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Was kommt nach dem Bankgeheimnis?

Das Schweizer Bankgeheimnis gehört für ausländische Bankkunden der Vergangenheit an. Vor zehn Jahren lieferte die Grossbank UBS den US-Behörden Kontoinformationen von amerikanischen Kunden. Wenige Monate später beschloss der Bundesrat auf internationalen Druck hin, den OECD-Standard bei der Amtshilfe in Steuersachen zu übernehmen. Dieser Standard ist inzwischen ausgebaut worden, und die Schweiz macht seit 2017 auch beim Automatischen Informationsaustausch (AIA) mit. Seither sammelten Schweizer Finanzinstitute Daten von Kunden, die in einem AIA-Partnerstaat steuerpflichtig sind. Der erste Datenaustausch erfolgte vergangenen Herbst. Was bedeutet das für die kantonalen Steuerbehörden?