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Die Schweizer Volkswirtschaft verzeichnete in der vergangenen Dekade ein stärkeres Wirtschaftswachstum als noch während der Schwächephase der 1990er-Jahre. Dank der raschen Erholung von der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise konnte die Schweiz im internationalen Vergleich zuletzt gar ein überdurchschnittlich hohes Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) wie auch des BIP pro Kopf erzielen. Die Aufteilung des Pro-Kopf-Wachstums des BIP in die Komponenten Arbeitseinsatz (Arbeitsstunden pro Kopf) und Arbeitsproduktivität (Output pro geleistete Arbeitsstunde) zeigt jedoch, dass über die letzten zehn Jahre in erster Linie ein erhöhtes Arbeitsvolumen, dank einer erneuten Steigerung der bereits hohen Erwerbsbeteiligung, positive Impulse für das Pro-Kopf-Wachstum lieferte. Im Gegensatz dazu hat sich die Zunahme der Arbeitsproduktivität in den letzten Jahren noch weiter verlangsamt; die Schweiz schneidet diesbezüglich im internationalen Vergleich nach wie vor unterdurchschnittlich ab. Eine wachsende Arbeitsproduktivität hat allerdings für eine Volkswirtschaft viele Vorzüge. Sie bietet beispielsweise einen grösseren Verteilungsspielraum für steigende Löhne (oder geringere Arbeitszeit für den gleichen Lohn) oder kann zur Finanzierung der Sozialwerke beitragen. Vor diesem Hintergrund sollen die zu vergebenden Studien die Erklärung der schwachen Entwicklung der Arbeitsproduktivität der Schweiz im internationalen Vergleich und über die Zeit in den Mittelpunkt stellen.
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Ausschreibung von volkswirtschaftlichen Studien zum Wachstum der Schweizer Volkswirtschaft