Die Volkswirtschaft

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Wirtschaftslage Schweiz

Das 4. Quartal 2020 stand im Zeichen der zweiten Corona-Welle. Die Erholung wurde in Teilen der Wirtschaft, die besonders durch die Eindämmungsmassnahmen betroffen waren, unterbrochen; in anderen Bereichen setzte sie sich abgeschwächt fort. Das BIP-Wachstum verlangsamte sich auf 0,3 Prozent.

Konjunkturprognose

Sollte die epidemiologische Entwicklung die vorgesehenen Schritte zur Lockerung der Corona-Massnahmen zulassen, dürfte sich die Binnenwirtschaft sehr zügig erholen. Die Expertengruppe des Bundes erwartet für 2021 ein Wachstum des Sportevent-bereinigten BIP in Höhe von 3,0 Prozent. Aufgrund der ausserordentlich grossen Unsicherheit ergänzt das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) die Prognose mit drei aktualisierten Konjunkturszenarien.

Weltwirtschaft

In vielen Ländern lasteten die zweite Corona-Welle bzw. die wieder verschärften Massnahmen zu deren Eindämmung im 4. Quartal 2020 auf der Wirtschaft. Dagegen setzte sich in China die Erholung fort. Die globale Industrieproduktion kam zum Jahresende leicht über dem Vorkrisenniveau zu liegen.

Rückblick auf das Krisenjahr 2020

Im einem Exkurs wird anhand der neuesten BIP-Daten bestätigt: Die Corona-Pandemie führte zur tiefsten Rezession seit Jahrzehnten. Dennoch kam es nicht zu einer Konkurswelle oder zu einer Kreditklemme, wie ein zweiter Exkurs deutlich macht. Schliesslich zeigt ein dritter Exkurs, dass der Fiskalimpuls der Schweiz gemessen am Rückgang des BIP 2020 im internationalen Vergleich umfangreich ausfiel.

Revisionen des Schweizer BIP

Das aktuelle Spezialthema legt dar: Im Vergleich zu den OECD-Ländern liegt die Dimension der BIP-Revisionen der Schweiz im Mittelfeld. Für ein kleines Land ist das ein positives Resultat. Grund für die Revisionen ist insbesondere die Integration von zusätzlichen Informationen nach der Erstpublikation der Daten.

Hier gibt’s die vollständige Ausgabe zum Download: