{"id":103554,"date":"2019-10-23T10:30:32","date_gmt":"2019-10-23T10:30:32","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2019\/10\/li-11-2019fr\/"},"modified":"2023-08-23T22:56:28","modified_gmt":"2023-08-23T20:56:28","slug":"li-11-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2019\/10\/li-11-2019\/","title":{"rendered":"Arbeitszeit in der Schweiz seit 20 Jahren r\u00fcckl\u00e4ufig"},"content":{"rendered":"<p>In den letzten 20 Jahren ist die j\u00e4hrliche Arbeitszeit pro Besch\u00e4ftigung wie in den meisten europ\u00e4ischen L\u00e4ndern auch in der Schweiz merklich zur\u00fcckgegangen (siehe <em>Abbildung 1<\/em>). Sie hat sich um 150 Stunden beziehungsweise 18 Arbeitstage verringert. Diese Abnahme ist auf den konstanten Anstieg der Teilzeitarbeit sowie mehr Ferientage zur\u00fcckzuf\u00fchren (siehe <em>Abbildung 2<\/em>).&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nZwischen 1998 und 2018 nahm Teilzeitarbeit bei beiden Geschlechtern zu: Bei den erwerbst\u00e4tigen Frauen stieg der Anteil um 5 Prozentpunkte auf 59 Prozent, bei den erwerbst\u00e4tigen M\u00e4nnern verdoppelte er sich innerhalb von 20 Jahren von 9 Prozent auf 18 Prozent. Weiterhin ist Teilzeitarbeit bei den Frauen somit dreimal h\u00e4ufiger verbreitet als bei den M\u00e4nnern.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a>&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Entwicklung der tats\u00e4chlichen j\u00e4hrlichen Arbeitszeit pro Besch\u00e4ftigung (1998\u20132018)<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' id='li_abb_de_1'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#li_abb_de_1').highcharts({\n\n\n chart: {\n        type: 'line'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n\n  \n    yAxis: {\n        title: {\n            text: 'Stunden pro Jahr'\n        }\n    },\n    \n\n    plotOptions: {\n     line: {\n            marker: false\n            \n        },\n        series: {\n            label: {\n                connectorAllowed: false\n            },\n            pointStart: 1998\n        }\n    },\n\n    series: [{\n        name: 'Unbereinigte Zeitreihe',\n        data: [1609, 1624, 1603, 1573, 1555, 1556, 1584, 1573, 1554, 1542, 1537, 1524, 1531, 1529, 1509, 1491, 1481, 1490, 1486, 1469, 1459]\n    }, {\n        name: 'Kalenderbereinigte Zeitreihe',\n        data: [1594, 1598, 1587, 1573, 1554, 1555, 1558, 1553, 1548, 1541, 1531, 1518, 1506, 1511, 1500, 1493, 1482, 1478, 1470, 1466, 1461]\n    },],\n\n    \n});\n});\n\n\n\n<\/script>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: BFS \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Ferienwochen und Teilzeitarbeit (1998\u20132018)<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<div class='chart chart--normal' id='li_abb_de_2'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#li_abb_de_2').highcharts({\n\n\n  chart: {\n        zoomType: 'xy'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n   \n    xAxis: [{\n        categories: ['1998', '1999', '2000', '2001', '2002', '2003', '2004', '2005', '2006', '2007', '2008', '2009', '2010', '2011', '2012', '2013', '2014', '2015', '2016', '2017', '2018'],\n        crosshair: true\n    }],\n    yAxis: [{ \/\/ Primary yAxis\n        labels: {\n            format: '{value}',\n         \n        },\n        title: {\n            text: 'Wochen pro Jahr',\n           \n        }\n    }, { \/\/ Secondary yAxis\n        title: {\n            text: '',\n            \n        },\n        labels: {\n            format: '{value}%',\n            \n        },\n        opposite: true\n    }],\n  \n    plotOptions: {\n     line: {\n            marker: false\n            \n        }},\n    series: [{\n        name: 'Anzahl Ferienwochen von Vollzeitarbeitnehmenden (linke Skala)',\n        type: 'line',\n        data: [4.69, 4.73, 4.70, 4.78, 4.83, 4.86, 4.88, 4.91, 4.91, 4.94, 4.98, 5.00, 5.03, 5.05, 5.05, 5.10, 5.10, 5.12, 5.12, 5.14, 5.16],\n        tooltip: {\n            valueSuffix: ''\n        }\n\n    }, {\n        name: 'Anteil Teilzeiterwerbst\u00e4tige (rechte Skala)',\n                yAxis: 1,\n\n\n        type: 'line',\n        data: [28.5, 29.4, 29.3, 30.7, 30.7, 31.4, 31.7, 31.7, 32.2, 32.3, 33.2, 33.6, 34.0, 33.8, 34.4, 34.9, 36.1, 36.2, 36.5, 36.6, 36.8],\n        tooltip: {\n            valueSuffix: '%'\n        }\n    }]\n});\n});\n\n\n\n<\/script>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: BFS \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIm europ\u00e4ischen Vergleich ist Teilzeitarbeit in der Schweiz \u00fcberdurchschnittlich verbreitet. Wenn man die durchschnittliche w\u00f6chentliche Arbeitszeit f\u00fcr Vollzeit- und Teilzeiterwerbst\u00e4tige berechnet, sind die w\u00f6chentlichen Arbeitszeiten in der Schweiz geringer als im Durchschnitt der EU. Setzt man hingegen das Gesamtvolumen der geleisteten Arbeitsstunden ins Verh\u00e4ltnis zur Gesamtbev\u00f6lkerung ab 15 Jahren, liegt die Schweiz aufgrund der hohen Erwerbst\u00e4tigenquote \u2013 hinter Island \u2013 europaweit an der Spitze.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWas sind die Gr\u00fcnde f\u00fcr die wachsende Beliebtheit von Teilzeitarbeit? Teilzeitarbeitenden steht mehr Zeit f\u00fcr nicht berufliche T\u00e4tigkeiten wie Haus- und Familienarbeit, Freiwilligenarbeit, Weiterbildung, Freizeitaktivit\u00e4ten zur Verf\u00fcgung. Zudem kann eine Teilzeitstelle den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt nach einer Familienpause erleichtern.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIm Verlauf der vergangenen 20 Jahre ist der Anteil der Frauen auf dem Arbeitsmarkt gestiegen, und der Unterschied zwischen den Geschlechtern, was das Stellenpensum betrifft, hat sich reduziert. Allerdings bleibt ein gewisses Arbeitskr\u00e4ftepotenzial ungenutzt: Im vergangenen Jahr waren 356\u2019000 Teilzeiterwerbst\u00e4tige \u00abunterbesch\u00e4ftigt\u00bb. Damit sind Teilzeiterwerbst\u00e4tige gemeint, die mehr arbeiten m\u00f6chten und kurzfristig verf\u00fcgbar sind. Insgesamt waren 7,3 Prozent der Erwerbsbev\u00f6lkerung unterbesch\u00e4ftigt, das sind 1,5 Prozentpunkte mehr als 15 Jahre zuvor.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Mehr Ferien als fr\u00fcher<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDer zweite Grund f\u00fcr den Arbeitszeitr\u00fcckgang pro Besch\u00e4ftigten in den vergangenen 20 Jahren ist die Zunahme der Zahl der Ferientage: Im Vergleich zu 1998 k\u00f6nnen die Erwerbst\u00e4tigen heute im Durchschnitt 2,5 Ferientage mehr pro Jahr beziehen. W\u00e4hrend Arbeitnehmenden im vergangenen Jahr 5,2 Wochen pro Jahr zur Verf\u00fcgung standen, waren es bei den Selbstst\u00e4ndigerwerbenden 3,6 Wochen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Feriendauer ist altersabh\u00e4ngig. Die 20- bis 49-J\u00e4hrigen haben 4,9 Wochen Ferien pro Jahr. Am meisten Ferien stehen den 50- bis 64-J\u00e4hrigen (5,7 Wochen) zu, da zahlreiche Unternehmen und Gesamtarbeitsvertr\u00e4ge den Arbeitnehmenden ab 50 Jahren mindestens f\u00fcnf Wochen Ferien gew\u00e4hren. Bei den 15- bis 19-J\u00e4hrigen betr\u00e4gt die Feriendauer 5,4 Wochen. Gem\u00e4ss Obligationenrecht haben Arbeitnehmende bis zum 20. Altersjahr das Recht auf mindestens f\u00fcnf und danach auf vier Wochen Ferien.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Flexible Arbeitszeiten nehmen zu<\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nParallel zur Teilzeitarbeit sind auch flexible Arbeitszeitmodelle in der Schweiz seit einigen Jahren im Trend. Dank flexibler Arbeitszeitmodelle lassen sich Beruf und Privatleben besser vereinbaren sowie Arbeitszeitreduktionen und Stellenwechsel vermeiden. Sie k\u00f6nnen den Unternehmen zudem die Rekrutierung erleichtern.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIm Jahr 2018 verf\u00fcgten 45 Prozent der Arbeitnehmenden \u00fcber flexible Arbeitszeiten: Das sind 3 Prozentpunkte mehr als 20 Jahre zuvor. Als \u00abflexibel\u00bb gelten alle Modelle, bei denen der Arbeitsbeginn und das Arbeitsende nicht festgelegt sind. Beispiele sind Wochen-, Monats- und Jahresarbeitszeit mit oder ohne Blockzeiten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAm st\u00e4rksten verbreitet sind flexible Arbeitszeiten bei Berufen mit den h\u00f6chsten Qualifikationsanforderungen (F\u00fchrungskr\u00e4fte: 77%), am geringsten bei Berufen mit den niedrigsten Anforderungen (Hilfsarbeitskr\u00e4fte: 23%). Dieser Anteil steigt mit der Unternehmensgr\u00f6sse: W\u00e4hrend er bei den Mikrounternehmen 39 Prozent betr\u00e4gt, liegt er bei kleinen und mittleren Unternehmen bei 44 Prozent und bei Grossunternehmen bei 48 Prozent.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nUnterschiede gibt es auch zwischen den Wirtschaftsbranchen. Im Gastgewerbe verf\u00fcgt lediglich jeder sechste Arbeitnehmende \u00fcber flexible Arbeitszeiten. Derweil ist der Anteil an flexiblen Arbeitszeiten mit jeweils \u00fcber 70 Prozent in den Branchen \u00abKredit- und Versicherungsgewerbe\u00bb, \u00abInformation und Kommunikation\u00bb sowie \u00abFreiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen\u00bb am h\u00f6chsten. Bei M\u00e4nnern, insbesondere bei Schweizern, sind flexible Arbeitszeiten st\u00e4rker verbreitet (55% gegen\u00fcber 39% bei Ausl\u00e4ndern) als bei Frauen (42% bei Schweizerinnen, 33% bei Ausl\u00e4nderinnen).&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Arbeitszeitmodelle beeinflussen die Zahl der \u00dcberstunden, die jedoch je nach beruflicher Stellung unterschiedlich hoch ausf\u00e4llt. Bei den Berufen mit den h\u00f6chsten Qualifikationsanforderungen leisten Arbeitnehmende mit flexiblen Arbeitszeiten systematisch mehr \u00dcberstunden<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> als solche mit festen Arbeitszeiten. So weisen F\u00fchrungskr\u00e4fte mit flexiblen Arbeitszeiten 1,25 \u00dcberstunden pro Woche mehr auf als diejenigen mit festen Arbeitszeiten. Bei den akademischen Berufen betr\u00e4gt der Unterschied 0,5 Stunden. Demgegen\u00fcber wirken sich flexible Arbeitszeiten bei den Berufen mit den niedrigsten Qualifikationsanforderungen kaum auf die Zahl der \u00dcberstunden aus.&#13;<\/p>\n<h2><strong>Mehr als 41 Stunden pro Woche <\/strong><\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nBetrachtet man nur die Arbeitnehmenden, die 100 Prozent arbeiten, steht die Schweiz zusammen mit Island europaweit an der Spitze: Im Jahr 2018 betrug die w\u00f6chentliche Arbeitszeit 42,5 Stunden.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Am wenigsten lang arbeiten Vollzeitarbeitnehmende mit 37,6 Stunden in Frankreich; der Durchschnitt der EU-28-Staaten liegt bei 39,3 Stunden. Diese Werte beruhen auf von Eurostat publizierten Daten, die im Rahmen der Arbeitskr\u00e4fteerhebungen erfasst wurden. Als Basis dienen dabei die in der Referenzwoche tats\u00e4chlich geleisteten Arbeitsstunden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie tats\u00e4chliche w\u00f6chentliche Arbeitszeit der Vollzeitarbeitnehmenden lag in der Schweiz im vergangenen Jahr bei 41,1 Stunden. Im Unterschied zu den oben erw\u00e4hnten Werten wird hier die tats\u00e4chliche Arbeitszeit anhand der einzelnen Komponenten ausgewiesen (vertraglich festgelegte Arbeitsstunden, \u00dcberstunden und Absenzen). Klammert man den Prim\u00e4rsektor aus, in dem die Arbeitnehmenden mit 45,8 Stunden am l\u00e4ngsten arbeiten, belegen die Branchen \u00abGastgewerbe\u00bb (42,1 Stunden), \u00abFreiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen\u00bb (41,9 Stunden) sowie \u00abKredit- und Versicherungsgewerbe\u00bb (41,6 Stunden) die ersten drei Pl\u00e4tze.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nAuch in Bezug auf die Altersklasse und die berufliche Stellung bestehen Unterschiede. So weisen die 45- bis 54-J\u00e4hrigen bei den Vollzeitarbeitenden die h\u00f6chste tats\u00e4chliche Arbeitszeit auf. Sie arbeiten im Durchschnitt rund 2 Stunden mehr pro Woche als die 15- bis 24-J\u00e4hrigen (ohne Lernende), bei denen die niedrigste Arbeitszeit verzeichnet wird. Aufgeschl\u00fcsselt nach beruflicher Stellung, ist die durchschnittliche Arbeitszeit bei den Selbstst\u00e4ndigerwerbenden am h\u00f6chsten (49,5 Stunden). Dahinter folgen die Arbeitnehmenden in der Unternehmensleitung (44,0 Stunden), jene mit einer leitenden Funktion (41,5 Stunden) und solche ohne leitende Funktion (40,5 Stunden).&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nTeilzeitarbeit, flexiblere Arbeitszeiten und mehr Ferientage steigern die bessere Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben. Allerdings gibt es bei der Teilzeitarbeit grosse Unterschiede nach Geschlecht, Familiensituation, Altersgruppe oder Beruf. Zudem gelten flexible Arbeitszeiten nicht f\u00fcr alle Berufsgruppen und Wirtschaftsbranchen im gleichen Masse. Auch f\u00fchren flexible Arbeitszeiten zu einem Anstieg der \u00dcberstunden bei Hochqualifizierten. Gleichzeitig steht die Schweiz bei den w\u00f6chentlichen Arbeitsstunden der Vollzeitbesch\u00e4ftigten europaweit an der Spitze.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Sake, siehe BFS (2019):<a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/fr\/home\/statistiques\/catalogues-banques-donnees\/publications.assetdetail.7106889.html\"> Teilzeiterwerbst\u00e4tigkeit in der Schweiz<\/a>, BFS Aktuell vom 17. Januar 2019.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Mikrounternehmen: <10 Besch\u00e4ftigte; kleine und mittlere Unternehmen: 10 bis 249 Besch\u00e4ftigte; Grossunternehmen: \u2265 250 Besch\u00e4ftigte.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Als \u00dcberstunden gelten hier die w\u00e4hrend des Jahres nicht durch Ferien oder Gleitzeit kompensierten (bezahlten oder unbezahlten) \u00dcberstunden.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Eurostat und Sake, siehe BFS (2019): <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/kataloge-datenbanken\/medienmitteilungen.assetdetail.8508843.html\">Rund 7,9 Milliarden Arbeitsstunden im Jahr 2018<\/a>, Medienmitteilung vom 23. Mai 2019.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den letzten 20 Jahren ist die j\u00e4hrliche Arbeitszeit pro Besch\u00e4ftigung wie in den meisten europ\u00e4ischen L\u00e4ndern auch in der Schweiz merklich zur\u00fcckgegangen (siehe Abbildung 1). Sie hat sich um 150 Stunden beziehungsweise 18 Arbeitstage verringert. Diese Abnahme ist auf den konstanten Anstieg der Teilzeitarbeit sowie mehr Ferientage zur\u00fcckzuf\u00fchren (siehe Abbildung 2).&#13; &#13; Zwischen 1998 [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":4925,"featured_media":18664,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[66],"post_opinion":[],"post_serie":[],"post_content_category":[76],"post_content_subject":[],"acf":{"seco_author":4925,"seco_co_author":null,"author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Sektion Arbeit und Erwerbsleben, Bundesamt f\u00fcr Statistik (BFS), Neuenburg","seco_author_post_occupation_fr":"Collaboratrice scientifique, section Travail et vie active, Office f\u00e9d\u00e9ral de la statistique (OFS), Neuch\u00e2tel","seco_co_authors_post_ocupation":null,"short_title":"Arbeitszeit in der Schweiz geht zur\u00fcck","post_lead":"Pro Arbeitsstelle ist die Arbeitszeit in der Schweiz in den letzten 20 Jahren stark zur\u00fcckgegangen. 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Hauptverantwortlich daf\u00fcr sind Teilzeitarbeit, die besonders bei Frauen stark verbreitet ist, sowie mehr Ferientage. Teilzeitarbeit und flexible Arbeitszeitmodelle sorgen f\u00fcr eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Allerdings ist der Anteil der Arbeitnehmenden mit flexiblen Arbeitszeitmodellen je nach Geschlecht und Nationalit\u00e4t, Beruf oder Wirtschaftsbranche sehr unterschiedlich. 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