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Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann äussert sich im Interview zur Zuwanderungsinitiative. Beim neuen Kontingentsystem müsse die Planungssicherheit der Unternehmen hochgehalten werden, betont der Wirtschaftsminister. Bei der Zuwanderung aus EU/Efta-Staaten werde man darauf achten, sie möglichst nicht dort zu begrenzen, wo sie volkswirtschaftlich am meisten bringe. Der Bundesrat steht bereits vor der nächsten entscheidenden Abstimmung. Mitte Mai stimmt die Bevölkerung über die Mindestlohninitiative ab. Der Vorsteher des Eidg. Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) hält die Initiative zwar für «gut gemeint»; sie schade aber gerade denjenigen am meisten, die davon profitieren sollten – nämlich den wenig qualifizierten Personen und den Jugendlichen.
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«Die Wirtschaft will keine Verteilungsschlacht führen»

Johann N. Schneider-Ammann: «Es braucht auf jeden Fall weiterhin einen Mechanismus, um den Arbeitsmarkt wettbewerblich auszugestalten und die Arbeitsmarktteilnehmer in einem gewissen Ausmass auch zu schützen.» (Bild: Hannes Saxer)