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Wirtschaftslage Schweiz

Das BIP der Schweiz wuchs im 3. Quartal 2020 um 7,2%, nachdem es im ersten Halbjahr um kumuliert 8,6% zurückgegangen war. Die Binnennachfrage und Teile des Dienstleistungssektors erholten sich deutlich. Im laufenden 4. Quartal dürfte die Wirtschaftserholung unterbrochen werden. Ein veritabler Konjunktureinbruch ist aber nicht zu erwarten.

Konjunkturprognose

Im Winterhalbjahr 2020/2021 lastet die zweite Corona-Welle auf der Schweizer Wirtschaft. Die Expertengruppe revidiert ihre BIP-Prognose für das kommende Jahr daher nach unten. Sofern sich die epidemiologische Lage entspannt, sollte das Wachstum im weiteren Verlauf deutlich anziehen. Die Unsicherheit bleibt aber ausserordentlich gross. Daher ergänzt das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) die Prognose mit zwei aktualisierten Konjunkturszenarien.

Weltwirtschaft

Mit der Lockerung der Corona-Massnahmen resultierten im 3. Quartal in vielen Ländern historische Anstiege des BIP, ausgehend von den sehr tiefen Ständen des Vorquartals. Im Verlauf des Herbsts verschlechterte sich die epidemiologische Lage vielerorts, sodass die Corona-Massnahmen verschärft wurden. Das lastet auch auf der Wirtschaftsentwicklung.

Neuer wöchentlicher Index

Um den Wirtschaftsverlauf zeitnah verfolgen zu können, veröffentlicht das Seco neu einen Index zur wöchentlichen Wirtschaftsaktivität (WWA) der Schweiz. Der WWA zeigt: Obwohl sich die epidemiologische Lage im Oktober stark verschlechterte, ist kein Wirtschaftseinbruch erfolgt.

Hier gibt’s die vollständige Ausgabe zum Download: