Suche

Abo

Der Strassengüterverkehr wurde in der Europäischen Union (EU) vor dem Schienengüterverkehr liberalisiert, was der Strasse erhebliche Wettbewerbsvorteile brachte. Trotzdem konnte die Eisenbahnliberalisierung auch Erfolge verzeichnen. Allerdings wirken sich diese im Zeitablauf ungleich aus, auch infolge des länderspezifisch unterschiedlichen Öffnungsgrads für den grenzüberschreitenden Schienengüterverkehr. Die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Schiene ist nur durch eine adäquate («prudent») Netzzugangsregulierung erreichbar. Der unternehmerische Entscheidungsspielraum des jeweiligen Netzbetreibers sollte dabei möglichst gewahrt werden.