{"id":102325,"date":"2020-04-21T11:00:29","date_gmt":"2020-04-21T11:00:29","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2020\/04\/salame-sieber-05-2020fr\/"},"modified":"2023-08-23T22:54:26","modified_gmt":"2023-08-23T20:54:26","slug":"klimawandel-in-der-entwicklungszusammenarbeit-die-strategie-der-schweiz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2020\/04\/klimawandel-in-der-entwicklungszusammenarbeit-die-strategie-der-schweiz\/","title":{"rendered":"Klimawandel in der Entwicklungszusammenarbeit: Die Strategie der Schweiz"},"content":{"rendered":"<p>Der Kampf gegen den Klimawandel ist einer der vier thematischen Schwerpunkte der Entwicklungszusammenarbeit der Schweiz.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Gewisse benachteiligte L\u00e4nder sind den Folgen des Klimawandels st\u00e4rker ausgesetzt und leiden entsprechend mehr darunter. Klimawandelbedingte Sch\u00e4den treten in diesen L\u00e4ndern h\u00e4ufiger auf, und ihre M\u00f6glichkeiten, diese abzufedern und sich davon zu erholen, sind beschr\u00e4nkt.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Zurzeit leben rund 700\u00a0Millionen Menschen in extremer Armut; bis 2030 k\u00f6nnten aufgrund des Klimawandels 100\u00a0Millionen dazukommen.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Um in den Entwicklungsl\u00e4ndern ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu f\u00f6rdern, haben die Direktion f\u00fcr Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) und das Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco) entschieden, die Klimadimension systematisch in ihre Entwicklungsaktivit\u00e4ten zu integrieren (siehe <em>Kasten<\/em>).&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nLange galt in der Entwicklungszusammenarbeit \u2212 der schweizerischen wie auch der internationalen \u2212 der Klimawandel als separates Thema, das nur bestimmte Sektoren wie etwa die Energie, die Landwirtschaft oder die Infrastrukturen tangiert. Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass der Kampf gegen den Klimawandel viel mehr Sektoren betrifft, so auch die Finanzbranche, den Handel oder die Bildung. Ein multisektorieller und systematischer Ansatz dr\u00e4ngte sich deshalb auf.&#13;<\/p>\n<h2>Klima systematisch ber\u00fccksichtigen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDer Bundesrat hat dies in seiner k\u00fcrzlich verabschiedeten Botschaft zur Strategie der internationalen Zusammenarbeit 2021\u22122014<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> ber\u00fccksichtigt: Ab 2021 wird die Schweizer Entwicklungszusammenarbeit Klimarisiken sowie Massnahmen zur Minderung von Emissionen und zur Anpassung an den Klimawandel bei der Planung und Umsetzung ihrer Aktivit\u00e4ten systematisch ber\u00fccksichtigen. Sie wird ihre Projekte und Programme st\u00e4rker auf Ver\u00e4nderungen ausrichten, die durch den Klimawandel verursacht werden. Ausserdem wird sie proaktiv nach M\u00f6glichkeiten suchen, um die Folgen des Klimawandels abzuschw\u00e4chen, beispielsweise indem sie bei der Planung von Kl\u00e4ranlagen erneuerbare Energien nutzt oder die Energieeffizienz verbessert.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nMit der Entwicklung des Online-Tools Cedrig (Climate, Environment and Disaster Risk Reduction Integration Guidance)<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> hat die Schweiz im Hinblick auf den systematischen Einbezug des Klimawandels in die Entwicklungszusammenarbeit internationale Pionierarbeit geleistet. Cedrig erm\u00f6glicht einen strukturierten und interdisziplin\u00e4ren Ansatz. Das Tool ber\u00fccksichtigt sowohl die Risiken (Welchen spezifischen Klimarisiken ist ein Projekt ausgesetzt?) als auch die Folgen (Was sind die m\u00f6glichen Folgen des Projekts f\u00fcr das Klima?). So hat die Deza dieses Tool beispielsweise bei ihrem Gartenbauprojekt \u00abHorti Sempre\u00bb in Mosambik eingesetzt. Dabei wurde die Vulnerabilit\u00e4t hinsichtlich des Klimawandels beurteilt, Massnahmen f\u00fcr eine sparsamere Wassernutzung festgelegt (z. B. Tr\u00f6pfchenbew\u00e4sserung) und diejenigen Gem\u00fcsesorten ausgew\u00e4hlt, die am besten an h\u00f6here Temperaturen angepasst sind.&#13;<\/p>\n<h2>Privatsektor als Klimapartner<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nBedeutende Investitionen aus \u00f6ffentlichen und privaten Quellen sind n\u00f6tig, um den CO<sub>2<\/sub>-Ausstoss der Weltwirtschaft zu senken und die L\u00e4nder gegen\u00fcber dem Klimawandel widerstandsf\u00e4higer zu machen. Die Schweizer Entwicklungs&shy;zusammenarbeit unterst\u00fctzt deshalb aktiv private Klimainvestitionen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nMit der Ratifizierung des Pariser Klima\u00fcbereinkommens im Jahr\u00a02017 hat die Schweiz entschieden, ab 2020 mit 450 bis 600\u00a0Millionen Franken j\u00e4hrlich zum Kampf gegen den Klimawandel in den Entwicklungsl\u00e4ndern beizutragen.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a> Der Schweizer Beitrag wird zu einem Teil aus \u00f6ffentlichen Mitteln stammen; zudem sollen mit diesen Mitteln vermehrt private Gelder mobilisiert werden. Die schweizerische Entwicklungs&shy;zusammenarbeit engagiert sich sehr aktiv bei der Entwicklung von Rahmenbedingungen, sie leistet technische Hilfe und bem\u00fcht sich um Standards zur st\u00e4rkeren Mobilisierung des Privatsektors f\u00fcr das Klima.&#13;<\/p>\n<h3>Entwicklung der Rahmenbedingungen<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nZur F\u00f6rderung privater Investitionen ist es zentral, dass die Entwicklungsl\u00e4nder bei der Ausarbeitung von Regelwerken begleitet werden. Sie sollen die M\u00f6glichkeiten zur Abfederung von Klimarisiken sowie zu deren Reduktion st\u00e4rken. So hat das Seco im Jahr\u00a02019 das Programm <em>Renewable Energy Auction Program<\/em> mitfinanziert, bei dem ein Auktionssystem f\u00fcr erneuerbare Energien in den \u00f6stlichen Balkanl\u00e4ndern, im Mittleren Osten und in Nordafrika entwickelt wird.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDieses Programm wird in Zusammenarbeit mit der Europ\u00e4ischen Bank f\u00fcr Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) umgesetzt und von der Schweiz mit 5\u00a0Millionen\u00a0Franken unterst\u00fctzt. Dabei soll vor allem der regulatorische und institutionelle Rahmen verbessert werden, der f\u00fcr eine erfolgreiche Durchf\u00fchrung von Auktionen f\u00fcr erneuerbare Energien notwendig ist. Zudem bietet das Programm Beratung und Fachwissen f\u00fcr den Aufbau wettbewerbsf\u00e4higer \u00f6ffentlicher Beschaffungsm\u00e4rkte. Ziel ist es, \u00fcber 170\u00a0Millionen\u00a0Franken an privaten Investitionen zu mobilisieren und die Leistung der erneuerbaren Energien innert f\u00fcnf Jahren um mindestens 250\u00a0Megawatt zu erh\u00f6hen.&#13;<\/p>\n<h3>Technische Zusammenarbeit<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDie technische Zusammenarbeit ist ein n\u00fctzliches Instrument, um die Risiken f\u00fcr Investoren zu mindern, den Technologie- und Know-how-Transfer zu f\u00f6rdern und M\u00e4rkte zu schaffen. So unterst\u00fctzt die Schweiz etwa die Aufgleisung von Investitionen oder auch die Berufsbildung.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn diesem Rahmen richtet die Deza einen neuen Fonds f\u00fcr den netzunabh\u00e4ngigen Zugang zu sauberer Energie in Subsahara-Afrika ein. Dieser Fonds unterst\u00fctzt die Dienstleister im Bereich erneuerbare Energien dabei, benachteiligte Kunden zu erreichen: Die Unternehmen werden mit einer Pr\u00e4mie belohnt, wenn sich das Wohl ihrer Klienten verbessert. Diese Anreize sollen die finanzielle Nachhaltigkeit und die Attraktivit\u00e4t f\u00fcr Investoren verbessern und so drei- bis viermal mehr Investitionen generieren. Das Budget der Deza f\u00fcr die gesamte Intervention wird auf 12,37 Millionen Franken gesch\u00e4tzt, insgesamt soll damit aber ein Budget von rund 60 Millionen Franken mobilisiert werden.&#13;<\/p>\n<h3>Internationale technische Standards<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Schweiz unterst\u00fctzt zudem die Entwicklung von internationalen technischen Standards, die erwiesenermassen eine Wirkung auf das Klima haben und bei denen eine qualitativ hochstehende Zertifizierung gew\u00e4hrleistet ist. Solche Standards erleichtern das Verst\u00e4ndnis und die Vergleichbarkeit von \u00e4hnlichen Produkten. Da sie auf zahlreichen M\u00e4rkten anerkannt sind und verwendet werden, f\u00f6rdern sie auch den nachhaltigen Welthandel.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn Zusammenarbeit mit der Internationalen Finanz-Korporation (IFC) finanziert das Seco seit 2011 ein Zertifizierungssystem f\u00fcr \u00f6kologische Geb\u00e4ude namens Edge<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a>. Dieses IT-Programm tr\u00e4gt dazu bei, dass neue Wohn- und Gesch\u00e4ftsgeb\u00e4ude in Entwicklungsl\u00e4ndern m\u00f6glichst ressourceneffizient konzipiert werden. Edge umfasst eine webbasierte Software-Anwendung und ein Zertifizierungssystem. Das Programm evaluiert, mit welchen Mitteln Energie- und Wassersparoptionen in neuen Geb\u00e4uden m\u00f6glichst rentabel umgesetzt werden k\u00f6nnen. Und die Resultate lassen sich sehen: Seit 2011 hat Edge Investitionen von \u00fcber 4\u00a0Milliarden\u00a0Dollar in \u00f6kologische Geb\u00e4ude unterst\u00fctzt und rund 9,7\u00a0Millionen Quadratmeter Geb\u00e4udefl\u00e4chen zertifiziert. Das erm\u00f6glicht CO<sub>2<\/sub>-Einsparungen von rund 225\u2019000\u00a0Tonnen pro Jahr.&#13;<\/p>\n<h2>Zuk\u00fcnftige Stossrichtung<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nBisher hat die Schweizer Entwicklungszusammenarbeit f\u00fcr ihre Aktivit\u00e4ten Beitr\u00e4ge und Mandate vergeben. Zuk\u00fcnftig werden das Seco und die Deza den Einsatz von anderen Finanzierungsinstrumenten wie Darlehen oder B\u00fcrgschaften pr\u00fcfen. Das Ziel: mehr private Gelder f\u00fcr das Klima mobilisieren und eine wirksame und wirtschaftliche Verwendung der Ressourcen des Bundes sicherstellen.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Die drei anderen Schwerpunkte sind die Schaffung von menschenw\u00fcrdigen Arbeitspl\u00e4tzen, die Reduktion der Ursachen von Flucht und irregul\u00e4rer Migration sowie das Engagement f\u00fcr Rechtsstaatlichkeit.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Nazrul Islam und Winkel (2016).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Hallegatte et al. (2015).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Bundesrat (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Siehe Website: www.cedrig.org.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Siehe Bundesrat (2017).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Siehe Website: www.edgebuildings.com.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Kampf gegen den Klimawandel ist einer der vier thematischen Schwerpunkte der Entwicklungszusammenarbeit der Schweiz. 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Bericht des Bundesrates in Erf\u00fcllung des Postulats der aussenpolitischen Kommission des Nationalrats 15.3798 vom 2.\u00a0Juli\u00a02015, vom Bundesrat genehmigt am 10.\u00a0Mai\u00a02017.<\/li>&#13;\n \t<li>Bundesrat (2020). <a href=\"https:\/\/www.admin.ch\/gov\/de\/start\/dokumentation\/medienmitteilungen.msg-id-78145.html\">Bundesrat verabschiedet Strategie zur internationalen Zusammenarbeit 2021\u20132024<\/a>. Medienmitteilung vom 19.\u00a0Februar\u00a02020.<\/li>&#13;\n \t<li>Hallegatte\u00a0S. et al. (2015). <a href=\"http:\/\/documents.worldbank.org\/curated\/en\/260011486755946625\/Shock-waves-managing-the-impacts-of-climate-change-on-poverty\">Shock Waves Report: Managing the Impacts of Climate Change on Poverty<\/a>. Climate Change and Development Series. Washington\u00a0D.C.: Weltbankgruppe.<\/li>&#13;\n \t<li>Nazrul Islam\u00a0S. und Winkel\u00a0J. (2016). <a href=\"https:\/\/www.un.org\/development\/desa\/publications\/working-paper\/wp152\">Climate Change and Social Inequality<\/a>. Working Paper. United Nations, Department of Economic and Social Affairs.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":[{"kasten_title":"Klima in der Entwicklungszusammenarbeit: Zahlen und Fakten","kasten_box":"<ul>&#13;\n \t<li>Seit 1998 sammelt die Schweiz Daten zu klimarelevanten Entwicklungsprojekten und -programmen. Diese werden mittels der sogenannten Rio Markers der Organisation f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) gemessen.<\/li>&#13;\n \t<li>Die Mittel der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz zur Abfederung des Klimawandels werden bis Ende 2024 400 Millionen Franken pro Jahr erreichen. Im Zeitraum 2017 bis 2020 waren es noch 300 Millionen pro Jahr.<\/li>&#13;\n \t<li>Die Hauptthemen der Direktion f\u00fcr Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) und des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco) sind die integrierte Urbanisierung, der Zugang zu sauberer Energie, die Energieeffizienz, Mobilit\u00e4t und Resilienz, Ressourceneffizienz in der industriellen Produktion, die Entwicklung von Klimadienstleistungen, das nachhaltige Management von \u00d6kosystemen und nat\u00fcrlichen Ressourcen (Wasser, Wald, Gebirge), die Umweltverschmutzung, funktionierende CO<sub>2<\/sub>-M\u00e4rkte, nachhaltige Finanzen und die Beteiligung an internationalen Klimafonds.<\/li>&#13;\n<\/ul>"}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":102328,"main_focus":[156016,156817],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":102332,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"94064","post_abstract":"Der Klimawandel gef\u00e4hrdet das nachhaltige Wirtschaftswachstum weltweit. 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