{"id":101019,"date":"2020-10-15T16:07:41","date_gmt":"2020-10-15T16:07:41","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2020\/10\/je-ne-juge-pas-les-pays-ou-les-politiques\/"},"modified":"2023-10-18T16:51:35","modified_gmt":"2023-10-18T14:51:35","slug":"ich-urteile-nicht-ueber-laender-oder-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2020\/10\/ich-urteile-nicht-ueber-laender-oder-politik\/","title":{"rendered":"\u00abIch urteile nicht \u00fcber L\u00e4nder oder Politik\u00bb"},"content":{"rendered":"<h3>Frau Rigozzi, mit 48\u2019000 Followern allein auf Instagram sind Sie in der Schweiz die Influencerin schlechthin. Selbst bezeichnen Sie sich jedoch nicht als solche. Warum?<\/h3>\n<p>Der Influencer-Job ist ja erst in den letzten Jahren entstanden. Ich selber bin schon seit \u00fcber 14 Jahren im Showbusiness. Damals gab es kaum soziale Medien, ausser vielleicht Facebook. Ich war eine der Letzten, die einen Facebook-Account er\u00f6ffnet haben. Auf Instagram war ich aber eine der Ersten. Die meisten Influencer beginnen praktisch aus dem Nichts heraus. Sie posten Fotos von Mode, Reisen oder Food. Ich bin anders gestartet: \u00fcber Fernsehen und Print.<\/p>\n<h3>Wie unterscheiden Sie sich von Xenia Tchoumi und Kristina Bazan, die auch im Showbusiness angefangen haben? Beide waren auch Miss-Schweiz-Kandidatinnen.<\/h3>\n<p>Sie sind andere Typen. Kristina fokussierte zu Beginn auf Mode und Xenia auf Luxus. Ich bin Christa. Ich bin bekannt als Moderatorin, und ich werbe f\u00fcr meine Brands. Ich lasse mich nicht an einem Thema festmachen.<\/p>\n<h3>Was ist Ihr Alleinstellungsmerkmal?<\/h3>\n<p>Ich bin echt. Ich inszeniere mich nicht. Ich zeige Christa Rigozzi, so wie sie ist. Ich bin ein S\u00fcdmensch. Ich bin spontan. Ich liebe die Interaktion \u2013 umarmen, k\u00fcssen. Mein Instagram ist mein Leben: ein Tag im Job, der n\u00e4chste mit der Familie, dann Produktion, Ausflug in die Berge, Einkaufen und so weiter. Ich poste auch, wenn ich einen geplatzten Reifen habe, und frage meine Community, wer mir helfen kann. Ich zeige alles. Ungeschminkt. Ja, ich verlasse das Haus auch ungeschminkt. (lacht)<\/p>\n<h3>Sie sind der Liebling der Boulevardmedien. Sie f\u00fchren durch die Benefizgala des Schweizerischen Roten Kreuzes, moderieren \u00abThe Voice of Switzerland\u00bb, \u00abBauer, ledig, sucht \u2026\u00bb, aber auch bis vor Kurzem politjournalistische Formate wie \u00abArena-Reporter\u00bb. Geben sich Influencer gegenseitig Tipps?<\/h3>\n<p>Ja. Gerade hat mich eine bekannte Schweizer Influencerin nach Tipps gefragt. Sie hat viele Engagements. Nach dem Fotoshooting fragte sie mich im Zug, wie sie zu langj\u00e4hrigen Vertr\u00e4gen kommen k\u00f6nne \u2013 so wie ich sie habe. Denn eine langfristige Zusammenarbeit ist eine echte Erleichterung: Man muss nicht jeden Tag einen neuen Job suchen. Ich bin hier in einer privilegierten Position. Mir ist Glaubw\u00fcrdigkeit ganz wichtig. Viele Influencer posten an einem Tag ein Bild mit einer Omega-Uhr, und \u00fcbermorgen werben sie f\u00fcr IWC. Das mache ich nicht. Das passt nicht zu Christa.<\/p>\n<blockquote><p>Mein Instagram ist mein Leben<\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Wie halten Sie es mit der Politik? Es f\u00e4llt auf, dass sich bekannte Influencer in der Schweiz stark zur\u00fcckhalten mit politischen Posts. Auch Sie. Warum ist das so?<\/h3>\n<p>Es gibt schon Themen, zu denen ich mich ge\u00e4ussert habe: etwa zur zweiten Gotthard-R\u00f6hre oder zur Energiestrategie 2050. Aber: Auch hier bleibe ich Christa. Als Tessinerin fahre ich oft durch den Tunnel in die Deutschschweiz. Ich kenne die Situation. Darum habe ich mich ge\u00e4ussert.<\/p>\n<h3>Wozu w\u00fcrden Sie sich nicht \u00e4ussern?<\/h3>\n<p>Ich respektiere meine Sponsoren und halte mich bei politischen Themen zur\u00fcck, die sie betreffen. Auch meine politische Ausrichtung muss nicht in die \u00d6ffentlichkeit.<\/p>\n<h3>Haben Sie klare Richtlinien, wozu Sie sich \u00e4ussern und wozu nicht?<\/h3>\n<p>Nein. Ich trage ja das Herz auf der Zunge. Und wenn ich rede, sage ich alles. Doch ich habe ein Gesp\u00fcr entwickelt, \u00fcber welche Themen ich in der \u00d6ffentlichkeit sprechen kann und \u00fcber welche nicht. Ich bin auch sehr impulsiv. Inzwischen habe ich aber gelernt, einen Post nochmals zu \u00fcberdenken, bevor ich ihn ver\u00f6ffentliche. Rational kommt vor emotional. Ein Klick, und ein Post bleibt f\u00fcr immer.<\/p>\n<h3>Werden Ihre Posts gepr\u00fcft, bevor Sie sie abschicken?<\/h3>\n<p>Kaum. Wenn ich aber unsicher bin \u2013 sei es bei einem Post oder einem Vertrag \u2013, dann frage ich meinen Mann oder meinen Manager. Mein Mann ist mein ehrlichster Fan.<\/p>\n<h3>Sie sind sehr gut verbandelt mit Bundesbern. Doris Leuthard hat auch das Vorwort in Ihrem Buch \u00abSelfissimo \u2013 Alles, was Du noch nicht \u00fcber mich weisst\u00bb geschrieben. Hat das mit Ihrem Engagement f\u00fcr die Energiestrategie 2050 zu tun?<\/h3>\n<p>Nein, zur Energiestrategie 2050 hat mich Doris Leuthard nicht kontaktiert, obwohl ich sie nat\u00fcrlich gut kenne. Damals wie heute finde ich: Umwelt und Energie sind wichtig \u2013 das mache ich! Aber ich werde mich jetzt nicht jede Woche zur Politik \u00e4ussern. Das ist nicht meine Aufgabe.<\/p>\n<blockquote><p>Mein Mann ist mein ehrlichster Fan<\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Wieso nutzen Sie Ihre Bekanntheit nicht, um f\u00fcr Umweltthemen zu mobilisieren wie Greta Thunberg?<\/h3>\n<p>Ich h\u00e4tte Werbung f\u00fcr Zero Waste machen k\u00f6nnen. Aber da musste ich ablehnen: Ich habe zwei Kinder, denken Sie nur schon an all die Windeln\u2026 ich lebe wirklich nicht ohne Abfall. In meinem Job muss ich auch fliegen. F\u00fcr Zero Waste m\u00fcsste ich aus dem Beruf aussteigen. Ich bin nicht perfekt. Privat probiere ich, meinen Kindern ein Vorbild zu sein und m\u00f6glichst wenig Abfall zu produzieren. Aber in der \u00d6ffentlichkeit bin ich die falsche Person daf\u00fcr.<\/p>\n<h3>Kann die N\u00e4he zu einer politischen Partei f\u00fcr Influencer auch heikel sein, weil sie damit gewisse Follower vergraulen?<\/h3>\n<p>Nat\u00fcrlich. Aber schon bei Werbeauftr\u00e4gen kann man sich Freunde und Feinde machen. Deshalb folge ich meinen Werten und bewerbe nur, was ich auch vertreten kann. Politik ist ein emotionales Thema. Ich \u00e4ussere mich nur, wenn ich finde: Hey, dazu habe ich etwas zu sagen! Im M\u00e4rz hat mich beispielsweise Bundesrat Alain Berset angefragt, ob ich bei einer Instagram-Kampagne gegen Corona mitmachen will. Das habe ich nat\u00fcrlich sofort akzeptiert, weil das Tessin am st\u00e4rksten von der Pandemie betroffen war und ich auch Freunde verloren habe. F\u00fcr mich war das eine Ehre. Ich habe nichts dabei verdient.<\/p>\n<h3>Wie finden Sie die Auftritte unserer Bundesr\u00e4te in den sozialen Medien?<\/h3>\n<p>Ich finde, dass sie sich gerade in der Corona-Zeit menschlich gezeigt haben. Und sie geben sich modern. Sie machen einen guten Job. Um Schweiz Tourismus zu unterst\u00fctzen, habe ich auf eigene Initiative beispielsweise Guy Parmelin f\u00fcr eine Instagram-Challenge nominiert. Ich finde es super, hat er mitgemacht. Auch mit Simonetta Sommaruga habe ich schon eine Challenge gemacht. Alain Berset zeigt sich in den sozialen Medien unverkrampft.<\/p>\n<h3>Erreichen die Bundesr\u00e4te die Schweizer Bev\u00f6lkerung damit?<\/h3>\n<p>Ja, mit Social Media erreicht man die ganze Bev\u00f6lkerung: Meine Eltern haben Instagram, meine Grosseltern Facebook \u2013 es geht immer mehr in diese Richtung. Wenn die Bundesr\u00e4te also einen Kontakt zu den B\u00fcrgern herstellen m\u00f6chten, dann kann ich Social Media nur empfehlen. Allerdings nur als erg\u00e4nzendes Medium. Ich erwarte nicht, dass sie sich am Sonntagmorgen auf dem Sofa im Pyjama zeigen. (lacht)<\/p>\n<h3>Gibt es einen Kodex des verantwortungsvollen Influencens?<\/h3>\n<p>Ich folge meinem Kodex: Ich habe eine grosse Verantwortung gegen\u00fcber dem Publikum. Sei es als Karrierefrau, die zeigt, dass man auch als Mutter und Frau erfolgreich sein kann, oder als Werberin. Ich weiss heute genau, wer ich bin, was ich erreichen oder sagen kann. Aber ich mache auch Fehler.<\/p>\n<blockquote><p>Mit Social Media erreicht man die ganze Bev\u00f6lkerung<\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Sie machen auch Werbung f\u00fcr den chinesischen Telekomanbieter Huawei. Dieser steht international in der Kritik f\u00fcr seine 5G-Technologie.<\/h3>\n<p>Ich werbe nur f\u00fcr das Smartphone von Huawei. Ich liebe es.<\/p>\n<h3>Auch wenn es politisch vielleicht heikel ist?<\/h3>\n<p>Dann w\u00fcrden wir keines dieser elektronischen Produkte benutzen, denn die kommen heute alle aus China. Ich urteile nicht \u00fcber L\u00e4nder oder Politik.<\/p>\n<h3>Sie werben f\u00fcr renommierte weitere Namen wie Cembra Money Bank, Chocolat Frey oder SBB. F\u00fcr welche Zielgruppe werden Sie \u00abgebucht\u00bb?<\/h3>\n<p>Mir folgen vor allem Frauen auf Instagram. 60 Prozent sind Followerinnen. Wegen der Miss-Schweiz-Wahl w\u00fcrde man ja denken, dass es vor allem M\u00e4nner sind. Aber so ist es nicht. Und das ist auch f\u00fcr die Werbekunden interessant.<\/p>\n<h3>Wann kommentieren Sie auf Social Media?<\/h3>\n<p>Normalerweise abends, nach dem Essen, auf dem Sofa. Aber nur eine halbe Stunde. Nicht l\u00e4nger. Teilweise auch, wenn ich unterwegs bin oder in der Maske geschminkt werde.<\/p>\n<h3>In der Schweiz k\u00f6nnen nur 50 bis 70 Influencer von ihrem Job leben. Was braucht es, um Influencer zu werden?<\/h3>\n<p>Immer mehr Junge denken, dass es ganz easy ist. Viele wollen ber\u00fchmt werden. Doch die Motivation muss sein: Ich bin gut in diesem Bereich und kann etwas bewirken. Und nicht: Ich will unbedingt ber\u00fchmt werden. Es geht darum, aus einer Leidenschaft wie Wandern oder Kochen einen Beruf zu machen. Bei meinen Referaten an Unis rate ich: Setzt nicht alles auf eine Karte. K\u00fcndigt ja nicht euren Job! Denn: Die meisten leben nicht vom Influencen. Nehmen Sie das Beispiel der Travel-Influencer. Bis ins Jahr 2021 oder vielleicht sogar 2022 werden sie nicht mehr weit reisen k\u00f6nnen \u2013 sie verdienen im Moment also kaum Geld.<\/p>\n<h3>Facebook ging 2004 online. Zwei Jahre sp\u00e4ter Twitter. Instagram 2010 und Tiktok 2016. Auf welchen Kan\u00e4len sind Sie haupts\u00e4chlich aktiv?<\/h3>\n<p>Vor allem auf Instagram. Facebook ist im Ausland weiterhin beliebt. Ich finde es aber etwas veraltet. Auch finde ich, die Leute kommentieren dort oft negativ. Als Unternehmerin bin ich nat\u00fcrlich auch auf Linkedin. Auf Twitter war ich im letzten Jahr weniger aktiv. W\u00e4hrend des Lockdowns habe ich auch Tiktok ausprobiert. Aber als Mutter von zwei Kindern fehlt mir die Zeit daf\u00fcr.<\/p>\n<h3>Wie lange brauchen Sie, um etwas zu posten?<\/h3>\n<p>Wenn ich privat poste beim Wandern, dann geht das schnell. Wenn ich aber einen Werbeauftrag poste, dann habe ich ein Meeting, ich mache mir Gedanken dazu, und dann wird das inszeniert. Das braucht viel mehr Zeit.<\/p>\n<h3>Folgt man Ihnen auch aus dem Ausland?<\/h3>\n<p>Ich bin vor allem in der Schweiz bekannt. Im Ausland weniger. Laut meinen Statistiken kommt Deutschland an zweiter Stelle und erst dann Italien und die USA. An f\u00fcnfter Stelle kommt Indien.<\/p>\n<h3>Thema Shitstorm: Wie vorhersehbar sind die Reaktionen Ihrer Community?<\/h3>\n<p>Meistens sind sie vorhersehbar. Nach all den Jahren auf Instagram weiss ich schon, was ich darf und was nicht. Wenn ich einen negativen Kommentar schreibe oder mich zu einem heiklen Thema \u00e4ussere, ist zu erwarten, dass es einen Shitstorm gibt.<\/p>\n<h3>Wie gehen Sie mit sexistischen Kommentaren um?<\/h3>\n<p>Wenn es Kommentare sind, die einfach doof sind, dann lasse ich diese sogar stehen. Es gibt Leute, die diese blockieren und l\u00f6schen \u2013 aber das mache ich nicht: Sollen doch die Leute sehen, wie daneben diese Kommentare sind.<\/p>\n<h3>Sie sperren nie jemanden?<\/h3>\n<p>Selten. Wenn es Kommentare sind, die meine Familie verletzen, dann sperre ich diese Leute. \u00dcber Christa Rigozzi kann man sagen, was man will. Ich arbeite in der \u00d6ffentlichkeit, und es ist normal, dass es Kritik gibt. Egal ob konstruktive oder negative Kritik \u2013 ich habe das gew\u00e4hlt und akzeptiere das. Aber wenn meine Familie beleidigt wird, dann frage ich mich schon, mit welchem Recht jemand so etwas macht.<\/p>\n<h3>Antworten Sie darauf?<\/h3>\n<p>Nein, ich antworte nicht, um Himmels willen. Haters gonna hate. Ich antworte nur, wenn es notwendig ist oder wenn ich Lust habe, aber nicht, wenn es zu emotional ist.<\/p>\n<h3>Sie haben Ihre Karriere als Miss Schweiz gestartet. Seit zwei Jahren gibt es diese Wahl nicht mehr. Bedauern Sie das?<\/h3>\n<p>Damals, als ich bei der Miss-Schweiz-Wahl mitgemacht habe, war das nat\u00fcrlich etwas anderes. Es war alles seri\u00f6s und perfekt gemacht. Das waren die goldenen Zeiten, als das Format im Fernsehen noch funktionierte. Ach, wie habe ich als Kind die Miss-Wahlen geliebt \u2013 auch die in Italien, die \u00fcber f\u00fcnf Abende auf Rai Uno liefen. Danach hat sich alles ge\u00e4ndert: Das Fernsehen ist ausgestiegen, weil das Publikum kein Interesse mehr daran hatte, und es gab Eigent\u00fcmerwechsel. Einmal hat man versucht, einen Charity-Anlass daraus zu machen. Aber die Sponsoren bleiben nat\u00fcrlich aus, wenn sie nicht mit der Miss Schweiz werben k\u00f6nnen. Und damit war die \u00c4ra beendet.<\/p>\n<h3>Vielleicht hat das Format in den sozialen Medien eine Chance?<\/h3>\n<p>Nein, es ist vorbei. Man h\u00e4tte das Konzept schon fr\u00fcher anpassen m\u00fcssen. Jetzt ist es zu sp\u00e4t. Die sozialen Medien sind nat\u00fcrlich nicht unschuldig daran.<\/p>\n<h3>Warum?<\/h3>\n<p>Weil es so viele Mode-Influencer gibt. Die Leute folgen lieber diesen und schauen weniger klassisches Fernsehen. Das Paradoxe ist: Werbung im Internet kostet viel weniger, und man erreicht trotzdem viel mehr Leute als \u00fcber die klassischen Medien. Das merken auch die Werbekunden. Inzwischen haben sich meine Vertr\u00e4ge ge\u00e4ndert. Dort steht heute nicht mehr, dass ich Plakatkampagnen mache, sondern dass ich Instagram-Storys posten muss. Auch TV-Spots mache ich kaum mehr. Wenn schon Spots \u2013 dann f\u00fcr Youtube.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frau Rigozzi, mit 48\u2019000 Followern allein auf Instagram sind Sie in der Schweiz die Influencerin schlechthin. Selbst bezeichnen Sie sich jedoch nicht als solche. Warum? Der Influencer-Job ist ja erst in den letzten Jahren entstanden. Ich selber bin schon seit \u00fcber 14 Jahren im Showbusiness. Damals gab es kaum soziale Medien, ausser vielleicht Facebook. 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