{"id":102823,"date":"2020-02-25T11:00:34","date_gmt":"2020-02-25T11:00:34","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2020\/02\/egger-mattmann-marti-03-2020fr\/"},"modified":"2023-08-23T22:55:42","modified_gmt":"2023-08-23T20:55:42","slug":"langzeitarbeitslosigkeit-risikofaktoren-unter-der-lupe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2020\/02\/langzeitarbeitslosigkeit-risikofaktoren-unter-der-lupe\/","title":{"rendered":"Langzeitarbeitslosigkeit: Risikofaktoren unter der Lupe"},"content":{"rendered":"<p>Die Arbeitslosigkeit steigt und f\u00e4llt mit der konjunkturellen Entwicklung. Mit einer gewissen Verz\u00f6gerung nimmt in wirtschaftlichen Schw\u00e4chephasen in der Regel auch die Langzeitarbeitslosigkeit zu, im Aufschwung baut sie sich\u00a0 relativ langsam wieder ab. Das vergangene Jahrzehnt war durch die Finanzkrise ab 2007 gepr\u00e4gt, die auch in der Schweiz zu einem deutlich abgeschw\u00e4chten Wirtschaftswachstum und zu erh\u00f6hten Arbeitslosenzahlen gef\u00fchrt hat. Im April 2011 trat zudem die vierte Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes (Avig) in Kraft, welche die maximale Dauer des Taggeldanspruchs vieler Leistungsbeziehenden der Arbeitslosenversicherung (ALV) verk\u00fcrzte.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIm Auftrag des Bundes haben wir statistisch analysiert, wie sich die Langzeitarbeitslosigkeit in der Schweiz nach der Finanzkrise ab 2007 entwickelte.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Zun\u00e4chst identifizierten wir Risikofaktoren von Langzeitarbeitslosigkeit. Darauf aufbauend, f\u00fchrten wir Fallstudien von erfolgreichen und weniger erfolgreichen Verl\u00e4ufen von Langzeitarbeitslosen durch und analysierten die Strategien ausgew\u00e4hlter Personalberatender und Regionaler Arbeitsvermittlungszentren (RAV) mittels qualitativer und semiquantitativer Forschungsmethoden.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Arbeits- oder erwerbslos?<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nVor Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 betrug der Anteil der Personen an der Erwerbsbev\u00f6lkerung, die neu langzeitarbeitslos wurden, 0,8 Prozent. Als langzeitarbeitslos wird in der vorliegenden Untersuchung gez\u00e4hlt, wer mehr als 12 Monate in Folge Leistungen der ALV bezieht. Bis 2010 stieg der Anteil im Nachgang zur Wirtschaftskrise zwischenzeitlich auf 1,5 Prozent. Seit 2011 bewegen sich die Zug\u00e4nge zu Langzeitarbeitslosigkeit mit geringen Schwankungen um die 1-Prozent-Marke. Ein langfristig ansteigender Trend kann somit beim Risiko, langzeitarbeitslos zu werden, nicht beobachtet werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEtwas anders pr\u00e4sentiert sich das Bild, wenn man die Langzeiterwerbslosenquote nach der Definition der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) betrachtet, die alle erwerbslosen Stellensuchenden umfasst.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Im Zuge der Finanzkrise stieg der Anteil der Langzeiterwerbslosen am Total der Erwerbspersonen von 1,5 Prozent im Jahr 2007 auf 1,7 Prozent im Jahr 2010. Nach einer vor\u00fcbergehenden Erholung stieg der Wert zwischen 2013 und 2017 erneut von 1,5 auf 1,9 Prozent. Seither blieb er auf diesem Niveau stabil. Der Anteil jener Personen, die langfristig aus dem Arbeitsprozess ausgeschieden sind, nahm damit seit der Finanzkrise leicht zu.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Acht Risikofaktoren<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIn unseren \u00f6konometrischen Analysen und Fallstudien machten wir zahlreiche Faktoren aus, die das Risiko f\u00fcr eine Langzeitarbeitslosigkeit erh\u00f6hen beziehungsweise senken (siehe <em>Abbildung<\/em>). Acht davon werden hier dargestellt, wobei die Reihenfolge nicht die relative Wichtigkeit zum Ausdruck bringt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEin erster, h\u00e4ufig genannter Risikofaktor ist das <em>Alter<\/em>: Aus statistischer Sicht nimmt das Risiko, bei einem Jobverlust langzeitarbeitslos zu werden, mit steigendem Alter zu \u2013 und ist ab 55 Jahren besonders akzentuiert. Da mit zunehmendem Alter aber auch die Wahrscheinlichkeit sinkt, \u00fcberhaupt arbeitslos zu werden, ist der Anteil Langzeitarbeitsloser bei \u00e4lteren Erwerbst\u00e4tigen gleichwohl leicht unterdurchschnittlich. Auch die Fallanalysen zeigen: \u00c4ltere Stellensuchende finden oft eine Stelle, wenn sie abgesehen vom Alter keine anderen relevanten Integrationshemmnisse haben. Umgekehrt kann das fortgeschrittene Alter aber als zus\u00e4tzlicher Nachteil wirken, wenn jemand weitere Integrationshemmnisse aufweist.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Risiko- und Erfolgsfaktoren bei der Stellensuche&#13;<br \/>\n<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2020\/02\/Bildschirmfoto-2020-02-18-um-13.58.07.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-93317\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2020\/02\/Bildschirmfoto-2020-02-18-um-13.58.07.png\" alt=\"\" width=\"2672\" height=\"1296\" \/><\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: Die abgebildeten Faktoren waren bei der Stellensuche ausschlaggebend, dass diese erfolgreich bzw. nicht erfolgreich verlief. Dargestellt sind nur Werte \u00fcber 10 Prozent. Die komplette Grafik findet sich in der Studie. N = 180 Stellensuchende.<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Egger, Dreher &amp; Partner und Ecoplan (2020) \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nZweitens spielt die <em>Ausbildung<\/em> eine Rolle. Zwar besteht kein linearer statistischer Zusammenhang zwischen Langzeitarbeitslosigkeitsrisiken und der beruflichen Grundausbildung. Die qualitative Analyse in den RAV zeigt jedoch, dass eine ungen\u00fcgende oder nicht aktuelle berufliche Qualifikation in vielen F\u00e4llen ein ausschlaggebendes Integrationshemmnis ist. Gerade Berufsbiografien von Personen, die in ihrer bisherigen Arbeitsstelle jahrelang eine bestimmte T\u00e4tigkeit verrichtet und sich nicht laufend weitergebildet haben, haben schlechte Arbeitsmarktchancen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEin dritter Faktor ist die <em>Gesundheit<\/em>: Weist eine stellensuchende Person psychische oder k\u00f6rperliche Einschr\u00e4nkungen auf, erh\u00f6ht sich das Risiko, langzeitarbeitslos zu werden, nach Einsch\u00e4tzung der Mehrzahl der befragten Fachpersonen erheblich.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Psychosoziale Dimension<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nViertens beeinflussen <em>Pers\u00f6nlichkeitsmerkmale<\/em> wie Auftreten, Ausstrahlung, Wesen, Haltung und Kommunikationsverhalten die Jobaussichten. Bei verschiedenen Fallstudien mit ung\u00fcnstigem Verlauf waren nach Einsch\u00e4tzung der Personalberatenden problematische Pers\u00f6nlichkeitsmerkmale oder Verhaltensmuster ein Grund f\u00fcr die Langzeitarbeitslosigkeit.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nF\u00fcnftens ist die <em>Eigenmotivation<\/em> wichtig: Wer die Jobsuche motiviert angeht und dabei inhaltlich und geografisch flexibel bleibt, hat bessere Chancen. Sechstens kann eine falsche <em>Bewerbungsstrategie<\/em> ausschlaggebend daf\u00fcr sein, dass die Stellensuche nicht erfolgreich verl\u00e4uft. Allerdings gen\u00fcgt es nicht, lediglich eine gute Such- und Bewerbungsstrategie zu haben.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDer siebte Faktor ist das <em>pers\u00f6nliche Netzwerk<\/em>. Bei vielen erfolgreichen Verl\u00e4ufen von Personen mit statistisch erh\u00f6htem Langzeitarbeitslosigkeitsrisiko waren pers\u00f6nliche Kontakte ausschlaggebend, dass diese rasch eine neue Stelle fanden. Bei den \u00fcber 50-j\u00e4hrigen Personen war das Netzwerk sogar in \u00fcber der H\u00e4lfte der erfolgreichen F\u00e4lle entscheidend.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nSchliesslich fanden manche Stellensuchende den Einstieg in einen Betrieb \u00fcber einen <em>Zwischenverdienst<\/em>, den sie sp\u00e4ter zu einer Feststelle ausweiten konnten. Allerdings sind auch F\u00e4lle zu beobachten, bei denen die Stellensuchenden den Zwischenverdienst in jedem Fall behalten wollten und dieser somit eine Festanstellung erschwerte.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nNeben diesen acht Risikofaktoren gibt es eine Reihe weiterer Faktoren, die aber bei vergleichsweise weniger der analysierten F\u00e4lle vorliegen. Dazu geh\u00f6ren beispielsweise sprachliche Defizite, pers\u00f6nliche Probleme, mangelnde Mobilit\u00e4t oder eine Schwangerschaft.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Heterogene Gruppe<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nGrunds\u00e4tzlich gilt: Langzeitarbeitslose und von Langzeitarbeitslosigkeit bedrohte Stellensuchende sind eine heterogene Gruppe mit unterschiedlichsten Integrationshemmnissen. Dabei lassen sich keine grossen Gruppen von Personen mit einem gemeinsamen Muster erkennen. Auch die \u00fcber 50-J\u00e4hrigen sind keine homogene Risikogruppe, da auch sie unterschiedlich viele und unterschiedlich geartete arbeitsmarktliche Risikofaktoren aufweisen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDies hat zur Folge, dass es sich f\u00fcr die RAV nicht anbietet, Normstrategien f\u00fcr bestimmte Zielgruppen von Stellensuchenden zu entwickeln und anzuwenden. Aus Sicht der Personalberatenden ist die Frage, ob eine Person von Langzeitarbeitslosigkeit bedroht ist oder nicht, nicht handelsleitend.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEntsprechend haben wir in keinem untersuchten RAV und bei keinem der befragten Personalberatenden derartige Normstrategien f\u00fcr bestimmte, nach demografischen Aspekten gebildete Gruppen von Stellensuchenden angetroffen. Vielmehr ist f\u00fcr die Beratungsstrategie entscheidend, welche individuellen Integrationshemmnisse eine Person aufweist. In der Praxis wenden die RAV-Beratenden f\u00fcr bestimmte Konstellationen von Integrationshemmnissen deshalb teilweise gewisse Standardstrategien \u2013 wie beispielsweise Bewerbungstrainings, Fachkurse oder Einzelcoachings \u2013 an.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Egger, Dreher & Partner und Ecoplan (2020). <a href=\"https:\/\/www.seco.admin.ch\/seco\/de\/home\/Publikationen_Dienstleistungen\/Publikationen_und_Formulare\/Arbeit\/Arbeitsmarkt.html\">Langzeitarbeitslosigkeit \u2013 H\u00fcrden der Arbeitsmarktintegration und Massnahmen der RAV<\/a>, Studie im Auftrag des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco), mandatiert von der Aufsichtskommission f\u00fcr den Ausgleichsfonds der Arbeitslosenversicherung (AK ALV).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">F\u00fcr Definition siehe BFS: <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/grundlagen\/definitionen.assetdetail.5933200.html\">Erwerbslose gem\u00e4ss ILO<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Arbeitslosigkeit steigt und f\u00e4llt mit der konjunkturellen Entwicklung. 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Analysen der Beratungsb\u00fcros Egger, Dreher &amp; Partner und Ecoplan im Auftrag des Bundes benennen zahlreiche Risikofaktoren f\u00fcr Langzeitarbeitslosigkeit. Einer dieser Faktoren ist das Alter. Dahinter gibt es viele Faktoren, die nicht direkt beobachtbar sind. Die Untersuchung zeigt, dass die Integrationschancen bei einem geeigneten Bewerbungsverhalten und einer erfolgversprechenden Eingliederungsstrategie der RAV auch bei \u00e4lteren Stellensuchenden oft gut sind. Die Integrationshemmnisse bei Langzeitarbeitslosen sind generell sehr vielf\u00e4ltig. Spezifische Normstrategien, die sich an die Zielgruppe \u00ab(potenzielle) Langzeitarbeitslose\u00bb richten, gibt es deshalb nicht.","magazine_issue":"20200301","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[4127,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20200226","original_files":null,"external_release_for_author":"20200210","external_release_for_author_time":"22:30:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/5e1f2dfe9311d"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/102823"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2878"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=102823"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/102823\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":125853,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/102823\/revisions\/125853"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4127"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2883"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3928"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2878"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156832"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156037"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/12749"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=102823"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=102823"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=102823"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=102823"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=102823"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=102823"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}