{"id":100307,"date":"2020-12-23T07:45:46","date_gmt":"2020-12-23T07:45:46","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2020\/12\/le-portail-easygov-au-service-de-la-lutte-contre-la-pandemie\/"},"modified":"2023-08-23T22:51:11","modified_gmt":"2023-08-23T20:51:11","slug":"unternehmerportal-easygov-im-dienste-der-pandemiebekaempfung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2020\/12\/unternehmerportal-easygov-im-dienste-der-pandemiebekaempfung\/","title":{"rendered":"Unternehmerportal EasyGov im Dienste der Pandemiebek\u00e4mpfung"},"content":{"rendered":"<p>Stellen Sie sich vor: Sie sind Unternehmer und k\u00f6nnen die f\u00fcr Sie notwendigen Beh\u00f6rdenkontakte bei der Gemeinde, beim Kanton oder beim Bund effizient und sicher online abwickeln. Physische Beh\u00f6rdeng\u00e4nge k\u00f6nnen Sie sich so weitgehend sparen. Stattdessen sind die Dienstleistungen ohne besondere Kenntnisse \u00fcber beh\u00f6rdliche Zust\u00e4ndigkeiten und ohne technisches Spezialwissen auf einer einzigen Onlineplattform machbar. Interessiert? Genau das ist das hochgesteckte Ziel der Beh\u00f6rdenplattform <a href=\"https:\/\/www.easygov.swiss\/easygov\/#\/de\">EasyGov<\/a>, die seit 2017 existiert und seither st\u00e4ndig erweitert wird.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEasyGov wurde als \u00abOne-Stop-Shop\u00bb konzipiert. Das heisst: Unternehmerinnen und Unternehmer k\u00f6nnen alle darauf angebotenen Beh\u00f6rdendienstleistungen \u00fcber einen einzigen Account abwickeln. Auch private Dienstleister wie Treuh\u00e4nder oder Notare k\u00f6nnen hier im Namen eines Unternehmens Auftr\u00e4ge erledigen. In der Strategie \u00abDigitale Schweiz\u00bb des Bundes, die EasyGov zugrunde liegt, heisst es: \u00abDie Gesch\u00e4ftsprozesse der Verwaltung werden konsequent auf die Nutzerbed\u00fcrfnisse ausgerichtet, vereinfacht, standardisiert und in ihrer Effizienz optimiert.\u00bb Und das wird auf der Plattform umgesetzt: Regelm\u00e4ssig ben\u00f6tigte Firmendaten wie Adressen, die Unternehmens-Identifikationsnummer (UID) oder Bankverbindungen muss man nur einmal erfassen, oder sie werden direkt aus Beh\u00f6rdenregistern importiert (Once-Only-Prinzip).&#13;<\/p>\n<h2>F\u00f6derale \u00dcberzeugungsarbeit<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEasyGov ist Teil der \u00abE-Government-Strategie Schweiz\u00bb von Bund, Kantonen und Gemeinden. Diese setzen sich gemeinsam mit Vertretern der Wirtschaft daf\u00fcr ein, dass mit digitalen L\u00f6sungen der administrative Aufwand f\u00fcr KMU reduziert wird. Um die Bed\u00fcrfnisse der Unternehmen im Bereich E-Government zu ermitteln, wurden diese im Fr\u00fchjahr 2019 in der <a href=\"http:\/\/www.egovernment.ch\/de\/dokumentation\/nationale-e-government-studie-2019\">Nationalen E-Gov-Studie<\/a> befragt. E-Government Schweiz, die Organisation von Bund, Kantonen und Gemeinden f\u00fcr die Ausbreitung elektronischer Beh\u00f6rdenleistungen, f\u00fchrte die Studie in Zusammenarbeit mit dem Seco durch.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGem\u00e4ss der Befragung haben viele Unternehmen M\u00fche, die bereits existierenden Onlineangebote der Bundes-, Kantons- und Gemeindebeh\u00f6rden zu finden. F\u00fcr 60 Prozent der Unternehmen ist dies der Hauptgrund, weshalb sie solche Angebote nicht nutzen. Deshalb hat sich EasyGov zum Ziel gesetzt, s\u00e4mtliche Beh\u00f6rdengesch\u00e4fte auf einer Plattform zu b\u00fcndeln und das Angebot so \u00fcbersichtlicher zu gestalten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDas ist aufwendig, gerade in einem f\u00f6deralen Staat. Denn bei jeder neu aufgeschalteten Dienstleistung sind andere Beh\u00f6rden involviert. Und die wollen vom Nutzen eines solchen One-Stop-Shops \u00fcberzeugt werden. Die Argumente liegen auf der Hand: Viele \u00f6ffentliche Verwaltungen betreiben heute Portale mit hohen Kosten f\u00fcr Entwicklung, Betrieb, Pflege, Support und Personal. Diese Kosten k\u00f6nnten eingespart werden, indem die Beh\u00f6rden EasyGov als Portal verwenden und sich auf ihr Kerngesch\u00e4ft fokussieren: die Bearbeitung dieser Antr\u00e4ge. Die \u00dcberzeugungsarbeit erfordert eine gute Einbindung aller Stakeholder und einen langen Atem. Dass es dennoch m\u00f6glich ist, beweist EasyGov \u2013 und zwar auf hohem Niveau.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAktuell gibt es keine Vorgaben, wie Beh\u00f6rdenportale gebaut werden m\u00fcssen. G\u00e4be es sie, w\u00fcrde das die Integrationsm\u00f6glichkeiten erheblich verbessern. Der aktuelle Umsetzungsplan von E-Government Schweiz adressiert deshalb dieses Thema (siehe <em>Kasten<\/em>).&#13;<\/p>\n<h2>Bundesrat will Entlastung<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nF\u00fcr den Bundesrat ist die kontinuierliche Suche nach Entlastungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Unternehmen eine politische Daueraufgabe, die f\u00fcr den Wirtschaftsstandort Schweiz zentral ist. Gerade angesichts der gegenw\u00e4rtig schwierigen Wirtschaftslage wegen Covid-19 will der Bundesrat den Unternehmen beistehen. Und zwar nicht nur mit Sofortmassnahmen, er will auch langfristig Instrumente schaffen, um unn\u00f6tige B\u00fcrokratie abzubauen. Das soll die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Schweiz st\u00e4rken. Zurzeit fordern zudem zwei parlamentarische Vorst\u00f6sse eine Entlastung von Unternehmen durch staatliche Regulierungen: So verlangt etwa die Motion der basel-landschaftlichen SVP-Nationalr\u00e4tin Sandra Sollberger ein \u00abEntlastungsgesetz\u00bb, in dem Instrumente zur administrativen Entlastung der Unternehmen verankert werden sollen.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Ausserdem fordert die FDP-Liberale-Fraktion mit ihrer Motion eine sogenannte Regulierungsbremse.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Diese verlangt ein qualifiziertes Mehr bei parlamentarischen Gesamtabstimmungen, wenn es um Regulierungen geht, die die Unternehmen besonders belasten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nMit dem Entlastungsgesetz will der Bundesrat unter anderem auch die Verbreitung von EasyGov rasch und fl\u00e4chendeckend vorantreiben. Die gesetzliche Verankerung eines zentralen Zugangsportals w\u00fcrde insbesondere \u00fcber zwei Kan\u00e4le wirken: Erstens soll der Bund beauftragt werden, ein elektronisches Zugangsportal mit bedarfsgerechter Nutzungsm\u00f6glichkeit \u2013 auch f\u00fcr Kantone und Gemeinden \u2013 zu betreiben und auszubauen. Zweitens sollen elektronische Beh\u00f6rdenleistungen, die sich insbesondere an Unternehmen richten und in den Geltungsbereich einer Bundeskompetenz fallen, \u00fcber EasyGov zug\u00e4nglich gemacht werden. Diese Verpflichtung soll f\u00fcr Bundesstellen, Kantone und Gemeinden gelten, wenn sie Bundesrecht vollziehen, sowie f\u00fcr externe mit dem Vollzug von Bundesrecht betraute Verwaltungstr\u00e4ger. Ein Beispiel ist das Bundesgesetz \u00fcber die Arbeit in Industrie, Gewerbe und Handel SR 822.11 (Bewilligungen von Nacht- und Sonntagsarbeit), das mit dem Release 1.7 im Fr\u00fchjahr 2021 auf EasyGov sogar als einzigem Zugangspunkt umgesetzt wird.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBeides d\u00fcrfte zur Folge haben, dass der Stellenwert des Beh\u00f6rdenportals in der Verwaltung gest\u00e4rkt wird und dass der Ausbau einfacher und rascher vorangetrieben werden kann. F\u00fcr die Unternehmen wird der Beh\u00f6rdenkontakt zu Bundes- und Kantonsstellen so noch einfacher, und sie sparen Zeit und Kosten. Auch die Beh\u00f6rden profitieren vom rascheren Ausbau: Die Prozesse werden systematisiert und dadurch effizienter. Bei der Plattform selbst ist von deutlichen Skalen- oder Hebeleffekten auszugehen. Das heisst: Je mehr Beh\u00f6rdenleistungen \u00fcber EasyGov angeboten werden, desto attraktiver wird die Nutzung der Plattform f\u00fcr die Nutzer. Die Betriebskosten bleiben dabei praktisch gleich.&#13;<\/p>\n<h2>Kundenw\u00fcnsche ber\u00fccksichtigen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nSeit EasyGov im November 2017 lanciert wurde, haben mehrere grosse Updates stattgefunden. Das Angebot richtet sich heute an bestehende Unternehmen, Start-ups sowie Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcnder. Als Nachfolgerin des Gr\u00fcnderportals Startbiz wurde die Plattform zu Beginn insbesondere von Unternehmensgr\u00fcndern genutzt. Ob sie sich beim Handelsregister, f\u00fcr die Mehrwertsteuer oder bei den Sozial- und Unfallversicherungen anmelden \u2013 alles, was es f\u00fcr die Firmengr\u00fcndung braucht, l\u00e4sst sich online erledigen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBei jedem Update der Plattform ber\u00fccksichtigt das Projektteam nach M\u00f6glichkeit die W\u00fcnsche der Unternehmen. So wurden 2018 etwa die <a href=\"http:\/\/www.easygov.swiss\/easygov\/#\/de\/handelsregister\">zehn g\u00e4ngigsten Handelsregisterprozesse<\/a> integriert, und 2019 hat man s\u00e4mtliche Betreibungs\u00e4mter angeschlossen. Mit dem aktuellen Update vom August 2020 lassen sich auf der Plattform neu gewisse Meldungen des \u00abSchweizerischen Handelsamtsblatts\u00bb (Shab) erfassen und publizieren. Ausserdem kann man beim Institut f\u00fcr Geistiges Eigentum (IGE) via \u00abE-Trademark\u00bb elektronisch seine Marke anmelden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nJedes Mal wenn ein neues Angebot aufgeschaltet wird, durchl\u00e4uft es den gleichen Prozess. Dieses effiziente Projektmanagement erlaubt es, dass den Unternehmen ungef\u00e4hr alle sechs Monate neue Beh\u00f6rdenleistungen angeboten werden k\u00f6nnen. Mit einem Angebotsausbau verbessern sich meist auch der Ausbaustandard und die Kundenfreundlichkeit, da EasyGov vieles bietet, was die meisten Plattformen nicht haben. Zum Beispiel geh\u00f6rt ein Kundenservice-Desk zum EasyGov-Paket. Dort k\u00f6nnen Unternehmerinnen und Unternehmer von morgens 8 Uhr bis abends 22 Uhr anrufen und sich in vier verschiedenen Sprachen beraten lassen. Das kommt bei der Zielgruppe gut an, wie die zahlreichen positiven Feedbacks belegen. EasyGov-Nutzer haben die M\u00f6glichkeit, einen abgeschlossenen Beh\u00f6rdenprozess jeweils mit maximal 5 Sternen zu bewerten \u2013 der Durchschnittswert liegt aktuell bei 4,5 Sternen.&#13;<\/p>\n<h2>Covid-19 beschleunigt Wachstum<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nSeit der Aufschaltung von EasyGov im Jahr 2017 hat die Zahl der angemeldeten Firmen kontinuierlich zugenommen. Die Covid-19-Krise hat die Digitalisierung vieler KMU beschleunigt und diese Zunahme noch akzentuiert. Seit Februar 2020 verzeichnete die Unternehmerplattform einen Zuwachs von \u00fcber 10\u2019000 neuen Firmen. Ende November 2020 wurde das Angebot bereits von rund 35\u2019000 Unternehmen genutzt (siehe <em>Abbildung<\/em>).&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nW\u00e4hrend der Covid-Krise hat das Projektteam von EasyGov bewiesen, wie flexibel es ist. Dank der Zusammenarbeit von internen und externen Akteuren aus der Privatwirtschaft war es m\u00f6glich, rasch auf die Situation zu reagieren. So wurden innerhalb von rund 14 Tagen zwei neue Beh\u00f6rdenprozesse live geschaltet: einerseits die Covid-19-\u00dcberbr\u00fcckungskredite. Diese hat der Bundesrat am 20. M\u00e4rz vorgestellt, und bereits sechs Tage sp\u00e4ter konnten die Kredite auf EasyGov beantragt werden. Bis Ende Juli wurden so \u00fcber 136\u2019000 Antr\u00e4ge mit einem totalen Kreditvolumen von knapp 17 Milliarden Franken \u00fcber das Beh\u00f6rdenportal eingereicht.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAndererseits hat der Bundesrat am 22. April 2020 ein besonderes B\u00fcrgschaftsverfahren zur Sicherung von Bankkrediten an qualifizierte Start-up-Unternehmen geschaffen. Solche B\u00fcrgschaftsantr\u00e4ge konnten vom 7. Mai bis Ende August 2020 eingereicht werden. Insgesamt nahmen 21 Kantone an diesem Programm teil. Bis Ende November wurden \u00fcber 350 B\u00fcrgschaften f\u00fcr\u00a0Start-ups mit einem Kreditvolumen von rund 98 Millionen Franken gesprochen.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Auf EasyGov registrierte Unternehmen (November 2017 bis November 2020)<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' id='1-2_2021_Wyss-Godel_de'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#1-2_2021_Wyss-Godel_de').highcharts({ \nchart: {\n        type: 'area'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n   \n    xAxis: {\n        categories: ['\tNov 17\t'\t,'\tDez 17\t'\t,'\tJan 18\t'\t,'\tFeb 18\t'\t,'\tM\u00e4r 18\t'\t,'\tApr 18\t'\t,'\tMai 18\t'\t,'\tJun 18\t'\t,'\tJul 18\t'\t,'\tAug 18\t'\t,'\tSep 18\t'\t,'\tOkt 18\t'\t,'\tNov 18\t'\t,'\tDez 18\t'\t,'\tJan 19\t'\t,'\tFeb 19\t'\t,'\tM\u00e4r 19\t'\t,'\tApr 19\t'\t,'\tMai 19\t'\t,'\tJun 19\t'\t,'\tJul 19\t'\t,'\tAug 19\t'\t,'\tSep 19\t'\t,'\tOkt 19\t'\t,'\tNov 19\t'\t,'\tDez 19\t'\t,'\tJan 20\t'\t,'\tFeb 20\t'\t,'\tM\u00e4r 20\t'\t,'\tApr 20\t'\t,'\tMai 20\t'\t,'\tJun 20\t'\t,'\tJul 20\t'\t,'\tAug 20\t'\t,'\tSep 20\t'\t,'\tOkt 20\t'\t,'\tNov 20\t'\t,],\n       \n    },\n    yAxis: {\n        title: {\n            text: ''\n        },\n        labels: {\n            format: '{value}'\n        },\n stackLabels: {\n                    enabled: false,\n                   \n                }\n    },\n    tooltip: {\n        split: true,\n        valueSuffix: ' '\n    },\n    plotOptions: {\n    \n        series: {\n            stacking: 'normal',\n            enabled:false\n        }\n    },\n    series: [{\n        name: 'bestehende Unternehmen',\n        data: [813\t,\n1173\t,\n1442\t,\n1600\t,\n1744\t,\n1810\t,\n1947\t,\n2098\t,\n2202\t,\n2360\t,\n2534\t,\n2634\t,\n2910\t,3013\t,\n3312\t,3504\t,\n3665\t,3788\t,\n3943\t,4092\t,\n4272\t,4485\t,\n4682\t,4832\t,\n5004\t,5212\t,\n5928\t,6685\t,\n8029\t,9919\t,\n10785\t,\n11433\t,\n11905\t,\n12183\t,\n12674\t,\n13141\t,\n13540   ,]\n    }, {\n        name: 'Neugr\u00fcndungen',\n        data: [743\t,1137\t,\n1657\t,\n2040\t,2469\t,\n2886\t,3339\t,\n3733\t,4166\t,\n4585\t,5027\t,\n5462\t,5923\t,\n6336\t,6928\t,\n7460\t,8013\t,\n8528\t,9071\t,\n9538\t,10032\t,\n10520\t,11061\t,\n11628\t,12200\t,\n12788\t,13690\t,\n14505\t,\n15515\t,\n16608\t,\n17447\t,\n18124\t,\n18697\t,\n19316\t,\n19939\t,\n20668\t,\n21416\t,]\n    \n\n \n    }]\n});\n});\n\n\n\n<\/script>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: Die Grafik zeigt nur die aktuell rund 35\u2019000 registrierten Unternehmen. Die rund 136\u2019500 Unternehmen, die Covid-19-Kreditgesuche oder Start-up-B\u00fcrgschaften beantragten, sind in der Grafik nicht sichtbar.<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Seco \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<\/p>\n<h2>Ausbau steht bevor<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAktuell stehen \u00fcber 30 Dienstleistungen auf EasyGov zur Verf\u00fcgung. Bis 2023 soll das Angebot ausserdem stark ausgebaut und die Plattform laufend optimiert werden. Deshalb d\u00fcrften die Nutzerzahlen in den kommenden Jahren nochmals deutlich zulegen. Ein weiterer Schub wird insbesondere 2021 erwartet. Dann wird auch die Abwicklung von Arbeitszeitbewilligungen auf EasyGov m\u00f6glich sein. Der Nutzen der Plattform wird also auch k\u00fcnftig steigen. Und mit ihrer gesetzlichen Verankerung wird der Ausbau noch schneller voranschreiten k\u00f6nnen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u00abSchnelle, einfache und unkomplizierte Handhabung\u00bb \u2013 die Bev\u00f6lkerung und die Wirtschaft stehen der Digitalisierung der Verwaltung positiv gegen\u00fcber, wie dieser Nutzerkommentar zeigt. Aber auch f\u00fcr die Beh\u00f6rden birgt die Digitalisierung Potenzial. Diese Chance gilt es zu nutzen. So werden Basistechnologien wie die elektronische Identit\u00e4t (E-ID) nicht nur f\u00fcr die Interaktion zwischen der Verwaltung und den Unternehmen, sondern auch f\u00fcr innerbeh\u00f6rdliche Transaktionen von grossem Nutzen sein. Eine staatlich regulierte elektronische Identit\u00e4t schafft Vertrauen und Sicherheit im digitalen Verkehr. Weiter wird die zunehmende Verbreitung von rechtsg\u00fcltigen elektronischen Signierl\u00f6sungen gem\u00e4ss Schweizer Signaturengesetz (ZertES) die Prozesse stark beschleunigen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nFr\u00fcher waren es physische Infrastrukturen wie Autobahnen und Gleise, die f\u00fcr die Standortattraktivit\u00e4t eines Landes entscheidend waren. Doch in Zukunft werden digitale Infrastrukturen wie E-Government an Bedeutung gewinnen. Denn sie tragen erheblich zur Attraktivit\u00e4t des Lebens- und Wirtschaftsraums der Schweiz bei.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe Motion 16.3388.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe Motion 16.3360.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stellen Sie sich vor: Sie sind Unternehmer und k\u00f6nnen die f\u00fcr Sie notwendigen Beh\u00f6rdenkontakte bei der Gemeinde, beim Kanton oder beim Bund effizient und sicher online abwickeln. Physische Beh\u00f6rdeng\u00e4nge k\u00f6nnen Sie sich so weitgehend sparen. 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Zudem erschweren die mangelnde Interoperabilit\u00e4t zwischen den verschiedenen Portalen und IT-Systemen sowie die Heterogenit\u00e4t der Beh\u00f6rdenleistungen eine effiziente Zusammenarbeit. Fehlende \u00fcbergreifende elektronische Identit\u00e4ten und die ausstehende Verbreitung von Signaturservices sind weitere Stolpersteine. Ein neues Entlastungsgesetz f\u00fcr die Unternehmen soll Abhilfe schaffen. 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