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Der Atomunfall im japanischen Kernkraftwerk Fukushima Daiichi vom März 2011 hat die energie­politische Landschaft in Deutschland nachhaltig verändert: Hatte die Bundesregierung noch im Herbst 2010 einer Laufzeitverlängerung für die deutschen Kernkraftwerke bis in die Zeit nach 2030 zugestimmt, beschloss der Bundestag am 26. Juni 2012 den Ausstieg Deutschlands aus der Kernenergie bis 2022. Die von der Bundesregierung ausgerufene Energiewende umfasst allerdings wesentlich mehr als den Verzicht auf die Kernkraft. Im Mittelpunkt stehen vielmehr klimapolitische Ziele: die Minderung der Treib­hausgase, die Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien am Primärenergieverbrauch und die Energieersparnis. Auch für den Stromsektor sind Ziele bezüglich der Anteile aus erneuerbaren Energien und Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen sowie Einsparungen festgelegt.