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Die längere Periode einer relativ stabilen Wirtschaftsentwicklung seit Mitte der 1980er-Jahre, die sogenannte Great Moderation, hatte unter vielen Ökonomen ­Erwartungen genährt, dass grosse Konjunkturausschläge der Vergangenheit angehörten. Die ­Finanzkrise von 2008/09 und die seither instabile weltweite Konjunkturentwicklung hat diese Sichtweise indes als zu optimistisch entlarvt. Somit stellen sich wieder vermehrt Fragen, ob und vor allem wie sich Konjunktur­zyklen über die Zeit verändern. ­Hierzu lassen sich verschiedene Kriterien heranziehen, etwa die Zyklenlänge oder das – gerade für eine kleine offene Volkswirtschaft wie die Schweiz wichtige – Ausmass der konjunkturellen ­Synchronisierung mit anderen Ländern.
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Haben sich die Eigenschaften konjunktureller Schwankungen geändert?