{"id":102381,"date":"2020-04-21T10:30:30","date_gmt":"2020-04-21T10:30:30","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2020\/04\/brantschen-schlup-pantzer-05-2020fr\/"},"modified":"2023-08-23T22:54:04","modified_gmt":"2023-08-23T20:54:04","slug":"wirtschaftswachstum-und-nachhaltigen-wohlstand-foerdern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2020\/04\/wirtschaftswachstum-und-nachhaltigen-wohlstand-foerdern\/","title":{"rendered":"Wirtschaftswachstum und nachhaltigen Wohlstand f\u00f6rdern"},"content":{"rendered":"<p>Jember liegt im Osten der indonesischen Hauptinsel Java. Eine vierst\u00fcndige Fahrt durch imposante Vulkanlandschaften trennt sie von der zweitgr\u00f6ssten Stadt des Landes, Surabaya. Die \u00f6rtliche technische Hochschule bildet Studenten in der Nahrungsmittelverarbeitung aus. Die Vertreter der Ausbildungsst\u00e4tte kommen im Gespr\u00e4ch mit den Verantwortlichen des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco) schnell auf den Punkt: \u00abIndonesien z\u00e4hlt 270 Millionen Einwohner. Die wachsenden technologischen Anspr\u00fcche und die sich wandelnden Ern\u00e4hrungsgewohnheiten stellen uns vor die gewaltige Herausforderung, der Nahrungsmittelindustrie gen\u00fcgend gut ausgebildete Mitarbeiter zur Verf\u00fcgung zu stellen.\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIndonesien ist ein Schwerpunktland der wirtschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit des Seco. Wie alle Schwerpunktl\u00e4nder des Seco nimmt Indonesien eine Schl\u00fcsselrolle f\u00fcr die wirtschaftliche Entwicklung und Stabilit\u00e4t in der Region ein und ist f\u00fcr die Schweiz von aussenwirtschaftlicher und aussenpolitischer Bedeutung. Die Wirtschaft des Inselstaates entwickelt sich mit gut 5 Prozent Wachstum pro Jahr sehr dynamisch. Einerseits verf\u00fcgt das bev\u00f6lkerungsm\u00e4ssig viertgr\u00f6sste Land der Welt \u00fcber eine ausgesprochen starke Binnennachfrage. Andererseits gilt es nach aussen als attraktiver Produktionsstandort, wo zahlreiche internationale Konzerne wie ABB, Nestl\u00e9 oder Toyota wichtige Niederlassungen betreiben. Die Regierung m\u00f6chte das Land auf einem stabilen Wachstumskurs halten. Die Wirtschaft soll sich dank einem attraktiven Umfeld und gut ausgebildeten Mitarbeitern nachhaltig weiterentwickeln, und die Bev\u00f6lkerung soll vom Wohlstand profitieren.&#13;<\/p>\n<h2>Fachkompetenzen st\u00e4rken<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nUm den Fachkr\u00e4ftemangel anzugehen, suchten die indonesischen Beh\u00f6rden die Zusammenarbeit mit der Schweiz. Daraus resultierte das vom Seco finanzierte Projekt \u00ab<a href=\"https:\/\/www.seco-cooperation.admin.ch\/dam\/secocoop\/de\/dokumente\/themen\/arbeitsplaetze\/skills-for-competitiveness-s4c.pdf.download.pdf\/Skills%20for%20Competitiveness.pdf\">Skills for Competitiveness<\/a>\u00bb. Dieses unterst\u00fctzt f\u00fcnf technische Hochschulen in Indonesien darin, in Zusammenarbeit mit dem Privatsektor eine duale Berufsbildung auf h\u00f6herer Ebene zu etablieren, welche die Bed\u00fcrfnisse der Unternehmen st\u00e4rker ber\u00fccksichtigt. Der Fokus liegt auf den Branchen Metall- und Holzverarbeitung sowie auf der eingangs erw\u00e4hnten Nahrungsmittelverarbeitung. Als Implementierungspartnerin ist die Schweizer Stiftung Swisscontact, zusammen mit der Berner Fachhochschule und dem privaten Verein Siteco, verantwortlich f\u00fcr die Projektumsetzung vor Ort. Der gute Ruf sowie die langj\u00e4hrige Erfahrung und Expertise der Schweiz in der dualen Berufsbildung zahlen sich dabei aus. W\u00e4hrend Indonesien f\u00fcr die vierj\u00e4hrige Projektdauer insbesondere f\u00fcr die Infrastruktur und deren Betrieb rund 24 Millionen Franken bereitstellt, steuert das Seco 8 Millionen Franken f\u00fcr die technische Assistenz bei.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDas Seco unterst\u00fctzt bewusst wirtschaftlich benachteiligte Regionen in Indonesien und hat Umweltaspekte in das Projekt integriert. So liegen zwei der unterst\u00fctzten technischen Hochschulen auf der Insel Sulawesi, welche 2018 durch ein Erdbeben und den dadurch ausgel\u00f6sten Tsunami stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die wirtschaftliche Infrastruktur auf der Insel ist bescheiden, und die Wertsch\u00f6pfung f\u00e4llt entsprechend tief aus. Durch das vom Seco unterst\u00fctzte Projekt erh\u00f6ht sich die Standortattraktivit\u00e4t der Insel. Denn der Privatsektor auf Sulawesi wird von gut ausgebildeten Fachkr\u00e4ften profitieren.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Arbeit des Seco findet bei den indonesischen Partnern Anklang. Muliaman Hadad, der Botschafter Indonesiens in der Schweiz, betont: \u00abSkills for Competitiveness st\u00e4rkt die Fachkompetenzen der Mitarbeiter. Dadurch findet der Privatsektor zum einen die von ihm ben\u00f6tigten Fachkr\u00e4fte. Zum anderen sorgt das Projekt auch f\u00fcr bessere Berufsaussichten und wirkt der Arbeitslosigkeit entgegen.\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDas Projekt Skills for Competitiveness f\u00fcgt sich nicht nur bestens in die indonesische Berufsbildungsstrategie ein, es steht auch im Einklang mit der neuen strategischen Ausrichtung der wirtschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit des Seco f\u00fcr den Zeitraum 2021\u20132024. Im Rahmen dieser Strategie will das Seco das Wirtschaftswachstum und den nachhaltigen Wohlstand in seinen Partnerl\u00e4ndern f\u00f6rdern. Daf\u00fcr richtet es seine Aktivit\u00e4ten in den Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4ndern auf zwei Schwerpunkte aus: einerseits die F\u00f6rderung wirtschaftspolitischer Rahmenbedingungen und andererseits die Unterst\u00fctzung innovativer privatwirtschaftlicher Initiativen, wozu auch die <a href=\"https:\/\/www.seco-cooperation.admin.ch\/dam\/secocoop\/de\/dokumente\/dokumentation\/publikationen\/seco-skills-broschuere.pdf.download.pdf\/SECO%20Skills%20de%202018.pdf\">St\u00e4rkung von Fachkompetenzen<\/a> in Indonesien z\u00e4hlt. Aspekte wie die Geschlechtergleichstellung, das Klima und eine umweltschonende Ressourcenbewirtschaftung ber\u00fccksichtigt das Seco in seinen Aktivit\u00e4ten systematisch, denn sie bilden die Voraussetzung f\u00fcr nachhaltiges Wirtschaftswachstum.&#13;<\/p>\n<h2>Die Strategie des Seco<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDer Privatsektor ist weltweit f\u00fcr 90 Prozent aller Arbeitspl\u00e4tze verantwortlich und spielt deshalb eine entscheidende Rolle bei der Armutsbek\u00e4mpfung. Ohne die Dynamik, die Ressourcen und die Innovationskraft von Unternehmen bleiben die Ziele f\u00fcr nachhaltige Entwicklung, denen sich die internationale Gemeinschaft im Rahmen der Agenda 2030 verschrieben hat, unerreichbar. In Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4ndern k\u00f6nnen sich Unternehmen allerdings nicht immer wie gew\u00fcnscht entfalten und sich erfolgreich im internationalen Wettbewerb behaupten. Oftmals fehlt es ihnen an Zugang zu Kapital, wichtigen Dienstleistungen, Fachwissen oder gut ausgebildeten Arbeitskr\u00e4ften. Hier setzt die Strategie des Seco an (siehe <em>Abbildung<\/em> und <em>Kasten<\/em>). Mit seinen Projekten setzt sich das Seco daf\u00fcr ein, dass sich Unternehmen \u2013 insbesondere KMU \u2013 finanzieren k\u00f6nnen und in die globalen Wertsch\u00f6pfungsketten integriert sind. Gleichzeitig f\u00f6rdert es eine Unternehmensf\u00fchrung, die internationale Arbeits- und Sozialstandards einh\u00e4lt. Dar\u00fcber hinaus unterst\u00fctzt das Seco \u2013 wie das Projekt in Indonesien exemplarisch aufzeigt \u2013 die Aus- und Weiterbildung von Fachkr\u00e4ften mittels Ausbildungsprogrammen, die sich gezielt auf die Bed\u00fcrfnisse des Arbeitsmarkts ausrichten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWirtschaftswachstum, das vom Privatsektor getragen wird, erfordert zuverl\u00e4ssige Rahmenbedingungen. Dazu geh\u00f6rt auch eine \u00f6ffentliche Verwaltung, die regelbasiert und effizient arbeitet. Sie schafft berechenbare Anreizstrukturen, verringert Unsicherheiten und st\u00e4rkt das Vertrauen in den Staat. So k\u00f6nnen sich Menschen, Unternehmen und M\u00e4rkte entwickeln, und gleichzeitig werden die Anpassungsf\u00e4higkeit und die Resilienz von Volkswirtschaften gest\u00e4rkt. Das Seco unterst\u00fctzt seine Partnerl\u00e4nder dabei, eine wachstumsf\u00f6rdernde Wirtschaftspolitik zu gestalten. Es f\u00f6rdert die Integration der Partnerl\u00e4nder in globale Handelssysteme und unterst\u00fctzt gleichzeitig ein innovationsfreundliches Gesch\u00e4ftsumfeld, das die Produktivit\u00e4t und die Wettbewerbsf\u00e4higkeit von Unternehmen erh\u00f6ht. Ein solches Umfeld schliesst auch Stadtentwicklung und Infrastrukturversorgung mit ein.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Abb. Die Strategie 2012\u20132024 in der wirtschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit des Seco<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2020\/04\/Bildschirmfoto-2020-04-14-um-18.33.21.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-94886\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2020\/04\/Bildschirmfoto-2020-04-14-um-18.33.21.png\" alt=\"\" width=\"1448\" height=\"1078\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Seco \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<\/p>\n<h2>Kapitalmarktentwicklung f\u00fcr bessere Infrastruktur<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nWie die wirtschaftliche Entwicklungszusammenarbeit der Schweiz Rahmenbedingungen f\u00f6rdert und sich dadurch private M\u00e4rkte entwickeln, zeigt auch das vom Seco unterst\u00fctzte Finanzsektorprojekt \u00abCapital Markets Strengthening Facility\u00bb, das unter anderem in Kolumbien aktiv ist. Obwohl Kolumbien zu den f\u00fchrenden Wirtschaftsnationen Lateinamerikas geh\u00f6rt, mangelt es dort an Investitionen in die Infrastruktur. Das schr\u00e4nkt das Wirtschaftswachstum entscheidend ein. Aufgrund der anspruchsvollen Topografie und der schlecht ausgebauten Verkehrswege kostet es heute mehr, Waren aus dem kolumbianischen Hinterland an einen Hafen zu transportieren, als von Asien nach Kolumbien zu verschiffen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nUm die mangelnde Verkehrsinfrastruktur auszubauen, brauchte das Land lokale Finanzm\u00e4rkte, die ausl\u00e4ndische Investitionen mobilisieren und institutionelle Anleger wie Pensionskassen anziehen. Traditionelle Finanzierungsquellen wie die \u00f6ffentliche Hand, Banken und internationale Finanzinstitutionen k\u00f6nnen den Finanzierungsbedarf allein nicht decken. Vor diesem Hintergrund suchte die kolumbianische Regierung die Zusammenarbeit mit der Weltbankgruppe, um die \u00abFinanciera de Desarrollo Nacional (FDN)\u00bb ins Leben zu rufen. Diese kolumbianische Entwicklungsbank hat zum Ziel, Investitionen in Kolumbiens Infrastruktur zu f\u00f6rdern und so das Marktversagen zu beseitigen. Gemeinsam mit der Weltbankgruppe beteiligte sich das Seco an der Finanzierung dieses Projektes.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie 2011 gegr\u00fcndete FDN verzeichnet bereits grosse Erfolge. Unter anderem konzipierte sie ein Programm mit dem Ziel, Kolumbiens Strassennetz zu verbessern und um rund 8000 Kilometer auszubauen. Bis Ende 2019 konnte im Rahmen des Programms bereits f\u00fcr 29 der 33 Verkehrsinfrastrukturprojekte ein Zuschlag erteilt werden, wobei 16,8 Milliarden Dollar an privaten Mitteln mobilisiert werden. Dies entspricht rund dem Zehnfachen dessen, was die Weltbankgruppe und die \u00f6ffentliche Hand investiert hatten \u2013 eine ausgezeichnete Quote. Dabei unterst\u00fctzte das Seco die kolumbianischen Beh\u00f6rden mit technischem Know-how bei der Ausarbeitung von Standardvertr\u00e4gen, bei der Qualit\u00e4tskontrolle der Projekte, bei der Entwicklung von Garantien und Finanzprodukten und beim Kapazit\u00e4tsaufbau in der Finanzmarktaufsicht. Zudem wurde das kolumbianische Finanzministerium bei der Regulierung und der Aufsicht \u00fcber die entsprechenden Finanzmarktinstrumente begleitet.&#13;<\/p>\n<h2>Partnerschaften st\u00e4rken<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Arbeit der \u00abCapital Markets Strengthening Facility\u00bb in Kolumbien zeigt nicht nur, wie das Seco durch wirtschaftliche Entwicklungszusammenarbeit Rahmenbedingungen f\u00f6rdert, sie unterstreicht auch den Wert von Partnerschaften mit multilateralen Entwicklungsbanken. Die strategische Ausrichtung 2021\u20132024 der wirtschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit des Seco sieht vor, dass diese Partnerschaften weiterhin wichtiger Bestandteil der Projektarbeit bleiben. Denn die multilateralen Entwicklungsbanken verf\u00fcgen \u00fcber zus\u00e4tzliche Expertise, finanzielle und technische Mittel sowie M\u00f6glichkeiten zur politischen Einflussnahme. Diese sind notwendig, um Projekten eine gr\u00f6ssere Reichweite und Skalierung zu verschaffen. Dementsprechend erg\u00e4nzen sich die multilaterale und die bilaterale Entwicklungszusammenarbeit des Seco \u2013 es wird sie weiterhin beide brauchen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEbenso will das Seco seine Partnerschaften mit dem Privatsektor, mit den Hochschulen oder mit Nichtregierungsorganisationen weiter vertiefen \u2013 wie im eingangs erw\u00e4hnten Projekt in Indonesien. Indem es die Kernkompetenzen der jeweiligen Partner gezielt nutzt, stellt das Seco sicher, dass die wirtschaftliche Entwicklungszusammenarbeit der Schweiz auch in Zukunft m\u00f6glichst wirksam und effizient ist. Um die globalen Herausforderungen unserer Zeit erfolgreich zu meistern, ist das unerl\u00e4sslich.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jember liegt im Osten der indonesischen Hauptinsel Java. Eine vierst\u00fcndige Fahrt durch imposante Vulkanlandschaften trennt sie von der zweitgr\u00f6ssten Stadt des Landes, Surabaya. Die \u00f6rtliche technische Hochschule bildet Studenten in der Nahrungsmittelverarbeitung aus. 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Die UNO-Agenda 2030 f\u00fcr nachhaltige Entwicklung stellt dabei einen wichtigen Referenzrahmen dar. Das Seco verfolgt zwei Stossrichtungen:&#13;\n&#13;\nErstens f\u00f6rdert es zuverl\u00e4ssige wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen, namentlich:&#13;\n<ul>&#13;\n \t<li>eine Wirtschaftspolitik, die sich langfristig positiv auf das Wirtschaftswachstum auswirkt;<\/li>&#13;\n \t<li>ein regelbasiertes Handelssystem, das die Partnerl\u00e4nder besser in die Weltwirtschaft integriert und die Anwendung von Sozial- und Nachhaltigkeitsstandards f\u00f6rdert;<\/li>&#13;\n \t<li>ein innovationsfreundliches Gesch\u00e4ftsumfeld, das die Wettbewerbsf\u00e4higkeit, die Produktivit\u00e4t und das Wachstum von Unternehmen stimuliert;<\/li>&#13;\n \t<li>eine integrierte Stadtentwicklung und Infrastrukturversorgung, welche die urbane Mobilit\u00e4t, die Energieversorgung und die Resilienz gegen\u00fcber Naturkatastrophen verbessern.<\/li>&#13;\n<\/ul>&#13;\nZweitens unterst\u00fctzt das Seco innovative privatwirtschaftliche Initiativen, namentlich:&#13;\n<ul>&#13;\n \t<li>den Zugang zu Finanzierung, die zur Entwicklung des Privatsektors und zur Schaffung menschenw\u00fcrdiger Erwerbst\u00e4tigkeiten beitr\u00e4gt;<\/li>&#13;\n \t<li>die Integration von Produzenten und Unternehmen in Wertsch\u00f6pfungsketten;<\/li>&#13;\n \t<li>eine verantwortungsvolle Unternehmensf\u00fchrung, die neben wirtschaftlichen auch soziale und \u00f6kologische Aspekte ber\u00fccksichtigt;<\/li>&#13;\n \t<li>marktorientierte Fachkompetenzen, die den Anforderungen der Arbeitswelt im digitalen Wandel entsprechen.<\/li>&#13;\n<\/ul>&#13;\nDas Seco setzt auf Partnerschaften mit multilateralen Organisationen, dem Privatsektor und der Zivilgesellschaft, um die Wirksamkeit und die Hebelwirkung seiner Aktivit\u00e4ten zu erh\u00f6hen. 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