{"id":101913,"date":"2020-06-15T08:39:21","date_gmt":"2020-06-15T08:39:21","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2020\/06\/crotti-07-2020fr\/"},"modified":"2023-08-23T22:53:45","modified_gmt":"2023-08-23T20:53:45","slug":"wettbewerb-um-die-wettbewerbsfaehigkeit-die-schweiz-auf-platz-fuenf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2020\/06\/wettbewerb-um-die-wettbewerbsfaehigkeit-die-schweiz-auf-platz-fuenf\/","title":{"rendered":"Wettbewerb um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit: Die Schweiz auf Platz f\u00fcnf"},"content":{"rendered":"<p>Die Schweiz geh\u00f6rt seit Langem zu den erfolgreichsten Volkswirtschaften und verzeichnet weltweit einen der h\u00f6chsten Lebensstandards. Doch was sind die Treiber dieses Erfolgs? Anhaltspunkte daf\u00fcr gibt der Global Competitiveness Index (GCI) des Weltwirtschaftsforums (WEF), welches auch f\u00fcr das j\u00e4hrliche Treffen von Wirtschaftsf\u00fchrern und Politikern in Davos bekannt ist. Der GCI misst, weshalb gewisse L\u00e4nder konkurrenzf\u00e4higer sind als andere.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDer aktuellste <a href=\"https:\/\/www.weforum.org\/reports\/global-competitiveness-report-2019\">Global Competitiveness Report<\/a> stammt aus dem Jahr 2019 \u2013 und basiert somit auf Daten aus der Zeit vor Covid-19. Aber selbst wenn die Corona-Pandemie in den meisten L\u00e4ndern das Gesundheitswesen belastet und eine Rezession nach sich zieht, d\u00fcrften wettbewerbsf\u00e4higere Volkswirtschaften die Krise besser \u00fcberstehen \u2013 sei es dank solideren Finanzen oder der f\u00fcr sie typischerweise h\u00f6heren Widerstandskraft. Die Ergebnisse von 2019 sind deshalb wertvoll. Denn sie zeigen auf, mit welchen strukturellen Voraussetzungen die Volkswirtschaften in die Krise starteten.&#13;<\/p>\n<h2>Wie misst man Wettbewerbsf\u00e4higkeit?<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDer Global Competitiveness Index erfasst die Treiber der Totalen Faktorproduktivit\u00e4t (TFP). Diese erkl\u00e4rt die Ver\u00e4nderungen des Einkommens (BIP), welche nicht durch Ver\u00e4nderungen im Einsatz der Produktionsfaktoren wie Arbeit und Kapital erkl\u00e4rt werden k\u00f6nnen. Gem\u00e4ss bisherigen Erkenntnissen erkl\u00e4rt die Totale Faktorproduktivit\u00e4t die Einkommensunterschiede zwischen den L\u00e4ndern besser als die Faktoren Kapital oder Arbeit. Sie begr\u00fcndet somit den Grossteil des langfristigen Wohlstandmotors.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Totale Faktorproduktivit\u00e4t (kurz: Produktivit\u00e4t) beschreibt also die Summe aller Aspekte, die f\u00fcr die Unternehmen eines Landes ein wirtschaftliches Umfeld schaffen, in dem sie effizient und innovativ t\u00e4tig sein k\u00f6nnen. Dazu z\u00e4hlen beispielsweise ein berechenbares und effizientes Rechtssystem, moderne Technologien sowie gut qualifizierte Arbeitskr\u00e4fte. Diese sowie viele weitere Faktoren sorgen gemeinsam f\u00fcr ein Umfeld, in dem Unternehmen sich gut entwickeln k\u00f6nnen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWeil das Konzept der Produktivit\u00e4t multidimensional ist, l\u00e4sst es sich nur mit einer Kombination verschiedener Indikatoren messen. So setzt sich auch der GCI aus \u00fcber 100 Variablen zusammen. Diese stammen einerseits aus quantitativen nationalen Statistiken (z. B. dem Bev\u00f6lkerungsanteil mit Internetzugang) und andererseits aus qualitativen Umfragen, wie der j\u00e4hrlich vom WEF durchgef\u00fchrten Befragung von F\u00fchrungskr\u00e4ften (<a href=\"http:\/\/www3.weforum.org\/docs\/WEF_GCR_2019_Appendix_B.pdf\">Executive Opinion Survey<\/a>). Darin bewerten CEOs und Gesch\u00e4ftsinhaber die Qualit\u00e4t verschiedener Faktoren jenes Landes, in dem sie arbeiten: So geben sie beispielsweise Auskunft dar\u00fcber, ob sie gen\u00fcgend Fachkr\u00e4fte finden k\u00f6nnen. Die Variablen werden normalisiert, mit einem Punktesystem von 0 bis 100 bewertet und in zw\u00f6lf sogenannten Pfeilern zusammengefasst (siehe <em>Abbildung 1<\/em>).<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a>&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Struktur des Global Competitiveness Index<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2020\/05\/Crotti_abb.1.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-96075\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2020\/05\/Crotti_abb.1.png\" alt=\"\" width=\"2130\" height=\"1572\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: <a href=\"http:\/\/reports.weforum.org\/global-competitiveness-report-2019\/chapter-one-global-findings\/\">Global Competitiveness Report 2019<\/a> \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<\/p>\n<h2>Singapur am wettbewerbsf\u00e4higsten<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\n2019 f\u00fchrte Singapur das GCI-Ranking an, gefolgt von den USA, Hongkong, den Niederlanden und der Schweiz (siehe <em>Abbildung 2<\/em>). Die Rangierung bedeutet allerdings nicht, dass der Erfolg eines Landes auf Kosten eines anderen geht. Im Gegenteil: Mehrere L\u00e4nder k\u00f6nnen dieselbe Punktzahl erreichen und so zeigen, dass ihre Wirtschaftssysteme vergleichbar und \u00e4hnlich f\u00f6rderlich und effizient sind.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Die f\u00fcnf wettbewerbsf\u00e4higsten Volkswirtschaften gem\u00e4ss GCI 2019 und ihre Entwicklung seit 2017<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"Crotti_Abb2_de\"><\/div>\n<script>\n\n\n\n$(function () {\n    $('#Crotti_Abb2_de').highcharts({\n\nchart: {\n        type: 'line'\n    },\n    title: {\n        text: ' '\n    },\n   \n    xAxis: {\n        categories: [\n'2017',\n'2018',\n'2019'\n]\n    },\n    yAxis: {reversed: true, min: 1,\n        title: {\n            text: 'Platzierung im Global Competitiveness Index'\n        }\n    },\n   tooltip: {\n        headerFormat: '{point.key} <br>',\n        pointFormat: '<b>{series.name}:<\/b>'  +  '<b> {point.y:.0f}<\/b>'\n    },\n    plotOptions: {\n        line: {\n            dataLabels: {\n                enabled: true\n            },\n            enableMouseTracking: false\n        }\n    },\n    series: [{\n        name: 'Singapur',\n        data: [2,2,1]\n    }, {\n        name: 'Vereinigte Staaten',\n         \n        data: [1,1,2]}\n    ,{\n        name: 'Hongkong',\n         \n        data: [\t7,7,3]\n    },{\n        name: 'Niederlande',\n        \n        data: [\t5,6,4]\n    },{\n        name: 'Schweiz',\ncolor: '#e84066',\n          \n        data: [4,4,5]\n    }]\n});\n});\n\n<\/script>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: <a href=\"http:\/\/reports.weforum.org\/global-competitiveness-report-2019\/downloads\/\">WEF<\/a> \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nTrotz Unterschieden in den Pfeilern liegen die Gesamtwerte der f\u00fcnf f\u00fchrenden Volkswirtschaften sehr nahe beieinander: Die Schweiz liegt mit ihren 82,3 von m\u00f6glichen 100 Punkten nur 2,5 Punkte hinter dem Spitzenreiter Singapur. Die Verteilung der Ergebnisse zeigt, dass die f\u00fcnf wettbewerbsf\u00e4higsten Volkswirtschaften alle \u00fcber dem 97. Perzentil und mehr als 21 Punkte \u00fcber dem Medianwert aller L\u00e4nder liegen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Top Five erreichen bei allen zw\u00f6lf Pfeilern mindestens \u00fcberdurchschnittliche Werte und geh\u00f6ren zudem zur Spitzengruppe (\u00fcber dem 90. Perzentil) in den Pfeilern Institutionen, Infrastruktur, makro\u00f6konomische Stabilit\u00e4t, Qualifikationen, Finanzsystem und Innovationskraft. Ein exzellentes Resultat bei diesen sechs Unterkategorien und ein zumindest \u00fcberdurchschnittlicher Wert bei den restlichen erweist sich als Schl\u00fcssel f\u00fcr eine Spitzenposition in der Rangliste.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAllerdings: Auch von diesen Top-\u00d6konomien erreicht keine die H\u00f6chstpunktzahl von 100. Bei allen besteht also noch Verbesserungspotenzial. So auch bei Singapur, das insgesamt auf Platz 1 ist: Bei den beruflichen Qualifikationen erreicht es nur den 19. und bei der Innovationskraft den 13. Rang und bleibt so hinter der Spitzengruppe zur\u00fcck. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr die Vereinigten Staaten: Sie sind zwar das innovativste Land der Welt, weisen aber bei der Gesundheit (55. Rang) einen R\u00fcckstand zu den meisten f\u00fchrenden Volkswirtschaften auf.&#13;<\/p>\n<h2>Gute Position der Schweiz<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Schweiz belegt insgesamt den 5. Rang. Das hat sie vor allem dem hervorragenden Resultat bei acht von zw\u00f6lf Pfeilern zu verdanken (siehe <em>Abbildung 3<\/em>). Bei der makro\u00f6konomischen Stabilit\u00e4t erreicht sie sogar die volle Punktzahl. Aber auch bei Infrastruktur (93,2; 4.), Gesundheit (99,9; 5.) und Finanzsystem (89;7; 4.) liegt sie weit vorne. Dieses Ergebnis widerspiegelt ein Gesch\u00e4ftsumfeld mit niedriger Inflation, gut verwalteten \u00f6ffentlichen Budgets, einem gut funktionierenden Verkehrssystem sowie hoher Lebenserwartung bei guter Gesundheit. Auch der Zugang zu Eigen-, Fremd- und Risikokapital funktioniert relativ effizient.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a>&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Abb. 3: Die Schweiz im Vergleich mit den Top Ten des Global Competitiveness Index (2019)<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2020\/05\/Bildschirmfoto-2020-05-28-um-08.39.20.png\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-96143\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2020\/05\/Bildschirmfoto-2020-05-28-um-08.39.20.png\" alt=\"\" width=\"2364\" height=\"994\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAuf dem ersten Platz liegt die Schweiz ausserdem bei den Qualifikationen (86,7 Punkte). Zu verdanken ist dies vor allem der hervorragenden Berufsbildung (90,8; 1. Platz), den betrieblichen Ausbildungsprogrammen (79,0; 1. Rang) sowie der hohen Arbeitsmarktf\u00e4higkeit der Studienabg\u00e4nger (81,4; 1. Rang) in einem Arbeitsmarkt, der gleichzeitig Flexibilit\u00e4t und Schutz bietet und ausserdem Talent belohnt (79,5; 2. Rang). Knapp hinter Deutschland und den USA geh\u00f6rt die Schweiz zudem zu den drei innovativsten L\u00e4ndern der Welt (81,2). Grund daf\u00fcr sind die im weltweiten Vergleich sehr hohen Werte bei den Forschungs- und Entwicklungsausgaben (3,4% des BIP; 3. Rang), bei den Patentanmeldungen (4. Rang) und der Mitwirkung an internationalen Forschungsprojekten.&#13;<\/p>\n<h2>Abw\u00e4rtstrend bei Qualifikationen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDiese Ergebnisse d\u00fcrfen jedoch nicht zu Selbstzufriedenheit verleiten. Denn bei mehreren Indikatoren und selbst bei bisher hohen Werten der Schweiz ist ein Abw\u00e4rtstrend festzustellen: So ist etwa der Wert bei den Qualifikationen seit zwei Jahren r\u00fcckl\u00e4ufig. Ein negativer Trend besteht auch in den Bereichen Mitarbeiterschulung, Qualit\u00e4t der Berufsbildung sowie digitale und andere Kompetenzen der aktuellen Hochschulabg\u00e4nger \u2013 auch wenn die Schweiz bisher den Spitzenplatz in diesen Bereichen noch verteidigt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAuch die Verbreitung von Informations- und Kommunikationstechnologien (78,6; 16. Platz) erfolgt aufgrund der z\u00f6gerlichen Einf\u00fchrung von Breitband- und Glasfasertechnologien langsamer als in anderen f\u00fchrenden Volkswirtschaften. Als Folge davon konnte die Schweiz diese Verbreitung in den letzten drei Jahren lediglich um 2,7\u00a0Punkte steigern. L\u00e4nder wie Singapur (+5,6), USA (+4,03) und Schweden (+4,3) liegen hier vorne.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Unternehmensdynamik (71,5; 22. Rang) \u2013 die F\u00e4higkeit der Unternehmen, neue Technologien und neue Formen der Arbeitsorganisation zu entwickeln und einzuf\u00fchren \u2013 ist zudem seit 2017 zweimal in Folge zur\u00fcckgegangen und bleibt einer der schw\u00e4chsten Aspekte der Schweizer Wettbewerbsf\u00e4higkeit. Eine zunehmende Abneigung der Unternehmen gegen\u00fcber disruptiven Ideen (53,8; 26. Rang) und die relativ starke Aversion gegen unternehmerische Risiken (59,1; 25. Rang) erkl\u00e4ren, weshalb die Schweiz bei der Gesch\u00e4ftsdynamik nicht mit anderen Volkswirtschaften in den Top Ten mithalten kann.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEine weitere Schw\u00e4che der Schweizer Wettbewerbsf\u00e4higkeit ist die Effizienz der G\u00fcterm\u00e4rkte (63,8; 25. Rang). Sie gibt an, ob ein Land den Wettbewerb f\u00f6rdert, indem es allen Marktteilnehmern gleiche Zugangsbedingungen bietet. Relativ hohe Handelsz\u00f6lle (79,7; 46. Rang), nicht tarif\u00e4re Handelshemmnisse (62,2; 40. Rang) und komplexe Z\u00f6lle (11,3, 141. Rang) zeigen, dass die Schweiz zwar eine offene Volkswirtschaft ist, dass jedoch bei gewissen Aspekten Potenzial besteht, die Wettbewerbsf\u00e4higkeit weiter zu verbessern.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIm aktuell schwierigen rezessiven Umfeld aufgrund der Corona-Pandemie ist es f\u00fcr alle L\u00e4nder wichtig, ihre Wettbewerbsf\u00e4higkeit voll auszusch\u00f6pfen. Nur so k\u00f6nnen sie das Wirtschaftswachstum ankurbeln und die Hilfe f\u00fcr diejenigen Branchen intensivieren, die von der Krise stark betroffen sind. Die n\u00e4chste Ausgabe des Global Competitiveness Report, der voraussichtlich im Herbst 2020 erscheint, wird genauere Anhaltspunkte dar\u00fcber geben, wie sich die Wettbewerbsf\u00e4higkeit nach der Pandemie entwickelt hat, und aufzeigen, wie die L\u00e4nder mit geeigneten Priorit\u00e4ten daf\u00fcr sorgen k\u00f6nnen, dass sich die Wirtschaft nach dem H\u00f6hepunkt der Pandemie rasch erholt.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Mehr zur <a href=\"http:\/\/reports.weforum.org\/global-competitiveness-report-2019\/appendix-a-the-global-competitiveness-index-4-0-methodology-and-technical-notes\/\">GCI-Methode<\/a> unter Weforum.org&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Das detaillierte Profil zur Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Schweiz ist verf\u00fcgbar unter <a href=\"http:\/\/reports.weforum.org\/global-competitiveness-report-2019\/economy-profiles\/#economy=CHE\">Reports.weforum.org<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Schweiz geh\u00f6rt seit Langem zu den erfolgreichsten Volkswirtschaften und verzeichnet weltweit einen der h\u00f6chsten Lebensstandards. 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Die wettbewerbsf\u00e4higsten Volkswirtschaften brillieren vor allem in sechs Bereichen: Institutionen, Infrastruktur, makro\u00f6konomische Stabilit\u00e4t, Qualifikationen, Finanzsystem und Innovationskraft. Die Schweiz erreicht bei acht von zw\u00f6lf Indikatoren hohe Werte, weist aber wie andere leistungsstarke L\u00e4nder auch Schw\u00e4chen auf, denen die Politik Beachtung schenken sollte. 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