{"id":102836,"date":"2020-02-25T11:00:14","date_gmt":"2020-02-25T11:00:14","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2020\/02\/suri-frey-3-2020fr\/"},"modified":"2023-08-23T22:55:03","modified_gmt":"2023-08-23T20:55:03","slug":"arbeiten-im-rentenalter-es-braucht-einen-kulturwandel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2020\/02\/arbeiten-im-rentenalter-es-braucht-einen-kulturwandel\/","title":{"rendered":"Arbeiten im Rentenalter: Es braucht einen Kulturwandel"},"content":{"rendered":"<p>Durch den demografischen Wandel nimmt der Anteil der \u00e4lteren Bev\u00f6lkerung in der Schweiz zu. Bereits heute bekunden einige Branchen zusehends M\u00fche, geeignete Fachkr\u00e4fte zu finden. Da in den n\u00e4chsten Jahren bev\u00f6lkerungsstarke Jahrg\u00e4nge das Pensionsalter erreichen, d\u00fcrfte sich die Situation versch\u00e4rfen. Vor diesem Hintergrund gilt es, das Potenzial der \u00e4lteren Arbeitnehmenden \u2013 auch \u00fcber das ordentliche Rentenalter hinaus \u2013 bestm\u00f6glich auszusch\u00f6pfen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIm Auftrag des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco) hat das Basler Beratungs- und Forschungsunternehmen BSS untersucht, wie sich die Erwerbsbeteiligung von Personen im Rentenalter erh\u00f6hen l\u00e4sst.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Dabei zeigt sich: Potenzial ist vorhanden. In der Schweiz sind nur 19 Prozent der Personen im Alter von 65 bis 74 Jahren erwerbst\u00e4tig; viele davon arbeiten Teilzeit.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEinige sind gesundheitlich nicht zur Weiterarbeit in der Lage, und anderen fehlt es an passenden Arbeitsangeboten. Dennoch scheint sowohl eine Ausdehnung als auch eine Intensivierung der Erwerbst\u00e4tigkeit m\u00f6glich. Darauf l\u00e4sst auch der internationale Vergleich schliessen: Die Schweizer Erwerbsbeteiligung der 65- bis 74-J\u00e4hrigen liegt drei Prozentpunkte unter dem OECD-Durchschnitt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWie gross ist also das Potenzial bei den Erwerbst\u00e4tigen im Pensionsalter? Eine grobe Einsch\u00e4tzung anhand verschiedener Szenarien ergibt eine Bandbreite zwischen 12\u2019000 und 108\u2019000 zus\u00e4tzlichen Vollzeit\u00e4quivalenten in der Schweiz. Zur Einordnung: Die Erwerbst\u00e4tigkeit der 65- bis 74-J\u00e4hrigen entspricht aktuell rund 74\u2019000 Vollzeit\u00e4quivalenten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrunds\u00e4tzlich ist zur F\u00f6rderung der Erwerbst\u00e4tigkeit im Rentenalter eine breite Palette an Massnahmen denkbar, die an verschiedenen Motivations- und Hinderungsfaktoren ansetzen und damit unterschiedliche Gruppen ansprechen. Von der Vielzahl in der Studie identifizierter m\u00f6glicher Massnahmen untersuchten wir drei genauer.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge abschaffen<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEine erste Variante w\u00e4re es, die Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge f\u00fcr Erwerbst\u00e4tige im Rentenalter abzuschaffen. Die je zur H\u00e4lfte von Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragenen Beitr\u00e4ge zuhanden der ersten S\u00e4ule betragen 10,55 Prozent des Lohnes und werden von jenem Teil des Erwerbseinkommens erhoben, der den Freibetrag von 1400 Franken pro Monat \u00fcbersteigt. Die erste S\u00e4ule besteht aus der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV), der Invalidenversicherung (IV) und der Erwerbsersatzordnung (EO). Erwerbst\u00e4tige, die das ordentliche Rentenalter erreicht haben, profitieren von den einbezahlten Lohnbeitr\u00e4gen nicht mehr \u2013 so k\u00f6nnen sie insbesondere ihre AHV-Rente nicht mehr aufbessern.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nW\u00fcrde man die Beitragspflicht aufheben, resultierte f\u00fcr die Arbeitnehmenden ein finanzieller Erwerbsanreiz, da sich das verf\u00fcgbare Einkommen erh\u00f6hen w\u00fcrde. F\u00fcr die Arbeitgeber w\u00fcrden demgegen\u00fcber die Lohnkosten sinken.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAlternativ k\u00f6nnte man die AHV-Beitr\u00e4ge im Rentenalter rentenverbessernd gestalten. Dies sieht die aktuell anvisierte Reform AHV 21 als Anreiz zur Weiterf\u00fchrung der Erwerbst\u00e4tigkeit im Rentenalter vor. Profitieren k\u00f6nnten allerdings nur Personen, die die AHV-Maximalrente noch nicht erreicht haben.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Tiefere Steuern<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEine zweite Massnahme zur F\u00f6rderung der Erwerbst\u00e4tigkeit ist die reduzierte Besteuerung des Erwerbseinkommens. Sie geht von der Annahme aus: Wenn Erwerbseinkommen nach Erreichen des ordentlichen Rentenalters reduziert besteuert werden, zahlt sich die Erwerbst\u00e4tigkeit aus finanzieller Sicht mehr aus.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nM\u00f6glichkeiten zur Umsetzung sind beispielsweise Steuerabz\u00fcge und Steuergutschriften \u2013 oder indem nicht das gesamte Einkommen f\u00fcr die Bestimmung des Steuersatzes ber\u00fccksichtigt wird. Bei letzterer Variante kann der Progressionseffekt beseitigt werden, der auftritt, wenn jemand gleichzeitig arbeitet und eine Rente bezieht. Grunds\u00e4tzlich gilt: Der m\u00f6gliche Effekt der reduzierten Besteuerung auf die Erwerbst\u00e4tigkeit im Rentenalter h\u00e4ngt stark von ihrer Ausgestaltung ab.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Wir m\u00fcssen umdenken<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie dritte Massnahme zielt auf einen Kulturwandel ab: Der Ruhestand mit 64 Jahren f\u00fcr Frauen und 65 Jahren f\u00fcr M\u00e4nner soll nicht mehr als \u00abStandardfall\u00bb gelten, sondern als eine von verschiedenen M\u00f6glichkeiten. Auch wenn heute bereits die M\u00f6glichkeit einer weiteren Erwerbst\u00e4tigkeit respektive eines fr\u00fcheren Ruhestands besteht, betrachten die meisten Personen und Unternehmen das ordentliche Rentenalter als Norm.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGef\u00f6rdert werden kann das Umdenken etwa durch Sensibilisierung und Information, welche sich sowohl an Arbeitnehmende als auch an Arbeitgeber richtet. Weiter k\u00f6nnte man das fixe Rentenalter aufheben und stattdessen einen Renteneintrittskorridor definieren respektive kommunizieren. Studienergebnisse zeigen, dass Menschen einen gesetzten \u00abStandardwert\u00bb wie das Rentenalter 64\/65 oftmals nicht aktiv anpassen, selbst wenn der Aufwand daf\u00fcr gering ist. Mit einem Renteneintrittskorridor w\u00e4ren die Arbeitnehmenden und die Arbeitgeber gezwungen, sich aktiv damit auseinanderzusetzen, welche Option sie bevorzugen. Rein rechnerisch \u00e4ndert sich nichts: Wird 64\/65 als Referenzrentenalter gew\u00e4hlt, beziehen Rentner zu diesem Zeitpunkt die \u00fcbliche Rente. Davor erhalten sie eine tiefere, danach eine h\u00f6here Rente.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nNeben dem Staat sind auch die Betriebe gefordert. Sie m\u00fcssen eine Unternehmenskultur aufbauen, die keine Altersvorurteile beinhaltet, und \u00e4lteren Arbeitnehmenden erm\u00f6glichen, \u00fcber das Rentenalter hinaus weiterzuarbeiten. Sinnvoll sind etwa altersgerechte Arbeitsmodelle, bei denen beispielsweise die bisherigen T\u00e4tigkeiten durch Aufgaben wie Mentoring oder Beratung von j\u00fcngeren Arbeitnehmenden erg\u00e4nzt werden.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Stups zur Weiterarbeit<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAuch wenn die Umsetzung der skizzierten Massnahmen nicht ausreichen w\u00fcrde, um die durch den demografischen Wandel drohende Fachkr\u00e4fteknappheit ganz aufzufangen: Bei der Steigerung der Erwerbst\u00e4tigkeit \u00fcber das Rentenalter hinaus liegt heute Potenzial brach.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nF\u00fcr eine bestm\u00f6gliche Aussch\u00f6pfung des Potenzials ist ein Kulturwandel zentral. Gelingt es, die Bev\u00f6lkerung und die Arbeitgeber vermehrt f\u00fcr eine weitere Erwerbst\u00e4tigkeit zu sensibilisieren und durch eine Aufhebung des fixen Rentenalters zu einer bewussten Entscheidung zu \u00abzwingen\u00bb, h\u00e4tte dies potenziell grosse Auswirkungen. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnten sowohl die Abschaffung der AHV\/IV\/EO-Beitr\u00e4ge bei einer Erwerbst\u00e4tigkeit im Rentenalter als auch die reduzierte Besteuerung von Erwerbseinkommen im Rentenalter m\u00f6gliche Wege zur Steigerung der Erwerbst\u00e4tigkeit darstellen. Vielversprechend scheint es, verschiedene Massnahmen zu kombinieren und dabei Arbeitsangebot und -nachfrage zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Mirjam Suri, Miriam Frey, Adrian W\u00fcest und Michael Morlok (2020): <a href=\"https:\/\/www.seco.admin.ch\/seco\/de\/home\/Publikationen_Dienstleistungen\/Publikationen_und_Formulare\/Arbeit\/Arbeitsmarkt\/aeltere_Arbeitnehmende.html\">Erwerbst\u00e4tigkeit \u00fcber das ordentliche Rentenalter hinaus<\/a>. Studie im Auftrag des Seco.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Durch den demografischen Wandel nimmt der Anteil der \u00e4lteren Bev\u00f6lkerung in der Schweiz zu. Bereits heute bekunden einige Branchen zusehends M\u00fche, geeignete Fachkr\u00e4fte zu finden. Da in den n\u00e4chsten Jahren bev\u00f6lkerungsstarke Jahrg\u00e4nge das Pensionsalter erreichen, d\u00fcrfte sich die Situation versch\u00e4rfen. 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So k\u00f6nnten beispielsweise die Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge f\u00fcr Erwerbst\u00e4tige im Rentenalter abgeschafft werden \u2013 oder es w\u00e4re eine Steuerreduktion f\u00fcr Erwerbseinkommen denkbar. Am wirkungsvollsten erscheinen Massnahmen, die auf einen Kulturwandel abzielen: Ein flexibler Rentenkorridor anstelle eines fixen Rentenalters von 64 oder 65 Jahren k\u00f6nnte dazu beitragen.","magazine_issue":"20200301","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[4127,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20200228","original_files":null,"external_release_for_author":"20200131","external_release_for_author_time":"23:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/5e133adb15ca6"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/102836"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4976"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=102836"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/102836\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":125854,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/102836\/revisions\/125854"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4127"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3987"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4976"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156832"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156037"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/12764"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=102836"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=102836"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=102836"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=102836"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=102836"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=102836"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}