{"id":102635,"date":"2020-03-23T10:30:13","date_gmt":"2020-03-23T10:30:13","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2020\/03\/busch-12-2019fr\/"},"modified":"2023-08-23T22:54:47","modified_gmt":"2023-08-23T20:54:47","slug":"kuenstliche-intelligenz-wie-geht-der-bund-damit-um","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2020\/03\/kuenstliche-intelligenz-wie-geht-der-bund-damit-um\/","title":{"rendered":"K\u00fcnstliche Intelligenz: Wie geht der Bund damit um?"},"content":{"rendered":"<p>K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) kann heute Objekte und Gesichter in Bildern erkennen, Nachrichtenartikel schreiben, selbstst\u00e4ndig Fahrzeuge lenken, Schach und Go spielen oder Texte \u00fcbersetzen. Diese Erfolgsmeldungen erwecken den Eindruck, dass KI der menschlichen Intelligenz nahe ist oder diese bereits zu \u00fcberholen droht. Doch ist das auch so?&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Analogie von menschlicher und k\u00fcnstlicher Intelligenz sorgt oft f\u00fcr Missverst\u00e4ndnisse und weckt falsche Erwartungen: KI basiert heute im Wesentlichen auf hochgradig spezialisierten statistischen Systemen, die auf eine bestimmte Aufgabe hin entwickelt und optimiert worden sind. Um solche Systeme zu entwickeln, die in komplexen Problemstellungen gut abschneiden, wird nach wie vor ein erheblicher menschlicher Input ben\u00f6tigt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKI ist deshalb heute bei Weitem nicht mit der menschlichen Intelligenz vergleichbar. KI-Systeme scheitern daher auch \u2013 trotz beeindruckender Anwendungen \u2013 nach wie vor oft an einfachsten Aufgaben, die mit menschlicher Intuition leicht zu bew\u00e4ltigen w\u00e4ren.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDennoch weisen KI-Systeme F\u00e4higkeiten auf, mit denen g\u00e4nzlich neue Anwendungen m\u00f6glich geworden sind. KI-Systeme k\u00f6nnen zum Beispiel Daten in Komplexit\u00e4t und Menge in einer Form auswerten, die auf andere Weise maschinell nicht m\u00f6glich w\u00e4re. Zudem k\u00f6nnen sie gewisse Aspekte menschlicher Kognition wie Sprach- und Bilderkennung nachbilden.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Dies bef\u00e4higt sie bis zu einem bestimmten Grad, Entscheidungen zu treffen und autonom zu agieren. So k\u00f6nnen T\u00e4tigkeiten automatisiert werden, die bisher dem Menschen vorbehalten waren.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nObwohl die mathematischen Grundlagen k\u00fcnstlicher Intelligenz bereits vor Jahrzehnten entwickelt wurden, haben erst die Verf\u00fcgbarkeit von enormen Datenmengen und die rasante Entwicklung der Rechenkraft die marktf\u00e4hige Nutzung von Daten mit KI-Methoden erm\u00f6glicht. Die Nutzung von KI ist damit \u2013 oft unbewusst \u2013 l\u00e4ngst im Alltag angekommen. KI ist etwa bei Milliarden von Smartphone-Benutzern t\u00e4glich in Gebrauch: Funktionen wie die \u00dcbersetzung und die Bilderkennung basieren auf Algorithmen, die unter anderem in der Schweiz entwickelt wurden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWelche Herausforderungen und Chancen ergeben sich durch KI f\u00fcr die Schweiz? Ein Bericht der \u00abInterdepartementalen Arbeitsgruppe k\u00fcnstliche Intelligenz\u00bb zuhanden des Bundesrates streicht zwei wesentliche Herausforderungen hervor: Der Bund muss einerseits sicherstellen, dass die erforderlichen Kompetenzen f\u00fcr den Umgang mit neuen Technologien vorhanden sind. Zum anderen muss gekl\u00e4rt werden, welche rechtlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen die Anwendung dieser Technologien mit sich bringt.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a>&#13;<\/p>\n<h2><strong>Kompetenzen st\u00e4rken<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nK\u00fcnstliche Intelligenz bietet eine Vielzahl an Anwendungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Industrie und Dienstleistungen. F\u00fcr den Erhalt der Wettbewerbsf\u00e4higkeit und f\u00fcr die Bew\u00e4ltigung der mit KI einhergehenden Herausforderungen kommt Bildung, Forschung und Innovation (BFI) eine zentrale Rolle zu. Dies gilt insbesondere auch f\u00fcr die mit dem Strukturwandel verbundenen Umbr\u00fcche am Arbeitsmarkt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Schweiz ist diesbez\u00fcglich insgesamt gut aufgestellt. Das Schweizer BFI-System, welches den Akteuren eine hohe Autonomie zukommen l\u00e4sst, hat sich gerade im sich rasch ver\u00e4ndernden technologischen Umfeld der Digitalisierung, dessen Entwicklung f\u00fcr den Staat nur bedingt vorhersehbar ist, bew\u00e4hrt. Sowohl in der Forschung als auch in Hinblick auf die Anwendung z\u00e4hlt die Schweiz bei KI zu den weltweit f\u00fchrenden L\u00e4ndern (siehe <em>Abbildungen<\/em>).&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. 1: Impact der Publikationen im Bereich KI nach L\u00e4ndern (Top Ten, 2011\u20132015)<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' id='12-2019_Busch_Abb1_de'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#12-2019_Busch_Abb1_de').highcharts({\n    chart: {\n        type: 'column'\n    }, \n    \n      yAxis: {\n        title: {\n            text: 'Zitierungsrate (1 = Durchschnitt aller L\u00e4nder)'\n        }, labels: {format: '{value} '},\n    },\n    \n    title: {text: ' '}, \n    xAxis: {\n        categories: ['Schweiz','Singapur','Hongkong','USA','Italien','Niederlande','Australien','Deutschland','Belgien','Grossbritannien']\n    },\n    credits: {\n        enabled: false\n    }, legend: {enabled: false}, \n    series: [{\n        name: 'Zitierungsrate',\n        data: [2.71,\n2.24,\n2,\n1.79,\n1.74,\n1.71,\n1.69,\n1.66,\n1.64,\n1.63]\n    }]\n});\n});\n\n\n\n<\/script>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: Der Impact wird berechnet anhand der Anzahl Zitierungen im Bereich KI. \u00a0<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Elsevier (2018) \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. 2: Anzahl Weltklassepatente pro Million Einwohner im KI-Bereich (2018)<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' id='12-2019_Busch_Abb2_de'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#12-2019_Busch_Abb2_de').highcharts({\n    chart: {\n        type: 'column'\n    }, \n    \n      yAxis: {\n        title: {\n            text: ' '\n        }, labels: {format: '{value} '},\n    },\n    \n    title: {text: ' '}, \n    xAxis: {\n        categories: ['USA','Schweiz','Niederlande','Israel','Finnland','Japan','Schweden','S\u00fcdkorea','Deutschland','D\u00e4nemark']\n    },\n    credits: {\n        enabled: false\n    }, legend: {enabled: false}, \n    series: [{\n        name: 'Anzahl Patente',\n        data: [27.56,\n17.46,\n14.86,\n14.67,\n13.74,\n11.94,\n8.87,\n8.71,\n5.28,\n5.02]\n    }]\n});\n});\n\n\n\n<\/script>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Econsight (2019) \/ Die Volkswirtschaft&#13;<br \/>\n<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nTrotz dieser guten Ausgangslage muss angesichts der Geschwindigkeit der Entwicklung sichergestellt werden, dass Bildung und Forschung mit den Entwicklungen Schritt halten und gezielt gest\u00e4rkt werden. Zu diesem Zweck lancierte das Eidgen\u00f6ssische Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) 2017 den \u00abAktionsplan Digitalisierung im BFI-Bereich\u00bb. Die St\u00e4rkung der digitalen Kompetenzen ist auch ein wichtiges Thema der <a href=\"https:\/\/www.sbfi.admin.ch\/sbfi\/de\/home\/dienstleistungen\/publikationen\/publikationsdatenbank\/s-n-2019-1\/s-n-2019-1f.html\">Botschaft<\/a> des Bundesrates zur F\u00f6rderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2021 bis 2024.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Rahmenbedingungen geeignet&#13;<br \/>\n<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nKI wirkt sich auf zahlreiche Wirtschafts- und Lebensbereiche aus. Seitens des Bundes ist zu kl\u00e4ren, ob sich aus der konkreten Anwendung von KI Folgen ergeben, die einer Anpassung der Regulierung bed\u00fcrfen. Bei der Gestaltung der Rahmenbedingungen muss dabei eine Balance gefunden werden, mit der einerseits die Entfaltung neuer Technologien erm\u00f6glicht wird und andererseits unerw\u00fcnschte Folgewirkungen gemildert oder verhindert werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nMit der St\u00e4rke von KI, selbstst\u00e4ndig Zusammenh\u00e4nge in grossen Datenmengen erlernen zu k\u00f6nnen, sind besondere Herausforderungen verbunden: Nachteilig wirkt sich insbesondere aus, dass oft nicht mehr nachvollziehbar ist, wie ein bestimmtes Ergebnis zustande gekommen ist, oder dass fehlerhafte Zusammenh\u00e4nge in den Daten oft nicht mehr erkannt werden k\u00f6nnen und daher perpetuiert werden (systematische Fehler, sogenannter Bias). So setzte ein grosser Technologiekonzern bei Bewerbungen ein KI-basiertes Kandidatenauswahlsystem ein, welches \u2013 zun\u00e4chst unerkannt \u2013 m\u00e4nnliche Kandidaten bevorzugte. Der Bias entstand, weil das System mit verzerrten historischen Daten trainiert worden war.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nTechnische Herausforderungen k\u00f6nnen somit in gewissen Anwendungsbereichen auch aus gesellschaftlicher oder rechtlicher Perspektive zu problematischen Ergebnissen f\u00fchren \u2013 etwa, wenn Personengruppen auf Basis von KI-Entscheidungen unzul\u00e4ssig systematisch diskriminiert werden oder wenn in sensiblen Bereichen das Ergebnis einer Analyse nicht erkl\u00e4rbar ist. Wird zum Beispiel mithilfe von KI die R\u00fcckfallgefahr von Straft\u00e4tern evaluiert, so kann die fehlende Nachvollziehbarkeit von solchen Systemen im grundlegenden Konflikt mit dem Anspruch auf rechtliches Geh\u00f6r, der pers\u00f6nlichen Freiheit oder dem Willk\u00fcrverbot stehen. Schliesslich stellt auch die F\u00e4higkeit von KI-Systemen, zunehmend autonom zu handeln, den bestehenden rechtlichen Rahmen im Hinblick auf Verantwortlichkeit und Haftung auf die Probe.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAuch wenn sich solche Probleme mit KI weiter versch\u00e4rfen k\u00f6nnen, kommt der Bericht der Interdepartementalen Arbeitsgruppe zum Schluss, dass der allgemeine Rechtsrahmen des Bundes aus heutiger Sicht grunds\u00e4tzlich geeignet ist, KI-Anwendungen zu erfassen und mit den Herausforderungen der Haftung, der Nachvollziehbarkeit oder der Diskriminierung von KI-Systemen umzugehen. Die relevanten, allgemeinen Rechtsprinzipien sind in der Regel technologieneutral formuliert, sodass sie sich auch auf KI-Systeme anwenden lassen. Angesichts der technologischen Dynamik ist jedoch nicht auszuschliessen, dass sich diese Einsch\u00e4tzung auch rasch \u00e4ndern k\u00f6nnte.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Regulierungen \u00fcberpr\u00fcfen<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nVerbesserungspotenzial besteht allerdings im Hinblick auf die Transparenz bei KI-basierten, automatisierten Einzelentscheidungen, das heisst Entscheidungen, die eine Maschine ohne menschliches Eingreifen trifft. Ein Beispiel w\u00e4re die automatisierte Verh\u00e4ngung einer Busse f\u00fcr eine Geschwindigkeits\u00fcbertretung ausschliesslich auf Basis von Daten (Fotografien, Gesichtserkennung, Fahrzeugregister etc.). Der Entwurf zur Revision des Datenschutzgesetzes tr\u00e4gt hier den Anspr\u00fcchen auf Transparenz und Nachvollziehbarkeit Rechnung und sieht diesbez\u00fcglich verschiedene Pflichten vor. So muss eine von einer solchen Entscheidung betroffene Person dar\u00fcber informiert werden, wenn diese Entscheidung f\u00fcr sie mit einer Rechtsfolge verbunden ist oder sie erheblich beeintr\u00e4chtigt. Die betroffene Person kann zudem verlangen, dass die Entscheidung von einer nat\u00fcrlichen Person \u00fcberpr\u00fcft wird. Auch kann sie verlangen, dass ihr die Logik mitgeteilt wird, auf welcher die Entscheidung beruht. Besondere Anforderungen sind \u00fcberdies vorgesehen, wenn Beh\u00f6rden sich bei Einzelentscheiden, welche die Rechtsstellung einer Person betreffen, auf KI abst\u00fctzen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDer allgemeine Rechtsrahmen gilt zwar grunds\u00e4tzlich auch f\u00fcr KI. Allerdings haben die KI-Anwendungen zur Folge, dass spezifische Regulierungen in verschiedenen Bereichen \u00fcberpr\u00fcft und allenfalls angepasst werden m\u00fcssen. So erfassen zum Beispiel die allgemeinen zivil- und strafrechtlichen Regeln der Haftung und Verantwortlichkeit prinzipiell auch vollautomatisiert fahrende Fahrzeuge \u2013 trotzdem sind im Rahmen der sektorspezifischen Regulierung konkrete Anpassungen erforderlich, um etwa die Zulassung solcher Fahrzeuge oder den Datenaustausch unter den Verkehrsteilnehmern zu regeln.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDer Bericht untersucht diese spezifischen Herausforderungen \u00fcber alle Politikbereiche der Bundesverwaltung hinweg und erl\u00e4utert m\u00f6glichen Anpassungsbedarf auf Bundesebene. Hierbei zeigt sich eine grosse Bandbreite an Fragestellungen, bei welchen teilweise grosser Kl\u00e4rungsbedarf besteht. Ein Beispiel: Der Einsatz von KI-basierter Software im medizinischen Bereich untersteht dem Heilmittelgesetz. Was bedeutet KI jedoch f\u00fcr die Marktzulassung und die Markt\u00fcberwachung?&#13;<\/p>\n<h2><strong>Massnahmen sind aufgegleist<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nWeiter besitzen Informationsintermedi\u00e4re (wie Google oder Facebook) das Potenzial, KI-Anwendungen f\u00fcr kommerzielle oder politische Zwecke zu instrumentalisieren oder selbst instrumentalisiert zu werden. Dadurch kann die \u00f6ffentliche Meinungs- und Willensbildung beeinflusst werden. Wie ist damit umzugehen? Dazu braucht es vertiefte Abkl\u00e4rungen. Bei Versicherungen wiederum k\u00f6nnte ein unbedachter Umgang mit KI und Daten ungerechtfertigte Diskriminierungen hervorrufen. Wie muss sich die Aufsicht bei staatlich gepr\u00fcften Privatversicherungen dabei weiterentwickeln?&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBetroffen ist auch der Energiesektor, f\u00fcr den Grundlagen zum Einsatz von KI erstellt werden m\u00fcssen. Hier geht es um den Einsatz bei der Netzplanung oder bei Verbrauchs- und Produktionsprognosen in einem zunehmend fragmentierten und komplexeren Energiesystem. Schliesslich sind die Sicherheitspolitik und die Cybersicherheit mit neuen Bedrohungsformen konfrontiert, da KI f\u00fcr neuartige Cyberangriffe eingesetzt werden kann und KI-basierte Waffensysteme die Kriegsf\u00fchrung ver\u00e4ndern.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWie der Bericht zeigt, haben sich die betroffenen Bundes\u00e4mter dieser Herausforderungen bereits weitgehend angenommen und eine Vielzahl von Massnahmen aufgegleist. Allerdings sind aus Sicht der Interdepartementalen Arbeitsgruppe einige der skizzierten Herausforderungen intensiviert anzugehen. Es gilt nun, diese in Einklang mit den weiteren Aktivit\u00e4ten des Bundes zur Digitalisierung weiterzuf\u00fchren. Zu diesem Zweck wird die Interdepartementale Arbeitsgruppe dem Bundesrat auf Basis des erarbeiteten Berichts strategische Leitlinien zum Umgang mit KI auf Ebene des Bundes unterbreiten. Auf \u00fcbergeordneter Ebene ist zudem die Koordination, namentlich im internationalen Umfeld, aber auch bei der Anwendung von KI in der Bundesverwaltung selbst, zu verbessern. Klar ist schliesslich: Die weiteren KI-Entwicklungen sind seitens des Bundes genau zu beobachten.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">KI-Systeme k\u00f6nnen beispielsweise eigenst\u00e4ndig Objekte in einem Bild erkennen; siehe Krause (2019)&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Interdepartementale Arbeitsgruppe k\u00fcnstliche Intelligenz\u00a0(2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) kann heute Objekte und Gesichter in Bildern erkennen, Nachrichtenartikel schreiben, selbstst\u00e4ndig Fahrzeuge lenken, Schach und Go spielen oder Texte \u00fcbersetzen. 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