{"id":101136,"date":"2020-09-21T11:01:47","date_gmt":"2020-09-21T11:01:47","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2020\/09\/keuschnigg-10-2020fr\/"},"modified":"2023-08-23T22:52:16","modified_gmt":"2023-08-23T20:52:16","slug":"wie-viel-verschuldung-vertraegt-die-schweiz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2020\/09\/wie-viel-verschuldung-vertraegt-die-schweiz\/","title":{"rendered":"Wie viel Verschuldung vertr\u00e4gt die Schweiz?"},"content":{"rendered":"<p>Bei den Hypothekarschulden in Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) erreicht die Schweiz einen internationalen Spitzenplatz<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a>. Gleichzeitig verursacht die aktuelle Pandemie einen Schub von neuen Schulden. Wie viel Schulden sind noch tragbar? Sind wir dem Kollaps nahe?&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nZun\u00e4chst muss festgehalten werden: Schulden sind allt\u00e4glich \u2013 Haushalte, Unternehmen und Staat machen Schulden. Volkwirtschaftlich unterscheidet man zwischen kurzfristigen und langfristigen Schulden. Mit kurzfristigen Schulden k\u00f6nnen Unternehmen unvorhergesehene Einnahmenausf\u00e4lle \u00fcberbr\u00fccken und pl\u00f6tzliche, einmalige Ausgaben auffangen. Die Schuldner wiederum k\u00f6nnen ohne Verz\u00f6gerung ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen, indem sie zeitweilige Liquidit\u00e4tsengp\u00e4sse ausgleichen. Das erh\u00e4lt die Nachfrage und stabilisiert die Wirtschaft. Der Staat schliesslich erh\u00e4lt in der Rezession die \u00fcblichen Ausgaben aufrecht, ersetzt die vor\u00fcbergehenden Steuerausf\u00e4lle mit neuen Schulden und erm\u00f6glicht so eine \u00abautomatische Stabilisierung\u00bb der Konjunktur.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nMit langfristigen Krediten stemmen die Unternehmen grosse Investitionen. Als Sicherheit dienen den Geldgebern beispielsweise grosse Verm\u00f6genswerte wie Maschinen, Bauten und andere Ausr\u00fcstungen. Die Schulden zahlen die Unternehmen sp\u00e4ter mit den Gewinnen zur\u00fcck, die sie mit den Investitionen erzielt haben. Bei Eigenheimbesitzern spielt ein \u00e4hnlicher Mechanismus: Die Eigent\u00fcmer sparen Mietausgaben und st\u00e4rken das verf\u00fcgbare Einkommen, aus dem sie die Hypothekarschulden bedienen k\u00f6nnen. Auch der Staat finanziert mit Schulden grosse Infrastrukturinvestitionen, die das Wachstum st\u00fctzen und die Steuereinnahmen festigen.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Kein Schuldner ohne Gl\u00e4ubiger<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Schulden der einen sind das Verm\u00f6gen der anderen. Wo sollten die Banken mit dem Geld der Sparer hin, wenn es nicht Schuldner g\u00e4be, die Kredit brauchen? Wie sollten die Pensionskassen die Vorsorgegelder investieren, wenn es nicht die Anleihen des Staates und der Unternehmen g\u00e4be? Dabei sind Gl\u00e4ubiger und Schuldner aufeinander angewiesen und wechseln h\u00e4ufig die Rollen. Beispielsweise sparen die Haushalte \u00fcber viele Jahre Eigenmittel an, um sie sp\u00e4ter zusammen mit einem grossen Kredit in Immobilien zu investieren. So werden sie von Gl\u00e4ubigern zu Schuldnern. Ohne Schulden sind Wachstum und Wohlstand somit kaum m\u00f6glich.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEine wichtige Rolle spielt die Sicherheit: Die Gl\u00e4ubiger wollen eine sichere Verzinsung und R\u00fcckzahlung. Die Banken sind ihren Einlegern verpflichtet und wollen die Kundengelder nicht gef\u00e4hrden. Die Arbeitenden wiederum wollen sichere L\u00f6hne und eine stete Besch\u00e4ftigung.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDa ein gewisses Risiko aber unvermeidlich ist, lastet das Risiko auf dem Eigenkapital. Um Erl\u00f6sausf\u00e4lle aufzufangen, m\u00fcssen etwa gen\u00fcgend Eigenmittelreserven da sein. Dabei kommt es auf das richtige Ausmass an. Wenn die Schulden im Verh\u00e4ltnis zu den Eigenmitteln zu hoch werden, dann gibt es f\u00fcr die Gl\u00e4ubiger keine Sicherheit mehr. Diese m\u00fcssen deshalb sorgf\u00e4ltig die Kreditw\u00fcrdigkeit pr\u00fcfen, bevor sie Geld geben.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Eigenkapital als Pfand<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Tragbarkeit der Schulden h\u00e4ngt im Wesentlichen von zwei Faktoren ab. Erstens m\u00fcssen gen\u00fcgend Eigenmittel und Sicherheiten da sein, die zur Bedienung der Schulden zur Verf\u00fcgung stehen und im Notfall verwertbar sind, um die Gl\u00e4ubiger zu befriedigen. Zweitens ist die Tragbarkeit h\u00f6her, wenn der Schuldner hohe k\u00fcnftige Einkommen erwarten kann und wenige andere Verpflichtungen erf\u00fcllen muss.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEine absolute Sicherheit gibt es jedoch nicht. Faule Kredite, Insolvenzen und sogar Staatsbankrott geh\u00f6ren zum Gesch\u00e4ft der Banken und der Investoren auf den Kapitalm\u00e4rkten. Die H\u00f6he des Zinses passt sich dem Risiko an und entsch\u00e4digt die Gl\u00e4ubiger f\u00fcr das in Kauf genommene Risiko. Kreditnehmer erster Bonit\u00e4t zahlen niedrige Zinsen, die gar negativ sein k\u00f6nnen. Dazu z\u00e4hlen etwa die Schweizer Bundesanleihen. Weniger vertrauensw\u00fcrdige Schuldner \u2013 beispielsweise die Herausgeber von sogenannten Ramschanleihen \u2013 m\u00fcssen hingegen deutlich h\u00f6here Zinsen zahlen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWenn die Schuldenlast zu gross wird, droht die Insolvenz. Dann \u00fcbernehmen die Gl\u00e4ubiger die Kontrolle. Das Insolvenzrecht bestimmt, in welcher Reihenfolge die Gl\u00e4ubiger zum Zug kommen. Dabei ist eine schwierige Abw\u00e4gung zwischen Gl\u00e4ubigerschutz und Neustart mit einer zweiten Chance f\u00fcr die Schuldner zu treffen. Innovatives Unternehmertum ist unvermeidlich mit Scheitern verbunden. In der Praxis ist der zweite Versuch sogar oft erfolgreicher als der erste.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Banken und andere Gl\u00e4ubiger versuchen ihre Verluste zu minimieren, indem sie das vorhandene Verm\u00f6gen klug verwerten. So m\u00fcssen sie im Einzelfall etwa entscheiden, ob ein Schuldennachlass mit einer Restrukturierung die bessere Option ist als eine vollst\u00e4ndige Liquidierung einer Firma. Im Falle der Liquidation gilt es, aus den Verwertungserl\u00f6sen einen m\u00f6glichst hohen Anteil der Kredite zur\u00fcckzubekommen, damit die Mittel in Form von neuen Krediten an andere Unternehmen mit besseren Aussichten fliessen k\u00f6nnen. Der Neueinsatz des Kapitals steigert dabei vielfach die Produktivit\u00e4t.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Gefahr einer Finanzkrise<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nWenn allerdings Haushalte, Unternehmen und Staat systematisch \u00fcberschuldet sind, dann steigt die Gefahr einer Finanzkrise. \u00dcberschuldung heisst dabei nichts anderes, als dass es den Schuldnern an risikotragenden Eigenkapitalreserven mangelt. Steigt die Zahl der Insolvenzen stark, geraten auch Banken und andere Gl\u00e4ubiger, die \u00fcber wenig Eigenkapital verf\u00fcgen, in Gefahr: Sie k\u00f6nnen die Ausf\u00e4lle nicht mehr verkraften. Bei einer systematischen \u00dcberschuldung kommt es dabei rascher zu einem Vertrauensverlust und zu Panikreaktionen. Wenn Staats- und Unternehmensanleihen bei einem panikhaften Abverkauf massiv an Wert verlieren, geraten Banken und Investoren deshalb in existenzielle Gefahr, wenn sie nicht schnell genug handeln. Ein pl\u00f6tzlicher Vertrauensverlust \u2013 als eine Art selbsterf\u00fcllende Prophezeiung \u2013 kann daher rasch zu einer Finanzkrise ausufern.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDer beste Schutz vor einer Finanzkrise ist deshalb eine massvolle Verschuldung. Sicherheit bietet eine robuste Ausstattung mit risikotragenden Eigenmitteln. Dieses Gleichgewicht ist im gegenw\u00e4rtigen Tiefzinsumfeld jedoch gef\u00e4hrdet, da die Schuldenfinanzierung attraktiv ist, w\u00e4hrend das Eigenkapital teuer bleibt. Mit einer vorgeschriebenen Mindestkapitalquote versuchen die Regulatoren deshalb eine \u00dcberschuldung der Banken zu verhindern, und einer \u00dcberschuldung der Eigenheimbesitzer versucht man mit Belehnungsgrenzen und antizyklischen Kapitalvorschriften f\u00fcr Immobilienkredite vorzubeugen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAllerdings bestehen in der Schweiz nach wie vor gef\u00e4hrliche Fehlanreize. So beg\u00fcnstigt die steuerliche Abzugsf\u00e4higkeit von Zinsen auf Fremdkapital und Hypothekarkrediten die Verschuldung, w\u00e4hrend dem risikotragenden Eigenkapital dieser Zinsabzug verwehrt bleibt.\u00a0 Diese Anreize zur \u00dcberschuldung untergraben die Krisenrobustheit der Wirtschaft.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Corona als Schuldentreiber<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEinen neuen Schuldenschub bringt auch die Covid-19-Krise. Mit Kurzarbeit und direkten Ersatzzahlungen hat der Staat einen Teil der Einkommensausf\u00e4lle der Unternehmen und ihrer Besch\u00e4ftigten \u00fcbernommen. Mit den neuen Staatsschulden werden die Lasten \u00fcber die Zeit gestreckt und zwischen heutigen und k\u00fcnftigen Generationen verteilt, damit sie tragbar bleiben. Im Vergleich zu anderen L\u00e4ndern verf\u00fcgt die Schweiz dank rekordniedriger Verschuldung dabei \u00fcber einen grossen fiskalischen Spielraum.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWenn die Arbeitslosigkeit steigt, d\u00fcrften allerdings die Ausf\u00e4lle bei Immobilien- und Konsumkrediten zunehmen. Auch bei den Unternehmen sind gr\u00f6ssere Probleme zu erwarten, da die Erl\u00f6sausf\u00e4lle w\u00e4hrend des Lockdowns vielfach das Eigenkapital aufgebraucht haben. Die Notkredite steigern die \u00dcberschuldungsgefahr zus\u00e4tzlich. So entsteht ein Teufelskreis: Der entstehende Mangel an Eigenkapital beeintr\u00e4chtigt die Kreditw\u00fcrdigkeit und kann die Investitionen blockieren. Nach der Krise sollte die Politik deshalb mit Priorit\u00e4t die Eigenkapitalst\u00e4rkung der Unternehmen unterst\u00fctzen, damit diese rasch ihre volle Kreditf\u00e4higkeit wiedererlangen und wieder investieren k\u00f6nnen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nSteht die Schweizer Volkswirtschaft also kurz vor einem Verschuldungskollaps? Nein. Davon ist sie gl\u00fccklicherweise weit entfernt. Allerdings verursachen zunehmende Insolvenzen mehr Arbeitslosigkeit und vernichten viel Verm\u00f6gen. Die \u00dcberschuldung aus Mangel an risikotragendem Eigenkapital macht die Wirtschaft zudem krisenanf\u00e4lliger und droht das Wachstum zu l\u00e4hmen.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe dazu Beitr\u00e4ge von <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch?p=101106\">Stefan Fahrl\u00e4nder<\/a> und <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch?p=101203\">Anastassios Frangulidis<\/a> in diesem Schwerpunkt.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei den Hypothekarschulden in Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) erreicht die Schweiz einen internationalen Spitzenplatz. Gleichzeitig verursacht die aktuelle Pandemie einen Schub von neuen Schulden. Wie viel Schulden sind noch tragbar? 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