{"id":100695,"date":"2020-11-12T16:31:36","date_gmt":"2020-11-12T16:31:36","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2020\/11\/emploi-dans-la-cooperation-internationale-plusieurs-defis-a-relever\/"},"modified":"2023-08-23T22:51:39","modified_gmt":"2023-08-23T20:51:39","slug":"internationale-zusammenarbeit-neue-herausforderungen-auf-dem-arbeitsmarkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2020\/11\/internationale-zusammenarbeit-neue-herausforderungen-auf-dem-arbeitsmarkt\/","title":{"rendered":"Internationale Zusammenarbeit: Neue Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt"},"content":{"rendered":"<p>Besteht auf dem Arbeitsmarkt der internationalen Zusammenarbeit (IZA) ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage? Wie finden die IZA-Organisationen die Fachkr\u00e4fte von morgen? Und welche Qualifikationen sind gefragt? In einer j\u00fcngst publizierten Studie<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> sind das Zentrum f\u00fcr Information, Beratung und Bildung f\u00fcr Berufe in der internationalen Zusammenarbeit (Cinfo) und das B\u00fcro f\u00fcr arbeits- und sozialpolitische Studien (Bass) diesen Fragen nachgegangen. Dazu wurden 77 Arbeitgebende des IZA-Bereichs, Bildungseinrichtungen (54 Studieng\u00e4nge auf der Terti\u00e4r- und der Nachdiplomstufe an Schweizer Universit\u00e4ten und Hochschulen) und 1199 Stellensuchende \u00fcber mehrere Jahre befragt. Die Studie liefert eine F\u00fclle von Informationen \u00fcber den Arbeitsmarkt im IZA-Bereich und soll dessen Akteuren eine bessere Orientierung erm\u00f6glichen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie internationale Zusammenarbeit besteht aus den Segmenten humanit\u00e4re Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit. Aufgrund der engen Verbindungen lassen sich die zwei Kategorien allerdings nicht immer scharf trennen (siehe <em>Kasten<\/em>). Die Schweiz engagiert sich stark in der IZA \u2013 wobei sie sich auf die 17 Ziele f\u00fcr nachhaltige Entwicklung der UNO ausrichtet.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAus der Studie geht hervor, dass der IZA-Arbeitsmarkt in der Schweiz ein starkes Wachstum aufweist: Derzeit umfasst er \u00fcber 5000 Vollzeitstellen, was gegen\u00fcber 2010 einer Zunahme um 40\u00a0Prozent entspricht. Doch waren die Schweizer Arbeitgebenden (Nichtregierungsorganisationen, Stiftungen, Bund, internationale Organisationen) in den letzten Jahren in der Lage, auf die sich ver\u00e4ndernden Bedingungen des Arbeitsmarktes zu reagieren?&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGem\u00e4ss den Daten des Stellenportals <a href=\"https:\/\/www.cinfo.ch\/de\/cinfoposte\">Cinfoposte.ch<\/a> wurden in den Jahren 2010 bis 2018 j\u00e4hrlich durchschnittlich rund 800 Stellen<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> ausgeschrieben, die einen Schwerpunkt in der internationalen Zusammenarbeit aufwiesen. Drei Viertel davon entfallen auf die Entwicklungszusammenarbeit und ein Viertel auf die humanit\u00e4re Hilfe. Bei knapp zwei Dritteln der Stellen liegt der Schwerpunkt der T\u00e4tigkeit im Einsatzland. Die restlichen Stellenangebote betreffen Aufgaben mit einer T\u00e4tigkeit am Sitz der jeweiligen Organisation. Bei rund 10\u00a0Prozent der Stellen handelt es sich um Praktikums- oder Juniorpl\u00e4tze.&#13;<\/p>\n<h2>Spezialisten gesucht<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDer Wunsch, sich f\u00fcr eine bessere Welt zu engagieren, reicht nicht aus, um eine Stelle in der internationalen Zusammenarbeit zu erhalten. Die Analyse der Stellenprofile zeigt: Mehr als 90\u00a0Prozent der angebotenen Stellen erfordern einen Universit\u00e4ts- oder Hochschulabschluss. Am h\u00e4ufigsten nachgefragt werden Abschl\u00fcsse in Wirtschaft und Recht, Sozial- und Geisteswissenschaften sowie Internationalen Beziehungen. W\u00e4hrend der Anteil an Stellensuchenden mit einem Abschluss in Internationalen Beziehungen denjenigen auf Nachfrageseite \u00fcbersteigt, ist die Situation bei \u00d6konominnen und \u00d6konomen (im Finanzwesen) und Juristinnen und Juristen entgegengesetzt (siehe <em>Abbildung<\/em>). Ein Mangel an Fachpersonal herrscht tendenziell auch in den Bereichen Gesundheit und Agrarwirtschaft \u2013 sowie etwas weniger ausgepr\u00e4gt in den Natur- und Ingenieurwissenschaften.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u00c4usserst beliebt sind spezifische Weiterbildungen in der internationalen Zusammenarbeit: Das Kursangebot hat sich seit 2005 verdreifacht und entspricht der zunehmenden Nachfrage.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Viele Studierende haben einen ausl\u00e4ndischen Pass. Der gr\u00f6sste Ausl\u00e4nderanteil findet sich mit 80\u00a0Prozent in den nachuniversit\u00e4ren Studieng\u00e4ngen \u2013 wobei die meisten Studierenden von ausserhalb Europas stammen.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Ausbildungsprofile auf dem IZA-Arbeitsmarkt (2018)<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' id='krone_ding_stettler_de'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#krone_ding_stettler_de').highcharts({    \nchart: {\n        type: 'bar'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    subtitle: {\n        text: ''\n    },\n    xAxis: {\n        categories: ['Wirtschaft, Recht, Handel, allgemeine Dienstleistungen', 'Human- und Sozialwissenschaften, soziale Arbeit', 'Internationale Beziehungen, Entwicklungszusammenarbeit', 'Naturwissenschaften, Ingenieurwesen', 'Erziehung, P\u00e4dagogik, Bildung', 'Medizin, Pflege, Gesundheit', 'Land- und Forstwirtschaft'],\n        title: {\n            text: null\n        }\n    },\n    yAxis: {\n        min: 0,\n        title: {\ntext: ''\n           \n        },\n        labels: { format:'{value}%',\n            overflow: 'justify'\n        }\n    },\n    tooltip: {\n        valueSuffix: '%'\n    },\n    plotOptions: {\n        bar: {\n            dataLabels: {\n                enabled: false\n            }\n        }\n\n\n    },\n    credits: {\n        enabled: false\n    },\n    series: [{\n        name: 'Anteil der Stellenangebote',\n        data: [28,23,20,12,6,13,9]\n    }, {\n        name: 'Anteil der Stellensuchenden',\n        data: [23,20,29,11,6,6,3]\n\n    }]\n});\n});\n\n\n\n<\/script>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: Die Grafik zeigt die \u00dcbereinstimmung zwischen den f\u00fcr die ausgeschriebenen Stellen gesuchten Fachbereichen (n = 621) und der Qualifikation der Stellensuchenden (n = 1149). Einige Stellenangebote entsprachen zwei Fachbereichen \u2013 beispielsweise, wenn es in der Ausschreibung hiess \u00abWir suchen einen \u00d6konomen oder Sozialarbeiter\u00bb. Hingegen wurde aufseiten der Stellensuchenden die Kategorie \u00abKunst\/Gestaltung\/Medien\u00bb nicht erfasst, da f\u00fcr diese bei den Stellenangeboten keine Entsprechung besteht.<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: <a href=\"https:\/\/www.cinfo.ch\/de\/cinfoposte\">Cinfoposte 3.0<\/a> \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<\/p>\n<h2>Wo bleiben die Frauen?<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nFrauen stellen einen grossen Teil des Arbeitskr\u00e4fteangebots in der internationalen Zusammenarbeit dar. Hoch qualifiziert und in diesen Studieng\u00e4ngen zahlreicher als die M\u00e4nner, entsprechen sie 60\u00a0Prozent der Stellensuchenden. Trotzdem bel\u00e4uft sich der Frauenanteil bei den Mitarbeitenden in der internationalen Zusammenarbeit auf lediglich 44\u00a0Prozent. Dieser Wert hat sich seit 2010 nur geringf\u00fcgig ver\u00e4ndert.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDieses Missverh\u00e4ltnis hat vor allem mit einem verh\u00e4ltnism\u00e4ssig geringen Frauenanteil in der humanit\u00e4ren Hilfe zu tun: In diesem Teilbereich sind lediglich 40\u00a0Prozent der Besch\u00e4ftigten weiblich. Demgegen\u00fcber betr\u00e4gt der Frauenanteil in der Entwicklungszusammenarbeit 53\u00a0Prozent. Gr\u00f6sstenteils l\u00e4sst sich der geringere Frauenanteil in der humanit\u00e4ren Hilfe mit Arbeitsbedingungen erkl\u00e4ren, welche die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erschweren. So war Teilzeitarbeit in der humanit\u00e4ren Hilfe nur bei 14\u00a0Prozent der ausgeschriebenen Stellen m\u00f6glich. Gerade f\u00fcr Frauen ist Teilzeitarbeit jedoch ein wichtiger Faktor bei der Jobsuche: Nach Angaben des Bundesamts f\u00fcr Statistik waren 2019 sechs von zehn Frauen in der Schweiz teilzeitbesch\u00e4ftigt. Bei der humanit\u00e4ren Hilfe kommt erschwerend hinzu: Einige Eins\u00e4tze finden in fragilen Kontexten statt, sodass die Mitarbeitenden ihre Familienangeh\u00f6rigen nicht mitnehmen k\u00f6nnen.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Rekrutierung im Ausland<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nUm den Facharbeitskr\u00e4ftemangel auszugleichen, rekrutieren die Schweizer IZA-Organisationen ihr Personal zunehmend ausserhalb Europas. Von 2014 bis 2018 sank der Anteil der Schweizer Mitarbeitenden von IZA-Organisationen mit Sitz in der Schweiz von 42 auf 34\u00a0Prozent, w\u00e4hrend der Anteil der Besch\u00e4ftigten von ausserhalb der EU im Jahr 2018 knapp einem Drittel des Personals entsprach \u2013 gegen\u00fcber einem Viertel im Jahr 2014.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDiese Entwicklung ist nicht zuletzt auf die Rekrutierungspraxis des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) zur\u00fcckzuf\u00fchren \u2013 eines Schwergewichts unter den Schweizer IZA-Arbeitgebenden: Im Jahr 2018 betrug der Anteil der Personen mit einem Schweizer Pass beim IKRK 21 Prozent \u2013 vier Jahre sp\u00e4ter waren es noch 16 Prozent. Auch hier zeigt sich ein Unterschied zwischen den zwei IZA-Hauptbereichen: Generell sind in der humanit\u00e4ren Hilfe immer weniger Schweizer Staatsangeh\u00f6rige t\u00e4tig, w\u00e4hrend sie in der Entwicklungszusammenarbeit weiterhin gut vertreten sind. So sind die Stellen im Eidgen\u00f6ssischen Departement f\u00fcr ausw\u00e4rtige Angelegenheiten und im Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft fast ausschliesslich mit Schweizerinnen und Schweizern besetzt. Bei den Nichtregierungsorganisationen liegt der Anteil bei 51 Prozent.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Erwartungen der Jungen<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIn Zusammenarbeit mit der Berner Fachhochschule f\u00fcr Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (HAFL), die sich nicht zuletzt auch mit Entwicklungsfragen befasst, f\u00fchrte Cinfo eine Umfrage zum Interesse junger Fachpersonen an der internationalen Zusammenarbeit durch. \u00dcber 500 Studierende von verschiedenen Schweizer Universit\u00e4ten und Hochschulen haben an dieser Umfrage teilgenommen. Die Umfrageergebnisse zeigen: Die Studierenden suchen in erster Linie eine Besch\u00e4ftigung, die \u00abSinn macht\u00bb. Zudem m\u00f6chten sie die M\u00f6glichkeit haben, globale Herausforderungen anzugehen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAls wichtiges Kriterium f\u00fcr die Attraktivit\u00e4t einer Stelle erachten sie die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Genau dieser Aspekt h\u00e4lt sie am ehesten davon ab, eine Berufslaufbahn in der internationalen Zusammenarbeit einzuschlagen. Ein weiterer Grund, keine Stelle im Ausland anzutreten, ist die Tatsache, dass es f\u00fcr Paare schwierig ist, ihre beruflichen T\u00e4tigkeiten aufeinander abzustimmen. Was die Beurteilung der internationalen Zusammenarbeit betrifft, so bezweifelt ein betr\u00e4chtlicher Teil der Befragten die tats\u00e4chliche Wirkung von IZA-Projekten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nNach Angaben der 16 IZA-Organisationen, die von Cinfo im Rahmen einer parallelen Umfrage befragt wurden, scheint jedoch durchaus ein Interesse an der internationalen Zusammenarbeit zu bestehen. Dies zeigt insbesondere die grosse Zahl an Bewerbungen, die diese Organisationen erhalten.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Image modernisieren<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nF\u00fcr die Zukunft scheint es von ausschlaggebender Bedeutung zu sein, dass die IZA-Organisationen die Priorit\u00e4ten der jungen Generationen ber\u00fccksichtigen. Die Arbeitgebenden sollten sich st\u00e4rker auf diese Anforderungen ausrichten und sich bem\u00fchen, diesen besser zu entsprechen. Beispielsweise durch neue, flexiblere Besch\u00e4ftigungsformen. Gleichzeitig m\u00fcssen sie die Arbeitsweise in den Empf\u00e4ngerl\u00e4ndern und der Mitarbeitenden vor Ort ber\u00fccksichtigen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDa die jungen Fachpersonen die Unterschiede zwischen den in der internationalen Zusammenarbeit t\u00e4tigen Arbeitgebenden kaum zu kennen scheinen, sollten die IZA-Organisationen genauer \u00fcber die Organisationsstrukturen, den F\u00fchrungsstil und die verschiedenen Arbeitsbedingungen der einzelnen Organisationen informieren. Ausserdem scheint die Kommunikation der IZA-Organisationen zu wenig auf die jungen Fachpersonen ausgerichtet zu sein. Die Arbeitgebenden kommunizieren zwar ausgiebig, aber nicht immer \u00fcber die richtigen Kan\u00e4le und in einer angemessenen Form. F\u00fcr junge Stellensuchende ist es so nicht einfach, sich die massgebenden Informationen zu beschaffen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nZudem gelingt es den IZA-Akteuren offenbar nicht, die langfristige Wirkung ihrer Projekte ausreichend aufzuzeigen. Sie m\u00fcssen daher versuchen, die Wirkung langfristiger Projekte besser zu vermitteln, und sich vom Image einer einseitigen und europazentrierten Entwicklungshilfe befreien.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nSchliesslich stehen den IZA-Organisationen oftmals zu wenig finanzielle Mittel f\u00fcr die Nachwuchsf\u00f6rderung zur Verf\u00fcgung. Diesbez\u00fcglich sollten die Bundesbeh\u00f6rden gemeinsam mit den Nichtregierungsorganisationen einen langfristigen Ansatz entwickeln.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWenn diese Empfehlungen umgesetzt werden, k\u00f6nnen das Angebot und die Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt der internationalen Zusammenarbeit besser ins Gleichgewicht gebracht werden. Ausserdem helfen sie, die Anforderungen des IZA-Bereichs genauer zu verstehen. Davon profitieren letztlich die Empf\u00e4ngerl\u00e4nder.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Cinfo (2020): <a href=\"https:\/\/www.cinfo.ch\/de\/trends\">Internationale Zusammenarbeit: Kernaussagen zum Schweizer Arbeitsmarkt 2010\u20132018<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Fachfunktionen, deren Aufgaben zum IZA-Bereich geh\u00f6ren und die eine spezifische Ausbildung und Erfahrung in diesem Bereich erfordern. F\u00fcr Supportfunktionen (Fundraising, HR, Finanzen) wurden nur Daten \u00fcber die Anzahl der Stellen erhoben.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">In der Schweiz werden \u00fcber 200 <a href=\"https:\/\/www.cinfo.ch\/de\/edu-offer-search\">Aus- und Weiterbildungen<\/a> angeboten.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Besteht auf dem Arbeitsmarkt der internationalen Zusammenarbeit (IZA) ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage? Wie finden die IZA-Organisationen die Fachkr\u00e4fte von morgen? Und welche Qualifikationen sind gefragt? In einer j\u00fcngst publizierten Studie sind das Zentrum f\u00fcr Information, Beratung und Bildung f\u00fcr Berufe in der internationalen Zusammenarbeit (Cinfo) und das B\u00fcro f\u00fcr arbeits- und sozialpolitische Studien [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":3910,"featured_media":100708,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[66],"post_opinion":[],"post_serie":[],"post_content_category":[97],"post_content_subject":[],"acf":{"seco_author":3910,"seco_co_author":[5111,5112,0],"author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Dr. oec., Co-Leiterin Netzwerke, Wissensmanagement und Kommunikation, Zentrum f\u00fcr Information, Beratung und Bildung f\u00fcr Berufe in der internationalen Zusammenarbeit (Cinfo), Biel","seco_author_post_occupation_fr":"Co-cheffe R\u00e9seaux, gestion des connaissances et communication, Centre d'information, de conseil et de formation pour les professions de la coop\u00e9ration internationale (Cinfo), Bienne (BE)","seco_co_authors_post_ocupation":[{"seco_co_author":5111,"seco_co_author_post_occupation_year":"","seco_co_author_post_occupation_de":"Verantwortliche Wissensmanagement, Zentrum f\u00fcr Information, Beratung und Bildung f\u00fcr Berufe in der internationalen Zusammenarbeit (Cinfo), Biel","seco_co_author_post_occupation_fr":"Responsable Gestion des connaissances, Centre d'information, de conseil et de formation pour les professions de la coop\u00e9ration internationale (Cinfo), Bienne (BE)"},{"seco_co_author":5112,"seco_co_author_post_occupation_year":"","seco_co_author_post_occupation_de":"Projektleiter, B\u00fcro f\u00fcr arbeits- und sozialpolitische Studien (Bass), Bern","seco_co_author_post_occupation_fr":"Chef de projets, Bureau d\u2019\u00e9tudes de politique du travail et de politique sociale (Bass), Berne"}],"short_title":"Die IZA als Arbeitsmarkt","post_lead":"Die Nachfrage nach Arbeitskr\u00e4ften, die in der internationalen Zusammenarbeit (IZA) t\u00e4tig sind, hat sich in den letzten zehn Jahren stark ausgeweitet. Wie reagieren Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen auf den sich wandelnden Arbeitsmarkt?","post_hero_image_description":"Wo bleiben die Frauen in der humanit\u00e4ren Hilfe? Tag der offenen T\u00fcr beim IKRK in Genf.","post_hero_image_description_copyright_de":"Keystone","post_hero_image_description_copyright_fr":"Keystone","post_references_literature":"","post_kasten":[{"kasten_title":"Die Bereiche der internationalen Zusammenarbeit","kasten_box":"Die internationale Zusammenarbeit (IZA) l\u00e4sst sich in zwei Hauptbereiche unterteilen: W\u00e4hrend die <em>humanit\u00e4re Hilfe<\/em> darauf abzielt, Menschen in Notlagen zu unterst\u00fctzen, will die E<em>ntwicklungszusammenarbeit<\/em> langfristig sozio\u00f6konomische Unterschiede verringern und die Lebensbedingungen benachteiligter Bev\u00f6lkerungsgruppen verbessern. Zur Entwicklungszusammenarbeit z\u00e4hlen auch die Friedensf\u00f6rderung und die wirtschaftliche Zusammenarbeit. Weil die Massnahmen der humanit\u00e4ren Hilfe und der Entwicklungszusammenarbeit eng verkn\u00fcpft sind, spricht man oft von einem \u00abNexus\u00bb zwischen den beiden IZA-Bereichen."}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":100698,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":100702,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"98831","post_abstract":"Eine k\u00fcrzlich publizierte Studie des Zentrums f\u00fcr Information, Beratung und Bildung f\u00fcr Berufe in der internationalen Zusammenarbeit (Cinfo) und des B\u00fcros f\u00fcr arbeits- und sozialpolitische Studien (Bass) zeigt, dass die Zahl der Arbeitspl\u00e4tze insbesondere in der humanit\u00e4ren Hilfe stark gestiegen ist. Diese Stellen erfordern eine Ausbildung auf der Terti\u00e4rstufe und weisen einen immer h\u00f6heren Spezialisierungsgrad auf. Obwohl in den f\u00fcr die IZA relevanten Studieng\u00e4ngen derzeit mehr Frauen als M\u00e4nner ausgebildet werden, sind sie auf dem Arbeitsmarkt nach wie vor untervertreten. Stark zugenommen hat die Zahl der ausl\u00e4ndischen Mitarbeitenden in den Schweizer IZA-Organisationen. K\u00fcnftig m\u00fcssen die Arbeitgebenden flexibler sein und sich an neue Marktbedingungen anpassen, um Angestellte mit der gew\u00fcnschten Qualifikation zu finden und den Erwartungen der jungen Fachpersonen zu entsprechen.","magazine_issue":"20201201","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[4127,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20201120","original_files":null,"external_release_for_author":"20201108","external_release_for_author_time":"23:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/5f7493057842a"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/100695"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3910"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=100695"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/100695\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":125687,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/100695\/revisions\/125687"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4127"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5112"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5111"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3910"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/100708"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=100695"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=100695"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=100695"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=100695"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=100695"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=100695"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}