{"id":102295,"date":"2020-04-21T11:00:35","date_gmt":"2020-04-21T11:00:35","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2020\/04\/nicita-olarreaga-silva-solleder-04-2020fr\/"},"modified":"2023-08-23T22:54:02","modified_gmt":"2023-08-23T20:54:02","slug":"welche-auswirkungen-haette-ein-globaler-handelskrieg-auf-die-schweiz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2020\/04\/welche-auswirkungen-haette-ein-globaler-handelskrieg-auf-die-schweiz\/","title":{"rendered":"Welche Auswirkungen h\u00e4tte ein globaler Handelskrieg auf die Schweiz?"},"content":{"rendered":"<p>Die angespannten Handelsbeziehungen zwischen den USA und anderen Staaten f\u00fchren uns vor Augen, wie wichtig starke multilaterale Institutionen sind. Organisationen wie die Welthandelsorganisation (WTO) k\u00f6nnen dazu beitragen, dass Handelsstreitigkeiten nicht in Handelskriege ausarten. Der WTO und ihrer Vorg\u00e4ngerorganisation, dem Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommen (Gatt), wird eine Schl\u00fcsselrolle bei der Liberalisierung des multilateralen Handels zuerkannt. In der WTO definieren die Regierungen gemeinsam die Z\u00f6lle und legen Streitigkeiten bei.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nF\u00fcr eine offene Volkswirtschaft wie die Schweiz ist ein gut funktionierendes multilaterales Handelssystem von besonders grosser Bedeutung. Das Verh\u00e4ltnis des Schweizer Aussenhandels zum Bruttoinlandprodukt (BIP) betr\u00e4gt rund 120\u00a0Prozent \u2013 was einer der h\u00f6chsten Werte der Industriestaaten ist.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDerzeit verf\u00fcgt die Schweiz \u00fcber ein Netz von \u00fcber 30 Freihandelsabkommen mit 40 Partnern. Die meisten Freihandelsabkommen schloss sie im Rahmen der Europ\u00e4ischen Freihandelsassoziation (Efta) ab. Einzelne Abkommen \u2013 mit der EU, China, Japan und den F\u00e4r\u00f6er-Inseln \u2013 wurden auf bilateraler Ebene ausgehandelt. W\u00fcrde das kooperative multilaterale Handelssystem zugunsten eines protektionistischeren Handelsumfelds aufgegeben, k\u00f6nnte dies f\u00fcr die Schweiz schwerwiegende Auswirkungen haben.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn einer Studie haben wir untersucht, in welchem Umfang die Schweizer Exportz\u00f6lle bei einem Zusammenbruch des multilateralen Handelssystems ansteigen w\u00fcrden.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Dabei pr\u00fcften wir insbesondere, welche Auswirkungen eine nicht kooperative Festlegung der Z\u00f6lle durch die einzelnen WTO-Mitglieder auf die Schweiz h\u00e4tte. Dieses Szenario entspricht einem globalen Handelskrieg, in dem die Staaten ihre Marktmacht bei der Festlegung von Z\u00f6llen vollumf\u00e4nglich ausnutzen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAusgehend von dieser Analyse sch\u00e4tzten wir ab, wie sich ein globaler Handelskrieg auf die Schweizer Exportz\u00f6lle auswirkt. Dabei ber\u00fccksichtigten wir einerseits die bestehenden pr\u00e4ferenziellen Handelsabkommen und andererseits die Zollunterschiede, das heisst die Differenz zwischen den konsolidierten Z\u00f6llen der WTO und den tats\u00e4chlich von den verschiedenen L\u00e4ndern an ihren Grenzen angewandten Z\u00f6llen.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Exporte in die EU und die USA leiden<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nInsgesamt k\u00f6nnte ein globaler Handelskrieg f\u00fcr Schweizer Exporte zehn Mal h\u00f6here Z\u00f6lle zur Folge haben. Am st\u00e4rksten w\u00e4ren die Exporte in die wichtigen Absatzm\u00e4rkte EU, USA und Japan betroffen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie starken Zollerh\u00f6hungen, die bei einem Wegfall des multilateralen Handelssystems resultierten, lassen sich vor allem auf die Besonderheiten der wichtigsten Handelspartner der Schweiz zur\u00fcckf\u00fchren. Bei diesen handelt es sich um grosse Industriel\u00e4nder, die ihre Z\u00f6lle innerhalb des WTO-Systems gemeinsam festlegen und \u00fcber eine betr\u00e4chtliche Marktmacht verf\u00fcgen. Ein Zusammenbruch des multilateralen Handelssystems h\u00e4tte f\u00fcr Schweizer Exportfirmen daher einen massiven Zollanstieg zur Folge: Aufgrund der signifikanten Marktmacht der Importeure auf den Weltm\u00e4rkten w\u00fcrden diese um durchschnittlich 35\u00a0Prozent steigen.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDen durchschnittlichen Zollanstieg f\u00fcr die gr\u00f6ssten Absatzm\u00e4rkte der Schweiz berechneten wir anhand des Market Access Overall Trade Restrictiveness Index (siehe <em>Abbildung\u00a01<\/em>). In dieser Kennzahl ist der Anteil der verschiedenen Exportg\u00fcter nach Absatzmarkt ber\u00fccksichtigt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDabei best\u00e4tigt sich: Die st\u00e4rksten Zollerh\u00f6hungen w\u00e4ren tendenziell in den gr\u00f6ssten Absatzm\u00e4rkten zu verzeichnen. So steigen die Kosten der Exporte in die USA um 74\u00a0Prozent, und die Kosten f\u00fcr Ausfuhren in die EU nehmen um 60\u00a0Prozent zu. Beide Handelspartner weisen derzeit \u00abkooperative\u00bb Zollstrukturen innerhalb der WTO auf. Indien bildet diesbez\u00fcglich eine Ausnahme: Aufgrund der bestehenden grossen Zollunterschiede im dortigen System h\u00e4tten Schweizer Exportunternehmen bei Ausfuhren in den Subkontinent keine h\u00f6heren Z\u00f6lle zu tragen. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass Indien bereits nicht kooperative Z\u00f6lle festlegt.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. 1. Zollerh\u00f6hungen bei einem Zusammenbruch des multilateralen Handelssystems f\u00fcr Schweizer Exporteure, nach Bestimmungsmarkt<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' id='Nicita_Olarreaga_1_de'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#Nicita_Olarreaga_1_de').highcharts({\n       chart: {\n        type: 'bar'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n   \n    xAxis: {\n        categories: ['USA','EU','Japan','Australien','Kanada','China','S\u00fcdkorea','Saudiarabien','Singapur','Hongkong ','Israel','Mexiko','T\u00fcrkei','Brasilien','Thailand','Indien'],\n        title: {\n            text: null\n        }\n    },\n    yAxis: {\n        min: 0,\n         title: {\n            text: '',\n        },\n         labels: {\n            format: '{value} %'\n        },\n      \n    },\n  tooltip: {\n                    xDateFormat: '%d\/%m\/%Y',\n                    shared: true,\n                    split: false,\n                    enabled: true,\n                            valueSuffix: ' %'\n\n\n                },\n    plotOptions: {\n        bar: {\n            dataLabels: {\n                enabled: false\n            }\n        }\n    },\n  \n    credits: {\n        enabled: false\n    },\n    series: [{\n        name: 'Zollanstieg',\n        data: [74, 60, 47, 32, 30, 26, 14, 11, 7, 6, 5, 3, 2, 1, 0, 0],\n                showInLegend: false\n\n\n    }]\n});\n});\n\n\n\n<\/script>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Nicita, Olarreaga, Da Silva und Solleder (2019) \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<\/p>\n<h2><strong>Branchenspezifische Unterschiede<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEin Zerfall des multilateralen Handelssystems w\u00fcrde sich auf die einzelnen Branchen unterschiedlich auswirken. Am h\u00e4rtesten trifft ein Handelskrieg die exportorientierten Branchen wie Chemikalien und Lebensmittelindustrie. Diese w\u00e4ren mit Zollerh\u00f6hungen von \u00fcber 60 Prozent konfrontiert (siehe <em>Abbildung\u00a02<\/em>). Wichtige Exportbranchen wie die wissenschaftliche Ausr\u00fcstung, die Arbeitsausr\u00fcstung und die Maschinenindustrie m\u00fcssten ebenfalls mit einem starken Zollwachstum rechnen. Hingegen liegt der Zollanstieg bei den Branchen Elektromaschinen (+33\u00a0%), Nichteisenmetalle (+8\u00a0%) und Tabakerzeugnisse (+4\u00a0%) unter dem Durchschnitt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDer Ausbau der Z\u00f6lle h\u00e4ngt stark von der Marktmacht der Handelspartner in den einzelnen Sektoren und vom Spielraum der multilateralen Zusammenarbeit ab, in dessen Rahmen die Partner ihre Z\u00f6lle in den betreffenden Sektoren vor dem Ausbruch des Handelskriegs festgelegt haben.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. 2. Zollerh\u00f6hungen nach Branche&#13;<br \/>\n<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' id='Nicita_Olarreaga_2_de'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#Nicita_Olarreaga_2_de').highcharts({\n           chart: {\n        type: 'bar'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n   \n    xAxis: {\n        categories: ['Lebensmittel','Andere Chemieprodukte','Wissenschaftliche Fachausr\u00fcstung','Chemikalien','Verarbeitete Metallprodukte','Eisen und Stahl','Papierprodukte','Plastik','Maschinen (ohne elektrische)','Textilien','Elektrische Maschinen','Transportausr\u00fcstung','Fleischprodukte','Nichteisenmetalle','Tabakprodukte'],\n        title: {\n            text: null\n        }\n    },\n    yAxis: {\n        min: 0,\n        title: {\n            text: '',\n        },\n         labels: {\n            format: '{value} %'\n        },\n      \n    },\n  tooltip: {\n                    xDateFormat: '%d\/%m\/%Y',\n                    shared: true,\n                    split: false,\n                    enabled: true,\n                            valueSuffix: ' %'\n\n\n                },\n    plotOptions: {\n        bar: {\n            dataLabels: {\n                enabled: false\n            }\n        }\n    },\n  \n    credits: {\n        enabled: false\n    },\n    series: [{\n        name: 'Zollerh\u00f6hung',\n        data: [62,\n61,\n52,\n50,\n50,\n48,\n47,\n41,\n37,\n33,\n33,\n32,\n22,\n8,\n4],\n                showInLegend: false\n\n\n    }]\n});\n});\n\n\n\n<\/script>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: <\/span><span class=\"text__quelle--ground\">Nicita, Olarreaga, Da Silva und Solleder (2019); <\/span><span class=\"text__quelle--ground\">Klassifikation der Wirtschaftszweige gem\u00e4ss ISIC <\/span><span class=\"text__quelle--ground\">\/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<\/p>\n<h2><strong>Alle L\u00e4nder einbeziehen<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDiese Annahmen bilden das \u00abWorst-Case-Szenario\u00bb. In der Praxis hat ein weltweiter Handelskrieg nicht zwangsl\u00e4ufig eine vollst\u00e4ndige Umstellung auf nicht kooperative Z\u00f6lle zur Folge, die ausschliesslich durch die Marktmacht der Importeure bestimmt werden.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Ausserdem d\u00fcrften sich die politischen und wirtschaftlichen Kr\u00e4fte bei einem globalen Handelskrieg ver\u00e4ndern. Insbesondere k\u00f6nnte sich das Lobbying der protektionistischen Interessengruppen und ihrer Gegenspieler im Falle eines Handelskriegs \u00e4ndern. Schwer getroffene Branchen werden st\u00e4rker als heute f\u00fcr tiefe Z\u00f6lle lobbyieren, um ihr wirtschaftliches \u00dcberleben zu sichern. Gleichzeitig werden sich abzeichnende Firmenkonkurse ihre Ressourcen schw\u00e4chen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nZudem wurden in der Studie nur Zoll\u00e4nderungen ber\u00fccksichtigt. Doch bekanntlich k\u00f6nnen Staaten zu ihrem Schutz auch nicht tarif\u00e4re Massnahmen wie technische Vorschriften, Gesundheits- und Umweltstandards und Kontingente ergreifen. Solche Handelshemmnisse k\u00f6nnten f\u00fcr Schweizer Exportfirmen noch h\u00f6here Wirtschaftseinbussen zur Folge haben.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAbschliessend l\u00e4sst sich sagen: Insgesamt l\u00e4sst sich anhand der verzeichneten Ergebnisse absch\u00e4tzen, was geschehen w\u00fcrde, wenn sich die gegenw\u00e4rtigen Spannungen in den Handelsbeziehungen auf das gesamte globale Handelssystem ausweiten w\u00fcrden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEin wirksames und aktualisiertes WTO-Abkommen k\u00f6nnte dazu beitragen, solche Szenarien zu verhindern. Was die WTO bisher erreicht hat, ist zwar erfreulich, doch gibt es einen grossen Handlungsbedarf an weiteren Verhandlungsrunden. Dringend sind gemeinsame Regeln etwa in den Bereichen Arbeit, Umwelt, Investitionen, Wettbewerb \u2013 wo es derzeit keine WTO-Abkommen gibt. Schliesslich sollten Verhandlungen auch zu Verbesserungen bei der Zollzusammenarbeit in L\u00e4ndern mit mittlerem und niedrigem Einkommen f\u00fchren. Indem man die Verhandlungskosten senkt, die den WTO-Mitgliedern auf multilateraler Ebene entstehen, k\u00f6nnten einkommensschw\u00e4chere Staaten vermehrt am Verhandlungstisch Platz nehmen.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Nicita, Olarreaga, Da Silva und Solleder (2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe Nicita, Olarreaga und Silva (2018).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe Evenett und Fritz (2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die angespannten Handelsbeziehungen zwischen den USA und anderen Staaten f\u00fchren uns vor Augen, wie wichtig starke multilaterale Institutionen sind. 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Swiss Market Access in a Global Trade War, in: Journal Aussenwirtschaft, Vol. 70, erscheint demn\u00e4chst.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":[{"kasten_title":"Von der Forschung in die Politik","kasten_box":"Aktuelle wissenschaftliche Studien aus dem \u00abJournal Aussenwirt\u00adschaft\u00bb mit einem starken Bezug zur schweizerischen Wirtschaftspolitik erscheinen in einer Kurzfassung in der \u00abVolkswirtschaft\u00bb."}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":102298,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":102302,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"94094","post_abstract":"In einer Studie haben wir die Auswirkungen eines globalen Handelskriegs auf den Schweizer Markt untersucht. Als Erstes berechneten wir die Ver\u00e4nderungen der Z\u00f6lle, welche Schweizer Exporteure bei einem Handelskonflikt zu entrichten h\u00e4tten. Anschliessend aggregierten wir diese Ver\u00e4nderungen \u00fcber die verschiedenen Branchen und Zielm\u00e4rkte sowie auf globaler Ebene. Die Ergebnisse zeigen, dass der Marktzugang von Schweizer Exportunternehmen durch einen weltweiten Handelskrieg stark beeintr\u00e4chtigt w\u00fcrde: Die Z\u00f6lle w\u00fcrden um durchschnittlich 35\u00a0Prozent steigen. Zu den st\u00e4rksten Zollerh\u00f6hungen k\u00e4me es in den gr\u00f6ssten Absatzm\u00e4rkten, in denen Schweizer Exportfirmen derzeit von geringf\u00fcgigen Ausfuhrhemmnissen profitieren: EU, USA und Japan. Eine \u00fcberdurchschnittliche Anhebung der Zollschranken w\u00e4re bei Chemikalien, wissenschaftlicher Ausr\u00fcstung, Arbeitsausr\u00fcstung, Maschinen und Produkten der Lebensmittelindustrie zu verzeichnen.","magazine_issue":"20200501","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[4127,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20200422","original_files":null,"external_release_for_author":"19700101","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/5e6f5023a07e6"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/102295"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5024"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=102295"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/102295\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":125811,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/102295\/revisions\/125811"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4127"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5023"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5022"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5021"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5024"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/102308"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=102295"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=102295"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=102295"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=102295"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=102295"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=102295"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}