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Von einer «staatlichen Vermessung des Glücks» war die Rede, als das Bundesamt für Statistik im Dezember 2014 die Indikatoren zur Wohlfahrtsmessung vorstellte. Das neue Messsystem ist tatsächlich viel umfassender als wirtschaftliche Grössen wie das Bruttoinlandprodukt: Es beinhaltet auch relevante immaterielle Werte wie soziale Beziehungen, Zufriedenheit und Gesundheit. Doch das Leben lässt sich nicht auf einen einzigen «Glücksindex» reduzieren. Dazu ist die Wohlfahrtsmessung zu vielschichtig.
Bei einer möglichst breiten Betrachtung der Wohlfahrt spielt nicht nur die objektive Lebenssituation, sondern auch deren subjektive Einschätzung eine wichtige Rolle. (Bild: Keystone)