{"id":103099,"date":"2019-12-19T10:30:00","date_gmt":"2019-12-19T10:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2019\/12\/wallimann-wgelin-01-02-2020fr\/"},"modified":"2023-08-23T22:55:34","modified_gmt":"2023-08-23T20:55:34","slug":"wallimann-wegelin-01-02-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2019\/12\/wallimann-wegelin-01-02-2020\/","title":{"rendered":"Screenings helfen Baukartelle aufzudecken"},"content":{"rendered":"<p>Die Wettbewerbskommission (Weko) deckt bei \u00f6ffentlichen und privaten Beschaffungen regelm\u00e4ssig Absprachen von Unternehmen auf. Dieses Jahr b\u00fcsste sie beispielsweise B\u00fcndner Bauunternehmen mit rund 11 Millionen Franken f\u00fcr jahrelange Absprachen \u00fcber Strassenbauarbeiten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nVolkswirtschaftlich gesehen k\u00f6nnen solche Absprachen im Bausektor folgenschwere Auswirkungen haben, denn gem\u00e4ss der Konjunkturforschungsstelle KOF machen Bauinvestitionen etwa 10 Prozent des Bruttoinlandprodukts aus.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nVor diesem Hintergrund wollten die Tiefbau\u00e4mter der Kantone Schwyz und Thurgau fundierte Erkenntnisse \u00fcber ihr Beschaffungswesen der vergangenen Jahre gewinnen. In zwei statistischen Gutachten untersuchten wir im Auftrag der beiden Kantone die dortigen \u00f6ffentlichen Beschaffungen im Tief- und Strassenbau auf Auff\u00e4lligkeiten hinsichtlich Absprachen von Unternehmen, genannt \u00abSubmissionskartelle\u00bb.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a>&#13;<\/p>\n<h2><strong>Hohe volkswirtschaftliche Kosten<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\n\u00d6konomisch gesehen f\u00fchren wettbewerbliche Absprachen zu h\u00f6heren Preisen und ineffizienter Produktion. Gem\u00e4ss der Organisation f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) liegen die durch ein Kartell bestimmten Gebote durchschnittlich 10 bis 20 Prozent h\u00f6her als in der Situation ohne Abreden.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> J\u00fcngere empirische Studien weisen sogar \u00fcberh\u00f6hte Preise von durchschnittlich 45 Prozent aus.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Beim Tessiner Strassenbaukartell, welches bis Ende 2004 Bestand hatte, entdeckte die Weko die Durchsetzung von 30 Prozent h\u00f6heren Kosten durch die Kartellmitglieder verglichen zur Zeitspanne nach dem Kartell.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDas volkswirtschaftliche Schadenspotenzial ist also hoch. Zus\u00e4tzlich st\u00f6rend ist, dass es sich h\u00e4ufig um \u00f6ffentliche Beschaffungen und damit um Steuergelder handelt. In den vergangenen zehn Jahren bildete die Bek\u00e4mpfung illegaler Submissionskartelle deshalb einen Schwerpunkt der schweizerischen Wettbewerbspolitik.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAbreden zwischen Unternehmen sind schwierig zu erkennen, und in der Vergangenheit haben sich die Wettbewerbsbeh\u00f6rden oft darauf verlassen, dass Kartelle durch Anzeigen, Selbstanzeigen oder Whistleblower aufgedeckt werden. Um die Abh\u00e4ngigkeit von externen Hinweisen zu reduzieren und die Abschreckungswirkung f\u00fcr potenzielle Kartelle zu erh\u00f6hen, verwendet die Weko neuerdings auch statistische Screening-Methoden, um Submissionsabreden aufzudecken.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nSo er\u00f6ffnete die Weko aufgrund eines Screenings im Jahr 2013 eine Untersuchung in den Kantonen St. Gallen und Schwyz. Die Ergebnisse dieser Untersuchung f\u00fchrten zu einer Sanktion von acht Tief- und Strassenbauunternehmen. Auch international sind Screenings zusehends verbreitet. Beispielsweise stellt die britische Wettbewerbsbeh\u00f6rde den Beschaffungsstellen ein entsprechendes Tool zur Verf\u00fcgung, um potenzielle Kartelle aufzudecken.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Auff\u00e4llige Firmen identifizieren<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIn den Gutachten f\u00fcr die Kantone Thurgau und Schwyz verwendeten wir eine zweistufige Screening-Methode. In einem ersten Schritt f\u00fchrten wir eine Ampelanalyse durch: Anhand von statistischen Kerngr\u00f6ssen klassifizierten wir auff\u00e4llige Vergaben als \u00abRot\u00bb und unauff\u00e4llige als \u00abGr\u00fcn\u00bb. In einem zweiten Schritt, genannt mehrstufiges Verfahren, analysierten wir die auff\u00e4lligen \u00abroten\u00bb Vergaben. Hierbei verglichen wir unter anderem das Verhalten der Unternehmen \u00fcber die Jahre oder in verschiedenen Regionen. Auf dieser Basis identifizierten wir auff\u00e4llige Firmen und untersuchten deren Interaktion mit anderen auff\u00e4lligen Unternehmen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEine Vergabe wird in der Ampelanalyse beispielsweise dann als auff\u00e4llig klassifiziert, wenn zwischen dem tiefsten und dem zweittiefsten Gebot eine grosse Preisdifferenz besteht, w\u00e4hrend die \u00fcbrigen Preise nahe beieinanderliegen (siehe <em>Abbildung<\/em>). Diese Konstellation deutet auf \u00abSt\u00fctzofferten\u00bb der anderen Kartellmitglieder hin. Mit einer gen\u00fcgend grossen Differenz zum tiefsten Gebot stellen die \u00fcbrigen Kartellmitglieder sicher, dass der designierte Gewinner auch tats\u00e4chlich den Zuschlag erh\u00e4lt, da in der Regel weitere Kriterien wie zum Beispiel technische Aspekte oder Referenzen die Zuschlagserteilung beeinflussen k\u00f6nnen. Unternehmen, die sich f\u00fcr eine St\u00fctzofferte zur Verf\u00fcgung stellen, erwarten im Gegenzug, dass sie bei einer sp\u00e4teren Vergabe ebenfalls profitieren.&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>St\u00fctzofferten in einer Ausschreibung f\u00fcr Strassenbel\u00e4ge im Tessin<\/strong><\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' id='Wallimann_wegelin_de_1_19'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#Wallimann_wegelin_de_1_19').highcharts({\n    chart: {\n        type: 'bubble',\n        plotBorderWidth: 1,\n        zoomType: 'xy'\n    },\n\n    legend: {\n        enabled: false\n    },\n\n    title: {\n        text: ''\n    },\n\n    \n\n\n    xAxis: {\n        gridLineWidth: 1,\n        title: {\n            text: 'Rang im Bieterverfahren'\n        },\n        labels: {\n            format: '{value}'\n        },\n     \n       \n    },\n\n    yAxis: {\n        startOnTick: false,\n        endOnTick: false,\n        title: {\n            text: 'Gebot in Franken'\n        },\n        labels: {\n            format: '{value}'\n        },\n        maxPadding: 0.2,\n     \n    },\n\n     tooltip: {\n        useHTML: true,\n        headerFormat: '<table>',\n        pointFormat:             '<tr><th>Rang:<\/th><td>{point.x}. 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Bei letzteren handelt es sich um sogenannte St\u00fctzofferten eines Kartells.<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Weko (2008); Daten aus Imhof et al. (2018) \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAls \u00abRot\u00bb klassifiziert werden Vergaben, wenn die statistischen Kenngr\u00f6ssen gewisse Schwellenwerte, die aus vergangenen Kartelluntersuchungen stammen, \u00fcber- oder unterschreiten. Ein solches \u00abBenchmarking\u00bb-Vorgehen w\u00e4hlte die Weko zum Beispiel f\u00fcr das erw\u00e4hnte Screening in den Kantonen St. Gallen und Schwyz.<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a> Neuere, in der j\u00fcngeren wissenschaftlichen Literatur verwendete maschinelle Lerntechniken erlauben es, die verschiedenen Kenngr\u00f6ssen ideal miteinander zu kombinieren, sodass einzelnen Vergaben eine Absprachewahrscheinlichkeit zugeordnet werden kann.<a href=\"#footnote_8\" id=\"footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor\">[8]<\/a>&#13;<\/p>\n<h2><strong>Thurgau und Schwyz: Lehren gezogen <\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIn den Gutachten f\u00fcr den Thurgau und Schwyz fanden wir grossmehrheitlich keine auff\u00e4lligen Vergaben. Die Sanktionen der Weko gegen Strassen- und Tiefbauunternehmen im Kanton Schwyz bezogen sich auf die Jahre 2002 bis 2009.<a href=\"#footnote_9\" id=\"footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor\">[9]<\/a> Diese Periode wurde in den Gutachten nicht analysiert.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIm Kanton Thurgau zeigten sich gewisse statistische Auff\u00e4lligkeiten f\u00fcr die Einladungsverfahren. Dabei handelt es sich um ein Verfahren, bei welchem die Beschaffungsstelle den Auftrag nicht \u00f6ffentlich ausschreibt, sondern mindestens drei Anbieter direkt auffordert, eine Offerte einzureichen. Interessanterweise setzte im Kanton Thurgau ab 2013 ein R\u00fcckgang der (wenigen) auff\u00e4lligen Vergaben ein. Es l\u00e4sst sich die These aufstellen, dass die Aktivit\u00e4ten der Weko Ende 2012 sowie 2013 mit der Er\u00f6ffnung und Ausdehnung der Untersuchung im Kanton Graub\u00fcnden sowie der Untersuchungser\u00f6ffnung in den Kantonen St. Gallen und Schwyz die Baubranche aufgeschreckt haben k\u00f6nnten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWelche Lehre ziehen die beiden Kantone aus den Gutachten? In Zukunft gedenke man vermehrt das offene Verfahren zu w\u00e4hlen \u2013 auch wenn der rechtliche Schwellenwert das Einladungs- oder das freih\u00e4ndige Verfahren zulassen w\u00fcrde, schreibt etwa der Kanton Thurgau.<a href=\"#footnote_10\" id=\"footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor\">[10]<\/a> Beide Kantone k\u00fcndigten zudem an, das Screening in regelm\u00e4ssigen Abst\u00e4nden zu wiederholen. Sie versprechen sich davon einen abschreckenden Effekt auf potenzielle Kartelle.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Pr\u00e4ventive Wirkung<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nKantonale Screenings scheinen somit ein geeignetes Mittel gegen Submissionskartelle zu sein. Sollten sich im Rahmen eines Screenings Auff\u00e4lligkeiten hinsichtlich illegaler Absprachen zeigen, k\u00f6nnen die Betroffenen die Abreden mittels geeigneter Massnahmen bek\u00e4mpfen \u2013 beispielsweise indem sie die Weko hinzuziehen. Dar\u00fcber hinaus haben kantonale Gutachten auch eine pr\u00e4ventive Wirkung, da die Aufdeckungsgefahr f\u00fcr regionale Unternehmen steigt. W\u00e4hrend die Weko als Bundesbeh\u00f6rde aus Sicht eines Baukartells unter Umst\u00e4nden \u00abweit weg\u00bb ist, macht die kantonale Kommunikation \u00fcber die entsprechenden T\u00e4tigkeiten und Ergebnisse die Aufdeckungsgefahr konkret.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nZwar haben die Unternehmen theoretisch die M\u00f6glichkeit, ihr Abspracheverhalten den in den \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Gutachten beschriebenen Methoden anzupassen, um die statistische Aufdeckungsgefahr zu senken. Allerdings wird die Organisation der Absprachen dadurch bedeutend schwieriger und somit kostspieliger. Zudem bleibt immer ein Restrisiko, mittels neuerer Methoden aufzufliegen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWenn durch diese Abschreckung Kartelle verhindert werden k\u00f6nnen, hat dies wettbewerbskonformes Verhalten der Unternehmen zur Folge. Damit wird das Funktionieren des (kantonalen) Marktes sichergestellt und Effizienzverluste aufgrund von Kartellbildung verhindert. Die Pr\u00e4vention geht also mit einem volkswirtschaftlichen Nutzen einher \u2013 zudem d\u00fcrften auch Nachbarkantone von Spillover-Effekten profitieren.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nLetztlich kommen die Screenings auch der Bauwirtschaft zugute: Entlastende Resultate wirken vertrauensbildend und polieren das teilweise angekratzte Image der f\u00fcr die Schweizer Volkswirtschaft wichtigen Branche auf.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">KOF (2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Hochschule Luzern (2019a, 2019b).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">OECD (2002).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">London Economics (2011).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Weko (2008).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Karag\u00f6k (2018).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Imhof et al. (2018).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_8\" class=\"footnote--item\">Huber und Imhof (2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_9\" class=\"footnote--item\">Weko (2016).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_10\" class=\"footnote--item\">Kanton Thurgau (2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wettbewerbskommission (Weko) deckt bei \u00f6ffentlichen und privaten Beschaffungen regelm\u00e4ssig Absprachen von Unternehmen auf. 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Imhof (2019). Machine Learning with Screens for Detecting Bid-Rigging Cartels. International Journal of Industrial Organization, 65: 277\u2013301.<\/li>&#13;\n \t<li>Imhof, D., Y. Karag\u00f6k und S. Rutz (2018). Screening for Bid Rigging \u2013 Does It Work? in: Journal of Competition Law and Economics, 14 (2): 235\u2013261.<\/li>&#13;\n \t<li>Kanton Thurgau (2019). <a href=\"https:\/\/www.tg.ch\/news\/news-detailseite.html\/485\/news\/38894\">Kanton Thurgau nicht von Kartell betroffen<\/a>, Medienmitteilung vom 6. Mai.<\/li>&#13;\n \t<li>Karag\u00f6k, Y. (2018). <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch2018\/07\/wie-man-kartellen-mittels-statistik-das-handwerk-legt\/\">Wie man Kartellen mittels Statistik das Handwerk legt<\/a>, in: Die Volkswirtschaft 8\u20139.<\/li>&#13;\n \t<li>KOF (2019). <a href=\"https:\/\/kof.ethz.ch\/prognosen-indikatoren\/prognosen\/kof-konjunkturprognosen\/kof-bauprognose.html\">Bauprognose f\u00fcr die Schweiz<\/a>.<\/li>&#13;\n \t<li>London Economics (2011). The Nature and Impact of Hardcore Cartels: 11\u201320.<\/li>&#13;\n \t<li>OECD (2002). Report on the Nature and Impact of Hard Core Cartels and Sanctions Against Cartels Under National Competition Laws.<\/li>&#13;\n \t<li>Weko (2008). <a href=\"https:\/\/www.weko.admin.ch\/dam\/weko\/de\/dokumente\/2006\/01\/rpw_2008-1.pdf.download.pdf\/rpw_2008-\">RPW 2008\/01<\/a>: Strassenbel\u00e4ge Tessin.<\/li>&#13;\n \t<li>Weko (2016). <a href=\"https:\/\/www.newsd.admin.ch\/newsd\/message\/attachments\/45601.pdf\">Weko b\u00fcsst Strassen- und Tiefbauunternehmen<\/a>, Medienmitteilung vom 4. Oktober.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":103102,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":103106,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"90506","post_abstract":"Zwei Gutachten im Auftrag der Kantone Thurgau und Schwyz haben das Bieterverhalten von Unternehmen im Beschaffungswesen im \u00f6ffentlichen Tief- und Strassenbau untersucht. Die Screenings konnten keine gr\u00f6sseren Auff\u00e4lligkeiten betreffend Absprachen zwischen den Unternehmen aufzeigen. F\u00fcr Kantone scheinen solche Gutachten volkswirtschaftlich sinnvoll: Zum einen wirken die Screenings pr\u00e4ventiv, indem die Aufdeckungsgefahr f\u00fcr die Unternehmen gut sichtbar wird. Davon profitieren die lokalen Beschaffungsstellen. 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