{"id":101091,"date":"2020-09-21T11:01:47","date_gmt":"2020-09-21T11:01:47","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2020\/09\/sheldon-10-2020fr\/"},"modified":"2023-08-23T22:52:16","modified_gmt":"2023-08-23T20:52:16","slug":"arbeitslosenzahl-welches-ist-die-richtige","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2020\/09\/arbeitslosenzahl-welches-ist-die-richtige\/","title":{"rendered":"Arbeitslosenzahl: Welches ist die richtige?"},"content":{"rendered":"<p>Wie misst man Arbeitslosigkeit? Hierzulande herrscht vielfach die Meinung vor, dass die Erwerbslosenzahl des Bundesamtes f\u00fcr Statistik (BFS) die tats\u00e4chliche, die \u00abrichtige\u00bb Arbeitslosigkeit angebe. Denn angeblich definiert ausschliesslich das BFS die Arbeitslosigkeit gem\u00e4ss der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), einer Institution der Vereinten Nationen (UNO). Doch auch die Arbeitslosenzahl des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco) basiert auf der ILO-Definition. Zudem wird oft davon ausgegangen, dass die ILO-Definition durch mehrj\u00e4hrige Forschung wissenschaftlich fundiert sei. Doch dem ist nicht so.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBei der ILO ist die Internationale Konferenz der Arbeitsmarktstatistiker (ICLS) daf\u00fcr verantwortlich, die Erwerbst\u00e4tigen, die Arbeitslosen und die wirtschaftlich Inaktiven (siehe <em>Glossar<\/em>) gegeneinander abzugrenzen und Verfahren zu deren Erfassung zu entwickeln.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Die ICLS kommt in der Regel alle f\u00fcnf Jahre zusammen und legt Standards in der Arbeitsmarktstatistik fest. Sie gibt Empfehlungen ab, die der Verwaltungsrat der ILO genehmigt, bevor sie Teil der internationalen Standards f\u00fcr Arbeitsmarktstatistik werden. Teilnehmende der ICLS setzen sich aus Regierungsexperten zusammen, die f\u00fcr Arbeit und nationale statistische \u00c4mter zust\u00e4ndig sind, sowie aus Vertretern von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen. Wirtschaftswissenschaftler sind in der Regel nicht dabei. So gesehen \u00fcberlassen es \u00d6konomen im Grunde den Statistikern, B\u00fcrokraten und Sozialpartnern, die Arbeitslosigkeit zu definieren und zu messen.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a>&#13;<\/p>\n<h2>Lange Suche nach Definition<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDrei Konferenzen der Arbeitsmarktstatistiker sind f\u00fcr die ILO-Definition der Arbeitslosigkeit bestimmend gewesen: die zweite Konferenz im Jahr 1925, die sechste 1947 und die dreizehnte 1982.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDabei hat man sich bei der ICLS von 1925<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> noch wenig Gedanken \u00fcber die Definition der Arbeitslosigkeit gemacht und Arbeitslose schlicht als Personen bezeichnet, die im Regelfall einer Lohnarbeit nachgehen und f\u00fcr mindestens einen Tag ohne Arbeit sind. Im Mittelpunkt der Er\u00f6rterungen stand vielmehr die Eignung unterschiedlicher statistischer Quellen zur Ermittlung der Arbeitslosigkeit. In Erw\u00e4gung kamen Arbeitslosenversicherungsdaten, von Gewerkschaften erhobene Zahlen sowie Angaben von \u00f6ffentlichen Vermittlungsbeh\u00f6rden. Als \u00abGoldstandard\u00bb galten damals Arbeitslosenversicherungsdaten, wegen ihrer Genauigkeit und Zuverl\u00e4ssigkeit. Obwohl schon damals erkannt wurde, dass Versicherungsdaten eigentlich nur die Arbeitslosigkeit unter den Versicherten messen und nicht diejenige der ganzen Wohnbev\u00f6lkerung erfassen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEine bedeutende Neuerung brachte die Konferenz von 1947<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a>. In Anlehnung an die \u00abEnumerative Check Census\u00bb der USA von 1937<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> setzte die ICLS damals voraus, dass Stellenlose in der Woche vor der Erhebung \u00abaktiv\u00bb nach Arbeit gesucht haben m\u00fcssen, um als Arbeitslose gez\u00e4hlt zu werden. Was eine \u00abaktive\u00bb Suche ist, variierte jedoch je nach Datenquelle: Bei Arbeitslosenversicherungsdaten etwa waren die Bestimmungen der Versicherung massgebend. Bei Befragungen hingegen listete die ICLS unverbindliche Beispiele f\u00fcr eine aktive Suche auf.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEine Definition der Arbeitslosigkeit, die auf einer aktiven Suche beruht, hat einen entscheidenden Nachteil. Denn sie klammert zwei Personengruppen aus: Unterbesch\u00e4ftigte, die entweder mehr oder ihrer Qualifikation entsprechend besch\u00e4ftigt sein m\u00f6chten, sowie entmutigte Arbeitnehmer, die mangels Stellenangeboten die Arbeitssuche aufgeben und folglich als wirtschaftlich inaktiv gelten. Vor allem in weniger entwickelten L\u00e4ndern, wo Lohnarbeit nicht weitverbreitet ist, ist das ein Problem. Denn werden Personen dort arbeitslos, k\u00f6nnen sie nicht unt\u00e4tig bleiben, wenn sie \u00fcberleben wollen, weil sie keine Arbeitsausfallentsch\u00e4digung erhalten. Folglich versorgen sie sich bei einem Stellenverlust vielfach selber aus der Landwirtschaft und gelten als besch\u00e4ftigt, obwohl sie eigentlich eine Lohnarbeit m\u00f6chten. Als Folge f\u00e4llt die an der Arbeitslosigkeit gemessene Unterbesch\u00e4ftigung in solchen L\u00e4ndern in der Regel niedriger aus als in modernen Industriestaaten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDiese Erkenntnisse veranlassten die ICLS, zus\u00e4tzliche Konzepte wie \u00abUnterbesch\u00e4ftigung\u00bb, \u00abversteckte Arbeitslosigkeit\u00bb oder \u00abBesch\u00e4ftigung im informellen Wirtschaftssektor\u00bb zu erarbeiten. Diese Konzepte erwiesen sich jedoch statistisch als schwer operationalisierbar. Die Schwierigkeit dabei: In Volkswirtschaften, in denen die Lohnarbeit nicht dominiert, fehlen klare Unterschiede zwischen Erwerbsbeteiligung und Nichtbeteiligung sowie zwischen Erwerbst\u00e4tigen und Arbeitslosen.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a>&#13;<\/p>\n<h2>Heutige Definition seit 1982<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDer heutige konzeptionelle Rahmen f\u00fcr die Messung der Arbeitslosigkeit st\u00fctzt sich auf die ICLS von 1982.<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a> Gem\u00e4ss den dort erarbeiteten ILO-Richtlinien sind Arbeitslose Personen, die in einem nicht n\u00e4her spezifizierten Zeitraum ohne Arbeit sind, in einem \u2013 ebenfalls nicht n\u00e4her spezifizierten \u2013 Zeitraum f\u00fcr eine Arbeitsaufnahme verf\u00fcgbar w\u00e4ren und innerhalb eines dritten undefinierten Zeitraums aktiv nach Arbeit gesucht haben. Die Dauer der verschiedenen Zeitr\u00e4ume werden deshalb nicht festgelegt, damit sie an nationale Gegebenheiten und Erhebungen individuell angepasst werden k\u00f6nnen. Dabei gilt auch ein einziger Tag als zul\u00e4ssiger Zeitraum. Zudem wird offengelassen, ob Verwaltungsdaten oder Befragungen als Datenquelle dienen m\u00fcssen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nLaut den ILO-Richtlinien von 1982 soll auch die Art der Stellensuche helfen, die Arbeitslosigkeit abzugrenzen. Zu diesem Zweck listet die ILO eine Reihe zul\u00e4ssiger Aktivit\u00e4ten auf, \u00fcberl\u00e4sst es aber jedem Land, die Liste neu zu definieren und zu vervollst\u00e4ndigen. Was als Stellensuche gilt, ist daher je nach Land verschieden: In europ\u00e4ischen L\u00e4ndern z\u00e4hlt beispielsweise die Suche in Zeitungsanzeigen dazu, in den USA hingegen nicht. In Italien sind so 17 Suchmethoden anerkannt, in Spanien sind es 14 und in Frankreich nur 11.<a href=\"#footnote_8\" id=\"footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor\">[8]<\/a>&#13;<\/p>\n<h2>Arbeitslosigkeit in der Schweiz<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIn der Schweiz gibt es zwei Arbeitslosenzahlen, die die ILO-Kriterien erf\u00fcllen. Die eine ist die Arbeitslosenzahl des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco). Die andere Kennzahl ist die Erwerbslosenzahl: Sie wird vom Bundesamt f\u00fcr Statistik (BFS) im Rahmen der Schweizerischen Arbeitskr\u00e4fteerhebung (Sake) durch eine telefonische Befragung auf Stichprobenbasis ermittelt und anschliessend hochgerechnet.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nZwischen den beiden Kennzahlen gibt es jedoch Unterschiede (siehe <em>Glossar<\/em>): So ist etwa die Arbeitslosenzahl des Seco zeit<em>punkt<\/em>bezogen und wird aus Verwaltungsdaten gewonnen. Konkret umfasst sie alle Personen, die am letzten Tag des Monats bei einem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) gemeldet sind. Die Erwerbslosenzahl des BFS ist hingegen zeit<em>raum<\/em>bezogen und beruht auf einer Befragung. Hinzu kommt, dass bei der Arbeitslosenquote des Seco die Ernsthaftigkeit der Stellensuche von den RAV wesentlich strenger gepr\u00fcft wird als bei einer Befragung wie der Sake. Bei Letzterer ist zudem die Liste der anerkannten Stellensuchaktionen gleichsam unendlich. Es \u00fcberrascht deshalb nicht, dass die Erwerbslosenstatistik mehr Unterbesch\u00e4ftigung zutage f\u00f6rdert als die Seco-Zahlen: So betrug die Arbeitslosigkeit im ersten Quartal 2020 gem\u00e4ss den Erwerbslosenzahlen des BFS 4,5 Prozent, gem\u00e4ss den Seco-Zahlen betrug sie im gleichen Zeitraum rund 2,7 Prozent. Doch trotz dieser Unterschiede erf\u00fcllen beide Kennzahlen die ILO-Kriterien.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nMassgebend f\u00fcr die Erhebung der Erwerbslosenzahl des BFS sind vielmehr die Richtlinien des Statistischen Amtes der Europ\u00e4ischen Union (Eurostat).<a href=\"#footnote_9\" id=\"footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor\">[9]<\/a> Dieses Amt koordiniert die nationalen Arbeitskr\u00e4fteerhebungen in Europa, gibt die L\u00e4nge der vorgegebenen Zeitr\u00e4ume vor und bestimmt, dass die Erwerbslosenzahl durch Befragung zu erheben sei. Dabei befolgt Eurostat lediglich die seit 1967 geltende Praxis des \u00abCurrent Population Survey\u00bb der USA<a href=\"#footnote_10\" id=\"footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor\">[10]<\/a>, was zwar der internationalen Vergleichbarkeit dient, aber sonst keinen tieferen Hintergrund besitzt.<a href=\"#footnote_11\" id=\"footnote-anchor_11\" class=\"inline-footnote__anchor\">[11]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nUnd dennoch: Die internationale Vergleichbarkeit der Erwerbslosenzahl ist nicht gesichert. Denn wie gesagt: Zum einen sind die in den einzelnen L\u00e4ndern anerkannten Stellensuchaktionen nicht gleich, und zum anderen unterscheiden sich die L\u00e4nder auch hinsichtlich des Einsatzes von aktiven arbeitsmarktpolitischen Massnahmen. Darunter fallen Umschulungen, Weiterbildungen oder Besch\u00e4ftigungsprogramme, welche die Wiedereingliederung aktiv unterst\u00fctzen sollen. Setzt ein Land solche Massnahmen verst\u00e4rkt ein, senkt dies trotz unver\u00e4nderten Besch\u00e4ftigungsgrads die Erwerbslosenquote, da Teilnehmende von Besch\u00e4ftigungsprogrammen als besch\u00e4ftigt gelten, w\u00e4hrend Teilnehmende an Umschulungsmassnahmen als nicht erwerbsaktiv z\u00e4hlen. Davon \u00abprofitieren\u00bb vor allem skandinavische L\u00e4nder, die dadurch eine tiefere Erwerbslosenquote ausweisen.&#13;<\/p>\n<h2>\u00abRichtige\u00bb Arbeitslosenzahl existiert nicht<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEine \u00abrichtige\u00bb Arbeitslosenzahl gibt es also nicht.<a href=\"#footnote_12\" id=\"footnote-anchor_12\" class=\"inline-footnote__anchor\">[12]<\/a> Je nach Fragestellung ist eine andere Kennzahl angemessen. Interessiert man sich beispielsweise f\u00fcr das Ausmass der Unterbesch\u00e4ftigung von Bildungsabg\u00e4ngern, die sich wegen fehlender Taggeldanspr\u00fcche nicht bei einem RAV melden, eignet sich eher die Erwerbslosenzahl des BFS. Will man hingegen die finanziellen Folgen der Arbeitslosigkeit f\u00fcr die Arbeitslosenversicherung absch\u00e4tzen, kommt in erster Linie die Arbeitslosenzahl des Seco infrage, da nur registrierte Arbeitslose Taggeld beziehen k\u00f6nnen. Dementsprechend berechnet das Bureau of Labor Statistics der USA sogar gleich sechs verschiedene Arbeitslosenquoten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nUm die Aufnahmef\u00e4higkeit eines nationalen Arbeitsmarktes zu beurteilen, schaut die Arbeitsmarktforschung heutzutage ohnehin nicht auf die Arbeitslosigkeit, sondern auf die Besch\u00e4ftigungsquote der 25- bis 54-J\u00e4hrigen (siehe <em>Glossar<\/em>). Sie hat den Vorteil, dass sie indirekt auch entmutigte Stellenlose erfasst, welche die Stellensuche wegen mangelnder Erfolgsaussichten aufgegeben haben. Diese senken die Besch\u00e4ftigtenquote n\u00e4mlich. Doch auch die Besch\u00e4ftigungsquote hat ihre Schw\u00e4che, denn eine niedrige Quote kann auch die Folge eines gewollten und freiwilligen Erwerbsverzichts sein.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nErwerbslosen-, Arbeitslosen- oder Besch\u00e4ftigungsquote: Die Wahl des Masses ist entscheidend, denn sie kann das Ergebnis deutlich ver\u00e4ndern. Misst man beispielsweise die Aufnahmef\u00e4higkeit des Schweizer Arbeitsmarktes an der Erwerbslosenquote (siehe <em>Abbildung 1<\/em>), gilt sie international nur noch als Mittelmass. Misst man das Gleiche jedoch anhand der Besch\u00e4ftigungsquote (siehe <em>Abbildung 2<\/em>), geh\u00f6rt sie weiterhin zur Weltspitze. Welches Mass dabei aber das \u00abrichtige\u00bb ist, bleibt \u2013 wie immer \u2013 eine offene Frage.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Erwerbslosenquote nach L\u00e4ndern (2009\u20132019)<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' id='Sheldon_Abb1_DE'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#Sheldon_Abb1_DE').highcharts({  \n\ntitle: {\n    text: ''\n  },\n\n  subtitle: {\n    text: ''\n  },\n\n  yAxis: {\n    title: {\n      text: '', },\n      labels: {\n        format: '{value} %'\n     \n\n    }\n  },\n\n\ntooltip: {valueDecimals: 1,\n            valueSuffix: '%' },\n\n  xAxis: {\n    accessibility: {\n      rangeDescription: ''\n    }\n  },\n\n\n\n  plotOptions: {\n    series: {\n      marker: {\n        enabled: false\n      },\n      label: {\n      enabled: false,\n        connectorAllowed: false\n      },\n      pointStart: 2009\n    }\n  },\n\n  series: [{\n    name: 'Frankreich',\n    data: [8.735972, 8.871792, 8.811044, 9.399351, 9.921325, 10.29171, 10.35453, 10.03868, 9.406466, 9.016774, 8.443416],color: '#23318a'\n  }, {\n    name: 'Ungarn',\n    data: [10.02932, 11.17377, 11.03269, 11.00812, 10.18524, 7.728486, 6.817803, 5.119285, 4.157162, 3.707886, 3.418887],color: '#37a932'\n}, {\n    name: 'Deutschland',\n    data: [7.743155, 6.967637, 5.827424, 5.380757, 5.231962, 4.981592, 4.624955, 4.122733, 3.746631, 3.38409, 3.139417],color: '#ee7452'\n  }, {\n    name: 'Italien',\n    data: [7.747658, 8.359172, 8.353756, 10.65126, 12.14521, 12.6798, 11.89388, 11.68803, 11.21117, 10.60792, 9.951369],color: '#9e418f'\n  }, {\n    name: 'Japan',\n    data: [5.066667, 5.05, 4.583333, 4.35, 4.025, 3.591667, 3.375, 3.116667, 2.808333, 2.441667, 2.35],color: '#ffdd0c'\n  }, {\n    name: 'Polen',\n    data: [8.166371, 9.640347, 9.632815, 10.08882, 10.32862, 8.990872, 7.50308, 6.161703, 4.887239, 3.846072, 3.277994],color: '#d2d803'\n  }, {\n    name: 'Schweden',\n    data: [8.346865, 8.610753, 7.80387, 7.975423, 8.052903, 7.955972, 7.432082, 6.991096, 6.718704, 6.364352, 6.833239],color: '#00b3d4'\n  }, {\n    name: 'Schweiz',\n    data: [4.752976312, 4.803483, 4.401403, 4.48394, 4.746688, 4.829303, 4.80018, 4.918711, 4.797114, 4.714227, 4.394452], color: '#e84066', lineWidth: 5\n  }, {\n   name: 'Tschechien',\n    data: [6.658732, 7.279707, 6.711369, 6.977849, 6.953799, 6.109115, 5.046221, 3.952049, 2.890817, 2.243518, 2.013895], color: '#88c0d3'\n  }, {\n    name: 'USA',\n    data: [9.266666, 9.616667, 8.95, 8.066667, 7.375, 6.166667, 5.291667, 4.866667, 4.35, 3.9, 3.666667],color: '#0074be'\n\n\n  }],\n\n  responsive: {\n    rules: [{\n      condition: {\n        maxWidth: 500\n      },\n      chartOptions: {\n        legend: {\n          layout: 'horizontal',\n          align: 'center',\n          verticalAlign: 'bottom'\n        }\n      }\n    }]\n  }\n\n});\n\n\n});\n\n\n\n<\/script>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: Die Schweiz belegte 2019 den 15. Platz unter 36 OECD-L\u00e4ndern. Die Auswahl der in der Grafik erscheinenden L\u00e4nder wird mit Blick auf die in den letzten Jahren gef\u00fchrte Diskussion \u00fcber die angebliche Schw\u00e4che des Schweizer Arbeitsmarktes getroffen.<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: OECD<\/span>&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Besch\u00e4ftigtenquoten der 25- bis 54-J\u00e4hrigen nach L\u00e4ndern (2009\u20132019)<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' id='Sheldon_Abb2_DE'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#Sheldon_Abb2_DE').highcharts({   \n title: {\n    text: ''\n  },\n\n  subtitle: {\n    text: ''\n  },\n\n  yAxis: {\n    title: {\n      text: '', },\n      labels: {\n        format: '{value} %'\n     \n\n    }\n  },\n\n\ntooltip: {valueDecimals: 1,\n            valueSuffix: '%' },\n\n  xAxis: {\n    accessibility: {\n      rangeDescription: ''\n    }\n  },\n\n\n\n  plotOptions: {\n    series: {\n      marker: {\n        enabled: false\n      },\n      label: {\n      enabled: false,\n        connectorAllowed: false\n      },\n      pointStart: 2009\n    }\n  },\n\n  series: [{\n    name: 'Schweiz',\n    data: [86.7,\t84.3,\t85.4,\t85.8,\t85.2,\t85.8,\t86.3,\t86.3,\t86.2,\t86.7,\t87.6,], \n    color: '#e84066', lineWidth: 5\n  }, {\n    name: 'Tschechien',\n    data: [82.5,\t82.2,\t82.8,\t83,\t83.5,\t83.8,\t84.5,\t85.7,\t86.7,\t87.5,\t87.5], color: '#88c0d3'\n  }, {\n    name: 'Deutschland',\n    data: [80.8,\t81.6,\t83,\t83.3,\t83.4,\t83.5,\t83.7,\t83.9,\t84.2,\t84.9,\t85.4],color: '#ee7452'\n  }, {\n    name: 'Frankreich',\n    data: [82.1,\t82,\t81.5,\t80.9,\t80.6,\t79.8,\t79.4,\t79.7,\t80,\t80.5,\t80.9],color: '#23318a'\n  }, {\n    name: 'Ungarn',\n    data: [73,\t72.5,\t73\t,74.6,\t75.7,\t79.3,\t80.6,\t82.2,\t83.7,\t84.1,\t84.4],color: '#37a932'\n  }, {\n    name: 'Italien',\n    data: [71.9,\t71.1,\t71.1,\t70.4,\t68.5,\t67.9,\t68.2,\t68.9,\t69.4,\t69.8,\t70.5],color: '#9e418f'\n  }, {\n    name: 'Japan',\n    data: [79.7,\t80.1,\t80.6,\t80.5,\t81.4,\t82.2,\t82.6,\t83.4,\t84.2,\t85.3,\t85.9],color: '#ffdd0c'\n  }, {\n    name: 'Polen',\n    data: [77.6,\t77.2,\t77.3,\t77.2,\t77,\t78.4,\t79.5,\t80.3,\t81.4,\t82.4,\t82.9],color: '#d2d803'\n  }, {\n    name: 'Schweden',\n    data: [84.5,\t84,\t85.1,\t85.2,\t85.4,\t85.4,\t85.7,\t86,\t86.3,\t86.6,\t86.4],color: '#00b3d4'\n  }, {\n    name: 'USA',\n    data: [75.8,\t75.1,\t75.1,\t75.7,\t75.9,\t76.7,\t77.2,\t77.9,\t78.6,\t79.4,\t80],color: '#0074be'\n   \n\n\n  }],\n\n  responsive: {\n    rules: [{\n      condition: {\n        maxWidth: 500\n      },\n      chartOptions: {\n        legend: {\n          layout: 'horizontal',\n          align: 'center',\n          verticalAlign: 'bottom'\n        }\n      }\n    }]\n  }\n\n});\n\n});\n\n\n\n<\/script>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: Die Schweiz belegte 2019 den 3. Platz unter 38 OECD-L\u00e4ndern, \u00fcbertroffen nur von Slowenien (1. Platz) und Israel.<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: OECD<\/span><\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe <a href='https:\/\/ilostat.ilo.org\/about\/standards\/icls\/' target=\"_blank\">Website<\/a> der ICLS.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Card (2011).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">ILO (1925).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">ILO (1948).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Siehe Card (2011).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Benanav (2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">ILO (1983).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_8\" class=\"footnote--item\">Brandolini et al. (2006).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_9\" class=\"footnote--item\">Eurostat (1996).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_10\" class=\"footnote--item\">Siehe etwa Card (2011).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_11\" class=\"footnote--item\">Siehe auch Brandolini et al. (2006).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_11\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_12\" class=\"footnote--item\">Siehe auch Card (2011).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_12\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie misst man Arbeitslosigkeit? Hierzulande herrscht vielfach die Meinung vor, dass die Erwerbslosenzahl des Bundesamtes f\u00fcr Statistik (BFS) die tats\u00e4chliche, die \u00abrichtige\u00bb Arbeitslosigkeit angebe. Denn angeblich definiert ausschliesslich das BFS die Arbeitslosigkeit gem\u00e4ss der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), einer Institution der Vereinten Nationen (UNO). Doch auch die Arbeitslosenzahl des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco) basiert auf der [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":2700,"featured_media":101104,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[69,66],"post_opinion":[],"post_serie":[],"post_content_category":[76],"post_content_subject":[],"acf":{"seco_author":2700,"seco_co_author":null,"author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Prof. em. der Volkswirtschaftslehre und Leiter der Forschungsstelle f\u00fcr Arbeitsmarkt- und Indust-rie\u00f6konomik (FAI), Wirtschaftswissenschaftliche Fakult\u00e4t (WWZ), Universit\u00e4t Basel","seco_author_post_occupation_fr":"Professeur d\u2019\u00e9conomie, directeur du bureau de recherches en \u00e9conomie du march\u00e9 du travail et de l\u2019industrie (FAI) \u00e0 la Facult\u00e9 des sciences \u00e9conomiques (WWZ) de l\u2019universit\u00e9 de B\u00e2le","seco_co_authors_post_ocupation":null,"short_title":"Arbeitslosenzahl: Welches ist die richtige?","post_lead":"Arbeitslosenquote oder Erwerbslosenquote \u2013 welches ist die bessere Kennzahl zur Bestimmung der Arbeitslosigkeit? Die Antwort: keine. Beide haben ihre Vor- und Nachteile. Und beide sind international nur bedingt vergleichbar.","post_hero_image_description":"Anders als in den USA gilt in der Schweizer Erwerbslosenstatistik als arbeitslos, wer in Zeitungen nach Stellen sucht.","post_hero_image_description_copyright_de":"Keystone","post_hero_image_description_copyright_fr":"Keystone","post_references_literature":"<ul>&#13;\n \t<li>Benanav, A. (2019). The Origins of Informality: The ILO at the Limit of the Concept of Unemployment, in: Journal of Global History, 14:1, 107\u2013125.<\/li>&#13;\n \t<li>Brandolini, A., Cipollone, P., Viviano, E. (2006). Does the ILO Definition Capture All Unemployment? In: Journal of the European Economic Association, 4:1, 153\u2013179.<\/li>&#13;\n \t<li>Card, D. (2011). Origins of the Unemployment Rate: The Lasting Legacy of Measurement Without Theory, in: American Economic Review: Papers &amp; Proceedings, 101:3, 552\u2013557.<\/li>&#13;\n \t<li>Eurostat (1996). The European Union Labour Force Survey: Methods and Definitions, Luxembourg: Office for Official Publications of the European Communities.<\/li>&#13;\n \t<li>International Labour Organisation (ILO) (1925). <a href=\"https:\/\/ilostat.ilo.org\/about\/standards\/icls\/icls-documents\/\">The Second International Conference of Labour Statisticians<\/a>, Geneva: ILO.<\/li>&#13;\n \t<li>International Labour Organisation (ILO) (1948). <a href=\"https:\/\/ilostat.ilo.org\/about\/standards\/icls\/icls-documents\/\">The Sixth International Conference of Labour Statisticians<\/a>, Geneva: ILO.<\/li>&#13;\n \t<li>International Labour Organisation (ILO) (1983). <a href=\"https:\/\/ilostat.ilo.org\/about\/standards\/icls\/icls-documents\/\">The Thirteenth International Conference of Labour Statisticians<\/a>, Geneva: ILO.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":[{"kasten_title":"Glossar Arbeitsmarktstatistik","kasten_box":"Die Arbeitsmarktstatistik unterteilt die erwachsene Bev\u00f6lkerung in drei Gruppen: <em>Erwerbst\u00e4tige<\/em>, <em>Arbeitslose<\/em> und <em>wirtschaftlich Inaktive<\/em> bzw. Nichterwerbspersonen. Grob gesprochen umfassen die Erwerbst\u00e4tigen alle Personen, die einer bezahlten oder unbezahlten Besch\u00e4ftigung nachgehen, w\u00e4hrend Arbeitslose diejenigen Personen darstellen, die ohne Arbeit sind, aber eine Besch\u00e4ftigung w\u00fcnschen. Zur dritten Gruppe geh\u00f6ren Personen, die weder besch\u00e4ftigt noch arbeitslos sind. Sie gelten als wirtschaftlich inaktiv.&#13;\n&#13;\n&nbsp;&#13;\n&#13;\n<em>Arbeitslosenzahl Seco<\/em>: Sie gibt die Anzahl Personen im Alter von 15 bis 64 Jahren an, die (i) am letzten Tag eines Monats bei einem Arbeitsamt gemeldet sind, (ii) keine Stelle haben und (iii) sofort vermittelbar sind. Um die Arbeitslosenzahl zu berechnen, st\u00fctzt sich das Seco auf die Daten der Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV).&#13;\n&#13;\n&nbsp;&#13;\n&#13;\n<em>Erwerbslosenzahl BFS<\/em>: Als erwerbslos gelten Personen ab 15 Jahren, die (i) in einer Woche keiner Arbeit nachgingen, (ii) in den vier vorangegangenen Wochen aktiv eine Arbeit gesucht haben und (iii) in den n\u00e4chsten zwei Wochen f\u00fcr die Aufnahme einer T\u00e4tigkeit verf\u00fcgbar w\u00e4ren. Die Daten werden mittels einer Befragung erhoben und anschliessend hochgerechnet.&#13;\n&#13;\n&nbsp;&#13;\n&#13;\n<em>Besch\u00e4ftigungsquote<\/em> der 25- bis 54-J\u00e4hrigen: Diese Besch\u00e4ftigtenquote gibt den Anteil der Personen dieser Altersgruppe an, die in Arbeit stehen. Die unter 25-J\u00e4hrigen werden nicht erfasst, da ein Lehrberufswesen die Besch\u00e4ftigtenquote k\u00fcnstlich erh\u00f6ht. Der Grund: Berufslehrlinge gelten als besch\u00e4ftigt, wohingegen Gleichaltrige in einer schulischen Ausbildung nicht als erwerbsaktiv z\u00e4hlen. Der Ausschluss der \u00fcber 54-J\u00e4hrigen soll den verzerrenden Effekt von international unterschiedlichen Rentenaltern beseitigen."}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":101094,"main_focus":[155960,156777],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":101098,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"97413","post_abstract":"In der Schweiz herrscht vielfach die Meinung vor, dass die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) eine wissenschaftlich fundierte Definition der Arbeitslosigkeit ausgearbeitet hat, auf welcher die Erwerbslosenstatistik des Bundesamtes f\u00fcr Statistik basiert. Der folgende Beitrag zeigt, dass dem nicht so ist, sondern dass die Arbeitslosigkeit gem\u00e4ss ILO vielmehr das Ergebnis von Konsultationen zwischen Statistikern, B\u00fcrokraten und Sozialpartnern aus den ILO-Mitgliedsl\u00e4ndern darstellt. Demzufolge ist das, was als Arbeitslosigkeit gilt, vielfach Ansichtssache und je nach Fragestellung anders zu definieren. Daher w\u00e4re es falsch, \u00fcber die \u00abrichtige\u00bb Arbeitslosenzahl zu sprechen. Ausserdem eignet sich die Erwerbslosenstatistik auch nicht in jedem Fall zum internationalen Vergleich. Wie die L\u00e4nder die Vorgaben der ILO n\u00e4mlich umsetzen, variiert teilweise stark.","magazine_issue":"20201001","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[3988,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20200922","original_files":null,"external_release_for_author":"20200831","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/5f15665149c4c"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/101091"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2700"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=101091"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/101091\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":125717,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/101091\/revisions\/125717"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3988"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2700"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156777"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/155960"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/101104"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=101091"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=101091"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=101091"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=101091"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=101091"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=101091"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}