{"id":102176,"date":"2020-05-14T08:00:06","date_gmt":"2020-05-14T08:00:06","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2020\/05\/pacton-crausaz-06-2020fr\/"},"modified":"2023-08-23T22:53:55","modified_gmt":"2023-08-23T20:53:55","slug":"unsichere-teilnahme-der-schweiz-an-europaeischen-forschungsprogrammen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2020\/05\/unsichere-teilnahme-der-schweiz-an-europaeischen-forschungsprogrammen\/","title":{"rendered":"Unsichere Teilnahme der Schweiz an europ\u00e4ischen Forschungsprogrammen"},"content":{"rendered":"<p>Die internationale Zusammenarbeit \u2013 insbesondere die europ\u00e4ische \u2013 spielt in der Forschung und der Bildung eine herausragende Rolle. Die Schweiz kann hier keinen Alleingang wagen. Die Rektorenkonferenz der Schweizerischen Hochschulen (<a href=\"https:\/\/www.swissuniversities.ch\/de\/\">Swissuniversities<\/a>) und zahlreiche Wirtschaftspartner wie Economiesuisse und der Schweizerische Gewerbeverband (SGV) betonen seit Jahren, dass es gute Rahmenbedingungen brauche, um die Exzellenz der Forschenden an den Hochschulen und in der Schweizer Industrie zu gew\u00e4hrleisten. Konkret: Die Hochschulen des Landes m\u00fcssen die besten Talente rekrutieren und vollumf\u00e4nglich an den europ\u00e4ischen Forschungs- und Bildungsprogrammen teilnehmen k\u00f6nnen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Forschungsexzellenz und die Innovationszentren, die sich im Hochschulumfeld entwickeln, haben einen pr\u00e4genden Einfluss auf die Wirtschaft. Einerseits f\u00f6rdern sie wissenschaftliche Erkenntnisse und Innovationen zutage, welche neue Firmengr\u00fcndungen beg\u00fcnstigen. Andererseits beeinflussen sie die Qualit\u00e4t der Gesundheit und der Bildung sowie die F\u00e4higkeit, Herausforderungen auf nationaler Stufe zu meistern. Weshalb ist die Zusammenarbeit in den europ\u00e4ischen Rahmenprogrammen f\u00fcr Forschung, Innovation und Bildung\u00a0namens \u00abHorizon Europe\u00bb und \u00abErasmus+\u00bb so wichtig? Und welche Herausforderungen stellen sich bei diesen Dossiers derzeit? In diesem Artikel zeigen wir, was diesbez\u00fcglich f\u00fcr Hochschulen, Industrie und Gesellschaft in der Schweiz auf dem Spiel steht.&#13;<\/p>\n<h2>Zwei neue Programme ab 2021<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Europ\u00e4ische Union (EU) erarbeitet derzeit den definitiven Rahmen f\u00fcr zwei besonders wichtige akademische Programme im Zeitraum 2021\u20132027: \u00abHorizon Europe\u00bb und \u00abErasmus+\u00bb.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBei \u00abHorizon Europe\u00bb handelt es sich um die neunte Generation der europ\u00e4ischen Forschungsrahmenprogramme (FRP). Diese bilden das wichtigste Instrument der EU zur Umsetzung ihrer Wissenschafts- und Innovationspolitik. Die Schweiz arbeitet in diesem Bereich seit Langem mit der EU zusammen. Die erste Teilnahme der Schweiz an einem solchen Rahmenprogramm geht auf das Jahr 1978 zur\u00fcck. Heute ist der Assoziierungsvertrag Teil des Pakets der Bilateralen I und muss daher bei jeder weiteren FRP-Generation neu ausgehandelt werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u00abHorizon Europe\u00bb ist das gr\u00f6sste und umfassendste Finanzierungsprogramm f\u00fcr Forschung und Innovation weltweit. Es beruht auf drei Pfeilern und unterst\u00fctzt mit dem ersten Pfeiler die \u00abExzellente Wissenschaft\u00bb und insbesondere die Grundlagenforschung. Der zweite Pfeiler f\u00f6rdert L\u00f6sungen f\u00fcr globale Herausforderungen wie Klimawandel, Krebs oder die Gesundheit der Meere, die nicht durch ein einziges Land oder gar einen einzigen Forscher gel\u00f6st werden k\u00f6nnen. Der dritte Pfeiler des Programms dient der Innovation, namentlich mit der Entwicklung und der Vermarktung von Forschungsergebnissen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u00abErasmus+\u00bb ist das EU-Rahmenprogramm f\u00fcr allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport in Europa. Es beruht ebenfalls auf drei S\u00e4ulen: Diese betreffen erstens die F\u00f6rderung der individuellen Mobilit\u00e4t. Zweitens f\u00f6rdert das Programm Kooperationsprojekte \u2013 darunter strategische Partnerschaften (\u00abknowledge alliances\u00bb), welche die Entwicklung von Innovations- und Verbundprojekten zwischen Hochschulen und Wirtschaft f\u00f6rdern, oder Projekte zum Kapazit\u00e4tsaufbau (\u00abcapacity building projects\u00bb). Drittens wird die Beteiligung an politischen Reformen im Bildungsbereich auf europ\u00e4ischer Ebene forciert. \u00abErasmus+\u00bb umfasst somit neben der Mobilit\u00e4t der Studierenden vielf\u00e4ltige weitere Bereiche.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Schweiz beteiligte sich erstmals 1992 am europ\u00e4ischen Bildungsprogramm \u00abErasmus\u00bb. Nach der Ablehnung des Beitritts zum Europ\u00e4ischen Wirtschaftsraum im Dezember 1992 wurde die Vereinbarung zwischen der Schweiz und der Europ\u00e4ischen Gemeinschaft allerdings nicht verl\u00e4ngert. Von 1996 bis 1997 nahm die Schweiz daher indirekt teil. Erst 2011, nach der Ratifizierung eines bilateralen Abkommens mit der EU, erhielt die Schweiz wieder den Status eines vollwertigen Partners.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nSeit 2014 ist sie erneut nicht mehr assoziiert. Grund daf\u00fcr war der Ausgang der schweizerischen Volksabstimmung \u00abGegen Masseneinwanderung\u00bb vom 9.\u00a0Februar\u00a02014. Im Anschluss hat der Bund mit dem \u00abSwiss-European Mobility Programme\u00bb eine Schweizer L\u00f6sung geschaffen. Dieses Programm bietet terti\u00e4ren Bildungseinrichtungen die M\u00f6glichkeit, Studierende, Dozierende und administrative Mitarbeitende finanziell zu unterst\u00fctzen, wenn diese in Europa Studienaufenthalte, Praktika, Lehrt\u00e4tigkeiten oder Weiterbildungen absolvieren. M\u00f6glich ist in einem gewissen Umfang auch eine institutionelle Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAbgesehen vom Bildungsbereich hatte das Abstimmungsergebnis vom Februar\u00a02014 auch Auswirkungen auf die Forschung im Rahmen von \u00abHorizon Europe\u00bb: Bis im Herbst\u00a02014 war die Schweiz n\u00e4mlich von der Teilnahme an Forschungsrahmenprogrammen ausgeschlossen. Danach wurde sie wieder einbezogen, bis 2017 allerdings nur teilweise. Konkret bedeutete das: Die Schweizer Institutionen konnten als assoziierte Teilnehmer bei der Unterst\u00fctzung der Grundlagenforschung (1. S\u00e4ule) zwar mitmachen, galten jedoch bei der Zusammenarbeit bei globalen Herausforderungen und der Innovationsf\u00f6rderung (2. und 3. S\u00e4ule) als Drittland. Mit diesem Status war die Schweiz namentlich von individuellen F\u00f6rderungen in Form von Risikofinanzierungen und KMU-spezifischen Massnahmen ausgeschlossen. Erst seit 2017 ist die Schweiz wieder vollassoziiert.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Beteiligung der Schweiz ist mit dem Ausschluss massiv zur\u00fcckgegangen: Der Anteil der Schweizer Koordinationen sank im ersten Jahr nach dem Ausschluss auf ein Zehntel des Werts im vorangehenden Forschungsrahmenprogramm (von 3,9% auf 0,3%). Auch wenn diese Indikatoren seither wieder zugelegt haben: Bis im M\u00e4rz 2018 (2,6%) haben sie noch nicht wieder das fr\u00fchere Niveau erreicht.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a>&#13;<\/p>\n<h2>Keine nationalen Alternativen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDas internationale Netzwerk und die Zusammenarbeit mit den Partnern in Europa sind zentrale Elemente f\u00fcr den Wissens-, Forschungs- und Innovationsstandort Schweiz \u2013 und damit f\u00fcr die Wettbewerbsf\u00e4higkeit des Landes. Sie sind Garanten f\u00fcr die Exzellenz der Schweizer Hochschulen und die Innovationskraft der KMU und Unternehmen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Teilnahme an internationalen Wettbewerben und der Aufbau von Partnerschaften und grenz\u00fcberschreitender Kooperationen sind Voraussetzungen f\u00fcr Spitzenforschung, denn diese ist de facto international. Genau darin liegt der Zweck von \u00abHorizon Europe\u00bb: Dieser Austausch wirkt sich positiv auf die Wettbewerbsf\u00e4higkeit des Forschungsstandorts Schweiz aus.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEin aktueller Bericht des Staatssekretariats f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation (SBFI)<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> best\u00e4tigt, dass die Beteiligung der Schweiz an den Forschungsrahmenprogrammen die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Schweizer Volkswirtschaft st\u00e4rkt und Arbeitspl\u00e4tze generiert: Mit jeder Projektbeteiligung wurde im Durchschnitt eine neue Stelle geschaffen. Die Beteiligung an den Rahmenprogrammen f\u00fchrt ausserdem bei rund einem Drittel der Projektbeteiligungen von Industrie und KMU zu einem Anstieg der Gesch\u00e4ftsums\u00e4tze und bei rund 10\u00a0Prozent der Projektbeteiligungen zu Unternehmensgr\u00fcndungen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nF\u00fcr \u00abHorizon Europe\u00bb gibt es keine nationale Alternative. Ein Schweizer Programm k\u00f6nnte die Chancen einer multilateralen Zusammenarbeit und das herausragende Niveau an Qualit\u00e4t und Expertise der europ\u00e4ischen Projekte nicht ersetzen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBeim \u00abErasmus+\u00bb-Programm k\u00f6nnte die Schweizer L\u00f6sung zwar einen stabilen Studentenaustausch sicherstellen, die Hochschulen des Landes k\u00e4men aber nicht in den Genuss des \u00ab+\u00bb. Heute haben sie lediglich Zugang zur ersten S\u00e4ule, d. h. zur Mobilit\u00e4t von Hochschulpersonal.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDiese Beschr\u00e4nkungen haben Swissuniversities dazu bewogen, im M\u00e4rz 2017 ein \u00abPl\u00e4doyer f\u00fcr eine Wiederassoziierung der Schweiz an das Programm Erasmus+\u00bb zu ver\u00f6ffentlichen.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Darin wurden die Chancen erl\u00e4utert, die eine Assoziierung den Schweizer Hochschulen bieten w\u00fcrde: Dazu z\u00e4hlen der Miteinbezug in europ\u00e4ische und internationale Netzwerke, mehr Sichtbarkeit und eine h\u00f6here Attraktivit\u00e4t.&#13;<\/p>\n<h2>Herausforderungen f\u00fcr 2020<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nVor diesem Hintergrund ist 2020 ein Schl\u00fcsseljahr. Denn in der Schweiz und Europa stehen mehrere wichtige Entscheidungen bevor, die f\u00fcr die k\u00fcnftigen Beziehungen der Schweizer Hochschulen und Unternehmen mit ihren europ\u00e4ischen Partnern wegweisend sein werden. F\u00fcr die Unternehmen h\u00e4tte es gravierende Auswirkungen, wenn sie den einfachen Zugang zu internationalen Netzwerken verl\u00f6ren. Dieser Zugang w\u00e4re ohne Beteiligung an europ\u00e4ischen Projekten nicht m\u00f6glich oder zumindest mit grossen Hindernissen verbunden. Im \u00dcbrigen bleiben gem\u00e4ss dem Wirtschaftsdachverband Economiesuisse solche Netzwerke \u00abh\u00e4ufig \u00fcber das Projekt hinaus bestehen, was sich positiv auf die Innovationskraft und die Wettbewerbsf\u00e4higkeit des Wirtschaftsstandorts Schweiz auswirkt\u00bb.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGetr\u00fcbt werden die Aussichten mit der Volksinitiative \u00abF\u00fcr eine massvolle Zuwanderung (Begrenzungsinitiative)\u00bb, die im Mai h\u00e4tte zur Abstimmung kommen sollen und wegen der Covid-19-Pandemie nun auf den 27. September verschoben wurde.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> Bei einer Annahme der Initiative k\u00f6nnte die Schweiz in dieselbe Situation geraten wie im Februar 2014. Die Initiative will den freien Personenverkehr mit der EU abschaffen und die Einwanderung selbstst\u00e4ndig regeln.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDas gesamte EU-Dossier ist \u00fcberdies an die Unterzeichnung des institutionellen Rahmenabkommens zwischen der Schweiz und der EU gekn\u00fcpft. Wenn die Schweiz den internationalen Anschluss verlieren w\u00fcrde, h\u00e4tte dies negative Auswirkungen f\u00fcr Forschung und Bildung sowie f\u00fcr die wirtschaftliche Entwicklung des Landes.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nHerausforderungen bei der Assoziierung der Schweiz an die europ\u00e4ischen Rahmenprogramme ergeben sich auch aus den Unsicherheiten auf europ\u00e4ischer Ebene. Aktuell gibt es davon viele. Ungewiss ist insbesondere das Finanzvolumen der europ\u00e4ischen Programme, da die EU ihr Budget f\u00fcr die n\u00e4chste Periode noch nicht verabschiedet hat. Zudem sind die Bedingungen einer Assoziierung f\u00fcr Drittl\u00e4nder wie die Schweiz zurzeit noch in Beratung.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEine unbekannte Komponente ist letztlich auch der Brexit. F\u00fcr die Europ\u00e4ische Kommission hat die Neuregelung der Beziehungen mit Grossbritannien zurzeit Priorit\u00e4t. Solange diese nicht gekl\u00e4rt ist und nicht entschieden ist, ob die Briten an die europ\u00e4ischen Rahmenprogramme f\u00fcr Forschung und Bildung assoziiert sind, wird die Europ\u00e4ische Kommission die Anliegen der Schweiz in die Warteschlange stellen.&#13;<\/p>\n<h2>Wichtige internationale Vernetzung<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Schweizer Hochschulen stehen also vor dem Ablauf wichtiger Vereinbarungen, deren Erneuerung dr\u00e4ngt. Denn einerseits ist der Beginn der neuen Forschungsrahmenprogramme im Jahr 2021 nicht mehr allzu fern, und andererseits belasten die gegenw\u00e4rtigen Unsicherheiten die Forschung, die Innovation und die Bildung.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBei der Beteiligung der Schweiz an den europ\u00e4ischen Rahmenprogrammen steht viel auf dem Spiel. Die Auswirkungen beschr\u00e4nken sich nicht auf die Hochschulen, sondern betreffen die gesamte Schweizer Wirtschaft und Gesellschaft. Die Schweiz kann schlichtweg nicht auf diese internationale Vernetzung verzichten. Ohne diese w\u00fcrden ihre Position als Exzellenzzentrum, ihre F\u00e4higkeit zum Wissensaufbau und ihr Innovationspotenzial empfindlich geschw\u00e4cht, denn die Rahmenprogramme sorgen daf\u00fcr, dass KMU und Industriepartner ihre Position auf dem Weltmarkt festigen und ausbauen k\u00f6nnen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nNicht zuletzt ist die Schweiz auch mit vielen Herausforderungen konfrontiert, die nicht an den Grenzen unseres Landes haltmachen \u2013 man denke etwa an die Klimaerw\u00e4rmung oder die Digitalisierung. Der Einbezug in internationale Netzwerke, die Beteiligung an Wettbewerben und der Zugang zu Know-how und Innovationen sind deshalb unabdingbare Voraussetzungen f\u00fcr eine erfolgreiche Weiterentwicklung der Schweiz.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">SBFI (2018).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">SBFI (2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Swissuniversities (2017).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Economiesuisse (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Siehe Medienmitteilung von Swissuniversities (2019b).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Swissuniversities (2018a, 2018b, 2019a).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die internationale Zusammenarbeit \u2013 insbesondere die europ\u00e4ische \u2013 spielt in der Forschung und der Bildung eine herausragende Rolle. 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M\u00e4rz 2017.<\/li>&#13;\n \t<li>Swissuniversities (2018a). <a href=\"https:\/\/www.swissuniversities.ch\/fileadmin\/swissuniversities\/Dokumente\/Komm\/Stellungnahmen_SWU\/180927_swissuniversities_Position_RahmenabkommenEU.pdf\">Relevanz eines Rahmenabkommens mit der EU f\u00fcr die Schweizer Hochschulen<\/a>. Stellungnahme vom 27. September 2018.<\/li>&#13;\n \t<li>Swissuniversities (2018b). <a href=\"https:\/\/www.swissuniversities.ch\/fileadmin\/swissuniversities\/Dokumente\/Komm\/Stellungnahmen_SWU\/181004_swissuniversities_Position_Selbstbestimmungsinitiative.pdf\">Rechtsunsicherheit ist Gift f\u00fcr den Wissensplatz Schweiz<\/a>. Stellungnahme vom 4. Oktober 2018.<\/li>&#13;\n \t<li>Swissuniversities (2019a). <a href=\"https:\/\/www.swissuniversities.ch\/fileadmin\/swissuniversities\/Dokumente\/Komm\/Stellungnahmen_SWU\/190307_Stn_Institutionelles_Abkommen_CH_-_EU.pdf\">Die Schweizer Hochschulen unterst\u00fctzen die Unterzeichnung des institutionellen Abkommens mit der EU<\/a>. Stellungnahme vom 7. M\u00e4rz 2019.<\/li>&#13;\n \t<li>Swissuniversities (2019b). <a href=\"https:\/\/www.swissuniversities.ch\/organisation\/dokumentation\/medienmitteilungen\/die-hochschulen-brauchen-die-mobilitaet-von-fachpersonen-und-lehnen-deshalb-die-begrenzungsinitiative-ab-2\">Die Hochschulen brauchen die Mobilit\u00e4t von Fachpersonen und lehnen deshalb die Begrenzungsinitiative ab<\/a>. Medienmitteilung vom 12. 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Denn eine Beteiligung st\u00e4rkt die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Volkswirtschaft und f\u00f6rdert die Besch\u00e4ftigung: Mit jeder Projektbeteiligung wurde durchschnittlich eine neue Stelle geschaffen. 2020 steht die Schweiz jedoch vor mehreren Herausforderungen: Auf nationaler Ebene h\u00e4ngen die M\u00f6glichkeiten der Wissenschaft davon ab, ob das Rahmenabkommen mit der Europ\u00e4ischen Union ratifiziert wird und wie die bevorstehende Volksabstimmung \u00fcber die Begrenzungsinitiative am 27. September ausf\u00e4llt. Auch auf europ\u00e4ischer Ebene bestehen aktuell noch Unsicherheiten: Insbesondere die unklaren Modalit\u00e4ten f\u00fcr eine Assoziierung von Drittl\u00e4ndern wie der Schweiz an \u00abHorizon Europe\u00bb und \u00abErasmus+\u00bb im Zeitraum 2021\u20132027 sowie die unsicheren Verhandlungen \u00fcber den Brexit blockieren den Prozess.","magazine_issue":"20200601","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[3988,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20200525","original_files":null,"external_release_for_author":"20200430","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/5e6f29d27e66f"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/102176"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5017"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=102176"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/102176\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":125800,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/102176\/revisions\/125800"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3988"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5018"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5017"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156807"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156002"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/102189"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=102176"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=102176"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=102176"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=102176"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=102176"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=102176"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}