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Kein Teilbereich der Wirtschaftspolitik ist ideologisch dermassen aufgeladen und wird so kontrovers diskutiert wie die Konjunktur- und Wachstumspolitik. Dies ergibt sich schon daraus, dass die Makroökonomie mit der Kreislaufbetrachtung der Volkswirtschaft einen hohen Abstraktionsgrad erfordert. Hinzu kommen die «Altlasten» des Ökonomenstreits um die antizyklische Politik und die Rolle des Staates, der zwischen Keynesianern und Monetaristen (bzw. Neoliberalen) ausgetragen wurde. Noch heute geht es deshalb bei den Diskussionen über Konjunktur- und Wachstumspolitik um viel ordnungspolitische Dogmen und wenig Pragmatismus.

Mit Pragmatismus ans Werk gehen