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Föderalismus am Limit?

Die Schweiz ist ein föderalistischer Staat: Die Macht ist zwischen Bund, Kantonen und Gemeinden aufgeteilt. Der Föderalismus macht es möglich, dass die Schweiz als Einheit bestehen kann – trotz ihren vier Sprachen und unterschiedlicher regionaler Eigenheiten. Doch in der Corona-Krise hat sich daran eine Debatte entzündet. Wer ist besser geeignet, griffige Massnahmen zur Bekämpfung der Krise zu beschliessen: der Bund oder die Kantone? Zudem stand mit der Abstimmung zur Konzernverantwortungsinitiative auch das Ständemehr einmal mehr in der Kritik. Ist der Föderalismus an seine Grenzen gestossen?

Corona-Massnahmen: Optimale Interventionsebene und räumliche Grösse
Michael Funk, Swiss Economics

Ständemehr und Ständerat: Teil des bewährten politischen Systems?
Rahel Freiburghaus und Adrian Vatter, Universität Bern

Aufgabenteilung und Finanzausgleich in Zeiten von Corona
Christoph Schaltegger, Uni Luzern, und Mark Schelker,
Uni Freiburg

Härtefallverordnung: Dezentrale Umsetzung macht Sinn
Sabine Kollbrunner, Seco, Julian Frank und Matthias Setz, Ecoplan/Regiosuisse

Kurzarbeit und Homeoffice: Überblick über die Kantone
Marius Brülhart, Universität Lausanne, und Kurt Schmidheiny,
Universität Basel

Wie lösen die USA die föderalistischen Herausforderungen?
Christoph Sommer, Christoph Bühler und Anthony Abate,
Schweizer Botschaft, Washington

Flickenteppich in der Bildungspolitik?
Interview mit Silvia Steiner, Präsidentin Schweizerische
Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren