Die Volkswirtschaft

Plattform für Wirtschaftspolitik

Im Februar 2010 feiert die wirtschaftspolitische Zeitschrift Die Volkswirtschaft ihr 90-jähriges Bestehen. Von ihren Anfängen bis heute spiegelte das zweisprachige Blatt wichtige wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Entwicklungen der Schweiz wieder. In den vergangenen 90 Jahren ist Die Volkswirtschaft – Das Magazin für Wirtschaftspolitik einen langen Weg gegangen: Sie hat sich mehrmals neu gekleidet; journalistische Darstellungsform, Titel, Erscheinungsbild sowie Konzept und inhaltliche Strukturen haben sich verändert und wurden modernisiert. Heute kann das Magazin ein zeitgemässes Layout, eine benutzerfreundliche Leserführung und eine Online-Version vorweisen.

Wie alles begann

Im Februar 1920 gründete die Eidg. Zentralstelle für Arbeitsnachweis in Bern ein wirtschaftliches Blatt und benannte es «Der Schweizerische Arbeitsmarkt». Das Konzept: einerseits Öffentlichkeit herzustellen und andererseits sozialstatistische Fakten und Zahlen bekannt zu geben – und zwar in Deutsch und Französisch («Le Marché du Travail Suisse»). Die Publikation zählte vorläufig nur vier Seiten, hatte kein Inhaltsverzeichnis, erschien alle zwei Wochen und kostete 25 Rappen. Das Blatt lieferte eine Übersicht der offenen Stellen und der Stellensuchenden, geordnet nach Erwerbszweigen und Berufsarten, die von den kantonalen Zentralstellen für Arbeitsnachweis gemeldet wurden. Nach der Errichtung des Eidgenössischen Arbeitsamtes im Jahre 1921 wurde die Publikation von diesem Amt weiter herausgegeben und ab dem 20. September 1921 erschien das Blatt monatlich. Die verschiedenen Rubriken lieferten weiterhin sozialstatistische Erhebungen mit aufgelisteten Grafiken und Tabellen der Berufsangebote für männliches und weibliches Personal, kürzere und längere Mitteilungen über wirtschaftliche und sozialpolitische Fragen sowie Berichte von den kantonalen Zentralstellen für Arbeitsnachweise. Themen wie die überseeische Auswanderung aus der Schweiz, die Einreisepolitik oder der Schweizerische Arbeitsmarkt standen damals im Zentrum des Interesses.

Vier Namen in zwölf Jahren

Während der 1920er- und 1930er-Jahre blieben die Erscheinungsform, das inhaltliche Konzept und das Layout weitgehend identisch, nur die Seitendichte nahm stetig zu. Unter dem Titel «Wirtschaftsberichte des Schweizerischen Handelsamtsblattes» erschien ab Januar 1925 jede Woche die Beilage des Schweizerischen Handelsamtsblattes (SHAB). Darin wurden textliche Mitteilungen über die verschiedenen Fragen des Arbeitsverhältnisses und der Sozialgesetzgebung publiziert. Im Februar 1925 wurde «Der Schweizerische Arbeitsmarkt» unter dem neuen Titel «Sozialstatistische Mitteilungen» weiterhin monatlich und mit blauem Titelblatt vom eidgenössischen Arbeitsamt herausgegeben. Im Januar 1928 fusionierten die «Sozialstatistische Mitteilungen» mit den «Wirtschaftsberichten des Schweizerischen Handelsblattes», die von der Handelsabteilung des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements (EVD) veröffentlicht wurden, zur neuen Monatszeitschrift «Wirtschaftliche und sozialstatistische Mitteilungen». Die neue Publikation erschien als SHAB-Beilage, konnte jedoch auch einzeln abonniert werden und lieferte neben sozialstatistischen Erhebungen nun auch Mitteilungen über wirtschaftliche und sozialpolitische Fragen und Begebenheiten. Ziel dieser Fusion war die systematische und möglichst umfassende wirtschaftliche Berichterstattung. Der zunehmende Umfang veranlasste eine Erhöhung des jährlichen Abonnentenpreises von 10 Franken 50 im Jahr 1920 auf 12 Franken 30 im Jahr 1928. Das Layout wurde verbessert, der Titel erhielt einen neuen Schriftzug, die grafischen Darstellungen zeigten sich immer präziser. Im Jahr 1932 wurde das Wirtschaftsblatt schliesslich unter dem Namen «Die Volkswirtschaft – wirtschaftliche und sozialstatistische Mitteilungen» veröffentlicht.

Der erste Leitartikel

Die Volkswirtschaft wurde während der 1950er- und bis in die späten 1970er-Jahre in ihrem Erscheinungsbild nicht nennenswert verändert. Inhaltlich dominierten weiterhin wirtschaftliche, sozialstatistische und arbeitsrechtliche Mitteilungen. 1975 führte erstmals ein Leitartikel in die aktuellen Themen der Zeitschrift ein. Experten aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft sollten den Lesern Informationen und Stellungnahmen zu einem im Brennpunkt stehenden Thema vermitteln. Die Autoren äusserten sich auf diese Weise zu aktuellen wirtschafts- und sozialpolitischen Fragen. Erst 1976 erschien die Zeitschrift mit neuem Schriftzug und in einer besseren Papierqualität. Mit Porträtfotos erhielten die Leitartikel-Autoren 1979 ein Gesicht. Mit der Anmerkung: «Die von unseren Leitartikelautoren vertretenen Meinungen sind persönlicher Natur und deshalb nicht repräsentativ für das Amt, welchen sie angehören», bewahrte sich die Redaktion ihre Objektivität, und das tut sie bis heute.

Auf zu neuen Ufern

Die erste Nummer des Magazins Die Volkswirtschaft im Jahr 1988 beendete die sechzigjährige Geschichte der Zeitschrift in ihrer bisherigen Form. Über Jahrzehnte hinweg bot die Zeitschrift reiches Datenmaterial und knappe Kommentierung statistischer Ergebnisse an und fungierte als wichtiges Hilfsmittel für statistisch und wirtschaftspolitisch Interessierte, Verbände und Institutionen, Verwaltung und Wirtschaft. Mit der Gesamterneuerung der Zeitschrift im Jahr 1988 wollte sich der Redaktionsausschuss vom Statistikimage der alten Ausgabe lösen und stattdessen aktuelle Beiträge zur wirtschaftspolitischen Entwicklung aus der Sicht der Bundesverwaltung liefern. Von da an arbeitete ein kleines Redaktionsteam bestehend aus einem Redaktor, einem Stellvertreter des Redaktors und einem Redaktionssekretariat – unter Mitarbeit zahlreicher Bundesämter – an der neuen «Volkswirtschaft». Die Zeitschrift wurde vom Eidg. Volkswirtschaftsdepartement (EVD) herausgegeben und vom Bundesamt für Industrie, Gewerbe und Arbeit (Biga) redigiert. Den weissen Hintergrund der Titelseite zierten der blau geschriebene Titel «Die Volkswirtschaft», umgeben von einem roten Schweizer Kreuz, sowie die Hauptthemen, welche unterhalb des Kreuzes standen. Die journalistische Darstellungsform wurde ebenfalls verändert: Die neuen Rubriken hiessen Wirtschaft im Überblick mit diversen Grafiken und Tabellen sowie der «Persönlichen Meinung» eines Experten, Schwerpunkte des Wirtschaftsgeschehens, die von Experten in verschiedenen Artikeln diskutiert wurden. Auf rund 47 Seiten informierten die Aktuellen Wirtschaftsdaten, eine Beilage vertiefte spezifische Themen und die Rubrik Demnächst richtete ihren Blick auf die Themen der nächste Ausgabe. Unterhalb des Inhaltsverzeichnisses befand sich das Impressum.Ende der 1980er-Jahre sah sich Die Volkswirtschaft auf der Kommunikations-Ebene mit einem Wandel konfrontiert und das Bedürfnis nach fachtechnischen Informationen wuchs zunehmend. Deshalb wurden im ausgebauten Textbereich – neben dem statistischen Teil – vertiefende Analysen, Hintergrundinformationen und Darstellungen möglich. Das redaktionelle Spektrum wurde erweitert, um den Leserinnen und Lesern nützliche und leicht zugängliche wirtschaftspolitische Informationen und internationale Vergleiche zu liefern.

Die Volkswirtschaft wird herausgeputzt

Im Laufe der Jahre hatte das Magazin für Wirtschaftspolitik Die Volkswirtschaft regelmässig Neugestaltungen und Modernisierungen vollzogen. 1991 zählten einerseits das veränderte Layout mit einer klaren Einteilung und mit auflockernden Zwischentexten zu den Neuerungen. Andererseits wurden die Rubriken Schwerpunkte unterteilt in die politisch ausgerichteten Themen des Monats, Internationale Märkte sowie Fakten und Trends, welche die wichtigen Ergebnisse der Verwaltungsarbeit darstellten und analysierten. Aus Regierung und Parlament hiess die neue Rubrik, die über die politische Arbeit an der Spitze des Landes berichtete. Eine Illustration auf der Titelseite spiegelte ab 1996 das Schwerpunktthema des Hefts wieder. Die Schwarzweiss-Bilder, welche bisher die Texte illustriert hatten, wurden im Februar 1997 durch farbige Fotos, Bilder und Illustrationen ersetzt. 1999 wurde die neue Rubrik Forum, in welcher Artikel über grundsätzliche wirtschaftliche Problemstellungen publiziert und technisch orientierte Fragestellungen behandelt wurden, ins Konzept aufgenommen. Dank der Verbreitung des Internets konnte das «Forum» in einer kombinierten Form auf Papier und im Internet veröffentlicht werden. Einige der Rubriken änderten sich schnell. Ende 1999 erschien Die Volkswirtschaft erneut mit einem leicht abgeänderten Konzept. Inhaltliche und formelle Anpassungen wurden vorgenommen: Das auf der Titelseite angekündigte «Monatsthema» wurde im Editorial eingeführt und jeweils mit mehreren Beiträgen von verschiedenen Seiten her beleuchtet. Die Nutzerfreundlichkeit der Zeitschrift wurde zusätzlich verbessert, indem alle übrigen Artikel übersichtlich in lediglich vier Rubriken eingeteilt wurden: Schweizer Volkswirtschaft, Internationales, Arbeit, Bildung und Forschung, Bundesstellen präsentieren sich. Weiterhin enthielt jedes Heft den Tabellenteil Aktuelle Wirtschaftsdaten.

Ein neues Jahrtausend: Ein Neubeginn

Im Jahr 2000 zeigte eine Leserumfrage ein positives Feedback: grösster Kritikpunkt war das mangelhafte Bildmaterial. In der Folge entwickelte die Redaktion ein neues Bildkonzept, welches Bild und Kernbotschaft nicht mehr trennte. Fotos und Bilder wurden nun gezielter und konstanter eingesetzt, denn sie sollen wissenschaftlich-technische Berichte visualisieren. Die Grafiken entwickelten eine neue Qualität. Als Bildquellen dienen heute noch Agenturen wie Keystone oder Archive der Bundesstellen sowie andere Organisationen. Grafische Elemente wie Informationskasten, Grafiken, Tabellen und Diagramme erfüllen dieselbe aufklärende Funktion wie das Bildmaterial. Umgesetzt wurden die Verbesserungen im Rahmen des Verlagswechsels, der Anfang 2001 vom GTS Verlag in Basel zur Zollikofer AG in St. Gallen stattfand. Von da an präsentierte sich das gesamte Layout klarer und «luftiger». Einen weiteren Gewinn und ein Service für das Publikum stellt heute noch die Wirtschaftspolitische Agenda dar, die in der November-Ausgabe 2002 eingeführt wurde und schweizweit einzigartig ist. Auf einer aufklappbaren Doppelseite informierte sie erstmals darüber, welche wirtschaftspolitisch relevanten Geschäfte anstehen und wo sie sich im Entscheidungsprozess des Bundes befinden. Ein weiterer Service wird seit 2003 angeboten: Die Abonnentinnen und Abonnenten können sämtliche Tabellen der «Aktuellen Wirtschaftsdaten» und viermal jährlich auch jene der Beilage «Konjunkturtendenzen» als PDF-Dateien im Internet herunterladen. Seit der Juni-Ausgabe 2003 befindet sich das Editorial neu als integrierter Bestandteil des Monatsthemas auf Seite 3. Die Fachzeitschrift erscheint seit Anfang 2005 zehnmal jährlich, da die Ausgaben Januar/Februar und Juli/August zu Doppelausgaben umfunktioniert wurden. Ende 2005 feierte Die Volkswirtschaft ihren ersten Web-Auftritt. (siehe Kasten 41988 Wirtschaft im Überblick und «Persönliche Meinung»; Schwerpunkte des Wirtschaftsgeschehens; Aktuelle Wirtschaftsdaten; Beilagen; Demnächst1991 Schwerpunkte: Themen des Monats, Internationale Märkte, Fakten und Trends; Aus Regierung und Parlament; Aktuelle Wirtschaftsdaten1999 Monatsthema; Schweizer Volkswirtschaft; Internationales; Arbeit, Bildung und Forschung; Bundesstellen präsentieren sich; Aktuelle Wirtschaftsdaten2002 Wirtschaftspolitische Agenda2007 Serie; Spotlight; Dossier; Aktuelle Wirtschaftsdaten) Zwei Jahre später zeigt das Titelblatt neben der Illustration das einheitliche Erscheinungsbild des Bundes, zusammen mit den neuen Rubriken des Magazins, die bis heute in derselben Reihenfolge bestehen. Die beiden Rubriken «Schweizer Volkswirtschaft» und «Internationales» wurden eingestellt und durch Serie, Spotlight und Dossier ersetzt. Unter Serie finden die Leserinnen und Leser neben der traditionellen «Wirtschaftspolitischen Agenda» auch eine neue Artikelserie. Die Rubrik Spotlight bringt Einzelartikel zu ausgewählten Themen, und die dritte neue Rubrik Dossier umfasst zwei bis drei Beiträge, die einem Thema zugeordnet sind. Das Schlusslicht bilden weiterhin die Aktuellen Wirtschaftsdaten. Im Zentrum des redaktionellen Teils steht heute nach wie vor das Monatsthema. Mit dem Editorial, diversen Expertentexten, Interviews und Stellungnahmen werden unterschiedliche, breit angelegte und kontroverse Themen aus der Agenda des Bundes im Monatsthema vorgestellt. Regelmässige Neuerungen und Modernisierungen erhöhen die thematische Vielfalt und die Übersichtlichkeit des Magazins Die Volkswirtschaft.

Die aktuelle Vision

90 Jahre nach der Gründung der Publikation «Der Schweizerische Arbeitsmarkt» geht es gegenwärtig nicht mehr nur darum, Öffentlichkeit herzustellen sowie sozialstatistische Fakten und Zahlen bekannt zu geben. Die Komplexität der Wirtschaftsfragen nimmt stetig zu. Demzufolge sieht Die Volkswirtschaft ihre Hauptaufgabe darin, bedeutende wirtschaftspolitische Grundsatzfragen zu thematisieren sowie Hintergründe und Prozesse zu durchleuchten und zu analysieren. In dieser Funktion erbringt das Magazin eine bedeutende Informationsleistung, denn sie ist eine Informationsquelle über die Vorgänge in der Wirtschaftspolitik auf Bundesebene. Die Aktualität der Themen – beeinflusst von der Agenda des Bundes – kann für die Leserschaft, die mehrheitlich in den Bereichen der Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Wissenschaft anzutreffen sind, von grossem Nutzen sein. Aus denselben Sparten stammen die Autorinnen und Autoren der Texte. Die Themenvielfalt wird ebenfalls dadurch gewährleistet, dass Berichte aus unterschiedlichen Departementen des Bundes stammen. Die Beiträge des Wirtschaftsmagazins werden von Expertinnen und Experten sowie hohen Entscheidungsträgern verfasst. Heutzutage gehört es ebenfalls zu den Leistungen der Zeitschrift, Sekundärerfahrungen zu vermitteln, also über Vorgänge zu berichten, die für die Leserinnen und Leser nicht direkt erfahrbar sind. Dies ist bei abstrakten ökonomischen Vorgängen wie beispielsweise der Klima- und Energiepolitik umso wichtiger, als dass sie alle Menschen betreffen, aber kaum je selber im direkten Umgang erlebt werden können.

Fazit

Die Volkswirtschaft ist eine solide und qualitativ hochstehende Publikation, die sich thematisch und zielgruppenbezogen auch von anderen Wirtschaftsblättern klar abgrenzt. Als Fachzeitschrift der Wirtschaftspolitik des Bundes besetzt die Zeitschrift eine Nische, sitzt an der Informationsquelle und hat Zugang zu wirtschaftspolitischen Informationen – sie ist also exklusiv. Das Profil der Fachzeitschrift ist mit dem Erscheinungsbild und der Aufmachung eigenständig, zeitgemäss und einfach wiederzuerkennen. Die klare Einteilung der Rubriken, die ausgezeichnete Leserführung und die Übersichtlichkeit sind Beispiele dafür. Die Volkswirtschaft lässt sich als eine Fachzeitschrift mit PR-Funktion, die strukturell und inhaltlich wissenschaftlich, formal jedoch auch journalistisch produziert wird, charakterisieren. In erster Linie wird in der Publikation Raum für unterschiedliche Standpunkte angeboten, ohne selber Partei zu ergreifen – Expertenaufsätze werden publiziert. Das Interesse an Wirtschaftsinformationen wächst weiter an, denn die aktuelle Wirtschaftskrise und die ökonomische Gesamtlage mit der hohen Arbeitslosigkeit verunsichern die Bürgerinnen und Bürger. Die Volkswirtschaft geht auf diese Bedürfnisse ein, liefert Informationen und mögliche Antworten. Behält sie den jetzigen Kurs bei, kann sie in Zukunft nur gewinnen und an neue Ufer gelangen.

Kasten 1: Keine sofortige Festlegung auf einen Namen1920 Der Schweizer Arbeitsmarkt 1925 Sozialstatistische Mitteilungen 1928 Wirtschaftliche und sozialstatistische Mitteilungen 1932 Die Volkswirtschaft – wirtschaftliche und sozialstatistische Mitteilungen 1947– Die Volkswirtschaft – wirtschaft-1953 liche, sozialstatistische und arbeitsrechtliche Mitteilungen 1954– Die Volkswirtschaft – wirtschaftliche1987 und sozialstatistische Mitteilungen 1988 Die Volkswirtschaft 1996 Das Magazin für Wirtschaftspolitik – Die Volkswirtschaft2001 Die Volkswirtschaft – Das Magazin für Wirtschaftspolitik

Kasten 2: Wichtige Änderungen, Wechsel und Neugestaltungen1920 Herausgeber war die Eidgenössische Zentralstelle für Arbeitsnachweis.1921– Das Eidgenössische Arbeitsamt1927 kümmerte sich um die Herausgabe.1925- Erscheinen der «Wirtschaftsberichte des1927 Schweizerischen Handelamtsblattes (SHAB)».1928 Herausgeber war das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement (EVD); Zusammenlegung der «Sozialstatistischen Mitteilungen» und den «Wirtschaftsberichten des Schweizerischen Handelsblattes» zur neuen Publikation «Wirtschaftliche und sozialstatistische Mitteilungen», die von da an als Beilage zum SHAB erschien. Die Monatspublikation war für SHAB-Abonnenten kostenlos, konnte aber auch getrennt abonniert werden.1928– Verlag und Administration lagen beim1987 SHAB, Effingerstrasse 3, in Bern; Herausgeber blieb das EVD.1920– Keine grossen Änderungen des Layouts,1974 Seitendichte nahm stetig zu.1968 Einführung der «Allgemeinen Wirtschaftszahlen».1975 Die «Wirtschaftszahlen» erschienen nun als selbständige Einheit auf farbigem Papier in der Mitte des Heftes; neue Artikelreihe wurde eingeführt: Leitartikel sollten sich mit aktuellen politischen Problemen befassen.1976– Verbesserungen beim Erscheinungsbild,1979 Layout und Papierqualität, Leitartikel zu Beginn als Einstieg in die Hauptthematik, schliesslich noch mit Porträtfoto der Autorinnen und Autoren.1988 Gesamterneuerung vom Erscheinungsbild, inhaltlichem Konzept und Layout; die verlegerischen und administrativen Aufgaben wurden erstmals extern, der Firma Fischer Druck AG in Münsingen übertragen; Herausgeber: EVD.1996 Verlagswechsel zum GTS Verlag in Basel; Neugestaltung der Titelseite (Illustration zum Schwerpunktthema).2000 Neugestaltung der Titelseite.2001 Verlagswechsel zur Zollikofer AG in St.Gallen, Neugestaltung des Layouts; Das Magazin Die Volkswirtschaft wird als PDF-Dokument auf der Homepage des Seco archiviert.2002 Einführung der «Wirtschaftspolitischen Agenda».2003 Internationale Wirtschaftsdaten waren in grafischer Form/Tabelle abrufbar.2005 Erster Webauftritt des Magazins: http://www.dievolkswirtschaft.ch.2007 Neugestaltung der Titelseite.

Kasten 3: Eine Fachzeitschrift geht Online Ihren ersten Web-Auftritt feierte Die Volkswirtschaft am 17. November 2005. Die Web-Agentur LIIP ist zuständig für die Realisierung der Website, die nutzungsorientiert ist und kurze Navigationswege zu den einzelnen Angeboten bietet. Das Layout der deutschen und französischen Online-Auftritte stimmte 2005 genau mit den Print-Ausgaben überein – damit entstand ein Wiedererkennungseffekt. Ein integrierter Publikationsprozess ermöglicht die gleichzeitige Produktion der redaktionellen Inhalte für die Print- und die Online-Ausgabe. Die medienneutralen Daten werden nicht nur für die Website (http://www.dievolkswirtschaft.ch) verwendet, sondern auch in die Schweizer Mediendatenbank (SMD) integriert.Heute drängt sich eine Überarbeitung und Aktualisierung der Website – eine Anpassung an die Neuerungen der Printausgabe – auf. Ein attraktiver Web-Auftritt ist in der heutigen «online-orientierten» Medienwelt unverzichtbar geworden.

Kasten 4: Rubriken1988 Wirtschaft im Überblick und «Persönliche Meinung»; Schwerpunkte des Wirtschaftsgeschehens; Aktuelle Wirtschaftsdaten; Beilagen; Demnächst1991 Schwerpunkte: Themen des Monats, Internationale Märkte, Fakten und Trends; Aus Regierung und Parlament; Aktuelle Wirtschaftsdaten1999 Monatsthema; Schweizer Volkswirtschaft; Internationales; Arbeit, Bildung und Forschung; Bundesstellen präsentieren sich; Aktuelle Wirtschaftsdaten2002 Wirtschaftspolitische Agenda2007 Serie; Spotlight; Dossier; Aktuelle Wirtschaftsdaten

Kasten 5: Literatur− Nathalie Matter (Gesamtleitung: Roger Blum): Qualitative Inhaltsanalyse der Zeitschrift «Die Volkswirtschaft». Gutachten im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO. Institut für Medienwissenschaft. Universität Bern, August 2003.− Pirmin Schallberger: Die Volkswirtschaft/La Vie économique. Schriftliche Umfrage in der Ausgabe 6-2003 (Juni). PS Mediaforschung. Analysebericht vom 21. Oktober 2003.

Praktikantin Die Volkswirtschaft, Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, Bern

Praktikantin Die Volkswirtschaft, Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, Bern