{"id":100710,"date":"2020-11-12T08:01:40","date_gmt":"2020-11-12T08:01:40","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2020\/11\/internet-rapide-une-offre-importante-mais-peu-de-demande\/"},"modified":"2023-08-23T22:51:45","modified_gmt":"2023-08-23T20:51:45","slug":"schnelles-internet-hohe-verfuegbarkeit-geringe-nachfrage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2020\/11\/schnelles-internet-hohe-verfuegbarkeit-geringe-nachfrage\/","title":{"rendered":"Schnelles Internet: Hohe Verf\u00fcgbarkeit \u2013 geringe Nachfrage"},"content":{"rendered":"<p>Der Kanton Tessin hat den Bund vor vier Jahren aufgefordert, das Hochbreitbandnetz in der Schweiz voranzutreiben.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Laut der Standesinitiative, die sich derzeit noch immer im Nationalrat zur Vorpr\u00fcfung befindet, soll der Bund aktiv in jenen Regionen einschreiten, in denen das Hochbreitbandnetz mit festnetzgebundenen Anschl\u00fcssen von den Fernmeldedienstanbieterinnen aus Profitabilit\u00e4tsgr\u00fcnden nicht realisiert wird.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn Anlehnung an die \u00ab<a href=\"https:\/\/eur-lex.europa.eu\/legal-content\/en\/ALL\/?uri=CELEX%3A52010DC0245\">Digitale Agenda<\/a>\u00bb der EU werden im Folgenden unter Hochbreitbandinternet \u00dcbertragungsgeschwindigkeiten von \u00fcber 30 Megabit pro Sekunde verstanden. Diese k\u00f6nnen beispielsweise mit Telekommunikationsnetzen, Kabelnetzen, Glaserfasernetzen oder mit der Mobilfunktechnologie 4G und Nachfolgende abgedeckt werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGem\u00e4ss dem Bundesamt f\u00fcr Kommunikation (Bakom) ist die Schweiz sehr gut mit schnellen Internetanschl\u00fcssen abgedeckt. Zudem werde das Netz laufend ausgebaut, schrieb das Amt 2018 in einer Stellungnahme zur erw\u00e4hnten Standesinitiative.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Da dr\u00e4ngt sich die Frage auf, wie es auf Bezirks- und Gemeindeebene wirklich aussieht. Gibt es lokale Abdeckungsl\u00fccken \u2013 sogenannte White Areas? Dieser Frage sind wir im Auftrag von Swisscom nachgegangen.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a>&#13;<\/p>\n<h2><strong>Gut erschlossen<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nMit ihrem \u00fcberwiegend hybriden Ausbau der Glasfasernetze<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> hat die Schweiz im L\u00e4ndervergleich eine hervorragende Abdeckung mit Hochbreitbandanschl\u00fcssen erzeugt. Dies gilt sowohl f\u00fcr Bandbreiten von rund 30 Megabit pro Sekunde (Hochbreitband), wie sie in der \u00ab<a href=\"https:\/\/eur-lex.europa.eu\/legal-content\/en\/ALL\/?uri=CELEX%3A52010DC0245\">Digitalen Agenda<\/a>\u00bb der EU f\u00fcr 2020 gefordert wurden, als auch f\u00fcr Bandbreiten ab 100 Megabit pro Sekunde (Ultrahochbreitband), wie es die \u00ab<a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/digital-single-market\/en\/policies\/improving-connectivity-and-access\">EU-Gigabit-Strategie<\/a>\u00bb f\u00fcr 2025 vorsieht.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAuch in l\u00e4ndlichen Gebieten der Schweiz sind eine vergleichsweise hohe Verbreitung von Hochbreitbanddiensten und eine hohe Innovationsdynamik und Produktvielfalt zu beobachten. So bietet beispielsweise die Netzbetreiberin UPC seit Herbst 2019 f\u00fcr mehr als 75 Prozent der Schweizer Haushalte, unabh\u00e4ngig davon, ob in der Stadt oder auf dem Land, dank hochleistungsf\u00e4higer Kabelnetzinfrastruktur Downloadgeschwindigkeiten von 1 Gigabit pro Sekunde an. Die landesweit t\u00e4tige Swisscom setzt in ihrer Ausbaustrategie auf einen Glasfasertechnologiemix sowie auf die leistungsf\u00e4higen Mobilfunknetzstandards LTE+ und 5G. Laut Swisscom sollen bis Ende 2021 alle Gemeinden grossfl\u00e4chig mit Hochbreitband versorgt werden. Im Schweizer Schnitt werden dann 90 Prozent der Wohn- und Gesch\u00e4ftseinheiten eine Bandbreite zwischen 80 und 1000 Megabit pro Sekunde in Anspruch nehmen k\u00f6nnen; und auch kleinere innovative Anbieter wie etwa das Deutschschweizer Unternehmen GGA Maur bewerben ihre Kunden mit \u00ab<a href=\"https:\/\/www.gga.ch\/de-CH\/GGA-Maur\/Medien\/07112019\">immer und \u00fcberall passendem Internet<\/a>\u00bb.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Nachfrage entscheidend<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAus \u00f6konomischer Sicht spielt letztlich die Nachfrage nach Hochbreitbandanschl\u00fcssen das Z\u00fcnglein an der Waage. Eine landesweite Abdeckung erh\u00f6ht die Wohlfahrt erst, wenn das Angebot auch genutzt wird. Unsere Analyse zeigt: Die Haushalte fragen das ihnen zur Verf\u00fcgung stehende Angebot nur zu einem geringen Teil nach. Derzeit nutzt nur einer von f\u00fcnf mit Glasfaser erschlossenen Haushalten die netzseitig zur Verf\u00fcgung gestellte Kapazit\u00e4t.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> Zu einem grossen Teil fragen die Haushalte nur mittlere Bandbreiten nach, weil die Zahlungsbereitschaft f\u00fcr h\u00f6here Qualit\u00e4t und Dienste nicht vorhanden ist. So sind derzeit noch keine \u00abKillerapplikationen\u00bb verbreitet, die h\u00f6here Bandbreiten ben\u00f6tigen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Analyse der georeferenzierten Informationen aus dem Breitbandatlas<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a> und der Statistik der Bev\u00f6lkerung und der Haushalte<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a> zeigt faktisch f\u00fcr s\u00e4mtliche Gemeinden der Schweiz, dass die Haushalte ihren durchschnittlichen Nutzungsbedarf abdecken k\u00f6nnen. Beim Einpersonenhaushalt liegt die ben\u00f6tigte Downloadgeschwindigkeit zwischen 15 und 20 Megabit pro Sekunde, bei Vierpersonenhaushalten sind es zwischen 20 und 50 Megabit. Mit diesen Geschwindigkeiten sind hochaufl\u00f6sendes Fernsehen (HD-TV), Streaming von Filmen, Videoanrufe, Onlinegames und Surfen im Web problemlos m\u00f6glich (siehe <em>Tabelle<\/em>).&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Download-Bedarf eines durchschnittlichen Vierpersonenhaushaltes (2019)<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<\/p>\n<table width=\"277\">&#13;<\/p>\n<tbody>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td width=\"197\"><strong>Anwendungskategorien<\/strong><\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td width=\"80\"><strong>Mbit\/s<\/strong><\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>Audioanrufe<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>0,05<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>Konsolenbasierte Onlinespiele<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>0,1<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>HD-Streaming \u00fcber Internetplattformen<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>0,5<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>Internetbasiertes Fernsehen<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>6<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>Websurfen<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>8<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>HD-Fernsehen<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>10<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td><strong>Total<\/strong><\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td><strong>25<\/strong><\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tbody>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/table>\n<p>&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: Aufgelistet ist der im Alltag effektiv relevante Bedarf. Dabei ist ber\u00fccksichtigt, dass nie alle Dienste gleichzeitig genutzt werden.<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Expertengespr\u00e4che mit Swisscom, Berechnungen Polynomics.<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGeografisch betrachtet, ergibt sich ein \u00e4hnliches Bild: In 111 von insgesamt 148 Bezirken konnten die Haushalte ihren Breitbandbedarf im Jahr 2019 zu mehr als 90 Prozent befriedigen (siehe <em>Abbildung<\/em>). Beinahe in allen Bezirken war der Nachfragebedarf zu 80 Prozent abgedeckt. Lediglich in drei Bezirken lag der Wert damals unter dieser Schwelle. Zusammenfassend l\u00e4sst sich festhalten: Der effektive Nutzungsbedarf, f\u00fcr den auch eine entsprechende Zahlungsbereitschaft der Kunden vorliegt, kann mit den aktuellen Netztechnologien abgedeckt werden.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">\u00abAbdeckungsgrad Nachfrage\u00bb der Haushalte nach Bezirken (2019)<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2020\/10\/Bildschirmfoto-2020-10-21-um-12.05.18.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-99445\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2020\/10\/Bildschirmfoto-2020-10-21-um-12.05.18.png\" alt=\"\" width=\"2618\" height=\"1710\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: Der \u00abAbdeckungsgrad Nachfrage\u00bb ist die Relation zwischen Bandbreitenbedarf der Haushalte und lokal verf\u00fcgbarem Breitbandangebot gem\u00e4ss Breitbandatlas. Lesebeispiel: In den dunkelgr\u00fcn eingef\u00e4rbten Bezirken k\u00f6nnen die Haushalte ihre Nachfrage mit dem vorhandenen Angebot zu mehr als 90 Prozent abdecken.<\/span>&#13;<\/p>\n<h2><strong>Unternehmen gut bedient<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nWie sieht es bei den Unternehmen aus? Im Gegensatz zu den Haushalten haben sie einen gr\u00f6sseren Bandbreitenbedarf \u2013 insbesondere, wenn sie Cloud-Dienste, Videokommunikation und VPN-Verbindungen nutzen. Letztere spielen insbesondere f\u00fcr Homeoffice eine wichtige Rolle.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKleine und mittlere Unternehmen (KMU) ben\u00f6tigen normalerweise eine Downloadgeschwindigkeit von etwas \u00fcber 80 Megabit pro Sekunde. Einzelne haben jedoch einen Bedarf von rund 300 Megabit pro Sekunde. Fast ebenso wichtig wie die Downloadgeschwindigkeit ist f\u00fcr Unternehmen eine ausreichende Uploadgeschwindigkeit. Bei Haushalten sind solche Symmetrieanforderungen weniger wichtig.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nSystematische Auswertungen der georeferenzierten Informationen aus dem Breitbandatlas und der Statistik der Arbeitsst\u00e4tten nach Gr\u00f6ssenklasse und Branchen<a href=\"#footnote_8\" id=\"footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor\">[8]<\/a> zeigen ebenfalls f\u00fcr faktisch s\u00e4mtliche Gemeinden, dass KMU ihren Nutzungsbedarf abdecken k\u00f6nnen, also bedarfsgerecht mit Hochbreitband erschlossen sind. Bei den grossen Unternehmen sind keine Engp\u00e4sse beobachtbar, da sie sich meist in gut erschlossenen Agglomerationen befinden.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Mobilfunk als Erg\u00e4nzung<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAllerdings gibt es auch in den mit Glasfaseranschl\u00fcssen erschlossenen Gemeinden einzelne unterversorgte Haushalte oder KMU. Die Nachfrage von KMU, die sich im Einzelfall eine bessere Versorgung w\u00fcnschen, als diese festnetzbasiert zur Verf\u00fcgung steht, kann dabei im Regelfall \u00fcber eine mobilfunkbasierte Technologie wie insbesondere LTE oder sogenannte Bonding-L\u00f6sungen gedeckt werden, bei denen die Ressourcen mehrerer Internetdiensteanbieter genutzt werden, um h\u00f6here Geschwindigkeiten f\u00fcr eine einzelne Verbindung zu erreichen. In schwer erschliessbaren Gebieten sind mobile Hochbreitbandl\u00f6sungen oftmals g\u00fcnstiger als ein Glasfaseranschluss. Unter Ber\u00fccksichtigung aller relevanten Technologien w\u00e4re damit faktisch schon eine volle Grundversorgung f\u00fcr alle typischen Internetanwendungen f\u00fcr Haushalte und KMU gew\u00e4hrleistet.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDar\u00fcber hinaus noch verbleibende individuelle Versorgungsl\u00fccken (sogenannte White Spots) sind landesweit verstreut. Aus ordnungspolitischer Optik sind zur kosteneffizienten und gezielten Versorgung Subjekthilfen heranzuziehen. Diese sollen zum einen technologieneutral ausgestaltet sein, das heisst grunds\u00e4tzlich alle Hochbreitband- und Mobilfunktechnologien ber\u00fccksichtigen, und zum anderen in Abh\u00e4ngigkeit von Effizienz- und Effektivit\u00e4ts\u00fcberlegungen auf die Angebots- oder Nachfrageseite fokussieren. W\u00e4hrend pauschale und kostspielige Ausbauf\u00f6rderungen einzelner Ausbautechnologien f\u00fcr bestimmte Gebiete (Objekthilfen) im L\u00e4ndervergleich fast nur auf Angebotsseite fokussierten, wurden in den letzten Jahren zunehmend auch nachfrageseitige F\u00f6rdermodelle, etwa in Form kleiner \u00f6ffentlich finanzierter Gutscheine (\u00abVouchers\u00bb) f\u00fcr Hochbreitbandanschl\u00fcsse, auf internationaler Ebene diskutiert.<a href=\"#footnote_9\" id=\"footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor\">[9]<\/a><\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Standesinitiative 16.306 (2016).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Bakom (2018).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Vaterlaus et al. (2020). Der vorliegende Beitrag gibt ausschliesslich die Meinung der Autoren wieder.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Sogenannte Fiber-to-the-x-Netztechnologien (FTTx), wobei x f\u00fcr unterschiedliche Varianten im glasfaserbasierten Netzausbau steht.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Berechnungen der Autoren auf Basis von Daten des FTTH Council Europe.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Bakom (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">BFS (2017).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_8\" class=\"footnote--item\">BFS (2016).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_9\" class=\"footnote--item\">F\u00fcr die aktuelle Diskussion in Deutschland siehe Briglauer und Schmitz (2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Kanton Tessin hat den Bund vor vier Jahren aufgefordert, das Hochbreitbandnetz in der Schweiz voranzutreiben. 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Bericht zur Umsetzung der Standesinitiative des Kantons Tessin 16.306.<\/li>&#13;\n \t<li>Bakom (2020). <a href=\"https:\/\/www.bakom.admin.ch\/bakom\/de\/home\/telekommunikation\/atlas.html.\">Breitbandatlas<\/a>.<\/li>&#13;\n \t<li>BFS (2016). <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/dienstleistungen\/geostat\/geodaten-bundesstatistik\/arbeitsstaetten-beschaeftigung\/statistik-unternehmensstruktur-statent-ab-2011.html\">Arbeitsst\u00e4tten nach Gr\u00f6ssenklasse und Abteilungen pro Hektare<\/a>.<\/li>&#13;\n \t<li>BFS (2017). <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/kataloge-datenbanken\/karten.assetdetail.6248347.html\">Statistik der Bev\u00f6lkerung und Haushalte (STATPOP)<\/a>, Geodaten 2017.<\/li>&#13;\n \t<li>Briglauer, W. und Schmitz, P. (2019). <a href=\"https:\/\/www.econstor.eu\/bitstream\/10419\/204534\/1\/1678786314.pdf\">Gutachten zur \u00f6konomischen und rechtlichen Sinnhaftigkeit von nachfrageseitigen F\u00f6rderungen im Ausbau moderner Breitbandnetze \u00fcber \u00abVoucher-Systeme\u00bb<\/a>, Gutachten im Auftrag von VATM Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten e. V., Mannheim.<\/li>&#13;\n \t<li>Standesinitiative 16.306 (2016). <a href=\"https:\/\/www.parlament.ch\/de\/ratsbetrieb\/suche-curia-vista\/geschaeft?AffairId=20160306\">Gew\u00e4hrleistung eines landesweit dichten Hochbreitbandangebots<\/a>, eingereicht am 6. April vom Kanton Tessin.<\/li>&#13;\n \t<li>Vaterlaus, S., Briglauer, W., Zenh\u00e4usern, P., M\u00e4der, B. und Scholl, A. (2020). <a href=\"https:\/\/www.polynomics.ch\/fileadmin\/polynomics\/04_Dokumente\/Studie_Polynomics-WBriglauer_20200417_final.pdf\">Hochbreitband in der Schweiz, Erfolgreiche kompetitive Netzvielfalt heute und in den kommenden Jahren<\/a>, Studie im Auftrag von Swisscom.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":100713,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":100717,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"99077","post_abstract":"Das Angebot an schnellem Internet in der Schweiz entspricht gr\u00f6sstenteils der Nachfrage. 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