{"id":102570,"date":"2020-03-23T10:30:41","date_gmt":"2020-03-23T10:30:41","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2020\/03\/heimsch-04-2020fr\/"},"modified":"2023-08-23T22:54:40","modified_gmt":"2023-08-23T20:54:40","slug":"breitbandinternet-verpassen-die-laendlichen-regionen-den-anschluss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2020\/03\/breitbandinternet-verpassen-die-laendlichen-regionen-den-anschluss\/","title":{"rendered":"Breitbandinternet: Verpassen die l\u00e4ndlichen Regionen den Anschluss?"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr Unternehmen in der Schweiz ist die Digitalisierung zu einem Faktor im internationalen Wettbewerb geworden. Damit sie die neuen Gesch\u00e4ftsm\u00f6glichkeiten nutzen k\u00f6nnen, wird nebst technologischen Kompetenzen vor allem auch eine leistungsf\u00e4hige Infrastruktur ben\u00f6tigt. Dabei spielt ein leistungsf\u00e4higer Internetanschluss eine wichtige Rolle.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEine unzureichende Breitbanderschliessung hat potenzielle Produktivit\u00e4tsverluste zur Folge und kann die Kundenakquise erschweren.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Die Nachfrage nach Breitbandanbindung wird von verschiedenen Faktoren wie der Anzahl Mitarbeitenden, den digitalen Applikationen oder der standort\u00fcbergreifenden Vernetzung beeinflusst. Allerdings variieren die Bed\u00fcrfnisse sogar innerhalb einer Branche stark, und aus dem Grad der Digitalisierung kann nicht direkt auf die erforderliche Leistungsf\u00e4higkeit des Breitbandanschlusses geschlossen werden, denn es gibt zahlreiche (auch hochwertige) digitale Anwendungen, die nicht zu grossen zu \u00fcbertragenden Datenmengen f\u00fchren.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBesonders datenintensiv sind bewegte Bilder. Dies zeigt sich etwa in der Hotellerie: Dort h\u00e4ngt die Wahl des Internetanschlusses in erster Linie vom Bedarf der G\u00e4ste ab \u2013 beispielsweise f\u00fcr das Streaming von Filmen oder die TV-Nutzung \u2013 und nicht davon, ob das Hotel moderne Buchungsplattformen verwendet. Auch der Digitalisierungsgrad der Haustechnik ist zweitrangig. Surfen die G\u00e4ste eines mittelgrossen Hotels gleichzeitig auf dem Netz, dann werden rasch Download-Kapazit\u00e4ten von mehreren Hundert Megabits pro Sekunde (Mbit\/s) ben\u00f6tigt.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Unterschiedliches Tempo<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nUm allf\u00e4llige Erschliessungsl\u00fccken in der Schweiz zu erkennen, haben wir im Auftrag des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco) untersucht, wie gut die Zielgebiete der Neuen Regionalpolitik (NRP) mit Breitband erschlossen sind.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Folgende Bezeichnungen klassifizieren die Breitbandinfrastruktur: Breitband (1 Mbit\/s bis 30 Mbit\/s), Hochbreitband (30 Mbit\/s bis 100 Mbit\/s) und Ultrahochbreitband (\u00fcber 100 Mbit\/s). Zur Einordnung: F\u00fcr das Streaming eines Films in Ultra-HD sind mindestens 15 Mbit\/s n\u00f6tig. F\u00fcr die Einrichtung eines Videokonferenzsystems im Unternehmen k\u00f6nnen ebenso schnell \u00fcber 20 Mbit\/s anfallen. Im Vergleich hierzu ben\u00f6tigt das Versenden einer E-Mail mindestens 1 Mbit\/s mit Anh\u00e4ngen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAufgrund der heterogenen Bed\u00fcrfnisse der einzelnen Unternehmen haben wir verschiedene Nachfrageszenarien erstellt. Diese reichen von einer geforderten \u00dcbertragungsleistung von 10 Mbit\/s bis hin zu 1000 Mbit\/s. Das Angebot an Breitbandinfrastruktur wurde anhand der physischen Internetanschl\u00fcsse eines Betriebs analysiert \u2013 Mobilfunktechnologien wie 5G wurden nicht ber\u00fccksichtigt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEntscheidend f\u00fcr die Internetkapazit\u00e4t ist, ob das Glasfasernetz bis in die B\u00fcros reicht oder ob die letzte Meile mit Kupferleitungen erschlossen ist. W\u00e4hrend durchg\u00e4ngige Glasfaseranschl\u00fcsse symmetrische Download- und Upload-Datenraten von 1000 Mbit\/s erm\u00f6glichen, variiert die Bandbreite bei Mischformen von Glasfaser und Kupfer stark. So reduziert neben der Limitation der Kupferleitung beispielsweise auch eine l\u00e4ngere Distanz zum Anschlusspunkt der Glasfaser die Kapazit\u00e4t.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Glasfaser bietet Stabilit\u00e4t<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAuffallend sind die Unterschiede zwischen Download- und Upload-Geschwindigkeit. So sind bei der kupferbasierten ADSL-Technologie Downloads von 7,9 Megabits pro Sekunde m\u00f6glich \u2013 die Upload-Geschwindigkeit ist jedoch auf 0,6 Mbit\/s beschr\u00e4nkt. Wenn das Geb\u00e4ude ans Glasfasernetz angeschlossen ist \u2013 die B\u00fcros aber weiterhin mit Kupferleitungen verbunden sind (Fibre to the Building) \u2013, betragen die Download- und die Upload-Geschwindigkeit 285 Mbit\/s und 66,9 Mbit\/s. Nur Betriebe mit einer Glasfasererschliessung bis in die Betriebsr\u00e4umlichkeiten (Fibre to the Home) verf\u00fcgen \u00fcber symmetrische Download- und Upload-Kapazit\u00e4ten von je bis zu 1000 Mbit\/s, was f\u00fcr verschiedene digitale Anwendungen wie etwa Cloud-Applikationen wichtig ist.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIm Jahr 2018 waren noch 2 Prozent der Betriebe mit ADSL erschlossen. Nach wie vor weitverbreitet ist der Kupferanschluss im prim\u00e4ren Wirtschaftssektor: 17 Prozent der Forst- und Landwirtschaftsbetriebe gehen \u00fcber ADSL ins Internet. Demgegen\u00fcber verf\u00fcgt im terti\u00e4ren Sektor lediglich 1 Prozent der Firmen noch \u00fcber einen solchen Anschluss.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEin \u00e4hnliches Bild zeigt sich bei der Glasfasertechnologie: Nur 4 Prozent der Betriebe des prim\u00e4ren Sektors sind ans Glasfasernetz angeschlossen \u2013 gegen\u00fcber 36 Prozent im terti\u00e4ren Sektor. Diese markanten Unterschiede sind vor allem darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass sich viele Landwirtschaftsbetriebe in einer l\u00e4ndlichen Region befinden, die nicht mit Breitbandinternet erschlossen ist.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Stadt-Land-Graben<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDen prozentualen Anteil der Betriebe in einer Region, deren Breitbandanbindung nicht gen\u00fcgt, um ein bestimmtes Nachfrageniveau nach Down- und Upload-Kapazit\u00e4ten zu befriedigen, bezeichnet man als Erschliessungsl\u00fccke. Beim Nachfrageszenario mit einer Download-Kapazit\u00e4t von 80 Mbit\/s betr\u00e4gt diese beispielsweise 36 Prozent (siehe <em>Abbildung 1)<\/em>. Dabei zeigt sich ein Stadt-Land-Graben: W\u00e4hrend in peripheren Gemeinden \u00fcber die H\u00e4lfte der Unternehmen ungen\u00fcgend erschlossen ist, ist dies in grossst\u00e4dtischen Gemeinden nur bei rund einem Viertel der Fall. Die gr\u00f6sste Erschliessungsl\u00fccke findet sich mit 63 Prozent im Nachfrageszenario mit einer Upload-Kapazit\u00e4t von 80 Mbit\/s \u2013 wobei auch hier der Unterschied zwischen Stadt und Land markant ist. Die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der suboptimal erschlossenen R\u00e4ume als Unternehmensstandorte kann dadurch beeintr\u00e4chtigt werden.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. 1: Erschliessungsl\u00fccken nach Nachfrageszenarien und Gemeindetypen (2018)<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' id='04_2020_Boesch_Heimsch_Kuster_Abb_1_de'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#04_2020_Boesch_Heimsch_Kuster_Abb_1_de').highcharts({\n      chart: {\n        type: 'bar'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    \n    xAxis: {\n        categories: ['Download 10 Mbit\/s', 'Download 30 Mbit\/s', 'Download 80 Mbit\/s', 'Upload 80 Mbit\/s', 'Download 100 Mbit\/s', 'Download 300 Mbit\/s', 'Download 1000 Mbit\/s'],\n        title: {\n            text: 'Nachfrage-Szenario',\n        }\n    },\n    yAxis: {\n        min: 0,\nmax:100,\n        title: {\n            text: 'Erschliessungsl\u00fccke',\n        },\n        labels: {\n            format: '{value}%'\n        },\n       \n    },\n    tooltip: {\n        valueSuffix: '%'\n    },\n    plotOptions: {\n        bar: {\n            dataLabels: {\n                enabled: false\n            }\n        }\n    },\n   \n    credits: {\n        enabled: false\n    },\n    series: [{\n        name: 'Grossst\u00e4dtische Gemeinden',\n        data: [0.70, 5.60, 27.10, 43, 31.50, 42.70, 46.90],\n                color: \"#434491\"\n    }, {\n        name: 'St\u00e4dtische Gemeinden',\n        data: [0.80, 5.10, 31.20, 55.70, 36.80, 55.40, 62],\n                color: \"#a5c4d2\"\n    }, {\n        name: 'Periurbane l\u00e4ndliche Gemeinden',\n        data: [3.30, 12.50, 49.80,91, 60.30,90.50, 96.60],\n                color: \"#74ab4e\"\n    }, {\n        name: 'Alpine Tourismuszentren',\n        data: [5.70, 17.70, 50.20, 86, 55.80, 85.70, 93.40],\n                color: \"#f5e541\"\n    },\n     {        name: 'Periphere l\u00e4ndliche Gemeinden',\n        data: [7.50, 19.60, 56.40, 94.80, 67.30, 94.40, 98.20],\n                color: \"#cfd943\",\n\n    }, {\n        name: 'Schweiz',\n        data: [2.20, 8.70, 36.40,62.60, 43, 62.30, 67.70],\n        color: \"#c74d70\"\n    }]\n});\n});\n\n\n\n<\/script>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: FHNW und Hanser Consulting \/ Die Volkswirtschaft&#13;<br \/>\n<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie meisten NRP-Regionen sind relativ schlecht erschlossen, wie die Studie zeigt.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Beim Nachfrageszenario mit einer Download-Kapazit\u00e4t von 80 Mbit\/s weisen beispielsweise die Regionen Urserental (UR), Stoos-Muotathal (SZ), Oberes Reusstal (UR), Hinteres Sch\u00e4chental (UR), Thal (SO), Pr\u00e4ttigau\/Davos (GR), R\u00e9gion La Gruy\u00e8re (FR) und \u00c4ussere Seegemeinden (UR) eine Erschliessungsl\u00fccke von mindestens 80 Prozent auf (siehe <em>Abbildung 2<\/em>).&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEine periphere Lage bedeutet aber nicht automatisch eine schlechte Erschliessung. So sind die B\u00fcndner Regionen Poschiavo und Schanfigg \u00e4hnlich gut erschlossen wie grossst\u00e4dtische Regionen. Das Gleiche gilt f\u00fcr die Leventina im Tessin. Diese Regionen haben den Glasfaserausbau in Eigeninitiative mit Netzanbietern vorangetrieben und zum Teil finanziell unterst\u00fctzt. Umgekehrt gibt es auch im Mittelland verschiedene Regionen, die nicht optimal erschlossen sind \u2013 beispielsweise das freiburgische Greyerzerland oder das Luzerner Seetal.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. 2: Regionale Erschliessungsl\u00fccken gem\u00e4ss Nachfrageszenario 80 Mbit\/s Download-Kapazit\u00e4t (2018, in&nbsp;%)<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2020\/03\/Boesch-DE-2.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-94139\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2020\/03\/Boesch-DE-2.png\" alt=\"\" width=\"1524\" height=\"1074\" \/><\/a>&#13;<\/p>\n<h2><strong>M\u00f6gliche Massnahmen des Bundes<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nWas kann der Bund beziehungsweise die Regionalpolitik tun, um die Erschliessungsl\u00fccken dort, wo sinnvoll, zu schliessen? Wichtig ist es, die nationalen und regionalen Infrastrukturanbieter auf bestehende Versorgungsl\u00fccken aufmerksam zu machen. Deshalb sind regelm\u00e4ssige Datenerhebungen sinnvoll.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBei der Erweiterung des Glasfasernetzes sollten die Infrastrukturanbieter und die Gemeinden pr\u00fcfen, ob sie bestehende Leitungen \u2013 wie etwa Stromleitungen als Leerrohre \u2013 nutzen k\u00f6nnen. Dadurch k\u00f6nnte man die Tiefbaukosten wesentlich verringern. Eine M\u00f6glichkeit w\u00e4re es, die Eigent\u00fcmer bestehender Leitungsnetze per Gesetz dazu zu verpflichten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAusserdem k\u00f6nnte die \u00f6ffentliche Hand den Breitbandausbau mit finanziellen Beitr\u00e4gen an die nicht amortisierbaren Ausbaukosten in d\u00fcnn besiedelten Regionen unterst\u00fctzen. Denkbar w\u00e4re etwa ein Impulsprogramm \u00abBreitband\u00bb. Ebenso scheint es wichtig, dem digitalen Wandel durch die Schaffung und Nutzung digitaler Kompetenzen in den Betrieben zus\u00e4tzlichen Schub zu geben.&#13;<\/p>\n<h2><strong>5G f\u00fcr Randgebiete?<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEine Alternative zum Glasfasernetz ist der leistungsstarke Mobilfunkstandard 5G. Derzeit bauen die Telekomanbieter schweizweit ein 5G-Netz auf (siehe <em>Abbildung 3<\/em>). Die neue Technologie erm\u00f6glicht beispielsweise mobile und fl\u00e4chendeckende Anwendungen f\u00fcr betriebs- und branchen\u00fcbergreifende Wertsch\u00f6pfungsketten. Solche innovativen Anwendungsfelder gilt es zu beobachten und im Austausch mit Akteuren der Wirtschaft, der Politik und der Wissenschaft zu entwickeln.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAuch f\u00fcr das NRP-Gebiet stellt 5G eine Chance dar. Allerdings stellen sich aufgrund der vielen T\u00e4ler und Berge und der grossen Zahl an weit auseinanderliegenden Geb\u00e4uden noch eine Reihe von Fragen zum fl\u00e4chendeckenden Einsatz von 5G \u2013 zum Beispiel zum bestehenden wie auch zum notwendigen Ausbau an 5G-Antennen.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. 3: Abdeckung der Betriebsgeb\u00e4ude in der Schweiz mit 5G<\/strong><strong>-Antennen (2020)<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2020\/03\/Boesch-DE-3.png\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-94140\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2020\/03\/Boesch-DE-3.png\" alt=\"\" width=\"1510\" height=\"1126\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: Dargestellt ist die Abdeckung respektive die Erreichbarkeit der Betriebsgeb\u00e4ude in der Schweiz durch 5G-Antennen. Blau eingef\u00e4rbte Geb\u00e4ude werden von 0 bis 3 Antennen erreicht. Sie sind schlecht erschlossen. Kommt hinzu: Die Topografie ist in der Grafik nicht ber\u00fccksichtigt, und die Erschliessung mit 5G ist nur anhand der Distanz zur Antenne und deren Sendeleistung abgebildet. Zudem kann ein Nutzer in einem Betriebsgeb\u00e4ude aufgrund der blossen Erreichbarkeit mit 5G-Antennen nicht sicher sein, dass \u00absein\u00bb Anbieter eine dieser Antennen betreibt.<\/span><\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">B\u00f6sch et al. (2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">B\u00f6sch et al. (2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Die Auswertung basiert auf Daten der Swisscom. Einzelne Regionen sind wom\u00f6glich mit anderen Anbietern besser abgedeckt als dargestellt.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr Unternehmen in der Schweiz ist die Digitalisierung zu einem Faktor im internationalen Wettbewerb geworden. Damit sie die neuen Gesch\u00e4ftsm\u00f6glichkeiten nutzen k\u00f6nnen, wird nebst technologischen Kompetenzen vor allem auch eine leistungsf\u00e4hige Infrastruktur ben\u00f6tigt. 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Unternehmen in grossst\u00e4dtischen Gebieten sind h\u00e4ufiger mit leistungsstarken Technologien (Glasfaser) ausgestattet als jene in den NRP-Zielgebieten \u2013 allerdings gibt es auch periphere Gebiete mit hoher Erschliessungsqualit\u00e4t. 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