{"id":102648,"date":"2020-03-23T10:30:01","date_gmt":"2020-03-23T10:30:01","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2020\/03\/roth-klasen-04-2020fr\/"},"modified":"2023-08-23T22:54:52","modified_gmt":"2023-08-23T20:54:52","slug":"roth-klasen-4-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2020\/03\/roth-klasen-4-2020\/","title":{"rendered":"Infrastrukturexporte: Schweiz st\u00e4rkt ihre Position"},"content":{"rendered":"<p>Der weltweite Bedarf an Infrastrukturinvestitionen wird bis zum Jahr 2040 auf fast 90 Billionen Dollar gesch\u00e4tzt. Dabei hat sich das Umfeld f\u00fcr grosse Projekte in den vergangenen zwei Jahrzehnten erheblich ver\u00e4ndert. Heute sind zahlreiche neue Wettbewerber aus China, Japan, S\u00fcdkorea oder der T\u00fcrkei im Bereich Infrastrukturexporte aktiv. Viele davon sind Generalunternehmer, sogenannte Engineering-Procurement-and-Construction-Firmen (EPC), die den Kunden schl\u00fcsselfertige L\u00f6sungen anbieten.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Zudem sind die Verhandlungen h\u00e4rter geworden, denn die K\u00e4ufer diktieren in zunehmendem Masse die Preise und machen Vorgaben zu lokalen Produktionsanteilen sowie zur Finanzierung.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDer riesige Investitionsbedarf ist eine Chance f\u00fcr Investoren, Auftragnehmer, Betreiber und Anbieter. Das gilt auch f\u00fcr Schweizer Firmen, die Infrastrukturleistungen exportieren. Dazu geh\u00f6ren beispielsweise Schienenfahrzeugbauer, Energie- und Umwelttechnikunternehmen. \u00dcber EPC-Generalunternehmer verf\u00fcgt die Schweiz allerdings kaum mehr. Die grosse Mehrheit der Schweizer Firmen und vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) k\u00f6nnen keine Gesamtverantwortung f\u00fcr Grossprojekte im Ausland \u00fcbernehmen. In der Regel positionieren sich Schweizer Exporteure daher mit Komponenten oder Ingenieurleistungen als Zulieferer von ausl\u00e4ndischen EPC-Generalunternehmern und deren Unterakkordanten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nUm ihren Exporteuren den Zugang zu Grossprojekten zu erleichtern, unterst\u00fctzen viele Regierungen ihre Exporteure mit teils weitreichenden F\u00f6rdermassnahmen. Sie unterst\u00fctzen sie politisch, schaffen nationale Wirtschaftsnetzwerke und bauen ihre Instrumente zur Versicherung und Finanzierung von Exporten aus. Dar\u00fcber hinaus stellen sie immer \u00f6fter auch Finanzierungsinstrumente der Entwicklungszusammenarbeit zur Verf\u00fcgung.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Wie machen es andere?<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIm Auftrag des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco) hat Andreas Klasen von der Hochschule Offenburg untersucht, \u00fcber welche F\u00f6rdermassnahmen ausgew\u00e4hlte Handelspartner der Schweiz verf\u00fcgen.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Insgesamt gibt es grosse Unterschiede, und die Massnahmen sind oft industriepolitisch gepr\u00e4gt. Deutschland agiert beispielsweise vergleichsweise zur\u00fcckhaltend \u2013 hat j\u00fcngst aber die Gesch\u00e4ftsstelle \u00abStrategische Auslandsprojekte\u00bb beim Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Energie eingerichtet. Diese ist nahe beim Ausschuss angesiedelt, der sich um die Exportrisikoversicherung k\u00fcmmert. So erh\u00e4lt die Gesch\u00e4ftsstelle fr\u00fch Kenntnis \u00fcber geplante Grossprojekte.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDas Vereinigte K\u00f6nigreich wiederum agiert sehr strategisch und handelt nach den vier Stufen \u00abErmutigung, Information, Vernetzung und Finanzierung\u00bb. Italien tritt ebenfalls proaktiv auf und kombiniert diverse staatliche Instrumente. Auch in Japan geniessen Infrastrukturexporte eine hohe politische Priorit\u00e4t. Unter Premierminister Shinzo Abe profitieren Exportunternehmen von Lobbying auf h\u00f6chster Ebene. Der japanische Staat hilft mit, wenn es darum geht, Projekte zu generieren und Konsortien zu bilden. Zudem stellt er breit aufgestellte \u00f6ffentliche Exportfinanzierungen, Exportrisikoversicherungen und Instrumente der Entwicklungshilfe zur Verf\u00fcgung.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Auch S\u00fcdkorea setzt zahlreiche finanziell aufwendige Massnahmen ein, \u00fcber welche die Schweiz nicht oder nicht im gleichen Ausmass verf\u00fcgt.&#13;<\/p>\n<h2><strong>\u00abTeam Sweden\u00bb<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAls Vorbild f\u00fcr einige L\u00e4nder gilt Schweden, welches auf ein strategisches \u00abEco(n)system\u00bb<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> setzt: Seit 2015 formulieren diverse staatliche und private Organisationen gemeinsame Ziele, um sich bei ihren Auslandaktivit\u00e4ten untereinander abzustimmen, sich zu vernetzen und einheitlich aufzutreten. So arbeiten beispielsweise der Exportf\u00f6rderer Business Sweden, die beiden Exportkreditagenturen EKN und SEK sowie der Entwicklungsfinanzierer Swedfund zusammen. Bei Bedarf kommen auch andere Organisationen wie die Tourismus-F\u00f6rderorganisation Visit Sweden hinzu.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Zusammenarbeit in Schweden geht weit \u00fcber den Zugang zu Infrastrukturprojekten hinaus und wird zus\u00e4tzlich mit der Dachmarke \u00abTeam Sweden\u00bb unterst\u00fctzt. Diese wird auch bei Delegationsbesuchen sowie Missionen und Projekten im Ausland genutzt.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Was tut die Schweiz?<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIn der Schweiz soll weiterhin prim\u00e4r die private Initiative erleichtert und erg\u00e4nzt werden. Das heisst, dass die Projektidentifikation in der Regel auf privater Basis erfolgt oder die Exporteure anderweitig Eigeninitiative ergreifen, bevor sie staatliche F\u00f6rdermassnahmen einsetzen. Dabei gibt es aber insbesondere bei der Koordination Optimierungspotenzial, wie die Studie zeigt: Das Wissen \u00fcber Grossprojekte im Ausland, die dortigen Rahmenbedingungen, EPC-Generalunternehmer, Finanzierungsl\u00f6sungen sowie \u00fcber die Leistungsf\u00e4higkeit der schweizerischen Exporteure ist \u00fcber diverse Akteure verteilt. Neben den Wirtschaftsverb\u00e4nden sind unter anderem der Exportf\u00f6rderer Switzerland Global Enterprise (S-GE), die Schweizerische Exportrisikoversicherung (Serv) sowie verschiedene Stellen der Bundesverwaltung \u2013 inklusive der Schweizer Botschaften und des Swiss Business Hub \u2013 involviert.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie bestehenden Koordinationsgremien und Mechanismen umfassen in der Schweiz nicht alle relevanten Akteure. Das hat zur Folge, dass die vorhandenen Kenntnisse \u00fcber Grossprojekte nicht gen\u00fcgend geb\u00fcndelt werden k\u00f6nnen. Auch ist es schwierig, gemeinsame Priorit\u00e4ten festzulegen. Ende 2019 hat der Bundesrat deshalb Massnahmen ergriffen, um die Schweizer Exportwirtschaft zu st\u00e4rken. Im Fokus steht dabei eine enge Koordination zwischen s\u00e4mtlichen relevanten Akteuren.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a>&#13;<\/p>\n<h2><strong>Zentrale Koordinationsstelle<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nNeu steht beim Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco) eine zentrale Koordinationsstelle (ZKS) zur Verf\u00fcgung. Diese verfolgt das Ziel, Opportunit\u00e4ten und Bed\u00fcrfnisse der Schweizer Unternehmen bei Grossprojekten im Ausland fr\u00fchzeitig zu erkennen. Die ZKS soll prim\u00e4r als Netzwerk-Koordinator agieren. Sie hat den Auftrag, staatliche Unterst\u00fctzungsm\u00f6glichkeiten bei den Unternehmen bekannter zu machen. Beispiele sind das \u00abMapping\u00bb bestehender Massnahmen sowie weitere Informations- und Sensibilisierungsmassnahmen. Ausserdem soll die ZKS schweizerische Vertretungen und Fach\u00e4mter im Sinne eines \u00abCoachings\u00bb unterst\u00fctzen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAnalog zum \u00abTeam Sweden\u00bb scheint zudem ein \u00abTeam Switzerland\u00bb-Ansatz pr\u00fcfenswert: Indem relevante Bundesstellen und Privatwirtschaft besser zusammenwirken, soll Schweizer Firmen der Zugang zu attraktiven Infrastrukturgrossprojekten im Ausland erleichtert werden. Dar\u00fcber hinaus will der Bundesrat zielgerichtete Unterstu\u0308tzungsmassnahmen in Bereichen wie der Wirtschaftsdiplomatie, der Exportrisikoversicherung und -f\u00f6rderung sowie der Entwicklungszusammenarbeit in die Wege leiten. Dazu hat er eine Arbeitsgruppe unter Einbezug von Wirtschaft, Serv, S-GE und weiteren Akteuren eingesetzt.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Pathfinding-Ansatz<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Serv spielt mit \u00abLetters of Intent\u00bb und \u00abgrunds\u00e4tzlichen Versicherungszusagen\u00bb in einer fr\u00fchen Phase von Infrastrukturprojekten eine wichtige Rolle. Sie unterst\u00fctzt schon jetzt Grossprojekte bis in den h\u00f6heren dreistelligen Millionenbereich und erleichtert Zulieferungen. Mit einem neuen Ansatz \u2013 dem sogenannten Pathfinding \u2013 will sie die Vertriebs- und Marketinganstrengungen gem\u00e4ss dem Vorbild von L\u00e4ndern wie dem Vereinigten K\u00f6nigreich, Italien oder Kanada auf Banken und EPC-Generalunternehmer sowie Importeure in ausgew\u00e4hlten K\u00e4uferm\u00e4rkten ausweiten. So kann die Serv potenziellen K\u00e4ufern aufzeigen, wie diese eine attraktive Finanzierung sicherstellen und Schweizer Produkte und Dienstleistungen integrieren k\u00f6nnen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nNach einer ersten Pr\u00fcfung potenzieller Projekte beziehungsweise der Abnehmer erhalten interessierte Exporteure dann in Zusammenarbeit mit Fachverb\u00e4nden und S-GE die M\u00f6glichkeit, im Rahmen von \u00abMatchmaking-Veranstaltungen\u00bb mit dem EPC-Generalunternehmer in Kontakt zu treten. Diese Veranstaltungen finden in der Schweiz statt und erleichtern so die Teilnahme von KMU. Im Jahr 2019 fanden zwei solche \u00abMatchmaking\u00bb-Veranstaltungen statt, die auf reges Interesse gestossen sind.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Besseres Zusammenspiel&#13;<br \/>\n<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIm Kontext von Grossprojekten leistet der Exportf\u00f6rderer S-GE ebenfalls wirkungsvolle Unterst\u00fctzung \u2013 etwa indem er Kontakte vermittelt und Messebeteiligungen erm\u00f6glicht. Ein Beispiel ist die letztj\u00e4hrige Delegationsreise im Rahmen des franz\u00f6sischen Bahninfrastrukturprojekts \u00abGrand Paris Express\u00bb, die Schweizer Firmen erfolgreich in Kontakt mit Entscheidungstr\u00e4gern und EPC-Generalunternehmern brachte. Das Projekt sieht im Grossraum Paris ein Netz von sechs fahrerlosen U-Bahn-Linien mit 68 Bahnh\u00f6fen vor.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWeiter bestehen in der wirtschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit beispielsweise M\u00f6glichkeiten, den Zugang von Schweizer Industrieunternehmen zu \u00f6ffentlichen Beschaffungen der Internationalen Finanzierungsinstitutionen (IFI) zu verbessern. Schliesslich soll die ZKS k\u00fcnftig mithelfen, dass Schweizer Anbieter bei Bedarf noch gezielter mit wirtschaftsdiplomatischen Massnahmen unterst\u00fctzt werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie beschriebenen Massnahmen in der Schweiz haben das Ziel, dass relevante Bundesstellen und die Privatwirtschaft noch besser zusammenwirken. Schweizer Firmen soll so der Zugang zu attraktiven Infrastrukturgrossprojekten im Ausland erleichtert werden. Die Aktivit\u00e4ten werden vorerst im Rahmen der bestehenden gesetzlichen Mandate und der vorhandenen Budgets umgesetzt. Resultate aus der Umsetzungsanalyse wird das Seco bis Ende Jahr vorlegen. Dann soll \u00fcber deren Weiterf\u00fchrung beziehungsweise deren Verst\u00e4rkung und Ausweitung entschieden werden. Der Blick auf ausl\u00e4ndische Beispiele kann dabei n\u00fctzliche Hinweise und Ideen liefern. Nicht nur in Zeiten wachsender wirtschaftlicher Konflikte tut man jedoch gleichzeitig gut daran, den extensiven Einsatz von staatlichen Instrumenten, wie ihn andere L\u00e4nder praktizieren, auch kritisch zu hinterfragen.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Vgl. World Bank (2019); Uner, Cavusgil und Cavusgil (2018) sowie Picha, Tomek und L\u00f6witt (2015).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Klasen (2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Vgl. Yoshimatsu (2017).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Vgl. Meyer und Klasen (2013), Klasen (2020) sowie Valaskivi (2016).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Bundesrat (2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der weltweite Bedarf an Infrastrukturinvestitionen wird bis zum Jahr 2040 auf fast 90 Billionen Dollar gesch\u00e4tzt. Dabei hat sich das Umfeld f\u00fcr grosse Projekte in den vergangenen zwei Jahrzehnten erheblich ver\u00e4ndert. Heute sind zahlreiche neue Wettbewerber aus China, Japan, S\u00fcdkorea oder der T\u00fcrkei im Bereich Infrastrukturexporte aktiv. 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Staatliche Finanzierung f\u00fcr innovative Exportunternehmen. In: Graumann, M., M\u00fcller, A. und Weiss H.-J. (Hrsg.): Innovationen f\u00fcr eine digitale Wirtschaft. Wiesbaden, Springer, 199\u2013224.<\/li>&#13;\n \t<li>Meyer, H. und Klasen, A. (2013). What Governments Can Do to Support Their Economies: The Case for a Strategic Econsystem. Global Policy. 4(Suppl. 1), 1\u20139.<\/li>&#13;\n \t<li>Picha, J., Tomek, A. und L\u00f6witt, H. (2015). Application of EPC Contracts in International Power Projects. Procedia Engineering. 123, 397\u2013404.<\/li>&#13;\n \t<li>Uner, M. M., Cavusgil, E. und Cavusgil, S. T. (2018). Build-Operate-Transfer Projects as a Hybrid Mode of Market Entry: The Case of Yavuz Sultan Selim Bridge in Istanbul. International Business Review. 27, 797\u2013802.<\/li>&#13;\n \t<li>Valaskivi, K. (2016). Circulating a Fashion: Performance of Nation Branding in Finland and Sweden. Place Branding and Public Diplomacy. 12(2\u20133), 139\u2013151.<\/li>&#13;\n \t<li>World Bank (2019). Global Economic Prospects: Heightened Tensions, Subdued Investment. Washington, DC.<\/li>&#13;\n \t<li>Yoshimatsu, H. (2017). Japan's Export of Infrastructure Systems: Pursuing Twin Goals Through Developmental Means. Pacific Review. 30(40), 494\u2013512.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":102651,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":102655,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"92650","post_abstract":"Angesichts des grossen Bedarfs an Infrastrukturinvestitionen weltweit unterst\u00fctzen viele ausl\u00e4ndische Regierungen ihre Exporteure mit Massnahmen wie politischer Flankierung, Netzwerkbildung und diversen Finanzierungsinstrumenten. Dies zeigt eine Studie von Professor Andreas Klasen von der Hochschule Offenburg im Auftrag des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft. Erg\u00e4nzend zu den Anstrengungen der Industrie erleichtert die Schweiz den Zugang ihrer Wirtschaft zu ausl\u00e4ndischen Infrastrukturgrossprojekten ebenfalls. Im Fokus steht eine enge Koordination zwischen der Industrie sowie den relevanten Stellen und Instrumenten des Bundes. 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