{"id":102596,"date":"2020-03-23T10:30:33","date_gmt":"2020-03-23T10:30:33","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2020\/03\/anholt-04-2020fr\/"},"modified":"2023-08-23T22:54:40","modified_gmt":"2023-08-23T20:54:40","slug":"die-schweiz-gutes-land-mit-gutem-image","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2020\/03\/die-schweiz-gutes-land-mit-gutem-image\/","title":{"rendered":"Die Schweiz: \u00abGutes\u00bb Land mit gutem Image"},"content":{"rendered":"<p>Nur selten \u00e4ndert jemand seine Meinung \u00fcber ein Land. Das zeigt der \u00ab<a href=\"http:\/\/www.ipsos.com\/sites\/default\/files\/19-05-50_Anholt_v2.pdf\">Anholt\u2013Ipsos Nation Brands Index\u00bb (Index der L\u00e4ndermarken, NBI)<\/a>, eine internationale Erhebung, die seit dem Jahr 2005 j\u00e4hrlich durchgef\u00fchrt wird. Dabei werden jeweils zwischen 20\u2019000\u00a0und 38\u2019000 Personen dazu befragt, wie sie andere L\u00e4nder und St\u00e4dte wahrnehmen. Insgesamt wird so das Image von 71 Staaten und 78 St\u00e4dten detailliert gemessen. Die Studie wird in 20 bis 30 L\u00e4ndern durchgef\u00fchrt und repr\u00e4sentiert somit 60\u00a0Prozent der Weltbev\u00f6lkerung und \u00fcber 70\u00a0Prozent der weltweiten Kaufkraft.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGem\u00e4ss dem NBI ist die Wahrnehmung der Befragten \u00e4usserst stabil. Nur selten verliert oder gewinnt ein Staat im Ranking mehr als einen Platz. Die meisten L\u00e4nder belegen in der Imagerangliste sogar jedes Mal exakt denselben Rang. So auch die Schweiz.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nF\u00fcr die Regierungen ist es wichtig, zu wissen, welchen Eindruck ihr Land erweckt. So k\u00f6nnen sie ihre Politik m\u00f6glichst effizient gestalten. Relevant ist dieses Wissen etwa f\u00fcr die Handels- und Tourismusf\u00f6rderung, die kulturellen und diplomatischen Beziehungen sowie f\u00fcr die \u00abSoft Power\u00bb eines Landes und seine nationale Strategie. Verschiedene Forschungsarbeiten zeigen, wie stark das Image eines Landes seine F\u00e4higkeit beeinflusst, Produkte, Dienstleistungen, Investitionen und Tourismusangebote zu vermarkten. Zudem hilft ein gutes Image dabei, Talente anzuziehen, Ideen und Werte zu verwirklichen und die Aufmerksamkeit und den Respekt der internationalen Medien zu gewinnen. Kurz: Das Image ist wichtig \u2013 paradoxerweise ist es h\u00e4ufig sogar wichtiger als die Realit\u00e4t.&#13;<\/p>\n<h2>Kooperative L\u00e4nder bevorzugt<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\n2012 hat eine detaillierte Studie<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> die \u00e4usserst umfangreich erhobenen Daten des NBI analysiert. Zu diesem Zeitpunkt war bereits bekannt, dass weder Werbung noch \u00d6ffentlichkeitsarbeit noch irgendeine andere Kommunikationsform das Image eines Landes zu beeinflussen vermag \u2013 und zwar unabh\u00e4ngig davon, wie intensiv sie betrieben wird. Also wollte die Studie herausfinden: Was veranlasst die Menschen dazu, gewisse L\u00e4nder anderen vorzuziehen?&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWenn es um den guten Ruf geht, dominiert ein Faktor ganz deutlich: Entscheidend ist n\u00e4mlich, ob ein Land als Akteur wahrgenommen wird, der sich f\u00fcr das Gute in der Welt einsetzt und gemeinsam mit anderen versucht, die grossen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu meistern. Weniger Gewicht haben im Vergleich dazu Aspekte wie Macht, Reichtum, Modernit\u00e4t, Kultur oder Geschichte. Mit anderen Worten: Die Menschen bevorzugen \u00abgute\u00bb L\u00e4nder. Da die Menschen diese L\u00e4nder gerne belohnen, indem sie vermehrt Gesch\u00e4fte mit ihnen t\u00e4tigen, hat sich ein interessantes Paradoxon eingestellt: Zusammenarbeit ist die wettbewerbsf\u00e4higste Strategie, die ein Land verfolgen kann.&#13;<\/p>\n<h2>Neuer Index der \u00abguten\u00bb L\u00e4nder<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDoch wie bilden wir uns eine Meinung dar\u00fcber, ob ein Land gute Absichten gegen\u00fcber dem Rest der Menschheit hegt? Und wie zutreffend sind diese Meinungen? L\u00e4nder sind komplexe Gebilde, und es ist nicht einfach, zu beurteilen, ob ein Staat \u00fcber seine Grenzen hinaus die Welt insgesamt zum Guten oder zum Schlechten beeinflusst. Deshalb wurde 2013 der \u00ab<a href=\"https:\/\/goodcountry.org\/index\/results\">Good Country Index<\/a>\u00bb (Index der guten L\u00e4nder, GCI) ausgearbeitet. Er misst, wie viel ein Land zum Wohl der \u00fcbrigen Menschheit und der Welt beitr\u00e4gt. Offiziell lanciert wurde der Index 2014 anl\u00e4sslich einer <a href=\"https:\/\/www.ted.com\/talks\/simon_anholt_which_country_does_the_most_good_for_the_world\">TED-Konferenz<\/a>.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDer GCI wurde bisher f\u00fcnfmal ver\u00f6ffentlicht. Er beinhaltet 35 Datens\u00e4tze, die von den Vereinten Nationen (UNO) und anderen internationalen Organisationen bereitgestellt werden. Auf dieser Grundlage werden 163 L\u00e4nder nach ihrem (positiven oder negativen) Einfluss auf die \u00fcbrige Welt klassiert und nach verschiedenen Unterkategorien wie beispielsweise Frieden und Stabilit\u00e4t, Gesundheit, Kultur und Bildung, Umwelt und Klima, Technologie und Innovation aufgeschl\u00fcsselt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nInwieweit decken sich die Ergebnisse des \u00abGood Country Index\u00bb und des \u00abNation Brands Index\u00bb? Eine Korrelation zwischen den beiden Indizes w\u00fcrde die Hypothese st\u00e4rken, dass ein nationales Verhalten, das auf wohlwollenden Prinzipien beruht, mit einem vorteilhafteren Image dieses Landes einhergeht (und daher auch mit einer produktiveren Zusammenarbeit mit anderen L\u00e4ndern). Und tats\u00e4chlich: Der Korrelationskoeffizient zwischen der dritten Ausgabe des GCI (basierend auf Daten von 2014) und der Ausgabe 2014 des NBI liegt bei 80 Prozent. Dieser Wert ist sehr hoch.&#13;<\/p>\n<h2>Mehr Kooperation unverzichtbar<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nWie viel ein Land zum Wohl der Welt beitr\u00e4gt, ist mehr als Spekulation: Die grossen Herausforderungen, mit denen die Menschheit heute konfrontiert ist, sind durchwegs von globaler Tragweite und k\u00f6nnen nur wirksam bew\u00e4ltigt werden, wenn die L\u00e4nder lernen, sich weniger zu konkurrenzieren, und stattdessen mehr zusammenarbeiten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Regierung eines \u00abguten\u00bb Landes verbindet deshalb ihre grundlegende Verantwortung f\u00fcr die eigene Bev\u00f6lkerung und das eigene Staatsgebiet mit der Verantwortung, die sie gegen\u00fcber der Menschheit und der Welt als Ganzes hat. Gewisse L\u00e4nder tun dies bereits bis zu einem gewissen Grad \u2013\u00a0darunter auch die Schweiz, die eines der besten Beispiele daf\u00fcr ist.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDennoch: Zumeist wird davon ausgegangen, dass die Bed\u00fcrfnisse der internationalen Gemeinschaft nicht mit den Bed\u00fcrfnissen der einheimischen Bev\u00f6lkerung vereinbar sind. Was immer sie f\u00fcr ihre eigene Bev\u00f6lkerung tun, so die Meinung, k\u00f6nnte anderen schaden. Eine wachsende Wirtschaft beispielsweise k\u00f6nnte die Umwelt in Mitleidenschaft ziehen; und die Hilfe, die sie anderen zukommen lassen, m\u00fcsse umgekehrt auf Kosten der Hilfe f\u00fcr die eigene Bev\u00f6lkerung gehen. Doch das muss nicht sein: Die Harmonisierung von inl\u00e4ndischen und internationalen Verantwortlichkeiten kann den Weg zu einer besseren Politik ebnen.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Platzierungen der Schweiz im Good Country Index, nach verschiedenen Kategorien (2014-2018)<\/h3>\n<p>&#13;<\/p>\n<table style=\"height: 114px;\" width=\"665\">&#13;<\/p>\n<tbody>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td><\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td><strong>Wissenschaft und Technologie<\/strong><\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td><strong>Kultur<\/strong><\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td><strong>Frieden und internationale Sicherheit<\/strong><\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td><strong>Weltordnung<\/strong><\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td><strong>Umwelt und Klima<\/strong><\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td><strong>Wohlfahrt und Gleichheit<\/strong><\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td><strong>Gesundheit und Wohlbefinden<\/strong><\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td><strong>TOTAL<\/strong><\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>Ausgabe 1.3 (2018)<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>17<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>3<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>64<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>10<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>28<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>6<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>7\/153<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>Ausgabe 1.2 (2017)<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>11<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>4<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>44<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>10<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>5<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>6<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2\/163<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>Ausgabe 1.1 (2016)<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>10<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>31<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>61<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>10<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>3<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>5<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>5\/163<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<\/p>\n<tr>&#13;<\/p>\n<td>Ausgabe 1.0 (2014)<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>6<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>32<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>71<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>10<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>16<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>2<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>10<\/td>\n<p>&#13;<\/p>\n<td>3\/125<\/td>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tr>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/tbody>\n<p>&#13;<br \/>\n<\/table>\n<p>&#13;<br \/>\nQuelle\u00a0: <a href=\"https:\/\/www.goodcountry.org\/index\/results\/\">GCI<\/a>&#13;<\/p>\n<h2>Stabiles Schweizer Image<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIn der letzten Ausgabe des GCI im Jahr 2018 verzeichnete die Schweiz ihre bisher schw\u00e4chste Platzierung: Sie belegte den 7. Rang, nachdem sie 2017 auf dem 2. und bei der ersten Ausgabe 2014 auf dem 3. Platz gelegen hatte (siehe <em>Tabelle<\/em>). Doch auch wenn der Trend damit in die falsche Richtung geht \u2013 gemessen an der Gr\u00f6sse ihrer Wirtschaft scheint die Schweiz mit einem Platz in den Top Ten nach wie vor \u00fcber ihre eigenen Grenzen hinaus einen wichtigen Nettobeitrag zur Welt zu leisten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWas das Image angeht, hat die Schweiz im Ranking des NBI ihren 8. Rang stets behauptet: Sie geh\u00f6rt damit zu den weltweit am meisten bewunderten L\u00e4ndern. Bleibt die Frage, ob sie ihren Rang verbessern kann und ob es ihr \u00fcberhaupt etwas n\u00fctzt, wenn sie dies anstrebt? Sinnvoller w\u00e4re es f\u00fcr die Schweiz n\u00e4mlich, ihr Profil und ihren Einfluss aufgrund dieser Klassierung m\u00f6glichst verantwortungsvoll zu nutzen, anstatt zu versuchen, in der Rangliste vorzur\u00fccken oder ihren Platz zu verteidigen. Bei der Nutzung dieses Images ergeben sich unweigerlich auch kompetitive Aspekte. Denn f\u00fcr die Schweizer Wirtschaft ist es weiterhin wichtig, den Handel, den Tourismus und die ausl\u00e4ndischen Investitionen auszubauen. Und die \u00abSoft Power\u00bb der Schweiz ist daf\u00fcr eine wesentliche Voraussetzung.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEine Diskussion \u00fcber Verantwortung scheint h\u00e4ufig produktiver als eine Diskussion \u00fcber Chancen. Ihre internationale Attraktivit\u00e4t verleiht der Schweiz eine hohe moralische Autorit\u00e4t: Sie kann eine engere und qualitativ bessere Zusammenarbeit zwischen den \u00fcbrigen L\u00e4ndern f\u00f6rdern, mit gutem Beispiel vorangehen und internationale Konflikte l\u00f6sen, statt diese zu versch\u00e4rfen, weil sie Partei ergreift oder ihre Eigeninteressen voranstellt. Ihre \u00abSoft Power\u00bb gibt der Schweiz die M\u00f6glichkeit, Einfluss zu nehmen und sich nicht damit zu begn\u00fcgen, m\u00f6glichst erfolgreich mitzuspielen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWir leben in einer Zeit, in der eine solche F\u00fchrungsrolle dringend notwendig ist. Und eine solche kann nur von Staaten ausgehen. Weder Einzelpersonen noch gewinnorientierte Unternehmen oder konturlose Institutionen scheinen in der Lage, eine solche Position wahrzunehmen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nMit anderen Worten: Wenn sich die Schweiz eine Welt w\u00fcnscht, in der jedes Land seine eigenen egoistischen Interessen auf Kosten der \u00fcbrigen Staaten und der gemeinsamen Umwelt verfolgt, muss sie selber ebenfalls ihre eigenen egoistischen Interessen verfolgen. Wenn sie sich hingegen eine Welt w\u00fcnscht, in der die L\u00e4nder mit dem Ziel zusammenarbeiten, Frieden, Wohlstand und Stabilit\u00e4t f\u00fcr alle herbeizuf\u00fchren, sollte sie bei all ihren Handlungen den neuen Formen der Kooperation Priorit\u00e4t einr\u00e4umen.&#13;<\/p>\n<h2>Neue kooperative Governance<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nVerschiedene Forschungsarbeiten und die Erfahrungen der letzten 20 Jahre haben gezeigt, dass es f\u00fcr den Aufstieg eines Landes im Ranking nur ein m\u00f6gliches Verhalten gibt. Die Menschen interessiert es nicht, wie reich, zufrieden, erfolgreich oder gut gef\u00fchrt andere L\u00e4nder sind. Vielmehr interessieren sie sich daf\u00fcr, ob diese L\u00e4nder zum Wohlergehen der Welt, in der sie leben, und zur Zukunft, die sie sich w\u00fcnschen, beitragen \u2013 oder ob sie ihr im Gegenteil schaden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDas gute Image eines Landes ist ein Erfolg und ein Aktivposten. Aber gerade in diesen st\u00fcrmischen Zeiten ist es auch eine Verantwortung: die Verantwortung, weltweit einen Kulturwandel in der Governance herbeizuf\u00fchren \u2013 weg vom traditionellen Konkurrenzdenken und hin zu mehr Kooperation. Ein Vorr\u00fccken im Ranking des NBI-Indexes wird dann lediglich ein anekdotischer Nebeneffekt sein f\u00fcr die L\u00e4nder, die bei einer solchen zentralen Neuausrichtung mitwirken.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Anholt S. (2012). Soft Power as Moral Authority: A New Model of National Influence.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nur selten \u00e4ndert jemand seine Meinung \u00fcber ein Land. 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