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Der Begriff der Wettbewerbsfähigkeit eines Landes ist ebenso populär wie missverständlich. Er wird oft von Interessensvertretungen, Medien und Politik zur Kritik bzw. Untermauerung einer Position benutzt. Schon früh waren preisliche und technologische Wettbewerbsfähigkeit oder andere «nichtpreisliche» Komponenten unterschieden worden. Heute wird Wettbewerbsfähigkeit fast durchgängig komplexer diskutiert: in der Lissabon-Strategie der EU, in den Rankings von Forschungsinstituten und in den jährlichen Berichten der EU-Kommission über die Wettbewerbsfähigkeit Europas. Ein neuer Konsens zeichnet sich dahingehend ab, Wettbewerbsfähigkeit als Fähigkeit eines Landes oder einer Region zur Erzeugung von Wohlfahrt oder zur Erhöhung des Lebensstandards zu definieren. Vgl. Aiginger, 2006A. Der Autor dankt Dagmar Guttmann für die wissenschaftliche Assistenz sowie Martin Falk, Klaus Friesenbichler, Peter Mayerhofer und Gunther Tichy für Kritik und Kommentare beim Erstellen dieses Artikels.

Wettbewerbsfähigkeit von Firmen, Regionen und Ländern