{"id":102994,"date":"2019-12-19T11:00:10","date_gmt":"2019-12-19T11:00:10","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2019\/12\/rueetschi-1-2-2020fr\/"},"modified":"2023-08-23T22:55:19","modified_gmt":"2023-08-23T20:55:19","slug":"klare-regeln-im-gasmarkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2019\/12\/klare-regeln-im-gasmarkt\/","title":{"rendered":"Klare Regeln im Gasmarkt"},"content":{"rendered":"<p>Seit \u00fcber hundertf\u00fcnfzig Jahren wird Gas in der Schweiz zur Energieversorgung verwendet. Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts wurden in st\u00e4dtischen Gaswerken Kohle oder andere Brennstoffe wie Torf oder Holz in sogenanntes Stadtgas umgewandelt, welches anf\u00e4nglich f\u00fcr die \u00f6ffentliche Beleuchtung eingesetzt wurde.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Nach der Verbreitung des elektrischen Lichts wurde das Stadtgas Ende des 19. Jahrhunderts vermehrt zum Kochen, zur Warmwasseraufbereitung und sp\u00e4ter zum Heizen verwendet.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nZur Erschliessung der Haushalte und der Industrie entstanden in den St\u00e4dten denn auch die ersten Gasleitungsnetze. Die Gasversorger und ihre Netze gingen ab Ende des 19. Jahrhunderts mehrheitlich in das Eigentum der Gemeinden \u00fcber. In den Sechzigerjahren begannen die Gemeinde- und Stadtwerke, sich zu regionalen Gasverb\u00fcnden zusammenzuschliessen und ihre lokalen Verteilnetze durch Transportnetze zu verbinden. Damit konnte Gas in Netzen, welche inzwischen auch europ\u00e4isch verkn\u00fcpft wurden, erstmals durch die ganze Schweiz transportiert werden (siehe <em>Abbildung<\/em>). Der Grund f\u00fcr die Verkn\u00fcpfung der Netze war der \u00dcbergang vom lokal produzierten Stadtgas zum grenz\u00fcberschreitend transportierten Erdgas.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Das schweizerische Erdgastransportnetz (2018)<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2019\/12\/Ruetschi_Abb_DE.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-92142\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2019\/12\/Ruetschi_Abb_DE.png\" alt=\"\" width=\"2270\" height=\"1742\" \/><\/a>&#13;<\/p>\n<h2>Vom Stadt- zum Erdgas<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nSeit den Siebzigerjahren hat sich der Mix aus Stadt- und Erdgas stark ver\u00e4ndert: Wurden im Jahr 1970<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> noch 1740 Gigawattstunden (GWh) Stadtgas aus Kohle und Erd\u00f6lprodukten produziert und lediglich 428 GWh Erdgas importiert, waren es zehn Jahre sp\u00e4ter bereits 10\u2019077 GWh importiertes Erdgas und nur noch 200 GWh Stadtgas. Nach einem starken Wachstum bis Mitte der Nullerjahre ist die Menge des importierten Erdgases seither grosso modo stabil geblieben. Im Jahr 2018 wurden 33\u2019197 GWh Erdgas importiert \u2013 damit werden rund 14 Prozent des Schweizer Endverbrauchs an Energie gedeckt. Stadtgas wird heute nicht mehr produziert. Daf\u00fcr wird seit 1998 inl\u00e4ndisch produziertes Biogas ins Gasnetz eingespeist. Im Jahr 2018 waren dies 325 GWh, also rund 1 Prozent des konsumierten Gases.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDer Schweizer Erdgasf\u00f6rderung war kein Erfolg beschieden. Lediglich im luzernischen Entlebuch wurde zwischen 1985 und 1992 Erdgas gef\u00f6rdert. Heute wird daher \u2013 abgesehen von inl\u00e4ndischem Biogas \u2013 s\u00e4mtliches in der Schweiz verbrauchtes Gas importiert. Dieses Gas d\u00fcrfte, wie in ganz Europa, zu einem guten Teil aus Russland und Norwegen stammen.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Zunehmend wird in Europa aber auch Gas konsumiert, welches zuvor auf den Weltmeeren als verfl\u00fcssigtes Erdgas (Liquefied Natural Gas, LNG) transportiert wurde und das beispielsweise aus Katar oder den USA stammt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDas Gas wird hierzulande zu gut 40 Prozent von den Haushalten verbraucht, rund 35 Prozent verbraucht die Industrie und 22 Prozent der Dienstleistungssektor. Auf den Verkehr (Gasfahrzeuge) entf\u00e4llt lediglich 1 Prozent des Gaskonsums.&#13;<\/p>\n<h2>Eine verl\u00e4ssliche Rechtsgrundlage fehlt<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nBis heute ist der Schweizer Gasmarkt gesetzlich nur rudiment\u00e4r geregelt. Das <a href=\"https:\/\/www.admin.ch\/opc\/de\/classified-compilation\/19630185\/index.html\">Rohrleitungsgesetz<\/a> (RLG) von 1963 enth\u00e4lt f\u00fcr den Gasmarkt nicht mehr als eine Transportpflicht: Danach sind die Netzbetreiber verpflichtet, vertraglich Transporte f\u00fcr Dritte zu \u00fcbernehmen, wenn es technisch m\u00f6glich und wirtschaftlich zumutbar ist und wenn der Dritte eine angemessene Gegenleistung anbietet.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Im \u00dcbrigen hat sich das Verhalten der Marktakteure nach den allgemeinen wettbewerbsrechtlichen Bestimmungen zu richten, insbesondere nach dem Kartellgesetz sowie dem Preis\u00fcberwachungsgesetz.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nUm den Netzzugang genauer zu regeln, schlossen die Gasbranche und zwei Verb\u00e4nde von gr\u00f6sseren Industriekunden \u2013 die IG Erdgas und die IG energieintensive Branchen (IGEB) \u2013 2012 die sogenannte <a href=\"http:\/\/www.ksdl-erdgas.ch\/downloads\/\">Verb\u00e4ndevereinbarung<\/a><a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a> ab. Diese konkretisiert die Bedingungen, gew\u00e4hrt den Netzzugang jedoch nicht allen Endverbrauchern: Die gebuchte Transportkapazit\u00e4t muss seit dem 1.\u00a0Oktober 2015 mindestens 150\u00a0Normkubikmeter pro Stunde (Nm<sup>3<\/sup>\/h) betragen (davor lag die Grenze bei 200\u00a0Nm<sup>3<\/sup>\/h), das Erdgas muss prim\u00e4r als Prozessgas f\u00fcr industrielle Zwecke verwendet werden, und der Endverbraucher muss \u00fcber eine Lastgangmessung mit Datenfern\u00fcbertragung verf\u00fcgen. Seit Inkrafttreten der Verb\u00e4ndevereinbarung im Oktober 2012 liefen zwischen Industrie und Gasbranche Diskussionen \u00fcber eine Weiterentwicklung. Vor einiger Zeit sind die Gespr\u00e4che indes ins Stocken geraten und Anfang Oktober 2019 einstweilen gescheitert. In der Zwischenzeit wurde auch die Wettbewerbskommission (Weko) eingeschaltet (siehe <em>Kasten<\/em>).&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nTrotz der Verb\u00e4ndevereinbarung besteht weiterhin eine erhebliche Rechtsunsicherheit hinsichtlich der Netzzugangsbedingungen. Diese Rechtsunsicherheit kann nur eine spezialgesetzliche Regelung beseitigen. Deshalb hat der Bundesrat mit dem Gasversorgungsgesetz (GasVG) Ende Oktober eine Vorlage in die Vernehmlassung geschickt, die den Netzzugang regeln und diese Rechtsunsicherheit beseitigen soll.&#13;<\/p>\n<h2>Monopolstellung der Gasversorger<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIm Zentrum der Streitigkeiten zwischen Gasbranche und Industriekunden steht das Gasnetz. Aus volkswirtschaftlicher Sicht weisen die Transport- und Verteilnetze der Gasversorger die Eigenschaft eines stabilen, monopolistischen Engpasses auf. Die Netzbetreiber \u2013 zumeist st\u00e4dtische oder kommunale Unternehmen \u2013 sind daher grunds\u00e4tzlich in der Lage, Monopolrenten abzusch\u00f6pfen und die Marktmacht auf benachbarte M\u00e4rkte auszudehnen, mit entsprechend negativen Effekten. So f\u00fchrt das Monopol beim Netz, ohne Netzzugangsregelung, sowohl zum Monopol bei der Beschaffung, im Handel und im Vertrieb von Gas als auch beim Messwesen. Auch wenn f\u00fcr die Erzeugung von Raumw\u00e4rme alternative Technologien zur Verf\u00fcgung stehen und somit Gas in diesem Bereich mittel- bis langfristig einem Wettbewerb ausgesetzt ist, sind die Hausbesitzer zumindest kurzfristig an ihren lokalen Versorger gebunden. Im Bereich der industriellen Prozessw\u00e4rme ist ein Umstieg auf andere Energietr\u00e4ger oft, wenn \u00fcberhaupt, nur unter hohen Investitionen m\u00f6glich.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nUm in den Bereichen Beschaffung, Handel oder Vertrieb Wettbewerb zu erm\u00f6glichen, braucht es Reformen. Konkret ist der Zugang zum Netz so zu regeln, dass der Netzbetreiber Dritten die Netznutzung diskriminierungsfrei erm\u00f6glichen muss. Der Netzbetreiber soll also trotz seiner nat\u00fcrlichen Monopolstellung nicht in der Lage sein, den Wettbewerb in diesen drei Bereichen zu behindern. Gem\u00e4ss Erkenntnissen der Organisation f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a> sollen insbesondere folgende Voraussetzungen geschaffen werden, um Wettbewerb im Gasmarkt zu erreichen:&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n&nbsp;&#13;<\/p>\n<ul>&#13;<\/p>\n<li>Regulatorischen Rahmen schaffen, welcher den Zugang zu den nicht wettbewerblichen Bereichen garantiert, insbesondere zum Netz.<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Wahlm\u00f6glichkeiten der Konsumenten erm\u00f6glichen.<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Mechanismus zur Zuteilung von knappen Netzkapazit\u00e4ten schaffen.<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Unabh\u00e4ngigen, fachkundigen Regulator einsetzen.<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Nicht wettbewerbliche Bereiche (v. a. Netzbetrieb) von den wettbewerblichen Bereichen (v. a. Produktion, Handel und Vertrieb) trennen (Entflechtung).<\/li>\n<p>&#13;\n<\/ul>\n<p>&#13;<br \/>\n&nbsp;&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nMit dem Gasversorgungsgesetz<a href=\"#footnote_8\" id=\"footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor\">[8]<\/a> will der Bundesrat nun die wesentlichen Voraussetzungen f\u00fcr den diskriminierungsfreien Netzzugang schaffen: So soll etwa die Elektrizit\u00e4tskommission neu zur Energiekommission werden und als Regulator auch den Gasmarkt beaufsichtigen. Zu ihren Aufgaben geh\u00f6rt es unter anderem auch, die Netzkosten zu pr\u00fcfen. Dazu braucht sie zwar etwas mehr Personal als bis anhin, kann jedoch Wissen und Instrumente aus dem Strombereich auch f\u00fcr die Aufsicht im Gasbereich einsetzen. Die Transportnetzkapazit\u00e4ten sollen von einer neu zu gr\u00fcndenden, von der Gaswirtschaft entflochtenen Institution \u2013 dem sogenannten Marktgebietsverantwortlichen \u2013 zugeteilt werden, und die Netzbetreiber m\u00fcssen ihre Netze buchhalterisch und informatorisch vom restlichen Betrieb entflechten.&#13;<\/p>\n<h2>Keine vollst\u00e4ndige Markt\u00f6ffnung<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEine zentrale Frage f\u00fcr die Ausgestaltung des GasVG ist diejenige nach dem Markt\u00f6ffnungsgrad. In der EU ist der Gasmarkt seit Juli 2007 in allen Mitgliedsstaaten f\u00fcr s\u00e4mtliche Endverbraucher vollst\u00e4ndig offen. Mit anderen Worten: Jeder kann seinen Lieferanten frei w\u00e4hlen, auch Kleinverbraucher wie einzelne Haushalte. Ein solcher Gasbinnenmarkt setzte weitgehend vereinheitlichte Regeln f\u00fcr den Gastransport zwischen den EU-Mitgliedsstaaten voraus. Die Internationale Energieagentur (IEA) empfiehlt der Schweiz, sich beim neuen Gesetz m\u00f6glichst an die Regeln der EU anzulehnen.<a href=\"#footnote_9\" id=\"footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor\">[9]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDer Bundesrat hat sich intensiv mit der Frage befasst und die Vor- und Nachteile einer vollst\u00e4ndigen Markt\u00f6ffnung abgewogen. So hat er einerseits zur Kenntnis genommen, dass die Erfahrung unserer Nachbarl\u00e4nder zeigt, dass im Gasmarkt der Wettbewerb unter den richtigen Rahmenbedingungen funktioniert. Die Konsumenten, auch die kleinen Verbraucher, d\u00fcrften vom Wettbewerb finanziell profitieren.<a href=\"#footnote_10\" id=\"footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor\">[10]<\/a> Zudem k\u00f6nnen sowohl etablierte als auch neue Marktakteure kombinierte Angebote f\u00fcr Strom, Gas, W\u00e4rme oder Elektromobilit\u00e4t auf den Markt bringen. L\u00e4ngerfristig kann dies zu neuen, innovativen Produkten f\u00fchren.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn Anbetracht der grossen Herausforderung der n\u00e4chsten Jahre, die Energie- und Klimaziele zu erreichen, hat der Bundesrat ebenfalls ber\u00fccksichtigt, dass eine Teilmarkt\u00f6ffnung Vorteile aufweist. Denn alternative Technologien im W\u00e4rmebereich d\u00fcrften die fossilen Heizungen in Zukunft ersetzen, und auch der W\u00e4rmebedarf wird sich dank Geb\u00e4udesanierungen reduzieren. Diese Entwicklungen d\u00fcrften insgesamt dazu f\u00fchren, dass dereinst deutlich weniger Haushalte als Gasverbraucher auftreten. Um diese Entwicklung zu unterst\u00fctzen, sollen Gemeinden, als Eigent\u00fcmer der lokalen Versorgungsunternehmen, mit der Teilmarkt\u00f6ffnung ihren Handlungsspielraum weiterhin optimal nutzen k\u00f6nnen: Erstens k\u00f6nnen sie mit den Gasversorgern auch in Zukunft vereinbaren, dass diese kleineren Kunden ohne Wahlm\u00f6glichkeit einen Mindestanteil an erneuerbarem Gas liefern m\u00fcssen. Dadurch k\u00f6nnen die Gemeinden Einfluss auf die Zusammensetzung des Gases nehmen und so den Gasmix erneuerbarer gestalten. Zweitens haben die Gemeinden mit den lokalen Versorgungsunternehmen einen zentralen Ansprechpartner, wenn es um die Koordination der Arbeiten zur W\u00e4rmeversorgung von kleineren Gasverbrauchern geht. Das kann beispielsweise in Gebieten hilfreich sein, wo neben oder an der Stelle des bisherigen Gasnetzes ein W\u00e4rmenetz entsteht oder ausgebaut wird.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDer Bundesrat ist der Meinung, dass den Versorgern und Gemeinden dieser Handlungsspielraum belassen werden soll, und schl\u00e4gt deshalb eine Teilmarkt\u00f6ffnung vor. Der Entwurf des Gasversorgungsgesetzes ist bis Mitte Februar 2020 in der Vernehmlassung. Nach deren Auswertung ist geplant, die Botschaft zum Gasversorgungsgesetz noch im Jahr 2020 zuhanden des Parlaments zu verabschieden.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe Kupper und Pallua (2016).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe Bundesamt f\u00fcr Energie (2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Es gibt keine Zahlen des Bundes zur Herkunft des in der Schweiz konsumierten Gases. Laut der Jahresstatistik des Verbands der Schweizerischen Gasindustrie (VSG) stammten 2017 35% aus der EU, 33% aus Russland, 22% aus Norwegen und 10% aus \u00fcbrigen L\u00e4ndern.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe Artikel\u00a013 Absatz\u00a01 RLG.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Siehe Kartellgesetz vom 6.\u00a0Oktober 1995 und Preis\u00fcberwachungsgesetz vom 20. Dezember 1985.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Die <a href=' http:\/\/www.ksdl-erdgas.ch\/downloads\/' target=\"_blank\">Verb\u00e4ndevereinbarung<\/a> ist online abrufbar unter Ksdl-erdgas.ch.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Siehe OECD Policy Roundtable (2000).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_8\" class=\"footnote--item\">Die Vernehmlassungsunterlagen sind einzusehen auf\u00a0<a href='https:\/\/www.admin.ch\/ch\/d\/gg\/pc\/pendent.html' target=\"_blank\">Admin.ch<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_9\" class=\"footnote--item\">Siehe IEA (2018).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_10\" class=\"footnote--item\">Siehe Infras und Frontier Economics (2016).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit \u00fcber hundertf\u00fcnfzig Jahren wird Gas in der Schweiz zur Energieversorgung verwendet. 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Universit\u00e4t Innsbruck im Auftrag des Bundesamts f\u00fcr Energie.<\/li>&#13;\n \t<li>OECD Policy Roundtable (2000), Promoting Competition in the Natural Gas Industry.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":[{"kasten_title":"Die Weko untersucht","kasten_box":"Seit dem Jahr 2017 hat die Wettbewerbskommission (Weko) verschiedene Vorabkl\u00e4rungen er\u00f6ffnet, um zu pr\u00fcfen, ob Anhaltspunkte f\u00fcr ein missbr\u00e4uchliches Verhalten der Netzbetreiber vorliegt. Im Vordergrund steht ein Fall aus dem Raum Luzern, in welchem zwei Gasnetzbetreiber einem Energiedienstleister die Durchleitung von drittbeschafftem Erdgas verweigerten. Im\u00a0Januar 2019 gab die Weko bekannt, dass sie eine Untersuchung er\u00f6ffnet hat. 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