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Ein Leistungsbilanzdefizit wird für Schwellenländer als traditioneller Frühwarnindikator für Währungskrisen angesehen. Doch wie verhält es sich mit dem seit längerer Zeit bestehenden Leistungsbilanzdefizit der USA, dessen Ursachen und Auswirkungen unter vielen Ökonomen kontrovers diskutiert werden? Der nachfolgende Artikel zeigt, dass seit 2005 die Phase der Korrektur der internationalen makroökonomischen Ungleichgewichte begonnen hat und dass die USA eine reale effektive Abwertung des US-Dollars von rund 10% benötigen, um das Handelsbilanzdefizit um einen Prozentpunkt zu verringern.

Makroökonomische Ungleichgewichte und internationale Kapitalflüsse