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Der Bundesrat hat die beiden Botschaften über die Entwicklungszusammenarbeit verabschiedet. In diesem Zusammenhang von einer «Neuausrichtung» zu sprechen, ist ziemlich übertrieben. Es gibt keine institutionelle Vereinfachung. Weiterhin sind zwei Verwaltungseinheiten - die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) und das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) - zuständig. Um die bürokratischen Reibungsverluste zu reduzieren, die sich daraus ergeben, wird die Arbeit der beiden nun geografisch «entflochten». Das Koordinationsproblem bleibt jedoch bestehen. Finanziell schlägt der Bundesrat - entgegen seinen Verlautbarungen an den Uno-Generalversammlungen - Stillstand vor, während andere Geberstaaten ihre Entwicklungsbudgets beträchtlich steigerten.
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Korrekturbedürftige entwicklungspolitische Entscheide des Bundesrates