{"id":100766,"date":"2020-10-21T11:00:43","date_gmt":"2020-10-21T11:00:43","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2020\/10\/pandemie-de-covid-19-dune-crise-de-loffre-a-une-crise-de-la-demande\/"},"modified":"2023-08-23T22:52:02","modified_gmt":"2023-08-23T20:52:02","slug":"corona-pandemie-von-einer-angebots-zu-einer-nachfragekrise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2020\/10\/corona-pandemie-von-einer-angebots-zu-einer-nachfragekrise\/","title":{"rendered":"Corona-Pandemie: Von einer Angebots- zu einer Nachfragekrise"},"content":{"rendered":"<p>Am Anfang des Jahres 2020 brummte der Schweizer Wirtschaftsmotor: Die Unternehmen waren optimistisch, die Wachstumsprognosen positiv. Aus China war zwar bereits von einer neuen Virusinfektion zu h\u00f6ren, die lokal ausgebrochen war. Doch in der Schweiz staunten viele \u00fcber die drastischen Massnahmen, die in der chinesischen Stadt Wuhan zur Bek\u00e4mpfung des Virus ergriffen wurden. Viele dachten wohl, dass die Schweiz glimpflich davonkommen werde, wie bei der Sars-Pandemie in den Jahren 2002 und 2003. Doch es kam anders: Das Coronavirus brach ungebremst \u00fcber die Welt und die Schweiz herein. Am 11. M\u00e4rz 2020 erkl\u00e4rte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Ausbreitung des Virus offiziell zur Pandemie, was bedeutet, dass die Krankheit im Gegensatz zu einer Epidemie nicht \u00f6rtlich beschr\u00e4nkt bleibt. Seither h\u00e4lt die Corona-Krise auch die Schweiz fest im Griff \u2013 mit drastischen Auswirkungen auf die hiesige Wirtschaft.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDoch wie schwerwiegend sind die Folgen der Pandemie f\u00fcr die Schweizer Wirtschaft? Um sich einen \u00dcberblick zu verschaffen, hat der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse in Zusammenarbeit mit dem Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco) von Ende Februar bis Juni 2020 alle drei bis vier Wochen eine Befragung bei Unternehmen und Branchenverb\u00e4nden durchgef\u00fchrt (siehe <em>Kasten<\/em>). Diese zeigen, wie sich die Probleme und Erwartungen der Unternehmen im Laufe der Corona-Krise ver\u00e4nderten.&#13;<\/p>\n<h2>Lieferengp\u00e4sse und Reisebeschr\u00e4nkungen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIm Februar war das Virus definitiv in Italien angekommen, und auch in der Schweiz waren erste F\u00e4lle zu verzeichnen. Wie die Umfrage zeigt, nahmen die Schweizer Unternehmen diese Situation ernst, ohne jedoch in Panik zu verfallen. Firmen, die Ableger in China hatten, waren bereits vorgewarnt und bereiteten sich entsprechend vor. Viele andere Firmen zogen bis Ende Februar nach und trafen vorsorgliche Massnahmen, um ihre Mitarbeitenden zu sch\u00fctzen und ihre Produktion aufrechtzuerhalten. So wurden zumeist nur noch unvermeidbare Reisen get\u00e4tigt. Gleichzeitig wurden auch Mitarbeitende, die aus Risikogebieten zur\u00fcckkamen, in Quarant\u00e4ne geschickt, Homeoffice wurde gef\u00f6rdert und die Belegschaft f\u00fcr Hygienemassnahmen sensibilisiert.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn der Anfangsphase f\u00fcrchteten die Unternehmen vor allem, dass die internationalen Lieferketten unterbrochen werden k\u00f6nnten. Die Mehrheit litt zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht akut unter Lieferengp\u00e4ssen. Werkschliessungen, verminderte Frachtkapazit\u00e4ten und l\u00e4ngere Transportzeiten begannen sich aber langsam auszuwirken. Dies zeigte sich unter anderem in schrumpfenden Lagerbest\u00e4nden. Gleichzeitig sp\u00fcrten Schweizer Firmen bereits die sinkenden Abs\u00e4tze im chinesischen Gesch\u00e4ft. Denn: Einerseits war der direkte Kundenkontakt wegen der innerchinesischen Reisebeschr\u00e4nkungen wie auch wegen firmeninterner Verbote von Reisen von und nach China erschwert. Andererseits hatte die Luxusg\u00fcterindustrie bereits mit einer nachlassenden Nachfrage aus China und von chinesischen Touristen in der Schweiz zu k\u00e4mpfen. Darunter litten auch der Tourismus und das Messegesch\u00e4ft.&#13;<\/p>\n<h2>Lockdown schockt Gesamtwirtschaft<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Lage spitzte sich weiter zu: Am 16. M\u00e4rz verh\u00e4ngte der Bundesrat einen Teil-Lockdown. Zur gleichen Zeit ergriffen ausl\u00e4ndische Regierungen \u00e4hnliche oder gar noch strengere Massnahmen. Die Unternehmen k\u00e4mpften nun gem\u00e4ss ihren Aussagen mit zunehmenden Lieferengp\u00e4ssen. Zulieferer aus immer mehr L\u00e4ndern konnten die ben\u00f6tigten Vorprodukte nicht oder nur erschwert liefern. Gleichzeitig wurden die Absatzschwierigkeiten im In- und Ausland immer gr\u00f6sser. Ende M\u00e4rz war die Lage f\u00fcr die Schweizer Wirtschaft gravierend.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie teilweise Stilllegung der Schweizer Wirtschaft und der internationale Konjunktureinbruch hinterliessen tiefe Spuren. Im grenz\u00fcberschreitenden Gesch\u00e4ft machten sich nun gr\u00f6sstenteils die verh\u00e4ngten Produktionsstopps bei Zulieferern und Abnehmern im Ausland bemerkbar. Besonders betroffen waren Zulieferer in der Autobranche sowie Produzenten von Luxusg\u00fctern. Innerhalb der Schweiz waren von den beh\u00f6rdlichen Verboten insbesondere der station\u00e4re Non-Food-Detailhandel, Hotels, Restaurants, Eventveranstalter und Unternehmen im Bereich der pers\u00f6nlichen Dienstleistungen, wie z. B. Coiffeursalons, wie auch deren Zulieferbetriebe tangiert. Die Textilindustrie konnte einen Grossteil der Fr\u00fchlingskollektion nicht mehr verkaufen. Und dem Automobilhandel setzte der Produktionsstopp in Europa zu.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Massnahmen zur Eind\u00e4mmung der Corona-Pandemie bewirkten einen enormen wirtschaftlichen Schaden. Die Unternehmen gaben Ende M\u00e4rz an, dass ihr Umsatz krisenbedingt im Durchschnitt um ein F\u00fcnftel eingebrochen sei. Bei vielen Firmen zeichneten sich insbesondere Liquidit\u00e4tsengp\u00e4sse ab. Rund ein Drittel der Unternehmen hatte damals Schwierigkeiten, die Liquidit\u00e4t im Betrieb sicherzustellen, und die Unternehmen erwarteten, dass dieser Anteil weiter zunehmen w\u00fcrde. Das Liquidit\u00e4tsproblem akzentuierte sich allerdings nicht nur aufgrund sinkender Absatzzahlen. Etliche Firmen berichteten, dass sich die Zahlungsmoral insbesondere im Gesch\u00e4ftsverkehr verschlechtert habe und mit einem deutlichen Anstieg bei den Debitorenverlusten zu rechnen sei.&#13;<\/p>\n<h2>Massnahmenpaket verschafft Verschnaufpause<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nZu diesem Zeitpunkt drohte der Kollaps der Schweizer Wirtschaft. Der Bundesrat beschloss deshalb am 20. M\u00e4rz ein umfassendes Massnahmenpaket und stellte Hilfen in der H\u00f6he von \u00fcber 30 Milliarden bereit. Insbesondere durch die Vergabe von Covid-Krediten konnten negative Kettenreaktionen in der Wirtschaft unterbrochen werden. Sie kamen gerade rechtzeitig und wirkten rasch. Nach ihrer Einf\u00fchrung nahm bei den Unternehmen die Angst vor zuk\u00fcnftigen Liquidit\u00e4tsproblemen rasch ab. Ebenso entfaltete die Ausweitung der Kurzarbeit ihre Wirkung: Der Anteil der Unternehmen, bei denen Entlassungen erwartet wurden, sank aufgrund des bundesr\u00e4tlichen Massnahmenpakets von 30 auf 17 Prozent. Die Liquidit\u00e4tshilfen und die Kurzarbeitsentsch\u00e4digungen scheinen den Firmen die n\u00f6tige Luft verschafft zu haben.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nNichtsdestotrotz verschlechterte sich die Lage Mitte April weiter. Sowohl aus der Binnen- als auch aus der Exportwirtschaft wurden erhebliche Umsatzeinbussen gemeldet. Gegen\u00fcber Ende M\u00e4rz waren diese von durchschnittlich 25 auf 39 Prozent angestiegen. Zudem nahmen Sekund\u00e4reffekte in nicht unmittelbar betroffenen Bereichen zu. Denn Sparmassnahmen und der Fokus vieler Unternehmensleitungen auf die Bew\u00e4ltigung der Corona-Krise f\u00fchrten dazu, dass viele Firmen nur noch die absolut notwendigen Ausgaben t\u00e4tigten. So wurden beispielsweise Marketingaktivit\u00e4ten und Informatikprojekte vertagt und Beratungsleistungen gestrichen. Ebenso nahmen neue Anlage- und Bauinvestitionen ab \u2013 sie wurden entweder auf Eis gelegt oder ganz abgesagt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGleichzeitig machte sich nach anf\u00e4nglicher Zufriedenheit mit dem bundesr\u00e4tlichen St\u00fctzungspaket langsam Unmut breit. Mitte April \u2013 vor der Ank\u00fcndigung erster Lockerungsschritte \u2013 war fast die H\u00e4lfte der Umfrageteilnehmenden unzufrieden mit den Massnahmen der Landesregierung. Aus Sicht vieler Unternehmen lockerte der Bund die Schutzmassnahmen zu zaghaft und erhielt den Teil-Lockdown zu lange aufrecht.&#13;<\/p>\n<h2>Absatzprobleme trotz Wieder\u00f6ffnung<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nMit den ab dem 16. April kommunizierten Lockerungsschritten erhielten die meisten binnenorientierten Unternehmen die dringend ben\u00f6tigte Perspektive. Viele Probleme hielten zwar unver\u00e4ndert an, doch dank der Wieder\u00f6ffnung konnten viele Betriebe wieder mit einer steigenden Nachfrage rechnen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGleichzeitig zeigte sich die hohe Anpassungsf\u00e4higkeit der Schweizer Wirtschaft. In vielen Unternehmen waren die Homeoffice-Prozesse mittlerweile gut eingespielt. Dienstleistungsbetriebe konnten dadurch wieder einer beinahe normalen Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit nachgehen, und auch Arbeitsausf\u00e4lle, die zu Beginn der Pandemie aus unterschiedlichen Gr\u00fcnden zunahmen, wurden wieder seltener. Zudem hatten verarbeitende Firmen mit grossem Aufwand ihre Produktionsprozesse den Schutzvorgaben angepasst und neu ausgerichtet.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nJe l\u00e4nger die Krise dauerte, desto deutlicher verschoben sich die Hauptprobleme der Unternehmen. So beeinflusste etwa der Nachfrageeinbruch die wirtschaftliche Entwicklung immer st\u00e4rker. Ende Mai stellte er f\u00fcr die Unternehmen die gr\u00f6sste Herausforderung dar (siehe <em>Abbildung<\/em>). Zu jenem Zeitpunkt berichteten 89 Prozent der Branchen von Absatzschwierigkeiten im Inland, und 82 Prozent rechneten auch f\u00fcr die kommenden zwei Monate noch mit einer anhaltend tiefen Nachfrage. Zudem berichteten Ende Mai 72 Prozent der Exportunternehmen von Absatzschwierigkeiten im Ausland.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Tats\u00e4chliche und erwartete Probleme von Unternehmen im Laufe der Krise<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' id='Minsch_Wehrli_Salvi_11_2020_Abb1_de'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#Minsch_Wehrli_Salvi_11_2020_Abb1_de').highcharts({\ntitle: {\n        text: ''\n    },\n\n    \n\n    yAxis: {\n        title: {\n            text: 'H\u00e4ufigkeit der Nennung'\n        },\n         labels: {\n            format: '{value}%'\n        },\n    },\n\n    xAxis: {\n        categories: ['19. M\u00e4rz', '09. 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Stichprobengr\u00f6sse zwischen 264 und 396, wobei teilweise auch Branchenverb\u00e4nde darunter waren, die sich auf eigene Umfragen bei ihren Unternehmen abst\u00fctzten.<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Minsch und Wehrli (2020e) \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nUmgekehrt gingen die Probleme beim Bezug von Vorprodukten und die Arbeitsausf\u00e4lle im Laufe der Krise zur\u00fcck. Und auch die Liquidit\u00e4tsprobleme nahmen ab. Trotzdem stellten sie die Unternehmen weiterhin vor Herausforderungen. Ende Mai k\u00e4mpfte immer noch rund ein Drittel der Branchen mit Schwierigkeiten beim Bezug von Vorprodukten. Aufgrund anhaltender Fabrikschliessungen im Ausland und einer komplizierteren Logistik blieb die Situation angespannt und f\u00fchrte zu wesentlich h\u00f6heren Beschaffungskosten.&#13;<\/p>\n<h2>Aussenhandel k\u00e4mpft weiterhin<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nF\u00fcr rund die H\u00e4lfte der Branchen hatte sich im Mai die wirtschaftliche Situation verbessert. Diese Verbesserungen wurden aber fast ausschliesslich aus binnenorientierten Branchen rapportiert, die von den gelockerten Massnahmen zur Eind\u00e4mmung der Corona-Pandemie profitierten. Die Exportbranchen berichteten nahezu ohne Ausnahme von Verschlechterungen oder von einer unver\u00e4ndert schwierigen Situation.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDiese Probleme in der Exportwirtschaft d\u00fcrften noch eine Weile andauern. So rechnen die befragten Exportunternehmen f\u00fcr dieses Jahr nicht mehr mit einer Normalisierung. Denn einerseits sind im Gesch\u00e4ftskundenmarkt international weitfl\u00e4chige Investitionsstopps zu beobachten, wovon haupts\u00e4chlich die Maschinen-, die Textil- sowie die Elektro- und Metallindustrie betroffen sind. Andererseits erleidet aber auch das Endkonsumentengesch\u00e4ft im Ausland hohe Umsatzeinbussen. Diese nachlassende Konsumnachfrage trifft neben der Luxusg\u00fcter- und der Uhrenindustrie vor allem auch die Tourismusbranche.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie wirtschaftliche Lage bleibt damit also noch f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit angespannt. Im internationalen Vergleich stehen die Schweizer Unternehmen aber relativ gut da \u2013 auch dank ihrer Flexibilit\u00e4t und weil sie auf Krisen gut vorbereitet sind.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Anfang des Jahres 2020 brummte der Schweizer Wirtschaftsmotor: Die Unternehmen waren optimistisch, die Wachstumsprognosen positiv. 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Auf Economiesuise.ch (28.2.2020).<\/li>&#13;\n \t<li>Minsch, Rudolf (2020b). <a href=\"https:\/\/www.economiesuisse.ch\/de\/artikel\/corona-pandemie-aktuelle-umfrage-zeigt-gravierende-sorgen-der-schweizer-wirtschaft\">Corona-Pandemie: Aktuelle Umfrage zeigt gravierende Sorgen der Schweizer Wirtschaft<\/a>.\u00a0Auf Economiesuise.ch (26.3.2020).<\/li>&#13;\n \t<li>Minsch, Rudolf und Roger Wehrli (2020c). <a href=\"https:\/\/www.economiesuisse.ch\/de\/artikel\/zustand-der-wirtschaft-der-corona-krise-neue-umfrage-zeigt-weitere-verschlechterung\">Zustand der Wirtschaft in der Corona-Krise: Neue Umfrage zeigt weitere Verschlechterung<\/a>. Auf Economiesuise.ch (17.4.2020).<\/li>&#13;\n \t<li>Minsch, Rudolf und Roger Wehrli (2020d). <a href=\"https:\/\/www.economiesuisse.ch\/de\/artikel\/erste-kleine-lichtblicke-trotz-grosser-absatzprobleme-im-und-ausland\">Erste kleine Lichtblicke trotz grosser Absatzprobleme im In- und Ausland<\/a>. Auf Economiesuise.ch (12.5.2020).<\/li>&#13;\n \t<li>Minsch, Rudolf und Roger Wehrli (2020e). <a href=\"https:\/\/www.economiesuisse.ch\/de\/artikel\/teilweise-lichtblicke-im-binnenmarkt-duestere-schatten-exportbranchen\">Teilweise Lichtblicke im Binnenmarkt, d\u00fcstere Schatten in Exportbranchen<\/a>. Auf Economiesuise.ch (9.6.2020).<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":[{"kasten_title":"Die Umfrage im Detail","kasten_box":"Der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse hat von Ende Februar bis Ende Mai 2020 f\u00fcnf Umfragen zur wirtschaftlichen Situation in den Branchen und Unternehmen durchgef\u00fchrt. Die letzten drei Umfragen wurden in Zusammenarbeit mit den Konjunkturforschern des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco) organisiert. Die Umfrage vom 6. Mai hatte mit 396 Teilnehmenden die h\u00f6chste Beteiligung. Die Erhebung deckt alle Landesteile der Schweiz ab, und rund 40 Branchenverb\u00e4nde haben die Frageb\u00f6gen jeweils konsolidiert f\u00fcr ihre Branche ausgef\u00fcllt. Dank der kurzen Erhebungsperiode und der raschen Auswertung zeigten die Resultate ein aktuelles Stimmungsbild der Schweizer Wirtschaft. 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Sp\u00e4testens mit dem Lockdown brachen dann aber auch die Abs\u00e4tze breitfl\u00e4chig ein. Das f\u00fchrte bei vielen Firmen zu Liquidit\u00e4tsengp\u00e4ssen und einem \u00fcberh\u00f6hten Personalbestand. Die Wirtschaft war entsprechend froh \u00fcber das Massnahmenpaket des Bundes. Kurzarbeit und Liquidit\u00e4tshilfen konnten die Probleme vielfach \u00fcberbr\u00fccken. Seit der schrittweisen \u00d6ffnung zieht die Nachfrage im Inland wieder an \u2013 auch dank den branchenweiten Schutzkonzepten. 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