{"id":103344,"date":"2019-11-15T13:35:55","date_gmt":"2019-11-15T13:35:55","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2019\/11\/zahner-nussbaumer-12-2019fr\/"},"modified":"2023-08-23T22:56:27","modified_gmt":"2023-08-23T20:56:27","slug":"eine-studienreihe-untersucht-den-einfluss-der-alterung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2019\/11\/eine-studienreihe-untersucht-den-einfluss-der-alterung\/","title":{"rendered":"Eine Studienreihe untersucht den Einfluss der Alterung"},"content":{"rendered":"<p>Die Bev\u00f6lkerung der Schweiz wird im Durchschnitt immer \u00e4lter, was die Bev\u00f6lkerungszusammensetzung in den n\u00e4chsten Jahrzehnten stark ver\u00e4ndern wird. Verantwortlich f\u00fcr diese Entwicklung sind insbesondere die geburtenstarken Jahrg\u00e4nge zwischen 1950 und 1970 \u2013 die sogenannte Babyboomer-Generation \u2013 sowie die in den vergangenen Jahrzehnten tiefe Geburtenquote. Gem\u00e4ss den Bev\u00f6lkerungsszenarien des Bundesamts f\u00fcr Statistik (BFS) d\u00fcrfte die Geburtenh\u00e4ufigkeit auch in den kommenden Jahrzehnten auf tiefem Niveau verbleiben und die Sterblichkeit weiter abnehmen. Insgesamt wird der Altersquotient, der die \u00fcber 64-J\u00e4hrigen ins Verh\u00e4ltnis setzt zur erwerbsf\u00e4higen Bev\u00f6lkerung, stark zunehmen: Kamen im Jahr 2015 noch fast dreieinhalb Personen im erwerbsf\u00e4higen Alter auf eine Person im Rentenalter, d\u00fcrften dies 2045 noch zwei sein (siehe <em>Abbildung<\/em>).&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Ver\u00e4nderung der Altersstruktur (1970 bis 2065)<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' id='Zahner_Nussbaumer_de_1_12_19'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#Zahner_Nussbaumer_de_1_12_19').highcharts({\n     chart: {\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    xAxis: {\n        categories: ['1970', '1975', '1980', '1985', '1990', '1995', '2000', '2005', '2010', '2015', '2020', '2025', '2030', '2035', '2040', '2045', '2050', '2055', '2060', '2065']\n    },\n    yAxis: {\n        title: {\n            text: ''\n        },\n         labels: {\n            format: '{value}%'\n        },\n    },\n    tooltip: {\n        pointFormat: '<span style=\"color:{series.color}\">{series.name}<\/span>: <b>{point.y}%<\/b><br\/>',\n        shared: true\n    },\n    plotOptions: {\n        column: {\n            stacking: 'percent'\n        }\n    },\n    series: [{\n        name: 'Anteil der unter 20-J\u00e4hrigen',\n          type: 'column',\n        data: [31, 30, 28, 25, 23, 23, 23, 22, 21, 20, 20, 20, 20, 19, 19, 19, 18, 18, 18, 18]\n    }, {\n        name: 'Anteil der 20- bis 64-J\u00e4hrigen',\n          type: 'column',\n        data: [58, 58, 59, 61, 62, 62, 62, 62, 62, 62, 61, 59, 58, 56, 55, 55, 54, 53, 53, 53]\n    }, {\n        name: 'Anteil der \u00fcber 64-J\u00e4hrigen',\n          type: 'column',\n        data: [12, 13, 14, 14, 15, 15, 15, 16, 17, 18, 19, 21, 23, 24, 26, 26, 27, 28, 29, 29]\n    },\n   {\n        name: 'Altersquotient',\n          type: 'line',\n        data: [20, 22, 24, 23, 24, 24, 25, 26, 27, 29, 31, 35, 40, 44, 46, 48, 51, 53, 55, 56]\n    }]\n});\n});\n\n\n\n<\/script>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Zahlen ab 2015 gem\u00e4ss Referenzszenario BFS; Anteile jeweils in Bezug zur st\u00e4ndigen Wohnbev\u00f6lkerung; der Altersquotient entspricht dem Verh\u00e4ltnis der \u00fcber 64-J\u00e4hrigen zu den 20- bis 64-j\u00e4hrigen Personen.<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: BFS \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWie vier externe <a href=\"https:\/\/www.seco.admin.ch\/seco\/de\/home\/wirtschaftslage---wirtschaftspolitik\/wirschaftspolitik\/Wachstumpolitik\/wachstum_demografie.html\">Studien<\/a> im Auftrag des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco)<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> zeigen, wird sich diese Ver\u00e4nderung in der Bev\u00f6lkerungsstruktur nachteilig auf die langfristige Wirtschaftsentwicklung der Schweiz auswirken. Zwar legen die Ergebnisse der Studien nahe, dass insbesondere der demografieunabh\u00e4ngige Teil des technologischen Fortschritts weiterhin entscheidender ist f\u00fcr die Entwicklung des BIP pro Kopf. Allerdings sind die demografischen Effekte gerade in den n\u00e4chsten 10 bis 20 Jahren durchaus relevant.&#13;<\/p>\n<h2>Arbeitseinsatz und -produktivit\u00e4t sind betroffen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEine alternde Bev\u00f6lkerung wirkt sich grunds\u00e4tzlich \u00fcber zwei Kan\u00e4le auf das Produktionspotenzial einer Volkswirtschaft aus. Erstens \u00fcber den Arbeitseinsatz pro Einwohner. Dieser h\u00e4ngt nicht nur von der durchschnittlichen Jahresarbeitszeit ab, welche in der Vergangenheit r\u00fcckl\u00e4ufig war. Auch die bisher zunehmende Arbeitsmarktbeteiligung der Erwerbsbev\u00f6lkerung und der Anteil der Erwerbs- an der Gesamtbev\u00f6lkerung sind entscheidend. Letzterer wird aufgrund der Alterung in den kommenden Jahrzehnten abnehmen, wodurch der Arbeitseinsatz pro Einwohner sinken wird. Und zwar selbst wenn sich \u2013 gem\u00e4ss BFS-Szenarien \u2013 die Anzahl der Erwerbst\u00e4tigen durch Migration weiter erh\u00f6ht und die Arbeitsmarktpartizipation weiter zunimmt. Insgesamt wird sich diese Entwicklung d\u00e4mpfend auf das BIP pro Kopf auswirken. Die in den Studien durchgef\u00fchrten Simulationen zeigen, dass vom sinkenden Arbeitseinsatz die st\u00e4rksten Effekte zu erwarten sind.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nZweitens deuten empirische Resultate darauf hin, dass eine alternde Bev\u00f6lkerung tendenziell auch die gesamtwirtschaftliche Arbeitsproduktivit\u00e4t (BIP pro Arbeitsstunde) abschw\u00e4cht. Dies kann \u00fcber einen verlangsamten technologischen Fortschritt, eine tiefere individuelle Produktivit\u00e4t und \u00fcber eine sinkende Kapitalintensit\u00e4t geschehen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDer technologische Fortschritt wird sowohl durch die Innovationsf\u00e4higkeit einer Volkswirtschaft als auch durch die Nutzung neuerer Technologien bestimmt. Die wissenschaftliche Literatur geht davon aus, dass sich eine alternde Bev\u00f6lkerung auf beides d\u00e4mpfend auswirkt. So werden einerseits bedeutende Entdeckungen oder Innovationen tendenziell im j\u00fcngeren Alter gemacht. Andererseits d\u00fcrfte man mit steigendem Alter aufgrund einer abnehmenden Lernf\u00e4higkeit auch weniger neue Technologien nutzen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie individuelle Arbeitsproduktivit\u00e4t steigt gem\u00e4ss verschiedenen Studien im Laufe des Erwerbslebens zun\u00e4chst zwar an. Wissenschaftlich umstritten ist bisher, ob die individuelle Produktivit\u00e4t mit dem Alter wieder nachl\u00e4sst. Grunds\u00e4tzlich sind zwei gegenl\u00e4ufige Effekte am Werk: Einerseits nimmt mit dem Alter die Lebens- und Berufserfahrung und damit auch das Beurteilungsverm\u00f6gen zu. Anderseits nehmen die k\u00f6rperliche Leistungsf\u00e4higkeit, die Lernf\u00e4higkeit und die Flexibilit\u00e4t tendenziell ab. Sollte der zweite Effekt mit zunehmendem Alter dominieren, w\u00fcrde ein Durchschnittsalter der erwerbst\u00e4tigen Bev\u00f6lkerung, das \u00fcber diesen Wendepunkt ansteigt, die gesamtwirtschaftliche Arbeitsproduktivit\u00e4t tendenziell mindern.&#13;<\/p>\n<h2>Alterung d\u00e4mpft Kapitalintensivierung vermutlich<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nWeiter h\u00e4ngt die Arbeitsproduktivit\u00e4t auch von der Kapitalintensit\u00e4t ab. Wie sich diese mit dem demografischen Wandel ver\u00e4ndert, ist unklar. Die Kapitalintensit\u00e4t dr\u00fcckt aus, wie hoch der Kapitalstock im Verh\u00e4ltnis zum Arbeitsvolumen ist. Theoretisch k\u00f6nnte sie steigen oder sinken. Denn einerseits nimmt die Sparquote typischerweise mit h\u00f6herem Alter ab. F\u00fcr sich genommen w\u00e4re damit die gesamtwirtschaftliche Sparquote in einer alternden Bev\u00f6lkerung r\u00fcckl\u00e4ufig. Dadurch w\u00fcrden die Investitionsneigung und letztlich die Kapitalintensit\u00e4t sinken. Steht dem Kapitalstock andererseits aber eine weniger stark wachsende oder sogar abnehmende Erwerbsbev\u00f6lkerung gegen\u00fcber, h\u00e4tte dies wiederum einen positiven Effekt auf die Kapitalintensit\u00e4t. Welcher dieser zwei Effekte \u00fcberwiegt, ist empirisch nicht abschliessend gekl\u00e4rt. Insgesamt ist aber eher von einem d\u00e4mpfenden Effekt auszugehen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDa sich die Nachfrage nach bestimmten G\u00fctern und Dienstleistungen mit dem Alter ver\u00e4ndert, d\u00fcrfte sich die Alterung der Gesellschaft ausserdem auf die Branchenstruktur der Schweizer Volkswirtschaft auswirken. So wird damit gerechnet, dass unter anderem aufgrund der Alterung das Gesundheitswesen weiter an Bedeutung gewinnt. F\u00fcr die Schweiz als offene Volkswirtschaft ist aber auch der demografische Wandel im Ausland von Relevanz. Denn dieser wirkt sich auf die Exportnachfrage und damit auf die Schweizer Branchenstruktur aus. Ver\u00e4nderungen in der Branchenstruktur schlagen sich schliesslich wiederum in der aggregierten Arbeitsproduktivit\u00e4t nieder, da verschiedene Branchen unterschiedliche Produktivit\u00e4tsniveaus aufweisen.&#13;<\/p>\n<h2>Besser nicht zuwarten<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nK\u00f6nnen mehr Migration, eine h\u00f6here Arbeitsmarktbeteiligung oder ein h\u00f6heres Rentenalter die Einbussen der gesellschaftlichen Alterung auf die wirtschaftliche Entwicklung kompensieren? In den Studien wurde auch diese Frage gepr\u00fcft. Dabei zeigt sich: W\u00e4hrend eine Zunahme der Migration zwar das BIP erh\u00f6ht, fallen die Auswirkungen auf das BIP pro Kopf bescheiden aus. Dies h\u00e4ngt damit zusammen, dass sich die Altersstruktur nur geringf\u00fcgig \u00e4ndert, wenn die Migration st\u00e4rker ausf\u00e4llt, als sie im Referenzszenario des BFS angenommen wird. Massnahmen, um die Erwerbsquote, insbesondere der \u00fcber 55-J\u00e4hrigen, zu erh\u00f6hen, h\u00e4tten hingegen einen st\u00e4rkeren positiven Effekt auf das BIP pro Kopf. Angesichts der oben diskutierten Bedeutung des Arbeitseinsatzes erstaunt dies nicht.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDa die st\u00e4rksten Auswirkungen der alternden Bev\u00f6lkerung auf das BIP pro Kopf f\u00fcr die n\u00e4chsten 10 bis 20 Jahre zu erwarten sind, w\u00e4ren Reformen, die eine Erh\u00f6hung der Erwerbsquoten bewirken, insbesondere in den kommenden Jahren angezeigt. Nichtsdestotrotz: Die d\u00e4mpfenden Effekte der Bev\u00f6lkerungsalterung auf das BIP pro Kopf k\u00f6nnen damit nicht vollst\u00e4ndig kompensiert werden. Somit wird der Entwicklung der Arbeitsproduktivit\u00e4t bei der langfristigen Entwicklung des Wohlstands auch zuk\u00fcnftig eine bedeutende Rolle zukommen.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe die folgenden Artikel in diesem Dossier: <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch?p=103357\">F\u00f6llmi, J\u00e4ger und Schmidt<\/a>; <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch?p=90474\">Bill-K\u00f6rber und Eichler<\/a>; <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch?p=90487\">Hauser, Schlag und Wolf<\/a>; <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch?p=90390\">Kaiser, M\u00f6hr und Rutzer.<\/a>&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bev\u00f6lkerung der Schweiz wird im Durchschnitt immer \u00e4lter, was die Bev\u00f6lkerungszusammensetzung in den n\u00e4chsten Jahrzehnten stark ver\u00e4ndern wird. Verantwortlich f\u00fcr diese Entwicklung sind insbesondere die geburtenstarken Jahrg\u00e4nge zwischen 1950 und 1970 \u2013 die sogenannte Babyboomer-Generation \u2013 sowie die in den vergangenen Jahrzehnten tiefe Geburtenquote. Gem\u00e4ss den Bev\u00f6lkerungsszenarien des Bundesamts f\u00fcr Statistik (BFS) d\u00fcrfte die [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":4003,"featured_media":18422,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[69,66],"post_opinion":[],"post_serie":[],"post_content_category":[213],"post_content_subject":[],"acf":{"seco_author":4003,"seco_co_author":[4315,0],"author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Dr. rer. oec., wissenschaftlicher Mitarbeiter, Ressort Wachstum und Wettbewerbspolitik, Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco), Bern","seco_author_post_occupation_fr":"Collaborateur scientifique, secteur Croissance et politique de la concurrence, Secr\u00e9tariat d\u2019\u00c9tat \u00e0 l\u2019\u00e9conomie (Seco), Berne","seco_co_authors_post_ocupation":[{"seco_co_author":4315,"seco_co_author_post_occupation_year":"","seco_co_author_post_occupation_de":"Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Ressort Wachstum und Wettbewerbspolitik, Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco), Bern","seco_co_author_post_occupation_fr":"Collaborateur scientifique, secteur Croissance et politique de la concurrence, Secr\u00e9tariat d\u2019\u00c9tat \u00e0 l\u2019\u00e9conomie (Seco), Berne"}],"short_title":"Eine Studienreihe zu Wirtschaftswachstum und Alterung","post_lead":"Wie beeinflusst die gesellschaftliche Alterung das Wirtschaftswachstum der Schweiz? Um diese Forschungsl\u00fccke zu schliessen, hat das Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft vier Studien in Auftrag gegeben.","post_hero_image_description":"Wegen der zunehmenden Lebenserwartung und der geringen Geburtenzahlen steigt der Anteil betagter Personen.","post_hero_image_description_copyright_de":"Keystone","post_hero_image_description_copyright_fr":"Keystone","post_references_literature":"","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":103347,"main_focus":[156058,156847],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":103351,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"90520","post_abstract":"Die Bev\u00f6lkerung der Schweiz wird zunehmend \u00e4lter. Wie vier Studien im Auftrag des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco) zeigen, wird sich dies auf die langfristige Wirtschaftsentwicklung auswirken. Die st\u00e4rksten d\u00e4mpfenden Auswirkungen auf das BIP pro Kopf sind f\u00fcr die n\u00e4chsten zehn bis zwanzig Jahre zu erwarten. Simulationen weisen darauf hin, dass insbesondere Massnahmen, um die Erwerbsquoten zu erh\u00f6hen, die Auswirkungen mildern k\u00f6nnten. Der Arbeitsproduktivit\u00e4t wird bei der langfristigen Entwicklung des Wohlstands aber auch zuk\u00fcnftig eine bedeutende Rolle zukommen.","magazine_issue":"20191201","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[3988,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20191128","original_files":null,"external_release_for_author":"20191116","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/5da4426b3823d"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/103344"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4003"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=103344"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/103344\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":125896,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/103344\/revisions\/125896"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3988"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4315"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4003"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156847"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156058"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/18422"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=103344"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=103344"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=103344"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=103344"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=103344"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=103344"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}