Löhne und Fördermassnahmen im Schweizer Leistungssport

Der Leistungs- und Spitzensport hat in der Schweiz sowohl eine gesellschaftliche als auch eine wirtschaftliche Bedeutung, wobei Spitzensportlerinnen und -sportler Vorbilder für die Jugend sind und nationale Identität vermitteln. Sportförderung bedeutet in erster Linie Breitensportförderung. Das Bundesamt für Sport (Baspo) fördert Sport primär nicht mit einem Fokus auf Leistung, sondern um die positiven Effekte des […]
Eine Europameisterschaft der Rekorde

Nach dem Erfolg der Uefa-Frauen-Europameisterschaft 2022 in England ist die EM 2025 in der Schweiz weit mehr als nur ein Fussballturnier. Sie ist ein wichtiger wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und kultureller Hebel, um den Frauenfussball weiterzuentwickeln. Zahlreiche Rekorde wurden bereits gebrochen – zum Beispiel bei den Preisgeldern –, und es wird erwartet, dass bis zum Endspiel am […]
Der Frauenfussball braucht mehr Geld

Geht es um Frauenfussball, so wird oft der Vergleich mit den Männern herangezogen. Doch dieser Vergleich hinkt. Natürlich herrscht diesbezüglich ein riesiger Unterschied, aber den gibt es auch unter Männern: Jeder Schweizer Topklub ist im Grunde ein Winzling verglichen mit Real Madrid. Das entzieht ihm jedoch nicht die Daseinsberechtigung. Zudem übersehen wir bei dieser Gegenüberstellung […]
Webtool analysiert Lohngleichheit zwischen Frau und Mann

Frauen und Männer verdienen in der Schweiz nicht gleich viel. Nimmt man den durchschnittlichen und auf Vollzeit standardisierten Bruttolohn verdienten Frauen im Jahr 2020 18 Prozent weniger als Männer – das sind pro Monat rund 1500 Franken. Im internationalen Vergleich ist das eher hoch: So lag das geschlechtsspezifische Lohngefälle in der EU 2022 mit 12,7 […]
Die weibliche Perspektive auf den Arbeitsmarkt

Frauen haben einen immer grösseren Anteil am Erwerbsleben – auch in der Schweiz. Betrug die Erwerbsquote von 25- bis 39-jährigen Frauen 1991 noch 72 Prozent, so sind es 2022 schon 87 Prozent, Tendenz steigend. Doch diese Entwicklung ist nicht immer linear verlaufen: Vor der Industrialisierung war der Anteil Frauen an der Erwerbsarbeit bereits ähnlich hoch […]
Röstigraben beim Taschengeld
Amtliches Geschlecht in der Altersvorsorge

Das Schweizer Recht kennt zum heutigen Zeitpunkt zwei Geschlechter: Frau und Mann. Ein drittes Geschlecht, wie zum Beispiel in Deutschland, Österreich oder Dänemark, ist in der Schweiz nicht vorgesehen. Das kann dazu führen, dass bei doppelten Staatsangehörigkeiten das Geschlecht in den Pässen der beiden Länder nicht übereinstimmt.
Geschlecht ändern ist heute einfacher
Als die Alters- und Hinterlassenenversicherung […]
«Verantwortlich für die Rentenlücke ist die Mutterschaft»

Frau Bütler, Sie sind selbstständige Ökonomin. Wann schicken Sie sich in Rente?
Das ist eine schwierige Frage. Ich werde in den nächsten zehn Jahren bestimmt etwas weniger arbeiten als in den vierzig davor. Aber solange ich etwas machen kann, das mir wichtig erscheint und Spass macht, werde ich wohl nie ganz aufhören.
Die AHV ist letztes Jahr […]
Witwer werden bei der AHV diskriminiert

Bei Todesfällen ihrer Ehepartner sind Männer den Frauen in der AHV nicht gleichgestellt. Witwer erhalten nur so lange eine Rente, wie sie minderjährige Kinder haben, Frauen hingegen lebenslang. Selbst Frauen ohne Kinder profitieren von einer Witwenrente, sofern sie das 45. Altersjahr vollendet haben und mindestens fünf Jahre verheiratet waren. Kinderlose Witwer gehen hingegen leer aus. […]
Von der Grossfamilie zum Einpersonenhaushalt

Wohnen ist teuer, allein wohnen ein Luxusgut. Dennoch sind Einpersonenhaushalte heute in der Schweiz die am stärksten verbreitete Haushaltsform. Insgesamt machen sie gut ein Drittel aus. 1930 bestand gerade mal gut jeder zwölfte Haushalt aus nur einer Person. Hingegen gab es damals im Vergleich zu heute anteilsmässig fast sechsmal so viele Haushalte mit mindestens fünf […]