{"id":102583,"date":"2020-03-23T10:30:33","date_gmt":"2020-03-23T10:30:33","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2020\/03\/friedli-elbe-remling-deitermann-04-2020fr\/"},"modified":"2023-08-23T22:54:32","modified_gmt":"2023-08-23T20:54:32","slug":"produktion-in-der-schweiz-lohnt-sich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2020\/03\/produktion-in-der-schweiz-lohnt-sich\/","title":{"rendered":"Produktion in der Schweiz lohnt sich"},"content":{"rendered":"<p>Ende Juli 2019 ist der Schweizer Franken zum ersten Mal seit \u00fcber zwei Jahren wieder unter die Marke von 1.10 Franken zum Euro gefallen. Seither mehren sich die Berichte \u00fcber Auftrags-, Umsatz- und Exportr\u00fcckg\u00e4nge bei produzierenden Unternehmen in der Schweiz. Der Branchenverband Swissmem sprach Ende August 2019 von einer \u00abbesorgniserregenden Entwicklung\u00bb in der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Neben dem starken Franken machen die weltweite Konjunkturverlangsamung und die zunehmenden Handelskonflikte mit Protektionismus der Schweizer Industrie zu schaffen, auch wenn die Schweizer Wirtschaft insgesamt im dritten Quartal 2019 gewachsen ist. Insbesondere die Schweizer Uhrenbranche wird zus\u00e4tzlich durch die unsichere Lage in Hongkong und das Coronavirus beeintr\u00e4chtigt. Einzig die Pharmaindustrie scheint sich diesem Abw\u00e4rtstrend bisher widersetzen zu k\u00f6nnen.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIm Swiss Manufacturing Survey 2019 (SMS) zeigt sich der Abw\u00e4rtstrend (noch) nicht.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Die Umfrage wird vom Institut f\u00fcr Technologiemanagement an der Universit\u00e4t St. Gallen j\u00e4hrlich durchgef\u00fchrt und soll die Situation der produzierenden Industrie in der Schweiz n\u00e4her untersuchen (siehe <em>Kasten<\/em>). Im Jahr 2019 haben zwischen Mitte April und Anfang August 219 Unternehmen aus 21 Branchen vom Maschinenbau \u00fcber die Elektro- und die Textilindustrie bis hin zur Pharmaindustrie daran teilgenommen. Knapp 60 Prozent der Teilnehmer waren kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit weniger als 250 Mitarbeitenden.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Gute Stimmung 2018<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie H\u00e4lfte der befragten Unternehmen hielt im Jahr 2018 ihre Fertigungskapazit\u00e4t in Form von Maschinen, Ausr\u00fcstung und Anlagen in der Schweiz konstant. Ein weiteres Drittel erh\u00f6hte die Kapazit\u00e4t sogar. Lediglich 11 Prozent gaben an, ihre Schweizer Fertigungskapazit\u00e4t im Jahr 2018 verringert zu haben und nur 6 Prozent der Unternehmen produzieren nicht mehr in der Schweiz (siehe <em>Abbildung<\/em>).&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nF\u00fcr den Zeitraum 2019 bis 2022 wollte fast die H\u00e4lfte der befragten Unternehmen die Fertigungskapazit\u00e4t in der Schweiz ausbauen. Etwas mehr als ein Drittel wollte diese zumindest konstant halten, und nur 18 Prozent sahen einen Abbau vor.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nInsgesamt zeigt sich ein klarer Unterschied zwischen KMU und grossen Unternehmen. So bauten 39 Prozent der grossen Unternehmen die Fertigungskapazit\u00e4t im Jahr 2018 aus, w\u00e4hrend dies weniger als ein Drittel der befragten KMU taten. Bei den Zukunftspl\u00e4nen ist es genau umgekehrt: \u00dcber die H\u00e4lfte der KMU plante eine Kapazit\u00e4tserweiterung f\u00fcr die Jahre 2019 bis 2022 gegen\u00fcber 34 Prozent der grossen Unternehmen.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Fertigungskapazit\u00e4t Schweizer Unternehmen (2018)<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' id='FRIEDLI_ELBE_REMLING_DEITERMANN_de_1'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#FRIEDLI_ELBE_REMLING_DEITERMANN_de_1').highcharts({\n\n chart: {\n        type: 'column'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    xAxis: {\n        categories: ['2018']\n    },\n    yAxis: {\n        min: 0,\n        title: {\n            text: ''\n        },\n        labels: {\n            format: '{value}%'\n        },\n    },\n    tooltip: {\n        pointFormat: '<span style=\"color:{series.color}\">{series.name}<\/span>: <b>{point.y}<\/b> ({point.percentage:.0f}%)<br\/>',\n        shared: false\n    },\n    plotOptions: {\n        column: {\n            stacking: 'percent'\n        }\n    },\n    series: [{\n      \n        name: 'Keine Fertigung',\n        data: [13]\n    },{\n        name: 'Verringert',\n        data: [23]\n    },\n    {\n        name: 'Gleich geblieben',\n        data: [109],\ncolor: '#ffdd0c'\n    },\n    {\n        name: 'Ausgeweitet',\n        data: [74],\ncolor: '#37a932'\n    }]\n});\n\n});\n\n\n\n<\/script>\n&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Fertigungskapazit\u00e4t Schweizer Unternehmen (<\/strong><strong>2019 bis 2022)<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' id='FRIEDLI_ELBE_REMLING_DEITERMANN_de_2'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#FRIEDLI_ELBE_REMLING_DEITERMANN_de_2').highcharts({\n\n chart: {\n        type: 'column'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    xAxis: {\n        categories: ['2019-2022']\n    },\n    yAxis: {\n        min: 0,\n        title: {\n            text: ''\n        },\n        labels: {\n            format: '{value}%'\n        },\n    },\n    tooltip: {\n        pointFormat: '<span style=\"color:{series.color}\">{series.name}<\/span>: <b>{point.y}<\/b> ({point.percentage:.0f}%)<br\/>',\n        shared: false\n    },\n    plotOptions: {\n        column: {\n            stacking: 'percent'\n        }\n    },\n    series: [{\n        name: 'Abnahme erwartet',\n        data: [40],\ncolor: '#ee7452'\n    }, {\n        name: 'Keine Ver\u00e4nderung erwartet',\n        data: [ 79],\ncolor: '#ffdd0c'\n    }, {\n        name: 'Zunahme erwartet',\n        data: [100],\ncolor: '#37a932'\n    }]\n});\n\n});\n\n\n\n<\/script>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: Anzahl befragte Unternehmen: 219.<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Friedli et al. (2019) \/ Die Volkswirtschaft<\/span><em>&#13;<br \/>\n<\/em>&#13;<\/p>\n<h2><strong>Frankenschock \u00fcberwunden<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIm Swiss Manufacturing Survey aus dem Jahr 2017 hatten noch 46 Prozent der befragten Unternehmen angegeben, Verlagerungen ins Ausland zu erw\u00e4gen.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Viele Exportunternehmen standen damals unter dem Schock der Aufhebung des Mindestkurses zum Euro zwei Jahre zuvor.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDemgegen\u00fcber schliesst die Umfrage vom vergangenen Sommer an einen mehrj\u00e4hrigen wirtschaftlichen Aufschwung an. Dies hat vermutlich die Wahrnehmung der befragten Unternehmen beeinflusst, auch wenn 2019 in den Medien schon von einer Abk\u00fchlung der Konjunktur zu lesen war. Dennoch erwarten nur 18 Prozent der Unternehmen einen Abbau von Fertigungskapazit\u00e4ten in der Schweiz zwischen 2019 und 2022.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIm Vergleich zur Umfrage aus dem Jahr 2017 empfinden die Befragten den Wechselkurs im SMS 2019 als kleineres Hindernis f\u00fcr die Produktion in der Schweiz.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> Dasselbe gilt f\u00fcr die Personalkosten und mangelnde Auftr\u00e4ge. Daf\u00fcr ist die fehlende Verf\u00fcgbarkeit von Maschinen und Anlagen in den Vordergrund ger\u00fcckt. Als Standortvorteil der Schweiz bezeichneten die Befragten die Prozess- und Produktqualit\u00e4t sowie die Liefergeschwindigkeit und -zuverl\u00e4ssigkeit.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Award f\u00fcr Flugzeugbauer Pilatus&#13;<br \/>\n<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nUm die St\u00e4rken des Werkplatzes Schweiz hervorzuheben, verlieh das Institut f\u00fcr Technologiemanagement im Jahr 2019 zum ersten Mal den <a href=\"https:\/\/item.unisg.ch\/sma\">Swiss Manufacturing Award (SMA)<\/a>. Mit dem SMA wird ein Unternehmen aus dem Teilnehmerkreis des Swiss Manufacturing Survey ausgezeichnet, das im Jahr 2018 seine Produktion in der Schweiz besonders weiterentwickelt hat. Letztes Jahr ging der SMA an den Flugzeugbauer Pilatus.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIm Zuge des Ausbaus der Produktion f\u00fcr den Privatjet Pilatus PC-24 hat das Unternehmen in den letzten Jahren \u00fcber 100 Millionen Franken investiert und 180 neue Arbeitspl\u00e4tze in der Produktion geschaffen. Damit konnte es die Fertigungskapazit\u00e4t um etwa 30 Prozent steigern. Gleichzeitig nutze es vermehrt digitale Technologien wie vernetzte Maschinen und autonome Roboter, um die Produktion weiter zu optimieren.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWeitere Finalisten waren die Unternehmen Aluwag, DGS Druckguss Systeme, SUSS Micro-Optics und Urma. Diese Industriebetriebe haben unter anderem gemeinsam, dass sie sich auf die Produktion hochwertiger Teile in der Schweiz spezialisiert haben und andere T\u00e4tigkeiten konsequent auslagern. Sie setzen vor allem auf gut ausgebildete Mitarbeiter und investieren bis zu zehn Prozent ihres Umsatzes in neue beziehungsweise verbesserte Prozesse, Maschinen und Geb\u00e4ude in der Schweiz. So bleiben sie mit ihrer Produktion in der Schweiz international konkurrenzf\u00e4hig.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Zweistufige Auswahl<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Auswahl des Gewinners erfolgte in einem zweistufigen Vorgehen. Im ersten Schritt bewerteten wir alle befragten Unternehmen in den Dimensionen Performance und Investitionen. Durch die Verwendung relativer Indikatoren in der Performance-Dimension konnten wir vermeiden, dass ausschliesslich Unternehmen aus margenstarken Branchen gut abschneiden. Die Dimension Investitionen bezog sich auf bereits get\u00e4tigte und geplante Kapazit\u00e4tserweiterungen am Standort Schweiz und auf Investments in digitale Technologien in der Produktion. Die f\u00fcnf Unternehmen, die am besten abschlossen, interviewten wir telefonisch, um die Ergebnisse aus dem SMS 2019 zu verifizieren und weitere Einzelheiten zum Investitionsverhalten und den dazugeh\u00f6rigen Pl\u00e4nen des Unternehmens zu erfahren. Anschliessend erstellten wir f\u00fcnf Fallstudien. Eine unabh\u00e4ngige Jury w\u00e4hlte daraus den Gewinner des SMA 2019.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Auszeichnung steht stellvertretend f\u00fcr alle Firmen, die t\u00e4glich in den Produktionsstandort Schweiz investieren und damit zeigen, dass sich Produktion in der Schweiz trotz allen Herausforderungen lohnt.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Swissmem (2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">R\u00fctti (2019) und Ruch (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Friedli et al. (2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Friedli, Benninghaus und Elbe (2018).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Friedli, Benninghaus und Elbe (2017); Friedli et al., 2019; Friedli et al. (2018).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ende Juli 2019 ist der Schweizer Franken zum ersten Mal seit \u00fcber zwei Jahren wieder unter die Marke von 1.10 Franken zum Euro gefallen. Seither mehren sich die Berichte \u00fcber Auftrags-, Umsatz- und Exportr\u00fcckg\u00e4nge bei produzierenden Unternehmen in der Schweiz. 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Es zeigte sich, dass viele Unternehmen trotz wieder st\u00e4rker werdenden Frankens an der Produktion in der Schweiz festhalten wollen. Knapp die H\u00e4lfte der Teilnehmer plante, die Fertigungskapazit\u00e4t in der Schweiz zwischen 2019 und 2022 auszubauen. Erstmals hat ITEM-HSG 2019 zudem den Swiss Manufacturing Award verliehen. Er zeichnet ein Unternehmen aus, das sich besonders um den Werkplatz Schweiz verdient gemacht hat. 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