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Grosses Projekt gegen den Klimawandel

Im Dezember 2015 hat sich die internationale Staatengemeinschaft an der Klimakonferenz in Paris verpflichtet, ihren Treibhausgasausstoss deutlich zu senken. Auch die Schweiz hat sich ambitionierte Ziele gesetzt: Bis 2030 will sie die Emissionen gegenüber dem Stand von 1990 um 50 Prozent senken. Wie sie diese Verpflichtungen konkret umsetzen will, soll im CO2-Gesetz geregelt werden, das dazu totalrevidiert werden muss.

Wie viel im Inland und wie viel im Ausland kompensiert werden soll, ist umstritten. Denn im Vergleich zu ausländischen Reduktionsmassnahmen sind inländische Kompensationen teuer. Gemäss dem Vernehmlassungsentwurf des Bundesrates zum CO2-Gesetz sollen 20 Prozent im Ausland und 30 Prozent der Emissionen von 1990 im Inland reduziert werden. Dazu will man vermehrt auf Lenkungsmassnahmen setzen und die Förderinstrumente im Gebäudebereich abbauen. Gemäss einer Studie bewegen sich die Kosten dafür zwischen 0,1 und 0,4 Prozent des Bruttoinlandprodukts im Jahr 2030. Weitaus höher wären die Kosten, wenn man gar nicht handeln würde.

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