen, nutzen ihre Möglichkeiten besser als Schweizer Kinder mit wenig gebildeten Eltern. Andererseits ist die intergenerationale Einkommensmobilität unter Zuwanderern geringer als unter Einheimischen. Besonders hohe Zusammenhänge zwischen Eltern- und Kindereinkommen wurden für Zuwanderer aus Italien, Spanien und Portugal gefunden. Es ist denkbar, dass die mit Daten der Volkszählung des Jahres 2000 gemessene hohe Bildungsmobilität der damals 17-jährigen Zuwanderer einen Anstieg der Einkommensmobilität unter Zuwanderern bewirkt, sobald diese Generation im Arbeitsmarkt aktiv ist.  Die Ergebnisse zeigen ferner einen Zusammenhang zwischen hoher intergenerationaler Bildungsmobilität und später Trennung der Schüler auf verschiedene Schulformen. Zum Zweck grösserer Chancengleichheit sollte demzufolge die Trennung der Kinder nach Leistungskriterien in unterschiedliche Klasse möglichst spät erfolgen.

Grafik 1 «Einfluss von Herkunft und Bildungsniveau der Eltern auf die Bildungsmobilität in der Schweiz. Wahrscheinlichkeit des Besuchs einer Maturitätsschule, in %»

Grafik 2 «Einkommensmobilität in der Schweiz nach Herkunf. Lohnanstieg für den Sohn in % bei Lohnerhöhung des Vaters um 1%t»

Grafik 3 «Einkommensmobilität in der Schweiz nach Herkunft und Position in der Einkommensverteilung. Lohnanstieg für den Sohn in % bei Lohnerhöhung des Vaters um 1%»

Grafik 4 «Einfluss von Trennungsalter und Bildungsniveau der Eltern auf die Bildungsmobilität in der Schweiz. Wahrscheinlichkeit des Besuchs einer Maturitätsschule, in %»

Kasten 1: NFP 52 «Kindheit, Jugend und Generationenbeziehungen im gesellschaftlichen Wandel»
Das Nationale Forschungsprogramm NFP 52 «Kindheit, Jugend und Generationenbeziehungen im gesellschaftlichen Wandel» hat sich zum Ziel gesetzt, die Lebensverhältnisse von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien im Generationenverbund zu erforschen. Der Handlungsbedarf in Politik und Verwaltung soll eruiert und die Grundlagen für eine zeitgemässe Familienpolitik sollen gelegt werden. Das Programm umfasst 29 Forschungsprojekte und wird 2008 abgeschlossen.Das NFP 52 plant drei Produkte in Berichtsform:- Der Generationenbericht umfasst eine generationenbezogene Synthese der Forschungsresultate, die im Rahmen des NFP 52 erzielt wurden, sowie zusätzliche Datenanalysen, um die Ergebnisse bezüglich wichtiger Generationenaspekte (Generationen in Politik und Wirtschaft) zu ergänzen (erscheint im Frühjahr 2008);- Der Kindheits- und Jugendbericht bietet eine Zusammenfassung der diesbezüglichen Forschungsergebnisse des NFP 52 und stellt darüber hinaus ergänzende Daten zu Kindheit und Jugend des Bundesamtes für Statistik (BFS), des Schweizer Haushaltspanels sowie des Zürcher Kinder- und Jugend-Surveys zur Verfügung (erscheint im Frühjahr 2007);- Mit Impulsen für eine politische Agenda wird die Essenz der politischen Forderungen und Empfehlungen aus der Sicht der einzelnen Projekte sowie aus Programmsicht zusammengefasst. Die Botschaften des NFP 52 werden den Entscheidungsträgern kompakt und einfach zugänglich gemacht (erschien Ende Juni 2007, zu beziehen unter www.nfp.52).Weitere Auskünfte: Dominik Büchel, Umsetzungsbeauftragter NFP 52, Advocacy AG, Basel, buechel@advocacy.ch, 061 268 99 99.

Kasten 2: Literatur
– Bauer, Philipp und Regina T. Riphahn, 2007, Heterogeneity in the Intergenerational Transmission of Educational Attainment: Evidence from Switzerland on Natives and Second Generation Immigrants, 2007, Journal of Population Economics 20(1), S. 121-148. – Bauer, Philipp und Regina T. Riphahn, 2006a, Education and its Intergenerational Transmission: Country of Origin-Specific Evidence for Natives and Immigrants from Switzerland, 2006, Portuguese Economic Journal 5(2), Special Issue on Contemporary Labor Economics, S. 89-110.- Bauer, Philipp und Regina T. Riphahn, 2006b, Timing of School Tracking as a Determinant of Intergenerational Transmission of Education, 2006, Economics Letters 91(1), S. 90-97.- Bauer, Philipp, 2006, The Intergenerational Transmission of Income in Switzerland: A Comparison between Natives and Immigrants, WWZ Discussion Paper 0601.- Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, 1999, BK/KAV, Bern.- Joye, Dominique, Manfred Max Bergman, und Paul S. Lambert, 2003, Intergenerational Educational and Social Mobility in Switzerland. Swiss Journal of Sociology 29(2), S. 263-291- Meunier, Muriel, 2006, Fonctions de production éducationnelle: le cas de la Suisse, Swiss Journal of Economics and Statistics, 142(4), S. 579-615.- OECD, 2002, Education at a Glance, OECD Indicators 2002, OECD, Paris.- OECD, 2004, Trends in International Migration. Continuous Reporting System on Migration: Annual Report (Sopemi), OECD, Paris.

Lehrstuhl für Statistik und empirische Wirtschaftsforschung, Universität Erlangen-Nürnberg

Abteilung Statistik und Ökonometrie, Wirtschaftswissenschaftliches Zentrum der Universität Basel

Lehrstuhl für Statistik und empirische Wirtschaftsforschung, Universität Erlangen-Nürnberg

Abteilung Statistik und Ökonometrie, Wirtschaftswissenschaftliches Zentrum der Universität Basel