{"id":102071,"date":"2020-05-20T12:06:27","date_gmt":"2020-05-20T12:06:27","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2020\/05\/mueller-lalive-lavanchy-06-2020fr\/"},"modified":"2023-08-23T22:53:35","modified_gmt":"2023-08-23T20:53:35","slug":"corona-beschleunigt-digitalisierung-der-arbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2020\/05\/corona-beschleunigt-digitalisierung-der-arbeit\/","title":{"rendered":"Corona beschleunigt Digitalisierung der Arbeit"},"content":{"rendered":"<p>Vor nicht einmal einem halben Jahr haben wohl viele von uns ihre Vorgesetzten gefragt, ob sie auch von zu Hause arbeiten d\u00fcrfen. Schon damals sprachen zahlreiche Gr\u00fcnde daf\u00fcr \u2013 zumal die technologischen Voraussetzungen vorhanden waren. Sei es, um Kinder oder \u00e4ltere Familienangeh\u00f6rige zu betreuen oder um den Arbeitsweg einzusparen. Doch in vielen F\u00e4llen wurden entsprechende Anfragen abschl\u00e4gig beantwortet. Die Vorstellung, dass Angestellte ausserhalb des B\u00fcros arbeiten, war wohl zu befremdlich. Ausserdem wurde bef\u00fcrchtet, dass weniger produktiv gearbeitet w\u00fcrde und die Mitarbeitenden nicht mehr so leicht beaufsichtigt werden k\u00f6nnten. Ob dies zutrifft, ist nat\u00fcrlich eine andere Frage. Ebenso wurde es als schlichtweg unm\u00f6glich erachtet, dass beispielsweise wichtige Sitzungen oder Universit\u00e4tsvorlesungen von zu Hause aus durchgef\u00fchrt werden k\u00f6nnten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nSeither haben wir grosse Fortschritte erzielt. Im Zuge der Corona-Pandemie hat sich die anf\u00e4ngliche Skepsis gegen\u00fcber Kommunikationstechnologien und Homeoffice ins Gegenteil gewandelt und ist f\u00fcr viele zum neuen Standard geworden. Der Arbeitsweg, der unn\u00f6tigen Stress verursacht, f\u00e4llt damit weg<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> \u2013 und mit ihm die durchs Pendeln verursachte Umweltbelastung. Doch gleichzeitig stellen sich durch die Corona-Krise auch neue Herausforderungen, wie beispielsweise die Einschr\u00e4nkung der direkten sozialen Kontakte<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> oder f\u00fcr Familien das Unterrichten der Kinder zu Hause.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nTrotz solcher Schwierigkeiten steht fest: Durch das Arbeiten von zu Hause aus werden einige Technologien rascher \u00fcbernommen und vermehrt in der Praxis erprobt. Ein gutes Beispiel daf\u00fcr ist die rasche Zunahme von Videokonferenz-Tools, die f\u00fcr die Telearbeit unabdingbar sind. Die Nutzerzahlen sind f\u00f6rmlich explodiert \u2013 was sich auch am Aktienkurs von Unternehmen wie Zoom Video Communications zeigt.&#13;<\/p>\n<h2><strong>KI den Weg ebnen<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Corona-Krise hat Unternehmen und Erwerbst\u00e4tige gezwungen, ihre Arbeitsprozesse zu \u00fcberdenken. Die meisten Menschen waren auf den Wechsel von der Arbeit im B\u00fcro zur Arbeit zu Hause schlecht vorbereitet. Dies gilt sowohl f\u00fcr die Ausstattung mit der notwendigen Technologie als auch f\u00fcr die notwendigen Kompetenzen, die organisatorischen Strukturen und die Unternehmenskultur. Dabei ist technologiegest\u00fctzte Heimarbeit an sich verh\u00e4ltnism\u00e4ssig einfach. Im Gegensatz dazu ist der n\u00e4chste digitale \u00abBruch\u00bb, der sich anbahnt, wesentlich komplexer. Besser als jede andere Technologie veranschaulicht dies die k\u00fcnstliche Intelligenz (KI). Gerade in Situationen wie heute sind die Vorteile offensichtlich, die sich aus der \u00abZusammenarbeit\u00bb mit Maschinen ergeben.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBeispielsweise k\u00f6nnen KI-gest\u00fctzte Algorithmen dazu beitragen, Pandemien an mehreren Fronten zu bek\u00e4mpfen. Auf Deep Learning beruhende Algorithmen k\u00f6nnen Standortdaten von Mobiltelefonen analysieren \u2013 etwa anhand von anonymisierten Bluetooth-Daten oder personalisierten Geolokalisierungsdaten. Dadurch l\u00e4sst sich feststellen, wie h\u00e4ufig und intensiv soziale Kontakte sind und wie sich das Virus verbreitet. Auch auf individueller Ebene k\u00f6nnten so Vorhersagen zum Infektionsrisiko erstellt werden.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Aus politischer Sicht k\u00f6nnte dies dazu beitragen, die Wirksamkeit von Schutzmassnahmen zu beurteilen \u2013 etwa, ob die Leute tats\u00e4chlich zu Hause bleiben. Zudem erm\u00f6glichen solche Algorithmen eine rasche Reaktion, wenn eine Regel angepasst oder durchgesetzt werden muss.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWeiter ist KI bei der Suche nach neuen Medikamenten n\u00fctzlich. Anfang dieses Jahres haben Forschende in den USA und Kanada beispielsweise dank einem KI-gest\u00fctzten System ein Antibiotikum entdeckt, das offenbar gegen antibiotikaresistente Bakterien wirkt.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nSchliesslich kann KI dazu beitragen, intelligente Systeme zu entwickeln, um Angebot und Nachfrage von Gesundheitsg\u00fctern zu koordinieren. Die Technologie bietet M\u00f6glichkeiten zur Untersuchung von Materialflussdaten, um die Verteilung von G\u00fctern wie Beatmungsger\u00e4ten und Schutzmasken zu steuern und zu priorisieren und die Zuteilung lebensrettender Versorgungsmaterialien in grossem Umfang zu koordinieren. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnte KI auch dazu dienen, innerhalb der Nachbarschaft oder der Gemeinde Unterst\u00fctzung zu finden und zu leisten.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Die Zukunft der Arbeit<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nBereits heute ist es dank moderner Kommunikationstechnologie m\u00f6glich, von verschiedenen Standorten aus in einem Team zusammenzuarbeiten. KI-Systeme und andere digitale Innovationen werden unsere Arbeitsweise weiter ver\u00e4ndern, indem sie unsere Aktivit\u00e4ten \u00aberweitern\u00bb. So k\u00f6nnen wir mithilfe dieser Innovationen \u00abh\u00f6herwertige\u00bb Aufgaben ausf\u00fchren oder neue, effizientere Wege zur Erledigung bestehender Aufgaben finden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAm meisten Aufsehen erregt KI derzeit durch die Fortschritte bei der Prognosetechnologie \u2013 vor allem beim maschinellen Lernen auf der Basis von Deep Learning. Die dabei verwendeten Mustererkennungstechniken lassen sich immer dann einsetzen, wenn eine Prognose von Nutzen sein k\u00f6nnte. Dies ist beispielsweise bei der Wartung von Maschinen der Fall. Oder wenn es darum geht, die Wahrscheinlichkeit eines Kreditbetrugs zu berechnen. In Kombination mit menschlichem Urteilsverm\u00f6gen lassen sich so Entscheidungsprozesse verbessern.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nHeute erm\u00f6glichen bereits herk\u00f6mmliche Onlinetools die grenz\u00fcberschreitende Zusammenarbeit, auch wenn die Grenzen aufgrund einer Pandemie geschlossen sind. KI-Anwendungen gehen einen Schritt weiter, indem sie Unternehmen dabei helfen, die optimale Kombination von Kompetenzen und Aufgaben zu ermitteln. Dadurch k\u00f6nnen sie etwa bessere \u00dcbereinstimmungen zwischen Mitarbeitenden und Projekten aufzeigen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nLetztlich h\u00e4ngt die Wirksamkeit davon ab, wie wir auf KI-basierte Erkenntnisse und Empfehlungen reagieren. Je vertrauter wir mit der neuen Technologie sind und je besser wir mit ihr und \u00e4hnlichen digitalen Innovationen umzugehen lernen, desto gr\u00f6sser ist die Akzeptanz von neuen digitalen Anwendungen wie etwa der Telemedizin.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Aus Corona-Erfahrungen lernen<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Corona-Krise ist ein Schock, dessen Folgen uns noch lange nach den letzten Infektionswellen besch\u00e4ftigen werden. Gleichzeitig stellt die Krise auch eine Chance dar, Vorurteile zu \u00fcberwinden und mit herk\u00f6mmlichen Arbeitsmustern zu brechen. K\u00fcnftig werden sich nicht mehr nur Technikfreaks und digitale Nomaden mit der Frage befassen, wie sich digitale Technologien optimal nutzen lassen; vielmehr wird es f\u00fcr jedermann und jede Organisation zur Tagesordnung geh\u00f6ren. Wenn es uns gelingt, dank richtigen Rahmenbedingungen und Anreizen die Technologiekompetenz zu erh\u00f6hen, st\u00e4rken wir die Wettbewerbsf\u00e4higkeit und die Resilienz der Schweizer Wirtschaft. Umgekehrt trifft eine Krise Arbeitnehmende, Unternehmen und Volkswirtschaften, die nicht \u00fcber die Voraussetzungen verf\u00fcgen, ihre T\u00e4tigkeit kurzfristig auf \u00abOnlinebetrieb\u00bb umzustellen, st\u00e4rker.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nF\u00fcr die politischen Entscheidungstr\u00e4ger sind die technologischen Umbr\u00fcche mit Herausforderungen verbunden. Im Rahmen der Arbeits- und Industriepolitik m\u00fcssen sie den Betrieben aller Branchen klarmachen, dass diese ein Homeoffice-freundliches Umfeld schaffen sollen. Denn so wie die Telearbeit derzeit oft gestaltet ist, verst\u00e4rkt sie die Ungleichheit: Arbeitnehmende mit h\u00f6heren L\u00f6hnen haben eher die M\u00f6glichkeit, im Homeoffice zu arbeiten.<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a> Eine Homeoffice-freundliche Politik f\u00f6rdert die Entstehung neuer Organisationskulturen, die es den Erwerbst\u00e4tigen erm\u00f6glichen, nahtlos sowohl online als auch offline zu arbeiten. Das \u00aberweiterte\u00bb Arbeiten mit Technologie wird so f\u00fcr viele zunehmend nat\u00fcrlich. So k\u00f6nnen die Erfahrungen aus der Corona-Krise helfen, zuk\u00fcnftigen Technologiesch\u00fcben wie der KI den Weg zu bereiten.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Digitale Arbeit gleichstellen<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie staatliche Politik muss darauf ausgerichtet sein, die Grenzen zwischen digitaler und analoger Arbeit zu beseitigen. Denn was vor einigen Jahren noch virtuell und k\u00fcnstlich war, hat sich zu einer nachhaltigen und allgegenw\u00e4rtigen Ebene unserer Realit\u00e4t entwickelt.<a href=\"#footnote_8\" id=\"footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor\">[8]<\/a> Entsprechende politische Strategien schaffen auch die Voraussetzungen daf\u00fcr, dass immer mehr Arbeit im Rahmen einer Kooperation von Menschen und Maschinen geleistet wird. Gefordert ist dabei auch die Bildungspolitik. So m\u00fcssen die massgebenden digitalen Kompetenzen Einzug in die Lehrpl\u00e4ne von der Primar- bis zur Terti\u00e4rstufe halten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nUm uns auf eine Zukunft vorzubereiten, in der wir mit Maschinen zusammenarbeiten, m\u00fcssen wir die Homeoffice-Erfahrungen nach der Corona-Krise analysieren: Welche Kompetenzen waren in diesen Monaten am n\u00fctzlichsten? An welchen Kompetenzen fehlte es uns? Solche Fragen gilt es in einer breiten \u00f6ffentlichen Debatte aufzuarbeiten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEbenso m\u00fcssen die rechtlichen Rahmenbedingungen angepasst werden, um beispielsweise arbeits-, steuer- und sozialversicherungsrechtliche Aspekte zu regeln: Wie sind Gesundheit, Sicherheit, Unfallversicherung und Arbeitszeiten zu regeln, wenn sich der Arbeitsplatz in der eigenen Wohnung befindet? Wie ist der Teil der Arbeit zu besteuern, der von der Maschine erledigt wird?&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nZudem muss \u00fcberdacht werden, wie Zahlungen und Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge in einer n\u00e4chsten Krise ausgestaltet sein sollten. Thematisiert werden sollten auch Datenschutzfragen, unabh\u00e4ngig davon, ob Daten gesammelt werden, um eine Krankheit zu verfolgen und zu stoppen oder um Arbeitnehmende zu \u00fcberwachen.<a href=\"#footnote_9\" id=\"footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor\">[9]<\/a>In jedem Fall aber sollten die Lektionen aus der Corona-Krise Wirtschaft, Politik und Gesellschaft dabei unterst\u00fctzen, weiterer digitaler Innovation den Weg zu bereiten.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Stutzer und Frey (2008).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Hafermalz (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Evgeniou et al. (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Stokes et al. (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Agrawal, Gans und Goldfarb (2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Acemoglu, LeLarge und Restrepo (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Dingel und Neiman (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_8\" class=\"footnote--item\">Czerski (2012).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_9\" class=\"footnote--item\">Kellogg, Valentine und Christin (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor nicht einmal einem halben Jahr haben wohl viele von uns ihre Vorgesetzten gefragt, ob sie auch von zu Hause arbeiten d\u00fcrfen. 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Februar.<\/li>&#13;\n \t<li>Dingel, J. und Neiman, B. (2020). <a href=\"https:\/\/www.nber.org\/papers\/w26948\">How Many Jobs Can Be Done at Home<\/a>? NBER Working Paper Series.<\/li>&#13;\n \t<li>Evgeniou, T., Hardoon, D. R. und Ovchinnikov, A. (2020). <a href=\"https:\/\/hbr.org\/2020\/04\/leveraging-ai-to-battle-this-pandemic-and-the-next-one\">Leveraging AI to Battle This Pandemic \u2013 and the Next One<\/a>. Harvard Business Review.<\/li>&#13;\n \t<li>Hafermalz, E. (2020). <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1177\/0170840620909962\">Out of the Panopticon and into Exile: Visibility and Control in Distributed New Culture Organizations<\/a>. Organization Studies, forthcoming.<\/li>&#13;\n \t<li>Kellogg, K. C., Valentine, M. A. und Christin, A. (2020). <a href=\"https:\/\/journals.aom.org\/doi\/abs\/10.5465\/annals.2018.0174\">Algorithms at Work: The New Contested Terrain of Control<\/a>. Academy of Management Annals, 14(1), 366\u2013410.<\/li>&#13;\n \t<li>Stokes, J. M. et al. (2020). <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.cell.2020.01.021\">A Deep Learning Approach to Antibiotic Discovery<\/a>. Cell, 180(4), 688\u2013702.<\/li>&#13;\n \t<li>Stutzer, A., und Frey, B. S. (2008). <a href=\"http:\/\/www.jstor.org\/stable\/25195346\">Stress that Doesn't Pay: The Commuting Paradox<\/a>. The Scandinavian Journal of Economics, 110(2), 339\u2013366.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":102074,"main_focus":[155995,156802],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":102078,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"94842","post_abstract":"Wegen der Coronavirus-Pandemie mussten viele Erwerbst\u00e4tige ihren Arbeitsplatz vom B\u00fcro an den heimischen K\u00fcchentisch verlegen. Dadurch werden einige Technologien endg\u00fcltig in der Breite angenommen, w\u00e4hrend andere Technologien neu ihren Weg in die Arbeitswelt finden. Das virtuelle Arbeiten erfordert eine Digitalisierung unserer Arbeitsweise, etwa indem wir Videokonferenz-Tools nutzen oder indem wir unsere Entscheidungsfindung mithilfe von Empfehlungs-Tools verbessern. Dar\u00fcber hinaus zeigt die Krise, dass neue Technologien bei der Bek\u00e4mpfung der Pandemie n\u00fctzlich sind. Anwendungen der k\u00fcnstlichen Intelligenz (KI) k\u00f6nnen beispielsweise eingesetzt werden, um die Ausbreitung der Krankheit zu verfolgen, die Entwicklung eines Medikaments zu unterst\u00fctzen oder um intelligentere Systeme zur Koordination von Angebot und Nachfrage zu erarbeiten. Wenn die Pandemie \u00fcberwunden ist, muss die Wirtschaftspolitik aufzeigen, wie die Widerstandsf\u00e4higkeit der Schweizer Wirtschaft gegen k\u00fcnftige Schocks erh\u00f6ht und neue Technologien f\u00fcr das Allgemeinwohl eingesetzt werden k\u00f6nnen.","magazine_issue":"20200601","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[4127,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20200525","original_files":null,"external_release_for_author":"20200503","external_release_for_author_time":"20:30:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/5e958583ed633"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/102071"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5033"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=102071"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/102071\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":125793,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/102071\/revisions\/125793"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4127"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4933"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3896"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5033"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156802"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/155995"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/102084"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=102071"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=102071"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=102071"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=102071"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=102071"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=102071"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}