{"id":101852,"date":"2020-06-17T12:13:13","date_gmt":"2020-06-17T12:13:13","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2020\/06\/cosandey-07-2020fr\/"},"modified":"2023-08-23T22:53:20","modified_gmt":"2023-08-23T20:53:20","slug":"billiger-ist-nicht-immer-gesund","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2020\/06\/billiger-ist-nicht-immer-gesund\/","title":{"rendered":"Billiger ist nicht immer gesund"},"content":{"rendered":"<p>Am Anfang der Pandemiekrise stand die Bef\u00fcrchtung, die Gesundheitskosten w\u00fcrden aufgrund der Tausenden von Covid-19-Hospitalisierungen explodieren. Doch bald zeigte sich: W\u00e4hrend Intensivstationen an ihren Kapazit\u00e4tsgrenzen liefen, waren andere Abteilungen der Spit\u00e4ler leer, weil der Bundesrat nicht als dringend angezeigte Eingriffe am 13. M\u00e4rz 2020 verboten hatte. Auch in Arzt- und Zahnarztpraxen ging die Nachfrage schlagartig zur\u00fcck: Routinekontrollen wurden nicht mehr durchgef\u00fchrt, und Patienten z\u00f6gerten bei Beschwerden, ihren Arzt zu konsultieren. Gem\u00e4ss Medienberichten waren im Fr\u00fchling bis 20\u2019000 Personen im Gesundheitssektor von Kurzarbeit betroffen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWurde mit dem Verbot von nicht dringenden Eingriffen endlich der Finger auf den wunden Punkt im Schweizer Gesundheitssystem gelegt: die \u00dcberbehandlungen? Wird uns die Krise zeigen, welche \u00dcberkapazit\u00e4ten im System vorhanden sind? Leider gibt es keine einfachen Antworten auf diese Fragen. So kann der Verlust an Lebensqualit\u00e4t, der zum Beispiel mit dem staatlich verordneten Aufschieben von H\u00fcft- oder Handoperationen folgte, kaum quantifiziert werden. Die Schmerzen sind zwar nicht lebensbedrohlich, f\u00fchren aber bei den Betroffenen zu k\u00f6rperlichen Beeintr\u00e4chtigungen. F\u00fcr die Patienten ist der Preis der unterlassenen Behandlungen also hoch.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Covid-19-Krise zeigt exemplarisch: Der reine Fokus auf die Kosten reicht nicht, um unser Gesundheitssystem zu optimieren. Stattdessen sollte man auch Faktoren wie die zur\u00fcckerlangte Autonomie, die gewonnenen Lebensjahre oder die Milderung von Schmerzen betrachten. Nebst den Kosten muss man auch den Nutzen ber\u00fccksichtigen. Sprich: Es gilt, das Kosten-Nutzen-Verh\u00e4ltnis zu optimieren.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Staatsversagen als Kostentreiber<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nBleiben wir zun\u00e4chst bei den Kosten: Diese ergeben sich aus der Multiplikation der Menge von Gesundheitsleistungen mit ihrem Preis. Zwischen 2012 und 2017 sind sie durchschnittlich um 3,6 Prozent pro Jahr gestiegen. Im gleichen Zeitraum sanken die Spitaltarife um 0,3 Prozent pro Jahr, w\u00e4hrend die ambulanten Tarmed-Tarife (zwischen 2013 und 2019) mit einem Wachstum von 0,06 Prozent pro Jahr stabil geblieben sind.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn der Schweiz resultiert das Kostenwachstum somit prim\u00e4r aus einer Mengenausweitung der Leistungen. Eine wichtige Rolle spielt dabei das Staatsversagen: Viele Kantone versuchen, ihre Spit\u00e4ler vor dem Wettbewerb zu sch\u00fctzen, indem sie Investitionen in Milliardenh\u00f6he finanzieren oder via Kontingente, Tarifeinschr\u00e4nkungen und Subventionen den Wettbewerb verzerren. Letztere sind in den kantonalen Budgets jeweils als \u00abgesamtwirtschaftliche Leistungen\u00bb aufgelistet.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDies f\u00fchrt zu \u00dcberkapazit\u00e4ten, die amortisiert werden m\u00fcssen. Und wenn betriebliche Optimierungen in der Spitalstruktur angestrebt werden, scheitern sie meist an der Urne. So geschehen in den Kantonen Neuenburg, Z\u00fcrich, Basel-Stadt und Basel-Landschaft. Dort verwarfen die Stimmb\u00fcrger in den letzten Jahren Restrukturierungs- beziehungsweise Fusionsprojekte, die unternehmerisch richtig gewesen w\u00e4ren.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Kantone preisen ihre Interventionen gerne als \u00abMassnahmen zur Reduktion des Marktversagens\u00bb an. Damit nehmen sie politisch aber Staatsversagen in Kauf. Trotzdem braucht es den Staat in manchen Bereichen \u2013 wie etwa bei der Unfallpr\u00e4vention, wo der Markt ohne staatliches Handeln potenziell versagt.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Komplexer Nutzen<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nBeim Nutzen ist der Sachverhalt deutlich komplexer. So k\u00f6nnte eine Mengenausweitung, egal wer sie verursacht, berechtigt sein, wenn sie mit h\u00f6herem Nutzen einhergeht. Doch \u00fcber diesen Nutzen wissen wir, selbst im zweitteuersten Gesundheitssystem der Welt, nur wenig. Zwar werden in Schweizer Spit\u00e4lern seit mehreren Jahren durch den <a href=\"https:\/\/www.anq.ch\/de\/anq\/verein\/\">Nationalen Verein f\u00fcr Qualit\u00e4tsentwicklung in Spit\u00e4lern und Kliniken (ANQ)<\/a> systematisch Qualit\u00e4tsgr\u00f6ssen wie postoperative Wundinfektionen, vermeidbare Rehospitalisationen oder die Patientenzufriedenheit (siehe <em>Abbildung<\/em>) erfasst und transparent ver\u00f6ffentlicht. Und seit Anfang Jahr f\u00fchren auch Pflegeheime fl\u00e4chendeckend Qualit\u00e4tsmessungen durch.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Wie ernst nehmen Spit\u00e4ler die Fragen der Patienten?<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2020\/04\/Cosandey_07-20_DE.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-96591\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2020\/04\/Cosandey_07-20_DE.png\" alt=\"\" width=\"1778\" height=\"952\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: Dargestellt sind die Antworten der Patienten auf die Frage: \u00abHatten Sie die M\u00f6glichkeit, Fragen zu stellen?\u00bb Von einer verbalen 5er-Skala (vertikale Achse) wurden die Antworten in Nummernwerte umgewandelt: 1 = negativste Antwort; 5 = positivste Antwort. Anschliessend wurde ein Gesamtmittelwert berechnet (orange Linie). Ber\u00fccksichtigt sind nur Spit\u00e4ler und Kliniken mit mindestens 20 auswertbaren Fragebogen.&#13;<br \/>\n<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: ANQ (2020) \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nJedoch k\u00f6nnen Unterschiede zwischen den verschiedenen Abteilungen und Operateuren nicht beurteilt werden, da die ANQ-Messgr\u00f6ssen derzeit nur auf der Stufe Spital erh\u00e4ltlich sind. Dabei bleibt die Qualit\u00e4t der Diagnoseerstellung ebenso im Dunkeln wie die Effizienz der erbrachten Therapien. Nur wenige harte Fakten werden zentral erhoben. Insbesondere internationale Vergleichsgr\u00f6ssen wie \u00abPatient-Reported Outcome Measures\u00bb sowie \u00abPatient-Reported Experience Measures\u00bb werden nur punktuell erfasst. Es besteht kein einheitliches System, um diese Daten schweizweit zu erfassen, geschweige denn zu vergleichen.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Drei Leitprinzipien<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nZusammengefasst: Will man das Kosten-Nutzen-Verh\u00e4ltnis in der Schweiz verbessern, braucht es einerseits mehr Transparenz \u00fcber den Nutzen der Leistungen. Nur so kann beurteilt werden, ob eine Therapie zu teuer war. Andererseits ist Wettbewerb n\u00f6tig, damit die Akteure des Gesundheitssektors das Preis-Leistungs-Verh\u00e4ltnis stets optimieren.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nStaatlich dirigistische Systeme werden dabei scheitern, weil sie zu Opfern der kantonalen Politiken werden. Umgekehrt w\u00fcrde aber auch eine absolut freie Preisbildung den Zugang zu einem hochstehenden Gesundheitssystem f\u00fcr die Allgemeinheit wohl einschr\u00e4nken. Somit braucht es eine Zwischenl\u00f6sung: den regulierten Wettbewerb. Dieser soll entlang dreier \u00f6konomischer Grundprinzipien organisiert werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nErstens gilt: \u00abDezentral\u00bb ist besser als \u00abzentral\u00bb. Als Regulatoren und Betreiber medizinischer Institutionen sind die Kantone einem Interessenkonflikt ausgesetzt. Dezentrale, selbstst\u00e4ndige Organisationen reduzieren deshalb das Risiko des Staatsversagens.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nZweitens sind indirekte Markteingriffe sinnvoller als direkte Markteingriffe. Regulierungen \u00fcber einen Preismechanismus sind einer Mengensteuerung vorzuziehen, weil so der preiswerte Zugang zu Leistungen f\u00fcr alle garantiert werden kann, ohne dass der Staat bei der Leistungserbringung intervenieren muss.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDas dritte Grundprinzip ist der Vorrang der Subjektfinanzierung gegen\u00fcber der Objektfinanzierung: Subventionen, die den Patienten und nicht einzelnen Institutionen zugutekommen, f\u00f6rdern den Wettbewerb und innovative Versorgungskonzepte.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Setzen wir es um<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nWie lassen sich diese Prinzipien in der Praxis anwenden? Im Spitalsektor k\u00f6nnten etwa freiwillige Versicherungsmodelle helfen, Qualit\u00e4tsunterschiede zwischen den Spit\u00e4lern aufzuzeigen und Versicherte zu belohnen, die sich bei planbaren Behandlungen f\u00fcr ein qualitativ gleichwertiges, aber kosteng\u00fcnstigeres Spital entscheiden. Dies entspr\u00e4che einem indirekten Markteingriff.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWeiter ist bei der Vergabe von kantonalen gemeinwirtschaftlichen Leistungsauftr\u00e4gen (\u00abObjektfinanzierungen\u00bb) mehr Transparenz n\u00f6tig, um verkappte Subventionen f\u00fcr defizit\u00e4re Leistungen zu vermeiden. Damit sollen eine Spezialisierung der Spit\u00e4ler und ein R\u00fcckbau von \u00dcberkapazit\u00e4ten erreicht werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIm Bereich der ambulanten Alterspflegen wiederum m\u00fcssen Leistungen mit Versorgungspflicht konsequent ausgeschrieben werden.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> So sind sie unabh\u00e4ngig von der Rechtsform der Anbieter definiert, und die Kosten k\u00f6nnen entsprechend den lokalen Gegebenheiten r\u00fcckverg\u00fctet werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nSchliesslich ist eine Optimierung des ganzen Patientenpfades anzustreben. Alternative Versicherungsmodelle, die den Hausarzt als Gatekeeper vorsehen oder die Zusammenarbeit in Netzwerken honorieren, sind zu f\u00f6rdern, indem sich die dadurch erm\u00f6glichten Kosteneinsparungen st\u00e4rker in Pr\u00e4mienrabatten niederschlagen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDiese Beispiele zeigen: Das Schweizer Gesundheitssystem enth\u00e4lt zwar bereits wichtige Elemente des regulierten Wettbewerbs. Diese m\u00fcssen jedoch verst\u00e4rkt werden, um das Kosten-Nutzen-Verh\u00e4ltnis medizinischer Leistungen zu verbessern.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Cosandey et al. (2018).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Cosandey (2016).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Anfang der Pandemiekrise stand die Bef\u00fcrchtung, die Gesundheitskosten w\u00fcrden aufgrund der Tausenden von Covid-19-Hospitalisierungen explodieren. Doch bald zeigte sich: W\u00e4hrend Intensivstationen an ihren Kapazit\u00e4tsgrenzen liefen, waren andere Abteilungen der Spit\u00e4ler leer, weil der Bundesrat nicht als dringend angezeigte Eingriffe am 13. M\u00e4rz 2020 verboten hatte. 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(2018). <a href=\"http:\/\/www.avenir-suisse.ch\/publication\/gesunde-spitalpolitik\">Gesunde Spitalpolitik<\/a>, Avenir Suisse.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":101855,"main_focus":[155981,156792],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":101859,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"95174","post_abstract":"Der alleinige Fokus auf die Kosten im Gesundheitswesen greift zu kurz, da der Nutzen der Leistungen nicht ber\u00fccksichtigt wird. Doch \u00fcber diesen Nutzen wissen wir, selbst im zweitteuersten Gesundheitssystem der Welt, sehr wenig. Es braucht mehr Transparenz bez\u00fcglich Qualit\u00e4t der Diagnoseerstellung und der Effizienz der erbrachten Therapieleistungen. Zudem ist ein regulierter Wettbewerb n\u00f6tig, damit die Akteure des Gesundheitssektors das Preis-Leistungs-Verh\u00e4ltnis stetig optimieren. Der Wettbewerb sollte entlang dreier Leitprinzipien belebt werden: erstens dezentrale statt zentraler (staatlicher) Organisationen. 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