{"id":100337,"date":"2020-12-23T07:45:45","date_gmt":"2020-12-23T07:45:45","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2020\/12\/des-difficultes-de-financement-temporaires-pour-les-jeunes-pousses\/"},"modified":"2023-08-23T22:51:23","modified_gmt":"2023-08-23T20:51:23","slug":"start-ups-voruebergehend-in-finanzierungsnoeten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2020\/12\/start-ups-voruebergehend-in-finanzierungsnoeten\/","title":{"rendered":"Start-ups vor\u00fcbergehend in Finanzierungsn\u00f6ten"},"content":{"rendered":"<p>\u00abPrivatmarkt-Anlagen\u00bb sind in der gegenw\u00e4rtigen Covid-Krise wieder in aller Munde. Dabei handelt es sich um Investitionen in meist kleine, vielversprechende Unternehmen, die noch nicht an der B\u00f6rse kotiert sind und grosses Wachstumspotenzial haben. In der Schweiz gibt es bei den Privatmarkt-Beteiligungen unterschiedliche Teilm\u00e4rkte, die sich angebots- wie auch nachfrageseitig stark voneinander unterscheiden. Einer davon ist der Markt f\u00fcr Wagniskapitalfinanzierungen (Venturecapital). Er ist f\u00fcr Jungunternehmen von grosser Bedeutung. Nach einer konzeptionellen Phase, die mit Geldern aus dem Angesparten der Gr\u00fcnder, aus einem F\u00f6rderfonds oder aus dem Familien- und Freundeskreis finanziert wird, erfolgt der n\u00e4chste Schritt h\u00e4ufig mit Mitteln von sogenannten Business Angels, welche das Start-up auch mit Know-how beraten und ihr Netzwerk zur Verf\u00fcgung stellen. Auch sie stammen aus dem unmittelbaren Umfeld, meistens aus demselben Land. F\u00fcr die Jungunternehmen setzt dies N\u00e4he, Kommunikationsgeschick und viele Pr\u00e4sentationen voraus: Erstkontakte also, die im Lockdown vom Fr\u00fchling 2020 v\u00f6llig unterbrochen und im Grunde genommen w\u00e4hrend fast des gesamten letzten Jahres prinzipiell erschwert waren.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBis Ende 2019 liessen sich Business Angels nur ungern auf reine Onlinepr\u00e4sentationen ein. Denn zu ihrer sorgf\u00e4ltigen \u00abDue Diligence\u00bb-Pr\u00fcfung z\u00e4hlten jeweils der pers\u00f6nliche Kontakt, die Inspektion eines Prototyps sowie ein vertrauensbildendes Finanzierungsgespr\u00e4ch unter vier Augen. Vermutlich d\u00fcrfte sich dies im Jahr 2020 dauerhaft ge\u00e4ndert haben. Gewiss bleiben Wagniskapitalfinanzierungen nachhaltig digital \u2013 sowohl in der Anbahnung und der sorgf\u00e4ltigen Finanzierungspr\u00fcfung wie auch in den Verhandlungen. Ein Beispiel daf\u00fcr sind die digitalen \u00abData Rooms\u00bb, die bereits in einer fr\u00fchen Phase Entscheidungsgrundlagen f\u00fcr alle Stakeholder bereitstellen. Wer damit vertraut ist, profitiert. Und das sind in erster Linie die erfahrenen Wagniskapital-Gesellschaften, deren Coaching in der Fr\u00fchphase eines Jungunternehmens zentral ist.&#13;<\/p>\n<h2>Grosse Investitionsrunden schwierig<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIst das Start-up gereift und technologisches Know-how patentrechtlich gesichert, kann es sich um institutionelle Mittel bei Schweizer und bei ausl\u00e4ndischen Venturecapital-Fonds bewerben. Das geschieht zun\u00e4chst in einer ersten Finanzierungsrunde (\u00abSeries A\u00bb) und sp\u00e4ter in Folgerunden (\u00abSeries B\u00bb, \u00abC\u00bb etc.). Sowohl in der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) wie auch in der Bio- und Medizinaltechnik waren im ersten Halbjahr 2020 relativ viele derartige Transaktionen zu beobachten. Im selben Zeitraum wies die Schweiz in diesen Branchen also eine erh\u00f6hte Resilienz auf. Im zweiten Halbjahr haben die Finanzierungen sogar wieder zugenommen, insbesondere auch die grossen Finanzierungsrunden, die in der Schweiz im ersten Halbjahr 2020 deutlich zur\u00fcckgegangen sind. Dasselbe gilt f\u00fcr Europa und auch f\u00fcr Deutschland. Bei den Erstrundenfinanzierungen hat sich die Marktlage im zweiten und dritten Quartal 2020 sp\u00fcrbar verbessert. Es zeichnet sich in dieser Hinsicht insgesamt ein relativ erfreuliches Jahr ab.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDas gilt ebenso f\u00fcr die grossen Folgefinanzierungen. Wie \u00fcblich ist auch im laufenden Jahr der Grossteil des Venturecapitals nicht in Erstrunden-, sondern in Folgefinanzierungen geflossen. Diese sind mit geringeren Risiken behaftet, was mehr Kapital anzieht: Man kennt das Management, ist mit dem Gesch\u00e4ftsmodell vertraut, verf\u00fcgt \u00fcber ein ad\u00e4quates Reporting, und teils sieht man bereits Ums\u00e4tze oder positive Cashflow-Entwicklungen. 2020 waren diese Finanzierungen zun\u00e4chst jedoch stark r\u00fcckl\u00e4ufig. Der Grund: Oftmals werden sie von US-amerikanischen Finanzinvestoren dominiert, deren Reiset\u00e4tigkeit seit M\u00e4rz 2020 jedoch stark eingeschr\u00e4nkt blieb. Weil am Anfang der Corona-Krise vieles neu war, wurden die Verhandlungsprozesse verz\u00f6gert.&#13;<\/p>\n<h2>Ausnahmen gibt es<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nMit \u00fcberzeugenden Konzepten blieben vereinzelte grosse Runden immer noch m\u00f6glich. Wenn ein vielversprechender Deal mit der digitalen, der elektronischen oder der biotechnologischen Zukunft verbunden ist, sind auch weiterhin Transaktionen in einer H\u00f6he von mehr als 100 Millionen Franken m\u00f6glich. Allerdings liegt hier die Leaderrolle fast immer bei amerikanischen Wagniskapital-Fonds. In Europa gibt es bis auf wenige Ausnahmen wie die Z\u00fcrcher Venturecapital-Firma Lakestar, die Genfer Index Ventures und den Europ\u00e4ischen Investitionsfonds (EIF) nach wie vor kaum solche gr\u00f6sseren Fonds.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nNoch 2019 konnte die in der Schweiz gegr\u00fcndete Firma Get Your Guide mit Hauptsitz in Berlin dank eines US-Wagniskapital-Fonds eine grosse\u00a0Finanzierungsrunde im dreistelligen Millionenbereich abwickeln. Die Firma betreibt eine Website, auf der Touristen F\u00fchrungen und Ausfl\u00fcge buchen sowie Eintrittskarten reservieren k\u00f6nnen. 2020 musste sich das Unternehmen Corona-bedingt radikal verkleinern. Mit einer Wandelanleihe im Umfang von 114 Millionen Euro (gr\u00f6sstenteils aus dem Ausland) wurde das Unternehmen im vierten Quartal 2020 doch noch \u00fcber Wasser gehalten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEin positiveres Jahr hatte Pi\u00ebch Automotive. Das mit hochkar\u00e4tigen Automobilfachkr\u00e4ften besetzte Z\u00fcrcher Start-up aus dem Umfeld der Porsche-Familie konnte sich Investitionen sichern, um einen neuartigen E-Sportwagen zu kreieren. Auch dass eine zuk\u00fcnftige Folgefinanzierung des Unternehmens erfolgreich sein wird, bezweifelt kaum jemand. Denn der Investor Peter Thiel \u2013 einer der Ersten, die in Facebook investiert haben \u2013 ist ebenfalls mit einem gewichtigen Anteil engagiert. Solche Start-ups d\u00fcrften aber weniger von Wagniskapital-Fonds als vielmehr von kapitalstarken Family-Offices getragen werden, deren Zweck die Verwaltung des privaten Verm\u00f6gens der Eigent\u00fcmerfamilie ist.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIm Biotech-Bereich ragte die Basler Firma Vectivbio mit einer Finanzierungsrunde von 110 Millionen Dollar heraus. Die vierzehn Investoren waren allesamt ausl\u00e4ndische Wagniskapital-Fonds, und vier davon hatten bereits vorher investiert. Die Firma entwickelt Medikamente f\u00fcr Patienten mit schweren seltenen Krankheiten. Die Finanzierungsrunde wird zur Unterst\u00fctzung des Phase-III-Programms von Vectivbios f\u00fchrendem Pr\u00e4parat Apraglutid zur Behandlung des Kurzdarmsyndroms verwendet. Zudem dienen die Mittel\u00a0 Kommerzialisierungsaktivit\u00e4ten sowie der Entwicklung weiterer Medikamente.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nF\u00fcr die Erprobung von Pr\u00e4paraten war das Jahr 2020 wenig erfreulich, weil sich die Patientenrekrutierung wegen Covid-19 als h\u00fcrdenreich erwies. Gerade bei seltenen Krankheiten fehlten manchmal die M\u00f6glichkeiten, die Behandlungsformen physisch zu besprechen, weil es sich bei den Beteiligten typischerweise um ausgew\u00e4hlte, \u00fcber Europa verteilte Universit\u00e4tskliniken handelt. Die internationale Reiset\u00e4tigkeit blieb \u00fcber l\u00e4ngere Zeit eingeschr\u00e4nkt, der grenz\u00fcberschreitende Verkehr von Pr\u00e4paraten erschwert, und Konferenzen wurden abgesagt respektive online abgehalten. Dadurch wurden zentrale Innovationsspr\u00fcnge verz\u00f6gert, die erfahrungsgem\u00e4ss gleichermassen aus systematischen wie auch aus beil\u00e4ufigen Treffen von Forscherinnen und Forschern entstehen.&#13;<\/p>\n<h2>Staatliche Investitionsfonds stabilisieren<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDas zeigt sich auch bei den Patentanmeldungen. Sowohl in der Schweiz wie auch in ganz Europa ist 2020 ein sp\u00fcrbarer R\u00fcckgang ersichtlich. Doch selbst wenn die Finanzierungen gegen\u00fcber dem Vorjahr je nach Branche um rund 15 bis 25 Prozent gesunken sind, halten sie sich im Mehrjahresvergleich auf hohem Niveau. Das berichtete im Oktober der europ\u00e4ische Branchenverband Invest Europe. Diese Stabilisierung h\u00e4ngt auch damit zusammen, dass in einigen L\u00e4ndern staatliche Ankeraktion\u00e4re vorhanden sind, die in der Corona-Krise gezielt die Finanzierung von Start-ups aufrechterhalten mussten: In Deutschland ist das KFW, in Frankreich Bpi France, in Grossbritannien Innovate UK und in der Europ\u00e4ischen Union der EIF.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nZu hoffen bleibt, dass sich die Wagniskapital-Bewegung (Fundraising, Finanzierung und Exits) in Europa weiterentwickelt. Denn die Fondsmanager leisten in der Regel nicht nur Finanzierung, sondern begleiten die Start-ups fr\u00fchzeitig in die jeweiligen Schl\u00fcsselm\u00e4rkte. Doch die Zeichen stehen nicht nur gut. Insbesondere die Exits haben 2020 gelitten. Zu einem Exit kommt es bei einem Verkauf an einen Wettbewerber oder an einen Konzern. Doch die Fusionen und \u00dcbernahmen haben im laufenden Jahr nachgelassen, obwohl gerade sie ein hervorragendes Argument im Fundraising sind. Im Jahr 2021 d\u00fcrften die \u00dcbernahmen und B\u00f6rseng\u00e4nge allerdings wieder deutlich zunehmen.&#13;<\/p>\n<h2>Unternehmen investieren lieber direkt<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIn Europa zeichnet sich ein anderer deutlicher Trend ab: Immer mehr Finanzierungen verlaufen n\u00e4mlich \u00fcber nicht traditionelle Kan\u00e4le f\u00fcr Wagniskapital wie langfristig engagierte Family-Offices, serielle Unternehmerpers\u00f6nlichkeiten und Corporate Venturecapital.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nInsbesondere die zunehmende Entwicklung von Corporate Venturecapital (CVC) liess sich durch Covid-19 nicht aufhalten. Dabei handelt es sich um Unternehmen, die sich mit Fonds oder separierten Eigenmitteln direkt auf den Markt begeben, um sich den Zugang zu innovativen Jungunternehmen zu sichern. Firmen, die so investieren, nehmen in der Schweiz zu. Zu den bekannten CVC-Investoren wie Nestl\u00e9, Roche, Novartis, Swisscom, Post und Z\u00fcrcher Kantonalbank gesellten sich die Versicherer B\u00e2loise, Helvetia und Vaudoise, die Krankenkasse CSS, die Berner Kantonalbank sowie die Schweizer B\u00f6rse SIX.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nInteressant ist zudem, dass in der Schweiz seit einem Jahr die rekordhohe Zahl von rund 20 Wagniskapital-Fonds um frische Finanzierungsmittel ringt. In Europa gibt es derzeit sogar knapp 300 sogenannte Firsttime-Venturecapital-Fonds, die nun erstmals in Start-ups investieren wollen und sich derzeit bei allerlei Investoren im Fundraising befinden. Im Gegensatz zu den USA sind die Pensionskassen dabei h\u00f6chstens am Rande involviert; mit ihrer Unterst\u00fctzung ist deshalb kaum zu rechnen. In den meisten Schweizer Wagniskapital-Fonds liegt der Investitionsanteil von Pensionskassen bei null Prozent. Und in den Anlagen aller Schweizer Pensionskassen macht Wagniskapital nur rund 0,2 Prozent aus, obschon es seit acht Jahren die bestrentierende Anlageklasse Europas ist.&#13;<\/p>\n<h2>Unternehmensk\u00e4ufe k\u00f6nnten zunehmen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDeutlich h\u00f6her gewichten die Pensionskassen Private Equity, das heisst, es werden Mittel f\u00fcr Beteiligungen an nicht kotierten Unternehmen zur Verf\u00fcgung gestellt. Hier liegt der Anteil im durchschnittlichen Pensionskassenportfolio mittlerweile bei 2,5 Prozent. Allerdings fliesst das entsprechende Geld selten in Schweizer Unternehmen. Meistens sind es global ausgerichtete Fonds mit einer globalen Anlaget\u00e4tigkeit. Dabei stehen Management-Buy-outs \u2013 so nennt sich eine Firmen\u00fcbernahme durch das Management unterst\u00fctzt mit Private-Equity-Mitteln \u2013 insbesondere von hoffnungsvollen reiferen Unternehmen mit erheblichem Wachstumspotenzial im Vordergrund.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nUnklar bleibt, weshalb viele Pensionskassen das grosse Wertsch\u00f6pfungspotenzial kaum nutzen. Jedenfalls weisen die transparenten Privatmarktgef\u00e4sse des auf Private Equity spezialisierten Schweizer Verm\u00f6gensverwalters Partners Group seit mehr als zehn Jahren eine rund 3 Prozent h\u00f6here Nettorendite als der Aktienmarkt auf. Und Europas erfahrenster Investor, der Europ\u00e4ische Investitionsfonds, erzielte seit 2012 mit j\u00e4hrlich 13,9 Prozent Nettorendite (IRR) sogar h\u00f6here Renditen als die meisten US-amerikanischen Vergleichsfonds.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Schweiz ist im Private-Equity-Bereich bisher vor allem zum Anlageziel geworden. Das Z\u00fcrcher Bankensoftware-Unternehmen Avaloq, an welchem der amerikanische Private-Equity-Fonds Warburg Pincus seit 2017 massgeblich beteiligt war, wurde im Oktober 2020 mit einem hohen Gewinn f\u00fcr 2,05 Milliarden Franken an den japanischen Technologiekonzern NEC Corporation ver\u00e4ussert.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie aktuelle Corona-Krise hat viele Konzerne dazu gebracht, ihr Portfolio strategisch zu \u00fcberpr\u00fcfen. Solange die Marktunsicherheiten gross waren, liessen sich jedoch nicht die gew\u00fcnschten Verkaufserl\u00f6se erzielen. Deshalb kann damit gerechnet werden, dass ab Fr\u00fchjahr 2021 \u2013 respektive wenn sich die Erfolge in der Behandlung wie auch bei der Distribution der wirksamen Impfstoffe immer st\u00e4rker manifestieren \u2013 zahlreiche Transaktionen stattfinden werden, die mit Private-Equity-Geldern finanziert werden. Denn f\u00fcr Buy-outs ist grunds\u00e4tzlich gen\u00fcgend Liquidit\u00e4t (\u00abDry Powder\u00bb) vorhanden, aber die anlegerische Disziplin der erfahrenen Marktteilnehmer wie etwa Partners Group und Capvis aus dem Kanton Zug sowie LGT Capital Partners aus dem Kanton Schwyz mahnt zur Zur\u00fcckhaltung.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00abPrivatmarkt-Anlagen\u00bb sind in der gegenw\u00e4rtigen Covid-Krise wieder in aller Munde. Dabei handelt es sich um Investitionen in meist kleine, vielversprechende Unternehmen, die noch nicht an der B\u00f6rse kotiert sind und grosses Wachstumspotenzial haben. In der Schweiz gibt es bei den Privatmarkt-Beteiligungen unterschiedliche Teilm\u00e4rkte, die sich angebots- wie auch nachfrageseitig stark voneinander unterscheiden. 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