{"id":100277,"date":"2020-12-23T13:50:45","date_gmt":"2020-12-23T13:50:45","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2020\/12\/tabac-et-alcool-une-ardoise-de-plusieurs-milliards-de-francs\/"},"modified":"2023-08-23T22:51:21","modified_gmt":"2023-08-23T20:51:21","slug":"tabak-und-alkohol-verursachen-milliardenkosten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2020\/12\/tabak-und-alkohol-verursachen-milliardenkosten\/","title":{"rendered":"Tabak und Alkohol verursachen Milliardenkosten"},"content":{"rendered":"<p>Zwei fiktive Beispiele: einerseits die 54-j\u00e4hrige Ursula Meier. Sie arbeitet in der Administration einer Z\u00fcgelfirma. Im Sommer hat ihre \u00c4rztin Lungenkrebs diagnostiziert, nun f\u00e4llt sie f\u00fcr mehrere Monate krankheitsbedingt aus. Andererseits der 47-j\u00e4hrige Max M\u00fcller: Vor einem schweren Autounfall arbeitete er als Sanit\u00e4r. Er fuhr betrunken und mit \u00fcberh\u00f6hter Geschwindigkeit gegen eine Leitplanke. Auch er fehlt l\u00e4nger am Arbeitsplatz.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nFrau Meier und Herr M\u00fcller haben eines gemeinsam: Sucht. Im ersten fiktiven Fall sind es Zigaretten, beim zweiten Alkohol. Nebst pers\u00f6nlichem Leid verursacht Sucht enorme Kosten. Im Auftrag des Bundesamtes f\u00fcr Gesundheit (BAG) hat das Forschungs- und Beratungsb\u00fcro Polynomics berechnet, welche volkswirtschaftlichen Kosten die Tabak-, die Alkohol- und die Drogensucht in der Schweiz im Jahr 2017 verursachten.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Ebenfalls ber\u00fccksichtigt wurden die Kosten der Geldspielsucht \u2013 denn substanzungebundene Verhaltenss\u00fcchte gewinnen zunehmend an Bedeutung. Das Forschungsfeld ist hier aber noch relativ jung. Um mehr Wissen zu generieren, wurden in einem ersten Schritt die Kosten dieser besonders prominenten Sucht berechnet.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nInsgesamt beliefen sich die Suchtkosten im Jahr 2017 auf 7,9 Milliarden Franken.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Mehr als die H\u00e4lfte davon, n\u00e4mlich 4,5 Milliarden Franken, sind direkte Kosten. Diese fallen haupts\u00e4chlich im Gesundheitswesen (3,8 Mrd. Fr.) an \u2013 beispielsweise f\u00fcr \u00e4rztliche Leistungen, Arzneimittel und Spitalaufenthalte. Ebenfalls zu den direkten Kosten z\u00e4hlt die Strafverfolgung im Zusammenhang mit suchtbedingten Straftaten (0,7 Mrd. Fr.). Diese entstehen bei der Kriminalit\u00e4tsbek\u00e4mpfung durch die Polizei, in der Justiz oder im Strafvollzug.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie verbleibenden 3,4 Milliarden Franken sind indirekte Kosten. Sie lassen sich in den direkten Produktivit\u00e4tsverlust aufgrund des Suchtmittelkonsums (1,7 Mrd. Fr.), in krankheitsbedingte Abwesenheit (1,5 Mrd. Fr.) und in Produktivit\u00e4tsausf\u00e4lle aufgrund von fr\u00fchzeitigen Todesf\u00e4llen (0,1 Mrd. Fr.) aufschl\u00fcsseln.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Tabak an der Spitze<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nRund die H\u00e4lfte der Gesamtkosten verursacht der Tabak. Den zweitgr\u00f6ssten Anteil generiert Alkohol, gefolgt von Drogen und der Spielsucht<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a>. Gemessen an der Wirtschaftsleistung machen die Suchtkosten insgesamt 1,1 Prozent am Bruttoinlandprodukt (BIP) aus. Aufgeteilt auf die Gesamtbev\u00f6lkerung der Schweiz, betragen die j\u00e4hrlichen Kosten 927 Franken pro Kopf. Tabak und Alkohol machen dabei zusammen \u00fcber drei Viertel der Kosten aus.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGenaue Angaben zur Anzahl suchtbetroffener Menschen in der Schweiz gibt es nicht, weil viele Menschen aus Scham keine Hilfe suchen. Gem\u00e4ss Bev\u00f6lkerungsbefragungen weist rund ein F\u00fcnftel der Bev\u00f6lkerung ab 15 Jahren einen risikoreichen Alkoholkonsum auf.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Sch\u00e4tzmethoden deuten darauf hin, dass etwa 250\u2019000 Personen in der Schweiz alkoholabh\u00e4ngig sind.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> Der Anteil t\u00e4glich Rauchender in der schweizerischen Bev\u00f6lkerung bel\u00e4uft sich auf 18 Prozent.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nJe nach Art der Sucht setzen sich die Kosten anders zusammen. Bei Tabak fallen die Gesundheitskosten mit einem Anteil von 79 Prozent am meisten ins Gewicht. Dies ist darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass Tabakkonsum viele nicht \u00fcbertragbare Krankheiten wie Lungenkrebs, chronische Atemwegserkrankungen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursacht. Beim Alkoholkonsum hingegen erzeugen Produktivit\u00e4tsverluste den gr\u00f6ssten Anteil: 76 Prozent der Kosten fallen darauf zur\u00fcck. Hier sind insbesondere die direkten Produktivit\u00e4tsverluste durch Alkoholkonsum am Arbeitsplatz zu erw\u00e4hnen, welche sich auf rund 1,5 Milliarden Franken pro Jahr belaufen. Der Hauptteil dieser Kosten entsteht durch sogenannten Pr\u00e4sentismus \u2013 beispielsweise, wenn jemand angetrunken arbeitet und dadurch die Leistung verringert wird. Bei den Drogen fallen 51 Prozent der Kosten in der Strafverfolgung an. Dies ist eine direkte Folge der Illegalit\u00e4t des Drogenkonsums und der Beschaffung.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Mehrheit der durch Sucht entstandenen Kosten gehen zulasten der Sozialversicherungen, des Staates und der Arbeitgeber. Allein die Sozialversicherungen tragen j\u00e4hrlich Gesundheitskosten von 2,9 Milliarden Franken. Hinzu kommen die Kosten suchtbedingter vorzeitiger Pensionierungen, welche von der IV getragen werden (0,3 Mrd. Fr.). Die Kosten f\u00fcr den Staat betragen 1,6 Milliarden Franken. Darin sind auch die Kosten f\u00fcr Strafverfolgungen (0,7 Mrd. Fr.) enthalten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKosten, die durch suchtbedingte kurzfristige Abwesenheiten oder durch reduzierte Leistungen w\u00e4hrend der Arbeit unmittelbar entstehen, tragen die Unternehmen. Dazu kommen Produktivit\u00e4tsverluste aufgrund von fr\u00fchzeitigen Todesf\u00e4llen oder krankheitsbedingten Abwesenheiten. Insgesamt fallen zulasten der Unternehmen pro Jahr etwa 3,1 Milliarden Franken an Suchtkosten an.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Teure M\u00e4nner<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nJe nach Art der Sucht verursachen unterschiedliche Teilgruppen die Kosten im Gesundheitswesen. So zeigen sich beispielsweise deutliche Unterschiede nach Alterskategorien: Bei illegalen Drogen generieren vor allem j\u00fcngere Personen Kosten. Beim Alkohol wiederum verursachen die 35- bis 54-J\u00e4hrigen die meisten Kosten, und beim Tabak sind es die \u00e4lteren Personen ab 55 Jahren. Auff\u00e4llig ist: M\u00e4nner verursachen bei allen S\u00fcchten deutlich mehr Gesundheitskosten als Frauen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAuch bei den direkten Produktivit\u00e4tsverlusten sind M\u00e4nner die gr\u00f6ssten Kostenverursacher. Allerdings liegt hier der Grund neben der h\u00f6heren Zahl an Konsumierenden in der h\u00f6heren Erwerbsquote sowie im h\u00f6heren Lohnniveau der M\u00e4nner. Zus\u00e4tzlich entfallen rund zwei Drittel der suchtbedingten Todesf\u00e4lle auf M\u00e4nner, und etwa drei Viertel der suchtbedingten IV-Bez\u00fcger sind ebenfalls M\u00e4nner.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Pr\u00e4vention lohnt sich<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Kosten in Milliardenh\u00f6he machen deutlich, dass der Handlungsbedarf in der Suchtpr\u00e4vention weiterhin gross ist. Eine \u00e4ltere Studie aus dem Jahr 2010 ergab, dass jeder investierte Franken einen belegbaren Nutzen bringt, beim Tabak von 41 Franken und beim Alkohol von 23 Franken.<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a> Folglich lohnt es sich f\u00fcr die Schweiz, in die Gesundheitsf\u00f6rderung und die Pr\u00e4vention zu investieren.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nUm die Anzahl Menschen mit einer Suchterkrankung zu senken, hat der Bund die \u00ab<a href=\"https:\/\/www.bag.admin.ch\/bag\/de\/home\/strategie-und-politik\/nationale-gesundheitsstrategien\/strategie-sucht.html\">Nationale Strategie Sucht<\/a>\u00bb erarbeitet. Zusammen mit der \u00ab<a href=\"https:\/\/www.bag.admin.ch\/bag\/de\/home\/strategie-und-politik\/nationale-gesundheitsstrategien\/strategie-nicht-uebertragbare-krankheiten.html\">Nationalen Strategie zur Pr\u00e4vention nicht \u00fcbertragbarer Krankheiten<\/a>\u00bb leistet sie mit fr\u00fchzeitigen, passenden Interventionen einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualit\u00e4t von Suchtbetroffenen. Die verschiedenen Massnahmen der beiden Strategien tragen insbesondere auch dazu bei, die direkten und indirekten Folgekosten von Sucht zu senken. Das BAG finanziert beispielsweise die Website <a href=\"https:\/\/praxis-suchtmedizin.ch\/\">Praxis-suchtmedizin.ch<\/a>, die unter anderem Haus\u00e4rztinnen und Haus\u00e4rzten als Nachschlagewerk dient. Die Inhalte werden von regionalen suchtmedizinischen Netzwerken gesteuert. Eine weitere Dienstleistung des BAG in Zusammenarbeit mit Kantonen, Suchtfachstellen und anderen Partnern ist das Onlineportal <a href=\"http:\/\/Safezone.ch\">Safezone.ch<\/a>, welches kostenlose und anonyme Beratungen zu Suchtfragen f\u00fcr Betroffene, Angeh\u00f6rige oder Fachpersonen anbietet. Zudem stellt das BAG der \u00d6ffentlichkeit mit dem Onlinemonitoringsystem <a href=\"https:\/\/www.obsan.admin.ch\/de\/MonAM\">Monam.ch<\/a> eine interaktive \u00dcbersicht zu Daten und Fakten \u00fcber Sucht und nicht \u00fcbertragbare Krankheiten in der Schweiz bereit.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWeiter sollen namentlich zielgruppenspezifische Angebote helfen, dass die Erwerbst\u00e4tigkeit und die Produktivit\u00e4t von Suchtbetroffenen erhalten bleiben. Beispielsweise wird Fr\u00fcherkennung und Fr\u00fchintervention (F+F) in unterschiedlichen Altersgruppen und in verschiedenen Settings umgesetzt. Ein Schwerpunkt liegt auf der F\u00f6rderung von Aus- und Weiterbildungen von Fachpersonen, die eng mit den Jugendlichen zusammenarbeiten (z. B. Schulsozialarbeit, Jugendarbeit). Sie sollen bef\u00e4higt werden, risikohaftes Verhalten zu erkennen und entsprechend zu reagieren.<a href=\"#footnote_8\" id=\"footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor\">[8]<\/a> Daneben haben auch Investitionen in gute Rahmenbedingungen \u2013 insbesondere bei Jugendlichen \u2013 einen bedeutenden Stellenwert. Da die sozialen Verh\u00e4ltnisse einen entscheidenden Einfluss auf das Suchtverhalten haben, erscheinen die zielgerichtete Unterst\u00fctzung von vulnerablen Familien oder ausreichende Anlaufstellen f\u00fcr Hilfesuchende sinnvoll.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAuch Gesetze beeinflussen die Verh\u00e4ltnisse: So hilft es beispielsweise, den Zugang zu Suchtmitteln f\u00fcr Kinder und Jugendliche zu erschweren und Werbung, die sich an Jugendliche richtet, einzuschr\u00e4nken. Da junge Menschen besonders preissensibel sind, d\u00fcrfte eine Ver\u00e4nderung bei der Besteuerung von Alkohol und Tabak einen R\u00fcckgang des Konsums zur Folge haben.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Fischer et al. (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Die hier ausgewiesenen Kosten von Sucht beruhen auf einer konservativen Berechnung. Vorherige Studien f\u00fcr die Schweiz wiesen h\u00f6here Kosten aus, weil sie mit einer anderen Methode berechnet wurden.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Aufgrund der Datenlage werden nur Teilkosten der Geldspielsucht ausgewiesen.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Gmel et al. (2017).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Kuendig (2010).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Gmel et al. (2017).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Wieser et al. (2010).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_8\" class=\"footnote--item\">BAG (2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwei fiktive Beispiele: einerseits die 54-j\u00e4hrige Ursula Meier. Sie arbeitet in der Administration einer Z\u00fcgelfirma. Im Sommer hat ihre \u00c4rztin Lungenkrebs diagnostiziert, nun f\u00e4llt sie f\u00fcr mehrere Monate krankheitsbedingt aus. Andererseits der 47-j\u00e4hrige Max M\u00fcller: Vor einem schweren Autounfall arbeitete er als Sanit\u00e4r. 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(2020). <a href=\"https:\/\/www.bag.admin.ch\/dam\/bag\/de\/dokumente\/npp\/forschungsberichte\/forschungsberichte-sucht\/polynomics_volkswirtschaftliche_kosten_sucht_schlussbericht.pdf.download.pdf\/Polynomics_Volkswirtschaftliche_Kosten_Sucht_Schlussbericht-2020-09-25_NEU.pdf\">\u00a0Volkswirtschaftliche Kosten von Sucht<\/a>. Studie im Auftrag des BAG, Polynomics, Olten.<\/li>&#13;\n \t<li>Gmel, G., Kuendig, H., Notari, L. und Gmel, C. (2017). <a href=\"https:\/\/www.suchtmonitoring.ch\/docs\/library\/gmel_5lbj5rqv9y5i.pdf\">Suchtmonitoring Schweiz \u2013 Konsum von Alkohol, Tabak und illegalen Drogen in der Schweiz im Jahr 2016<\/a>. Sucht Schweiz, Lausanne.<\/li>&#13;\n \t<li>Kuendig, H. (2010). <a href=\"https:\/\/www.suchtmonitoring.ch\/docs\/library\/kuendig_herve_ii2ajqwt12iq.pdf\">Estimation du nombre de personnes alcoolo-d\u00e9pendantes dans la population helv\u00e9tique (Rapport de recherche No 56)<\/a>. Addiction Suisse, Lausanne.<\/li>&#13;\n \t<li>Wieser, S. et al. (2010). <a href=\"https:\/\/www.bag.admin.ch\/dam\/bag\/de\/dokumente\/e-f\/evalber-ncd-sucht\/2001-2010\/2010-oekonomische-evaluation-praevention-synthesebericht.pdf.download.pdf\/2010-synthesis-report-final-oekevalpraev-d.pdf\">Synthesebericht \u2013 \u00d6konomische Evaluation von Pr\u00e4ventionsmassnahmen in der Schweiz<\/a>. WIG (ZHAW) und IRENE (Universit\u00e4t Neuenburg).<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":100280,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":100284,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"99925","post_abstract":"Sucht verursacht hohe Kosten f\u00fcr die Gesellschaft. Eine Studie im Auftrag des Bundesamtes f\u00fcr Gesundheit (BAG) sch\u00e4tzt die volkswirtschaftlichen Kosten in der Schweiz f\u00fcr das Jahr 2017 auf 7,9 Milliarden Franken. Der gr\u00f6sste Kostenfaktor ist Tabak mit 3,9 Milliarden Franken. An zweiter Stelle folgt Alkohol mit 2,8 Milliarden Franken. Darin enthalten sind einerseits direkte Kosten, die durch Leistungen im Gesundheitssystem und in der Strafverfolgung entstehen. 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