{"id":100144,"date":"2021-02-23T08:35:43","date_gmt":"2021-02-23T08:35:43","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2021\/02\/formation-de-lopinion-limportance-des-medias-en-ligne-ne-cesse-de-croitre\/"},"modified":"2023-08-23T22:51:00","modified_gmt":"2023-08-23T20:51:00","slug":"meinungsbildung-bedeutung-von-onlinemedien-waechst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2021\/02\/meinungsbildung-bedeutung-von-onlinemedien-waechst\/","title":{"rendered":"Meinungsbildung: Bedeutung von Onlinemedien w\u00e4chst"},"content":{"rendered":"<p>Die Schweizer Medienlandschaft befindet sich im Umbruch. Nur noch in wenigen Regionen gibt es heute eine eigenst\u00e4ndige Regionalzeitung, die nicht zu einem der grossen Verlage geh\u00f6rt. Eine zweite Zeitung gibt es, wenn \u00fcberhaupt, nur noch in den grossen Zentren. Immer mehr Regionalzeitungen werden f\u00fcr die \u00fcberregionalen Inhalte von einer Zentralredaktion beliefert. Vor allem j\u00fcngere Personen bilden sich ihre Meinung zunehmend in den sozialen Medien statt aus journalistisch aufbereiteten Quellen. Diese Entwicklungen haben Auswirkungen darauf, wie wir Informationen wahrnehmen, uns als Gesellschaft orientieren und wie politische Entscheide gef\u00e4llt werden. Deshalb ist es f\u00fcr Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung essenziell, diese Tendenzen in der Schweizer Medienlandschaft auf der Basis von Fakten nachverfolgen zu k\u00f6nnen. Denn erst eine systematische Beobachtung bietet eine fundierte Basis f\u00fcr medienpolitische Entscheide.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nEin solches Instrument ist der Medienmonitor Schweiz. Dieser wird seit 2017 j\u00e4hrlich im Auftrag des Bundesamts f\u00fcr Kommunikation (Bakom) erstellt, um die Entwicklung der Schweizer Medienlandschaft systematisch abzubilden und transparent zu machen. Mit dem Medienmonitor kann \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum hinweg verfolgt werden, wer Meinungsmacht in der Schweiz hat und wie sich diese entwickelt. Meinungsmacht ist das Potenzial, Meinungen zu beeinflussen. Medienangebote und -unternehmen k\u00f6nnen Meinungsmacht aus\u00fcben, wenn sie mit ihren redaktionellen Angeboten \u00fcberzeugen, wenn sie ein grosses Publikum erreichen oder beides zusammen (siehe <em>Kasten<\/em>).&#013;<\/p>\n<h2>Konzentration der Meinungsmacht<\/h2>\n<p>&#013;<br \/>\nGrunds\u00e4tzlich hat die Schweiz gem\u00e4ss den Autoren des Medienmonitors auch 2019 nach wie vor eine vielf\u00e4ltige Medienlandschaft. Dennoch zeigt der Medienmonitor klare Tendenzen, dass sich die Meinungsmacht konzentriert. Vor allem auf Ebene der Regionen zeigt sich der zunehmende Einfluss der grossen Schweizer Medienkonzerne. Unabh\u00e4ngige Verlage verschwinden zunehmend, oder sie werden in die Redaktionssysteme der grossen Unternehmen integriert. Der Grund daf\u00fcr ist wirtschaftlicher Art: F\u00fcr die Unternehmen ist es profitabler, in Angebote zu investieren, die sich an ein zahlenm\u00e4ssig gr\u00f6sseres Publikum richten, als in ausschliesslich regional ausgerichtete Publikationen.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nEin Gegengewicht zu den st\u00e4rksten, kommerziell orientierten Schweizer Medienkonzernen bilden die Service-public-Angebote der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG): Die SRG ist in allen untersuchten Regionen das meinungsm\u00e4chtigste Angebot. Diese starke Stellung ist allerdings f\u00fcr die Meinungsbildung unproblematisch. Denn im Gegensatz zu den rein kommerziellen Angeboten ohne Leistungsauftrag ist die SRG gem\u00e4ss Konzession zu inhaltlicher Vielfalt und zu ausgewogener Berichterstattung verpflichtet.&#013;<\/p>\n<h2>Junge nutzen soziale Medien<\/h2>\n<p>&#013;<br \/>\nDie klassischen Medien Radio, TV und Print haben nach wie vor ein grosses Potenzial, die \u00f6ffentliche Meinung zu beeinflussen. Am gr\u00f6ssten ist dieses beim Fernsehen \u2013 und zwar in allen Altersgruppen ausser bei den 15- bis 29-J\u00e4hrigen (siehe<em> Abbildung<\/em>). Am meisten verliert die Presse an Meinungsbildungspotenzial, doch dieser R\u00fcckgang wird teilweise von den journalistischen Onlineangeboten der Verlage aufgefangen.&#013;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Meinungsmacht nach Medium und Altersgruppe (2018\/2019)<\/h3>\n<p>&#013;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' id='03_2021_marxer_schmid_de'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#03_2021_marxer_schmid_de').highcharts({\nchart: {\n                type: 'column'\n            },\n    \n            title: {\n                text: ''\n            },\n    \n            xAxis: {\n                categories: ['15-29 Jahre', '30-44 Jahre', '45-59 Jahre', '60-79 Jahre']\n            },\n    \n            yAxis: {\n                allowDecimals: false,\n                title: {\n                    text: ''\n                },\nlabels: {format: '{value}%',\n},\n                stackLabels: {\n                    enabled: true,\n                    formatter: function() {\n                        return  this.stack;\n                    }\n                }\n            },\n    \n            tooltip: {\n                formatter: function() {\n                    return '<b>'+ this.x +'<\/b><br\/>'+\n                        this.series.name +': '+ this.y +'%<br\/>';\n\n                }\n            },\n    \n            plotOptions: {\n                column: {\n                    stacking: 'normal'\n                }\n            },\n    \n            series: [ {\n                name: 'TV',\n                data: [11.93,23.98,31.47,38.58],\n                stack: '2018',\n                 color:\"#e84066\"\n                \n                \n            }, {\n                name: 'TV',\n                data: [11.36,23.14,31.75,38.92],\n                stack: '2019',\n                showInLegend:false,\n                color:\"#e84066\"\n                \n                \n            },{\n                name: 'Radio',\n                data: [21.12,23.89,21.96,22.45],\n                stack: '2018',\n                color:\"#d2d803\"\n                                \n            }, {\n                name: 'Radio',\n                data: [20.71,22.3,20.28,19.65],\n                stack: '2019',showInLegend:false,\n                color:\"#d2d803\"\n                \n                \n            },{\n                name: 'Print',\n                data: [16.87,17.1,20.91,22.61],\n                stack: '2018',\n                    color:\"#88c0d3\"\n                                \n            }, {\n                name: 'Print',\n                data: [16.37,16.68,19.95,21.77],\n                stack: '2019',showInLegend:false,\n                 color:\"#88c0d3\"\n                \n                \n            },{\n                name: 'Online',\n                data: [19.75,19.78,18.64,11.92],\n                stack: '2018',\n                   color:\"#ee7452\"\n                                \n            },{\n                name: 'Online',\n                data: [17.92,18.8,19.52,14.81],\n                stack: '2019',showInLegend:false,\n                    color:\"#ee7452\"\n                \n            },{\n                name: 'Social Media',\n                data: [30.33,15.24,7.02,4.43],\n                stack: '2018',\n                   color:\"#00b3d4\"\n            },{\n                name: 'Social Media',\n                data: [33.64,19.08,8.5,4.86],\n                stack: '2019',showInLegend:false,\n                \n                   color:\"#00b3d4\"\n            },  ]\n        });\n    });\n\n\n<\/script>\n&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle:\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.medienmonitor-schweiz.ch\/factsheets\/\">Medienmonitor Schweiz \/<\/a> Die Volkswirtschaft<\/span>&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\n&nbsp;&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nAnders die Jungen: Bei den 15- bis 29-J\u00e4hrigen haben die sozialen Medien klar das gr\u00f6sste Potenzial, die Meinung zu beeinflussen, gefolgt von Radio, journalistischen Onlinemedien und der Presse. Das Fernsehen, das bei allen anderen Altersgruppen das gr\u00f6sste Meinungsbildungspotenzial hat, liegt bei ihnen auf dem letzten Platz. Das Meinungsbildungspotenzial der sozialen Medien nimmt stetig zu. Im Vergleich zu Radio, Fernsehen, Presse und journalistischen Onlinemedien ist die Zunahme der Meinungsmacht vor allem auf die hohe Reichweite dieser Angebote zur\u00fcckzuf\u00fchren. Die Nutzung zu Informationszwecken steht bei den sozialen Medien nicht im Vordergrund.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDennoch ist der Abfluss an Meinungsmacht hin zu den sozialen Medien problematisch. Denn bei den unter 30-J\u00e4hrigen kann so ein Meinungsklima entstehen, das nicht in erster Linie journalistisch gepr\u00e4gt ist. Der Grund: \u00dcber die Social-Media-Plattformen k\u00f6nnen grunds\u00e4tzlich alle Personen und Organisationen \u00f6ffentlich kommunizieren.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDie Plattformen \u00fcberwachen dabei einzig, dass die von ihnen gesetzten Regeln eingehalten werden. Das unterscheidet sie von journalistischen Medien mit einer professionellen Redaktion, deren Mitarbeitende der Wahrheit verpflichtet sind und sich an medienethische Standards der Branche<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> halten. Dazu geh\u00f6rt beispielsweise der Grundsatz, dass eine Meldung auf mindestens zwei unabh\u00e4ngigen Quellen beruhen muss, bevor sie verbreitet wird, dass Quellen transparent gemacht werden, dass eine angeschuldigte Person zu Vorw\u00fcrfen Stellung nehmen kann und dass Fakten und Kommentare erkennbar getrennt werden.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDie sozialen Medien erm\u00f6glichen damit auch die Verbreitung unwahrer, irref\u00fchrender, diskriminierender und rassistischer Inhalte oder von Aufrufen zu Gewalt durch Dritte, die in den journalistischen Medien nicht aufgenommen w\u00fcrden. Solche Inhalte k\u00f6nnen Misstrauen s\u00e4en und zu gesellschaftlichen Spannungen f\u00fchren.&#013;<\/p>\n<h2>Politik ist gefordert<\/h2>\n<p>&#013;<br \/>\nDiese Entwicklung muss die Politik ernst nehmen und weiterhin beobachten. Der Staat ist gefordert, f\u00fcr die in wirtschaftlichen Schwierigkeiten steckende Medienbranche g\u00fcnstige Rahmenbedingungen zu schaffen, um eine verl\u00e4ssliche, vielf\u00e4ltige Medienlandschaft in allen Regionen zu erhalten. Die Politik hat diese Dringlichkeit erkannt und diskutiert derzeit ein Massnahmenpaket zur Unterst\u00fctzung der Medien.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a>&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nF\u00fcr ein direktdemokratisches Land wie die Schweiz ist es besonders wichtig, dass die Bev\u00f6lkerung sich eine freie Meinung bilden kann. Zur Befriedigung ihrer Informationsbed\u00fcrfnisse sollen B\u00fcrger und B\u00fcrgerinnen deshalb unterschiedliche Medien zur Auswahl haben, die Themen, Meinungen und Akteure vielf\u00e4ltig abbilden und aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Dies ist auch aus verfassungsrechtlicher Perspektive gefordert: Gem\u00e4ss der Meinungs-, Informations- und Medienfreiheit<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> muss der Staat eine vielf\u00e4ltige Medienordnung gew\u00e4hrleisten. Die Medien k\u00f6nnen ihre wesentliche Meinungsbildungs- und Kontrollfunktion nur wirksam wahrnehmen, wenn sie m\u00f6glichst vielf\u00e4ltige Ansichten und Themen in die \u00d6ffentlichkeit tragen.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDas betrifft auch das Mediennutzungsverhalten der unter 30-J\u00e4hrigen, die mehrheitlich online kommunizieren. Damit setzt sich der Trend fort: weg von Zeitung und Fernsehen und hin zu Onlineangeboten und sozialen Medien. Damit auch diese Altersgruppe Zugang zu zuverl\u00e4ssigen Informationen hat, muss die Medienf\u00f6rderung des Bundes angepasst werden und auch Onlineangebote mit einbeziehen. Nur so kommt sie der gesamten Bev\u00f6lkerung zugute.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nBeim Service public der SRG wurde dieser Anspruch mit der angepassten Konzession von 2019<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> bereits umgesetzt: Junge Menschen sollen besser erreicht werden. Die SRG wird verpflichtet, Angebote bereitzustellen, die eine altersgerechte Orientierung bieten und die Beteiligung der jungen Menschen am politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, kulturellen und sozialen Leben f\u00f6rdern. Sie muss ihre Angebote auch online in geeigneter Form verbreiten k\u00f6nnen.&#013;<\/p>\n<h2>Regionale Printmedien f\u00f6rdern<\/h2>\n<p>&#013;<br \/>\nDer Medienmonitor zeigt aber noch eine andere Entwicklung: Der Einfluss der grossen Konzerne in den Regionen nimmt zu. Deshalb muss die Politik die Medienf\u00f6rderung auch \u00fcber den Service public hinaus an die ver\u00e4nderten Nutzungsgewohnheiten und Rahmenbedingungen anpassen.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nKonkret bedeutet dies, dass die gedruckte Presse im Strukturwandel unterst\u00fctzt werden sollte. Dazu beabsichtigen Bundesrat und Parlament, die indirekte Pressef\u00f6rderung \u00fcber die Zustellerm\u00e4ssigung der Post auszubauen. Gerade kleinere, unabh\u00e4ngige Verlagsh\u00e4user erhalten durch den Ausbau der indirekten Pressef\u00f6rderung nochmals Zeit, um sich an die ge\u00e4nderten wirtschaftlichen Bedingungen (sinkende Einnahmen aus Werbung und Abonnementen) anzupassen. Dort, wo noch unabh\u00e4ngige und funktionsf\u00e4hige redaktionelle Organisationen bestehen, erh\u00f6ht sich mit der Massnahme die Chance, dass diese eine Zukunft haben.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDer zunehmenden Konzentration von Meinungsmacht bei den grossen Medienkonzernen soll zudem ein Vorschlag des St\u00e4nderates entgegenwirken: Die Zustellerm\u00e4ssigung soll k\u00fcnftig degressiv ausgestaltet werden. Abonnierte Zeitungen und Zeitschriften, die regional ausgerichtet sind, erhalten so pro ausgeliefertem Exemplar einen h\u00f6heren Unterst\u00fctzungsbeitrag als Publikationen mit grosser Reichweite.&#013;<\/p>\n<h2>Gleichbehandlung f\u00fcr Onlinemedien<\/h2>\n<p>&#013;<br \/>\nZus\u00e4tzlich debattiert das Parlament derzeit auch \u00fcber eine zeitlich beschr\u00e4nkte Unterst\u00fctzung f\u00fcr abonnierte Onlinemedien. Obwohl immer mehr Menschen journalistische Onlineangebote nutzen und diese f\u00fcr die Meinungsbildung an Bedeutung gewinnen, ist die Zahlungsbereitschaft im Internet geringer als f\u00fcr ein Zeitungsabonnement. Auch die Werbeeinnahmen fallen im Internet tiefer aus als in gedruckten Zeitungen, da die Einnahmen aus digitaler Werbung zu einem grossen Teil zu den ausl\u00e4ndischen Technologiekonzernen fliessen.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nZudem braucht es besonders f\u00fcr die unter 30-J\u00e4hrigen, f\u00fcr die Social-Media-Angebote bei der Meinungsbildung immer wichtiger werden, attraktive Alternativen im Internet, die Informationen nach journalistischen Standards aufbereiten. Sonst besteht die Gefahr, dass sie sich ihre Meinung zunehmend in einem Klima bilden, das mit irref\u00fchrenden Informationen, diskriminierenden und rassistischen Inhalten oder Aufrufen zu Gewalt durchsetzt ist.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDamit sich Onlineangebote von traditionellen Medienh\u00e4usern wie auch neue Angebote trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen etablieren k\u00f6nnen, will der Bundesrat diese baldm\u00f6glichst unterst\u00fctzen. Um der zunehmenden Konzentration in den Regionen entgegenzuwirken, soll auch diese F\u00f6rderung degressiv ausgestaltet sein und somit konzernunabh\u00e4ngige Medienangebote bevorzugen.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe <a href=\"https:\/\/presserat.ch\/journalistenkodex\/erklaerung\/\">Erkl\u00e4rung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten<\/a> auf Presserat.ch.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe <a href=\"https:\/\/www.bakom.admin.ch\/bakom\/de\/home\/das-bakom\/organisation\/rechtliche-grundlagen\/bundesgesetze\/zukuenftiges-gesetz-ueber-elektronische-medien.html\">Massnahmenpaket zugunsten der Medien<\/a> auf Bakom.admin.ch.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe Art. 16 und 17 BV.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe Medienmitteilung: \u00ab<a href=\"https:\/\/www.bakom.admin.ch\/bakom\/de\/home\/das-bakom\/medieninformationen\/medienmitteilungen.msg-id-71973.html\">Neue SRG-Konzession: Mehr Service public<\/a>\u00bb vom 29.08.2018 auf Bakom.admin.ch.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Schweizer Medienlandschaft befindet sich im Umbruch. 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Mit den <a href=\"https:\/\/www.medienmonitor-schweiz.ch\/beteiligungen\/\">Beteiligungen<\/a> ist dort auch systematisch abgebildet, zu welchem Konzern ein bestimmtes Medienangebot geh\u00f6rt."}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":100147,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":100151,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"101088","post_abstract":"Die fortschreitende Digitalisierung beeinflusst, wie sich die Bev\u00f6lkerung in der Schweiz eine Meinung bildet: Die journalistischen Onlinemedien, aber auch die sozialen Medien gewinnen hierzulande immer mehr an Einfluss auf die Meinungsbildung. Medien, die nach journalistischen Standards arbeiten, verlieren an Bedeutung. In vielen Regionen sinkt zudem die Medienvielfalt aufgrund der grossen Verlagsh\u00e4user. Die Politik diskutiert aktuell ein Massnahmenpaket, um diesen Entwicklungen zu begegnen. Ein Vorschlag ist eine degressive Unterst\u00fctzung f\u00fcr Onlineangebote und die Presse, um den R\u00fcckgang der Medienvielfalt, insbesondere in den Regionen, zu stoppen. 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