{"id":100292,"date":"2020-12-23T13:50:45","date_gmt":"2020-12-23T13:50:45","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2020\/12\/bennett-marti-neuenschwander-1-2-2021\/"},"modified":"2023-08-23T22:51:31","modified_gmt":"2023-08-23T20:51:31","slug":"digitalisierung-tausende-sbb-stellen-von-veraenderungen-betroffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2020\/12\/digitalisierung-tausende-sbb-stellen-von-veraenderungen-betroffen\/","title":{"rendered":"Digitalisierung: Tausende SBB-Stellen von Ver\u00e4nderungen betroffen"},"content":{"rendered":"<p>Mit \u00fcber 32\u2019000 Mitarbeitenden sind die SBB besonders stark von der Digitalisierung betroffen. Die Anforderungen an traditionelle Bahnberufe wie Rangier- und Lokpersonal ver\u00e4ndern sich derzeit aufgrund der Einf\u00fchrung neuer Hilfsmittel wie zum Beispiel Tablets mit spezifischen Apps stark. Um diesen Wandel zu begleiten, hat das Bahnunternehmen zusammen mit Gewerkschaften den schweizweit ersten Digitalisierungsfonds eingerichtet. Dieser besch\u00e4ftigt sich haupts\u00e4chlich mit den langfristigen Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung f\u00fcr die SBB und deren Mitarbeitende.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIm Auftrag des SBB-Digitalisierungsfonds haben wir in einer Studie untersucht, wie die digitale Transformation unternehmerisch so gestaltet werden kann, dass m\u00f6glichst viele Mitarbeitende k\u00fcnftig im Arbeitsprozess verbleiben k\u00f6nnen und niemand ohne Selbstverschulden durch die geschaffenen Auffangstrukturen f\u00e4llt.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Dabei gingen wir in vier Schritten vor.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nErstens analysierten wir die Fachliteratur der letzten f\u00fcnf Jahre. Zweitens befragten wir F\u00fchrungskr\u00e4fte und Fachleute der SBB sowie die Gewerkschaften. Drittens f\u00fchrten wir Gruppeninterviews mit Mitarbeitenden und Vorgesetzten aus relevanten Berufsgruppen wie beispielsweise dem Rangierpersonal durch. Und viertens wandten wir uns mit einer onlinegest\u00fctzten Befragung<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> an in- und ausl\u00e4ndische Expertinnen und Experten aus anderen Unternehmen, Gewerkschaften und Verwaltungseinheiten. Im vorliegenden Artikel werden die zentralen Herausforderungen f\u00fcr die SBB in der digitalen Transformation beleuchtet.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Sch\u00f6ne neue Vuca-Welt<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIm Zusammenhang mit der digitalen Transformation wird oft von der sogenannten Vuca-Welt gesprochen. Vuca ist eine Abk\u00fcrzung aus dem Englischen und steht f\u00fcr Volatilit\u00e4t, Unsicherheit, Komplexit\u00e4t und Mehrdeutigkeit.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Unternehmen m\u00fcssen heute in der Lage sein, auf st\u00e4ndig wechselnde Gegebenheiten produktiv zu reagieren, und sind darauf angewiesen, dass die Mitarbeitenden auf allen Stufen ein hohes Mass an Anpassungs- und Ver\u00e4nderungsbereitschaft sowie an mentaler Widerstandsf\u00e4higkeit aufweisen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nHohe fach\u00fcbergreifende Sozial- und Selbstkompetenzen gelten als Erfolgsgaranten f\u00fcr einen produktiven individuellen Umgang mit den Herausforderungen der Digitalisierung. Sie haben zudem eine weit h\u00f6here Halbwertszeit als fachspezifische Kompetenzen, die in immer k\u00fcrzeren Abst\u00e4nden aktualisiert werden m\u00fcssen.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie SBB f\u00f6rdern diese Kompetenzen ihrer Mitarbeitenden mit einem vielf\u00e4ltigen Weiterbildungsangebot. Allerdings wird das Angebot vorwiegend von Mitarbeitenden genutzt, die bereits heute mit einem hohen Grad an Eigenverantwortung oder im Rahmen einer gezielten Talentf\u00f6rderung an ihrer Arbeitsmarktf\u00e4higkeit arbeiten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDer digitale Wandel ist gerade in den bahnspezifischen Berufen wie etwa bei den Zugbegleitenden sowie den Mitarbeitenden der Betriebszentralen stark sp\u00fcrbar. W\u00e4hrend auch hier die F\u00f6rderung der digitalen Kompetenzen unbestritten ist, k\u00f6nnte die St\u00e4rkung der individuellen \u00abChange-Kompetenz\u00bb noch mehr Raum einnehmen. Die Kompetenzf\u00f6rderung der Mitarbeitenden in fach\u00fcbergreifender Hinsicht hat f\u00fcr das Unternehmen zudem den Nutzen, dass Mitarbeitende vielseitiger und flexibler in verschiedenen Aufgabenbereichen oder bereichs\u00fcbergreifenden Projekten eingesetzt werden k\u00f6nnen. Daraus folgen eine h\u00f6here Agilit\u00e4t und Flexibilit\u00e4t f\u00fcr das Unternehmen.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Neuer F\u00fchrungsstil<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAuch seitens der F\u00fchrungskr\u00e4fte verlangt die Digitalisierung ein Umdenken. So gilt es beispielsweise agile Arbeitsformen \u2013 etwa in Form von bereichs\u00fcbergreifenden Teams \u2013 zu erm\u00f6glichen. Diese Teams sollen m\u00f6glichst autonom arbeiten k\u00f6nnen, da dies Innovation beg\u00fcnstigt. Dazu ist ein auf Motivation und Vertrauen basierender F\u00fchrungsstil besonders geeignet.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nTeamleitende spielen dabei als Verbindungsglieder zwischen dem mittleren Kader und der Basis eine zentrale Rolle. Sie k\u00f6nnen entscheidend dazu beitragen, die Akzeptanz von Ver\u00e4nderungen im Unternehmen zu erh\u00f6hen. Um die Mitarbeitenden gezielt in ihrer beruflichen Weiterentwicklung zu unterst\u00fctzen, sollten die Teamleitenden vermehrt als Lern-Coaches agieren. Dazu braucht es gezielte Schulungen.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Verst\u00e4rkter Fachkr\u00e4ftemangel<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIn gewissen SBB-Sparten wie Personenverkehr und Infrastruktur sind aufgrund der Digitalisierung mehr Fachkr\u00e4fte gefragt. Da das Rekrutieren immer neuer Leute kostspielig ist, lohnt es sich, so viele Mitarbeitende wie m\u00f6glich im Unternehmen zu behalten. Personalentwicklungsmassnahmen und bewusste Arbeitsgestaltung tragen dazu bei, dass Mitarbeitende mit der digitalen Transformation gut umgehen k\u00f6nnen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nMit dem Angebot einer Standortbestimmung f\u00fcr Mitarbeitende (sogenannter Boxenstopp) verf\u00fcgen die SBB bereits \u00fcber ein Instrument, um die Arbeitsmarktf\u00e4higkeit der Mitarbeitenden zu st\u00e4rken. Im Rahmen dieses \u00abBoxenstopps\u00bb werden zusammen mit einer Fachperson individuelle, der Lebens- und Arbeitssituation angepasste n\u00e4chste Schritte erarbeitet, die von den einzelnen Mitarbeitenden in eigener Verantwortung umgesetzt werden sollen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAktuell konzipieren die SBB ein neues Instrument mit dem Arbeitstitel \u00abZukunftsgespr\u00e4ch\u00bb. Auch dieses soll im Bereich der pr\u00e4ventiven Massnahmen zur Erhaltung der Arbeitsmarktf\u00e4higkeit positioniert werden. Das Gef\u00e4ss bietet die M\u00f6glichkeit, die ganzheitlich verstandene Arbeitsmarktf\u00e4higkeit zu besprechen und hinsichtlich kommender Ver\u00e4nderungen zu beleuchten.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Technologiestress vermeiden<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nWenn Mitarbeitenden der Umgang mit einer neuen Technologie nicht gelingt, kann dies belastend sein. Multitasking, die Informationsflut, technische Probleme, der kontinuierliche Lernbedarf, h\u00e4ufige System-Upgrades mit entsprechenden Ver\u00e4nderungen sowie die st\u00e4ndige Verf\u00fcgbarkeit verursachen insbesondere Stress. Aus diesem \u00abTechnologiestress\u00bb k\u00f6nnen eine verringerte Arbeitszufriedenheit, ein reduziertes Commitment, eine tiefere Produktivit\u00e4t und h\u00f6here Fehltage resultieren. Im Extremfall sind auch Ersch\u00f6pfungszust\u00e4nde und Burn-outs m\u00f6glich.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEin wirksames Gegenmittel ist es, die Resilienz der Mitarbeitenden zu st\u00e4rken. Eine wichtige Rolle spielt dabei die \u00abSelbstwirksamkeit\u00bb: Selbstwirksame Personen sind \u00fcberzeugt, die n\u00f6tigen F\u00e4higkeiten zu haben, und lassen sich dementsprechend unbefangener auf neue Technologien ein.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEin n\u00fctzliches diesbez\u00fcgliches Tool der SBB ist der \u00abDigi-Check\u00bb. Er erm\u00f6glicht eine individuelle Standortbestimmung bez\u00fcglich der digitalen F\u00e4higkeiten. Noch wichtiger in Bezug auf die Selbstwirksamkeit sind Erfolgserlebnisse im direkten Umgang mit neuen Technologien. Dazu ist die Schulung der Fertigkeiten zwar die Voraussetzung \u2013 entscheidend ist aber, dass Mitarbeitende bei der Entwicklung neuer Tools fr\u00fchzeitig einbezogen werden und dass ihnen M\u00f6glichkeiten des \u00abgefahrlosen\u00bb Ausprobierens der neuen Skills angeboten werden. Hier gibt es bei den SBB noch Verbesserungspotenzial.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Mitarbeitende mit Schwierigkeiten<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nBesonders betroffen von den durch die Digitalisierung und die Automatisierung hervorgerufenen Ver\u00e4nderungen sind Geringqualifizierte. F\u00fcr sie ist der Aufwand besonders gross, die neu ben\u00f6tigten Kompetenzen zu erlernen.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGleichzeitig sind die SBB mit einem \u2013 kurzfristig nicht aufl\u00f6sbaren \u2013 Fachkr\u00e4ftemangel konfrontiert.<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a> Ein Ausweg aus dieser Situation bietet der \u00abWork-Worker-Fit\u00bb: Mit diesem Ansatz kann die L\u00fccke zwischen Arbeitskr\u00e4ftepotenzial und Anforderungen der Arbeitsstellen verkleinert werden. Dabei werden sowohl die Potenziale der Mitarbeitenden gesteigert wie auch die effektiv erforderlichen Anforderungen an Berufsprofile \u00fcberpr\u00fcft.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBereits heute gehen die SBB fr\u00fchzeitig und pr\u00e4ventiv auf Mitarbeitende mit einer als kritisch beurteilten Arbeitsmarktf\u00e4higkeit zu. Basierend auf den Standortbestimmungen und eigenen Beobachtungen, suchen die Teamleitenden mit den betreffenden Mitarbeitenden das Gespr\u00e4ch und diskutieren die M\u00f6glichkeiten im internen und externen Stellenmarkt.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Change als Chance<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie SBB verf\u00fcgen bereits \u00fcber viele Instrumente, die den Change-Prozess unterst\u00fctzen \u2013 wie etwa den \u00abBoxenstopp\u00bb oder den \u00abDigi-Check\u00bb. Eine wichtige Rolle f\u00e4llt dem Arbeitsmarktcenter (AMC) als Auffangeinrichtung innerhalb der SBB zu. Mitarbeitende und Gewerkschaften sch\u00e4tzen die durch das AMC gew\u00e4hrleistete Arbeitsplatzsicherheit auf dem Weg zur beruflichen Neuorientierung und sind dadurch offener f\u00fcr Ver\u00e4nderungen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nUm den digitalen Herausforderungen begegnen zu k\u00f6nnen, ist letztlich ein gutes Zusammenspiel aller Akteure zentral. Dabei stehen insbesondere die Unternehmensleitung sowie die direkten Vorgesetzten in der Verantwortung. Aufgaben der Unternehmensleitung sind die Entwicklung einer stringenten Strategie zur Bew\u00e4ltigung der mit der digitalen Transformation einhergehenden Herausforderungen sowie das Etablieren einer Unternehmens- und F\u00fchrungskultur, in der Change von den Mitarbeitenden nicht als Bedrohung, sondern als Chance wahrgenommen wird. Direkte Vorgesetzte und insbesondere Teamleitende \u00fcbernehmen eine Vorreiterrolle f\u00fcr den Change. Daneben sind aber auch die einzelnen Mitarbeitenden selbst gefordert. Sie stehen in der Pflicht, zunehmend Eigenverantwortung zu \u00fcbernehmen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie SBB haben somit gute Voraussetzungen, den digitalen Wandel erfolgreich zu gestalten. Die gr\u00f6sste Herausforderung besteht darin, die Kultur des permanenten Wandels sowohl auf der strategischen wie der operativen F\u00fchrungsebene umzusetzen.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Bennett et al. (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Anhand Delphi-Methode.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Volatility, uncertainty, complexity, ambiguity.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Alonso (2019); Soucek et al. (2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Tarafdar et al. (2015).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">De Grip und Zwick (2004).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">OECD (2017).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit \u00fcber 32\u2019000 Mitarbeitenden sind die SBB besonders stark von der Digitalisierung betroffen. 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The Employability of Low-skilled Workers in the Knowledge Economy.<\/li>&#13;\n \t<li>OECD (2017). Public Governance Reviews Skills for a High Performing Civil Service.<\/li>&#13;\n \t<li>Soucek, R., Schlett, C., und Pauls, N. (2019). Stark im Arbeitsleben \u2013 Instrumente zur Erfassung und F\u00f6rderung von Resilienz. In J. Heller (Hrsg.), Resilienz f\u00fcr die VUCA-Welt: Individuelle und organisationale Resilienz entwickeln (S. 101\u2013113).<\/li>&#13;\n \t<li>Tarafdar, M., Pullins, E. B., und Ragu\u2010Nathan, T. S. (2015). Technostress: Negative Effect on Performance and Possible Mitigations. Information Systems Journal, 25(2), 103\u2013132.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":100295,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":100299,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"99929","post_abstract":"Eine Studie der Berner Fachhochschule und des Beratungs- und Forschungsunternehmens Ecoplan hat im Auftrag der SBB untersucht, wie das Transportunternehmen punkto Digitalisierung aufgestellt ist. Im Spannungsfeld externer und unternehmensinterner Herausforderungen sind die SBB bestrebt, mit verschiedenen Ans\u00e4tzen ihre Mitarbeitenden arbeitsmarktf\u00e4hig zu halten. Dazu geh\u00f6ren die St\u00e4rkung der technologiebezogenen Selbstwirksamkeit der Mitarbeitenden, die F\u00f6rderung der Sozial- und Selbstkompetenzen sowie die Erm\u00f6glichung agiler Arbeitsformen. Die individuelle Personalentwicklung spielt bei der St\u00e4rkung der ganzheitlich verstandenen Arbeitsmarktf\u00e4higkeit ebenfalls eine zentrale Rolle. 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