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Im Laufe der letzten Jahrzehnte ist die Entwicklungszusammenarbeit der Schweiz zu einem Supertanker geworden. Um die Schlagkraft der Entwicklungszusammenarbeit (EZA) zu erhöhen, ist eine Beschränkung auf wenige Themen notwendig, die weltweit Ausdruck der Stärke unseres Landes sind und als Produkt «Made in Switzerland» angeboten werden. Dazu zählen etwa wissensintensive Tätigkeiten, eine gute Regierungsführung und das duale Bildungssystem. Stattdessen hat sich unsere EZA zum einen auf die Bedürfnisse der Empfängerländer ausgerichtet und zum anderen – wohl nicht weniger wichtig – an den Kompetenzen der Schweizer Entwicklungsorganisationen. Der Entwurf der aktuellen Botschaft geht zwar einen Schritt in die richtige Richtung. Aber der Supertanker EZA muss immer noch auf zu viele Bedürfnisse Rücksicht nehmen.

Welche Strategie für die Schweizer Entwicklungszusammenarbeit?