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Jeder Ökonom kennt die berühmten Maastricht-Kriterien. Ursprünglich waren sie dafür konzipiert, dass sich die öffentlichen Haushalte der EU-Länder im Hinblick auf die Einführung einer Einheitswährung einander angleichen. Seit der Bildung der Eurozone sind diese Beschränkungen zu einem festen Bestandteil der nationalen Haushaltspolitiken geworden. Zum 20. Jubiläum werfen wir einen Blick auf die Entwicklung der institutionellen Architektur dieses Dispositivs mitsamt seinen bestehenden Schwächen.
Das Dispositiv zur Haushaltsdisziplin der EU beruht noch immer auf den Regeln des Maastricht-Vertrags, dessen Original in einem Banktresor der Stadt Maastricht verwahrt wird.